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- 14.5.2012: Lange vermisst, jetzt wieder da: Die genialen Kopyor von Orkos!
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- 10.5.2012: Immer wieder: Urkost - einfach, lustvoll und schön - es gibt einfach nichts Besseres!
- 8.5.2012: Loren Lockman: Wir sind Fruchtesser wie alle Primaten
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Archive für Januar 2007
Manche Köstlichkeiten erschließen sich erst auf dem zweiten oder dritten Biss
31.1.2007 von Brigitte Rondholz.

Das war das Frühstück heute morgen von mir und meiner Herzallerliebsten.
Süßkartoffeln, Oliven von Orkos, Kokosnüsse von Tropenkost.de und Brombeerblätter.
Wir hatten die Diskussion gerade im Forum und man muss es wohl so nehmen, wie es ist: Viele Genüsse kann man nicht sofort toll finden, unsere kleine Ella ist ja von Anfang ihres jungen Lebens mit dabei, kennt schon mehr Früchte als die meisten Erwachsenen und liebt sie fast alle. Aber ein richtiger FAN ist sie von Oliven mit Brokkoli! (Da sagen die meisten: “Ui, sind die aber bitter…” ) Finden wir gar nicht, wir finden sie deftig-pikant. Kokosnüsse sind aber auch lecker:

Nicht verzagen, Ihr lieben Anfänger, Eure Geschmacksnerven müssen sich erst regenerieren nach all der Schlechtkost - das wird schon noch!
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Schon unsere Vorfahren wussten es: Es gibt nicht Besseres als die Nahrung aus der Natur
30.1.2007 von Brigitte Rondholz.
Hartmut Dölker schreibt so treffend im Urkostforum:
- Über 200000 Generationen lebte der Mensch von vitalstoffreichen Wildpflanzen.
- Seit 250 Generationen von Kulturpflanzen.
- Seit 5 Generationen von nährstoffarmen Monokulturen.
Ackerbau war in Europa bis ca. 3000 vor Christus unbekannt. Unsere Vorfahren kannten über tausend genießbare Pflanzensorten. Auch wenn der folgende Vergleich für die Praxis wenig hilfreich ist, so kann er einen doch staunen machen: Im Vergleich mit unserer heutigen durchschnittlichen Ernährung enthielt die Nahrung unserer Urahnen 53% mehr Folsäure, 87% mehr Vitamin C, 59% mehr Vitamin A, 79% mehr Zink, 62% mehr Kalzium, 83% mehr Kalium, 500% weniger Natrium (!), 100% weniger Gesamtfette und 88% mehr Ballaststoffe. (Quelle: Eaton et al., Eur. Nutr.51 1997 207) Dass Wildpflanzen nicht nur rein stofflich zählbare Energie liefern, muss als Tatsache gesehen werden. Anders sind die besonderen Leistungen von ursprünglich lebenden Naturvölken nicht zu erklären. Sherpas schleppen auf ihrem Rücken bis zu 100kg Lasten vom Tal auf mehrere tausend Meter Höhe, und die Tarahumara-Indios legen bei einer durchschnittlichen Kalorienaufnahme von 1500 kcal alltäglich bis zu 100 Kilometer und mehr zurück. Als Vergleich: Beim Walken verbraucht der Körper pro Stunde 500 kcal (bei einer Laufstrecke von 5km). Die Indios müssten also täglich mehr als 10000 Kalorien zu sich nehmen, um nach westlichen Maßstäben nicht zu verhungern. Die berühmten Untersuchungen von F.A. Popp (Biophotonen) beweisen den Unterschied in der Lichtspeicherfähigkeit von Pflanzen aus Bio-Anbau, Wildpflanzen und konventionell angebauten Pflanzen. Die Ergebnisse von Popp sind keine Hirngespinste oder esoterischen Spielereien; in “GEO Wissen, Sonderheft Nr. 28, Ernährung & Gesundheit, S. 168, 2001″ schreibt Hasan Kar vom Verein Deutscher Ingenieure: “Was der Popp macht, hat Hand und Fuss. Das sind handfeste Sachen, die man wissenschaftlich auch nachweisen kann”. Würde man den Unterschied an lebenden Makromolekülen als Zahlenverhältnis darstellen, so ergibt dies für Pflanzen aus konventionellem Anbau eine “1″, für Bio-Anbau “5″ und für Wildpflanzen “10″. (Quelle: Biologe Walter Ostertag, Lebende Makromoleküle)
Hierzu noch aus einer Sendung des Mitteldeutschen Rundfunks, Online-Magazin: natürlich gesund, “Nahrungsergänzungsmittel”, 13. April 2004: “Berücksichtigt man die Tatsache, dass durch modernen Ackerbau, Plantagenbewirtschaftung und Viehzucht der Mensch es geschafft hat, die vor einigen Jahrzehnten in der menschlichen Nahrung enthaltenen Vitalstoffe so stark zu reduzieren, dass zum Teil noch weniger als ein Drittel der Mineralien und Vitamine darin enthalten sind, dafür in der Tiermast umso mehr Fett, Hormone, Antibiotika und andere chemische Substanzen, die erheblich in natürliche Kreisläufe eingreifen, so muss man schon mit dem normalen Menschenverstand zu der Erkenntnis kommen: entweder dreimal mehr natürlich gesunde Ernährung oder extrem anders essen oder die tägliche Nahrung zu ergänzen.”
Der geneigte Leser sieht: Richtig erkannt, aber mal wieder (unnötige) Konsum-Schlüsse gezogen. Es gibt schlicht keine Nahrungsergänzungsmittel, die dem Original gleichen. Das Original ist nicht nur besser, sondern auch noch kostenlos.
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Jackfrucht - ein bezauberndes Abendessen aus dem Zaubergarten der Natur
28.1.2007 von Brigitte Rondholz.

