Gib jedem Tag die Chance, der erfüllendste und rohköstlich-vegane Tag Deines Lebens zu werden!
Willkommen, bienvenue, welcome im Blog der weltweit führenden Urkostberaterin Nr. 1
Die Urmethodik – der geniale und einfache Weg zu Schönheit, Fitness und Gesundheit
Tiere essen war vorgestern, Milch trinken war gestern und Urkost essen ist heute!
„Das Mitleid ist die alleinige echt moralische Triebfeder – Die von mir aufgestellte moralische Triebfeder bewährt sich als die echte … dadurch, daß sie auch die Tiere in ihren Schutz nimmt.” (Schopenhauer)
Meine liebe Freunde,
so viele wunderbare Rückmeldungen erreichen mich in diesen Tagen, ich freue mich und danke Euch, aber ich komme gar nicht mehr nach mit der Beantwortung. Ich weiß ich bin noch so einigen was schuldig, aber nun erst einmal dies:
Hallo Frau Rondholz,
da ich mich schon ewig lange mit dem Versuch, mich mal wenigstens vegetarisch zu ernähren, herumschlage, jetzt mal eine Frage:
Ich habe ihren Artikel gefunden, als ich danach gesucht hatte, ob Fleisch tatsächlich süchtig macht und ich habe da auch eine Bestätigung gefunden.
Also, wenn es denn so ist, dass Fleisch süchtig macht, wie um Gottes Willen, kommt man denn völlig davon weg ?
Ich habe zum Beispiel fast 50 Jahre lang Fleisch gegessen ohne mir darüber große Gedanken zu machen. Ich bin großer Tierfreund. Jedes Tierleid macht mich richtig traurig, aber über das Schnitzel habe ich tatsächlich ewig nicht nachgedacht, oder die Gedanken daran weggescheucht. Milch habe ich noch nie viel getrunken, allerdings habe ich schon hin und wieder einen Yoghurt gegessen. So, nun vor drei Jahren habe ich nun erfahren, dass eine Kuh ständig Kälber kriegen muss, um Milch zu geben und da ja immer im Kaufhaus Milch zu bekommen ist, wollte ich nun wissen, was die denn mit den vielen Kälber machen. Ja, und da habe ich dann erfahren, dass diese armen Babys in so enge Iglus gesteckt werden und sofort der Mutter weggenommen werden und nie die Sonne sehen und mit vier Monaten schon geschlachtet werden.
Ja, darüber habe ich mich so aufgeregt, vor allem darüber, dass ich es nicht ändern kann, dass ich von einem Tag auf den anderen Rind, Kalb, Milch, Yoghurt gar nicht mehr konsumiert habe. Nie wieder, seit drei Jahren nicht. Käse esse ich noch hin und wieder, aber da habe ich auch Gewissensbisse und Butter habe ich noch lange gegessen, aber jetzt seit einem halben Jahr so auch gar nicht mehr. Mir tun diese Tiere so unendlich leid.
Schwein habe ich noch lange gegessen, dann habe ich gesehen, was da auf den Schlachthöfen passiert und heute esse ich es auch kaum noch. Hin und wieder, aber eher selten. Oft esse ich noch immer Huhn und Fisch. Und Eier sowieso.
Ich habe allerdings schon mehrmals den Versuch gestartet, wenigstens alles Fleisch weg zu lassen. Ich hab das ehrlich gesagt, nicht geschafft, obwohl ich es wirklich will.
Allerdings ist ja klar, wenn ich den Rest Fleisch auch noch weglasse, dann kann man mich ja fast Veganer nennen, und kaum einer schafft das von heute auf morgen. Ich esse ja schon so gut wie nichts mehr vom Rind seit drei Jahren nicht und nichts und niemand wird mich bewegen, dass wieder zu essen.
Könnten Sie mir sagen, was ich machen könnte, um generell vom Fleisch wegzukommen ? Gibt es da einen Tip ?
Dankeschön,
Manuela S.