Einfach nur köstlich, sättigend so richtig zufrieden machend. Probiert sie aus - es lohnt sich!
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Seit Jahren der Renner!
28.1.2007 von Brigitte Rondholz.
Nur mal so …
ich finde es toll, dass das Urkostforum seit vielen Jahren täglich in der Top 100-Liste der Parsimony-Foren ist. Das einzige Rohkostforum übrigens, welches dies seit Jahren schafft. Die Leute haben eben doch ein Gespür für Qualität.
Heute auf Platz 38 mit über 7000 Klicks. HIER entlang!
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Warum wildes Grün auch im Winter so wichtig ist
28.1.2007 von Brigitte Rondholz.

Auch im Winter sammeln wir täglich: 
Man kann es nicht oft genug betonen - Franz Konz schreibt in seinem Jahrhundertwerk ja auch so eindringlich darüber:
WILDpflanzen sind das A und O in unserer Ernährung.
In früheren Zeiten haben die Menschen sie ganz selbstverständlich als Nahrungsquelle zu sich genommen, rein erfahrungsgemäß und intuitiv, und weil das Grün das Hauptnahrungsangebot in der Natur ist.
Heute wissen wir durch wissenschaftliche Forschungsarbeiten, dass diese Pflanzen viele Bestandteile enthalten, die wir Menschen zur täglichen Erneuerung unseres Blutes und zum Aufbau der Zellen und des Gewebes benötigen.
Und mittlerweile haben unzählige Menschen dies auch wieder segensreich am eigenen Leibe ERFAHREN.
Ich gehöre dazu und es ging mir niemals besser im Leben, die Urkost hat mir Glück, Zufriedenheit und ständiges Wohlbefinden gebracht. Wir WISSEN also längst, wie wichtig und gut die Wildpflanzen für uns sind, schließlich aßen unsere Vorfahren - bevor sie mit dem unsäglichen Ackerbau- und Viehzucht begannen - nur diese WILD-Nahrung! Aber der moderne Mensch will doch immer ganz genau wissen, warum es so wichtig ist. Also …
Was sind nun die wichtigsten Inhaltsstoffe der Wildpflanzen?
Zu den bekanntesten gehört die:
(Sie wirkt schleimlösend und reinigend. Bei Durchfall bindet sie die in unserem Darm befindlichen Gifte und macht sie unschädlich und wirkt positiv auf die Darmschleimhaut.)
Weiterhin enthalten die Wildpflanzen und Blätter Nährsalze , die als Ergänzungs- und Aufbaustoffe für unseren Körper wichtig sind, wie:
Das ist wichtig für die Blutbildung … viel Eisen ist in Brennesseln, Brombeerblättern, Löwenzahn, Schafgarbe, Spitzwegerich, Brunnenkresse u. v. a. m.
Merke:Die Pflanzen geben unserem Körper Aufbaustoffe, die wegen ihrer natürlichen Zusammensetzung wirken.
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Wir sind die Härtesten …
26.1.2007 von Brigitte Rondholz.