Liebe Manuela,
ich finde, du machst das schon mal sehr gut, und den Rest wirst Du auch noch schaffen. Ja, Fleisch-Kochkost ist wie eine SUCHT zu behandeln, aber wer sagt denn, dass man sich von Süchten nicht befreien kann? JEDER intelligente und willenstarke Mensch kann das ganz leicht – und bei den weniger Willensstarken dauert es halt etwas länger!
Es muss “klick” machen und das hat es bei Dir längst getan. Dein ethisches Gewissen ist alarmiert und nun muss nur noch die FREUDE an der rein pflanzlichen Ernährung hinzukommen. Die versuche ich seit Jahren bei meinen Kursen, Vorträgen und in meinem BLOG hier zu vermitteln.
Ohne innere Freude und Begeisterung läuft nichts im Leben, ohne sie ist das Leben einfach nur mühselig und langweilig.

Ich schlage Dir die folgende und bewährte Methode vor, Dein Leben zum Besseren zu wenden:
Das Ziel immer fest im Auge:

Erfolgreich Urköstler werden mit der „Heute-Und-Jetzt-Sofort-Schluss-Methode“
Schlagt eurer Sucht ein Schnippchen und macht es den erfolgreichen Urköstlern nach.
Immer wieder gibt es Menschen, die ihre Begierde oder besser gesagt: ihre Sucht nicht in den Griff bekommen.
Und man mache sich da nichts vor: Die Sucht nach gewürzter Kochkost ist genauso eine Sucht, wie nach Nikotin, Haschisch, Alkohol oder andere Drogen! Die gilt es zu überwinden. Auch hier gilt: Wo ein WILLE ist, ist auch ein Weg!
Viele suchen unentwegt nach dem Alibi-Haar in ihrer Trinkkokosnuss, glauben es nicht zu schaffen, und befürchten „Mangelerscheinungen“ mit der Urkost zu bekommen. Aber sie versuchen es dennoch immer wieder – und scheitern dann auch immer wieder mit schöner Regelmäßigkeit.
Ihnen zu sagen, macht weiter so und schleicht euch nach und nach aus diesem Kreislauf heraus, halte ich für falsch. Denn es ist eine durch die Praxis belegte Tatsache, dass diese Menschen niemals richtig „zu Potte“ kommen und immer auch noch nach vielen Jahren mit ihren „Kompromissen“ und ihrem Selbstbetrug „herumeiern“. Dazu möchtest DU sicherlich nicht gehören, oder?
Gut, dann lies du weiter, die anderen können sich ab hier gerne mit einem veganen Soja – Dessert trösten.
Wie höre ich nun am besten mit der schlechten Kost auf?
Am besten so, wie erfolgreiche „Anti-Rauch“- oder andere „Anti-Drogen-Programme“ es auch machen.
Das Einstellen der Schlechtkost sollte nicht teilweise oder zu irgendeinem Zeitpunkt, sondern so schnell und so plötzlich wie möglich mit der “Heute-Und-Jetzt-Sofort-Schluss-Methode” erfolgen.
Dein erster Tag
Leg dich am besten auf heute fest. Heute musst du schlagartig mit dem Schlechtkostessen aufhören. Weniger schlecht zu essen, ist nicht der richtige Weg, um das Schlechtkostessen aufzugeben!
Fang gleich heute mit dem mindestens dreitägigen Erdfasten an, wie es im „Großen Gesundheits-Konz“ oder meinem buch: Urkost – besser essen – besser leben” beschrieben ist. Wenn du keine Heilerde hast, laufe gleich jetzt los und besorge sie dir in der nächsten Apotheke.
Hürden, die du überwinden musst
Nie wieder in den „Genuss“ eines Nudelauflaufs zu kommen, ist für den nun frischgebackenen (hi hi …oder sollte ich lieber „frischgesammelten“ sagen?) Urköstler oft ein erschreckender und geradezu deprimierender Gedanke. Sorgenvolle Gefühle über bevorstehende gesellschaftliche Ereignisse, bei denen du dir die Schlechtkost versagen musst, beunruhigen dich zusätzlich pausenlos und blockieren dich eventuell sogar.
Deshalb sage dir einfach, dass du keinen Verzicht für das ganze Leben leistest. Sag dir, dass du lediglich diesen einen Tag ohne Schlechtkost schaffen willst. Nach deinem erfolgreichen Erdfasten sagst du dir von einem Tag zum anderen: ‘Heute werde ich wieder keine Schlechtkost essen, sondern nur die natürliche Frischkost genießen“.
Urköstlerin Lele: „Es sollte jedoch ruhig auch einmal darüber nachgedacht werden, dass Verzicht grundsätzlich nichts rein Negatives ist, sondern etwas, das zur Selbstdisziplinierung und damit zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit einen wertvollen Beitrag leistet. Nicht umsonst heißt es „weniger ist mehr“.
Mit einem Freund oder Partner gemeinsam aufhören
Ein Schokoriegel kann für dich als Schlechtkostesser(in) etwas sehr Tröstliches sein. Die meisten genießen ihre „Schoki“ und finden es sehr schwierig, in einer Stress-Situation ohne sie auszukommen. Wenn sie keinen Nachschub mehr in der Tasche oder Schreibtischschublade haben, verspüren viele ehemalige Schlechtköstler ein Gefühl der Leere in ihrem Leben.
Dieses Gefühl der Isolation erträgst du erheblich leichter, wenn du versuchst, gemeinsam mit einem(r) Freund(in) die schlechten und krankmachenden Gewohnheiten aufzugeben. Gemeinsam mit jemandem aufzuhören, mit dem (der) du täglich in Kontakt stehst, ist eine Lösung, die dir durchaus helfen kann. Oder meldet euch in unserem Urkostforum (www.urkostforum.de) im Internet an, auch dort findet ihr Rat und tägliche Unterstützung.
Ablenkung für die Hände – Hauptsache du bist beschäftigt!
Beschäftige dich! Mache eine Aufstellung aller Arbeiten, die du zu erledigen hast – und erledige sie dann auch wirklich. Damit lenkst du dich vom Verlangen z.B. nach Schokolade ab.
• Mache einen Großputz, arbeite im Garten, wasche das Auto usw.
• Beim telefonieren kritzele nebenbei auf einem Blatt herum. Spiele mit Ketten oder Rosenkränzen, um deine Hände zu beschäftigen.
• Fang ein neues Hobby an – Töpfern, Malen, Stricken, ein Instrument spielen usw., etwas was du vielleicht schon immer tun wolltest, entdecke die kreative Seite an dir, oder spiele wieder öfter mit deinen Kindern. Nimm dir bewusst Zeit für dich, mache eine „Inventur deines Lebens“ und überlege dir, was dir wirklich wichtig ist und was du vielleicht „aussortieren“ könntest. Denn mit ein Grund, warum wir „Trost“ in der Nahrung suchen, ist dass wir uns „zumüllen“ lassen von zu viel Stress und „Scheinpflichten“. Lass dich nicht leben, sondern lebe!
Ein ganz heißer Tipp: Lauf! Lauf! Lauf! Lauf um dein Leben und lauf dir die Sucht aus dem Leib.
Und immer wenn du schwach zu werden drohst, verschaffe dir:
Ablenkung für den Mund
Immer Gemüse- oder Obsthäppchen zur Hand haben. Auch Johannesbrot oder Tamarine sind tolle Knabbersachen, die dich ablenken und dir keinen Schaden zufügen.
Vermeide am Anfang Situationen, die dich verführen könnten, wie Restaurantbesuche oder Partys. Später kannst du es mit Rohkostfreunden, aber auch anderen dann wieder richtig „krachen lassen“, denn mit der Zeit wird es dir dämmern, dass Urkost nicht mit Verzicht oder gar spartanischer Lebensweise gleichzusetzen ist. Was ist schon ein bitteres Bier gegen eine süße Pagode? Entdecke nach und nach die gesamte Fülle und Vielfalt der pflanzlichen Frischkost und freue dich auf ein buntes Leben mit abwechslungsreicher und genussvoller Nahrungsvielfalt.
Ablenkung für das Gehirn und zeig der Sucht die kalte Schulter:

• Wenn du übermäßige Lust auf Schlechtkost bekommst, atme tief ein und aus, und sage dir. “Ich bin ganz ruhig und ich freue mich auf meine … (Jackfrucht, Mango oder meinem Apfel …), wenn ich nach Hause komme!” So entsteht ein Gefühl der Gelassenheit. Das Verlangen verschwindet dann sehr schnell mit Hilfe dieser kleinen Tricks.
• Lies ein paar gute Bücher zum Thema, auf jeden Fall gründlich den Großen-Gesundheits-Konz.
Lele: „Sich möglichst viel mit dem Thema Urmethodik zu befassen, ist sehr förderlich, gerade am Anfang, um die eigene Geisteshaltung zu festigen. Je mehr Wissen du dir über die Urmethodik, über ihre Vorteile und langwährenden Belohnungen sowie die negativen Folgen der Schlechtkost aneignest, desto fester wird der Grund, auf dem deine Überzeugung basiert. Lese über die Rohkost/Urkost, soviel du kannst, es gibt mehrere gute Bücher, bzw. den GGK kannst du ohne Weiteres immer wieder zur Hand nehmen, die Fülle an dort enthaltenen Details kannst du dir sowieso nicht alle auf einmal einprägen. Sprich mit Gleichgesinnten, die du, wenn auch vielleicht nicht im unmittelbaren Umfeld, so doch mindestens über das Internet hast, Erfahrungsaustausch ist sehr bestärkend, zumal die Urmethodik etwas Lebendiges ist, nichts Dogmatisches und jeder eigene Beobachtungen und Erfahrungen beitragen kann.“
• Nimm an Anfängerkursen teil (z.B. an meinen beliebten „Urkost-Schnuppertagen“ vor den Toren Hamburgs.) Und lerne die pflanzliche Vielfalt kennen:

Lass Dich erleuchten:

Noch einmal: Laufe oder betreibe einen anderen Ausdauersport, das wird dir helfen, deine Sucht allmählich in den Griff zu bekommen. Tägliches Urtraining und auch tägliche Spaziergänge („POWER-Walking“) in raschem Tempo in der Natur sind wichtig und sehr hilfreich.
Wenn es doch mal zum Rückfall kommt – lass dich davon nicht beirren und schon gar nicht aus der Bahn werfen.
Verzeihe ihn dir, aber kehre anschließend sofort und konsequent auf den Weg der Urmethodik zurück. Du selbst bestimmst, was du dir zur Gewohnheit machst – und du willst dir ausschließlich die Urmethodik zur Gewohnheit machen. Lässt du eine Ausnahme zu oft zu, schleicht sich da ganz unmerklich eine negative Gewohnheit wieder ein. Alles, was du 21 Tage am Stück machst, wird dir zur (hoffentlich) lieben Gewohnheit, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Denk immer daran:100 % Urkost sind leichter zu schaffen als 99 %!
Am Ende steht deine Befreiung – von der lebensverkürzenden Sucht, von deinen Zipperlein und Krankheiten.
Dein verdienter Lohn wird sein: Ein viel intensiver gefühltes Leben, voller Vitalität, Glück und Wohlbefinden und das schöne Gefühl nicht nur dir selber, sondern auch den Tieren und unserer Mitwelt mit dieser neuen Nahrungsweise zu helfen.
Plötzlich erkennst du, dass du wirklich nichts vermisst mit der Schlechtkost, sondern dass die natürliche Frischkost der wirkliche Genuss ist. Ein Genuss ohne Reue.
Diese Vorgehensweise stellt für mich die beste Methode des Umstiegs dar. Dennoch will ich nicht verkennen, dass es auch Menschen gibt, die eine solche schnelle Umstellung nicht schaffen und sich mit einer schrittweisen Veränderung leichter tun.
Allen Anfängern alles Liebe!
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Du willst Frische direkt vom Feld? Wir Urköstler nehmen den direkten Weg!
“Nichts fürchten die Menschen so sehr wie ihren Tod, aber nichts üben sie mehr, als das Töten von Mensch und Tier.”
(Deutscher Naturforscher und Erfinder Alexander von Humboldt (1769 -1859))