Nun hat der Winter auch bei uns mit seiner kalten Pracht Einzug gehalten. Musste ja nun nicht mehr sein, aber alles Jammern hilft nix - da müssen wir nun durch. Urtraining kann man auch im Schnee machen, fanden Seminargast Martina und ich:

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Longan und andere Kinderfrüchte zum Verwöhnen
25.1.2007 von Brigitte Rondholz.
Unsere Ella (22 Monate) liebt sie sehr. 

Aber sie mag auch noch anderes zum 2. Frühstückchen …
Topinambur, Oliven, Avos und Grenadillen zum Beispiel…
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Fleisch und Milch als Krankmacher
24.1.2007 von Brigitte Rondholz.
So sstand es in der: “Wiener Zeitung” Nr. 16 vom 24.01.2007 Seite: 10 Ressort: Wissen
(Ok … bei den sogenannten “Instinktos” sind diese Symptome natürlich “Entgiftungskrisen”, die mit Cassia zu behandeln sind…)
Durchfallerkrankung Campylobacteriose am Vormarsch
Milch und Fleisch als Krankmacher
Übertragung durch tierische Keime. Eröffnung des Christian Doppler- Labors in Wien.
Wien. Hohes Fieber mit Bauchschmerzen, blutige Durchfälle, Kopfweh und Müdigkeit. Das sind die typischen Symptome, die bei einer Campylobacter-Infektion nach zwei bis fünf Tagen auftreten. Vorwiegend in der warmen Jahreszeit kommt es zu dieser lebensmittelbedingten Durchfallerkrankung. Ursächlich dafür verantwortlich sind sogenannte Campylobacter-Bakterien, die als natürliche Darmbewohner in Nutz- und Haustieren leben. Zur Übertragung auf den Menschen kommt es hauptsächlich über den Nahrungsweg. Ungenügend erhitztes Fleisch - insbesondere Geflügel - oder Rohmilch können zu einer Infektion führen, wenn diese Lebensmittel mit den Campylobacter-Bakterien verseucht sind.
Über dem EU-Schnitt
Mittlerweile steht die Campylobacteriose an erster Stelle der mikrobiologisch bestätigten lebensmittelbedingten Erkrankungen, noch vor der Salmonellose - Tendenz steigend. “Das Hauptproblem liegt darin, dass es kein geeignetes Herdenkonzept mit Schutzimpfungen gibt”, erklärt Josef Köfer, Bereichsleiter für Veterinärmedizin bei der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages).
[…]
“Fleisch durchgaren”
In punkto Lebensmittelsicherheit will auch das vergangene Woche neueröffnete Christian Doppler-Labor an der veterinärmedizinischen Universität Wien seinen Beitrag leisten. “Die momentan routinemäßig eingesetzten mikrobiologischen Methoden sind langwierig und wenig flexibel. Genau da setzen wir mit unserer Forschungsinitiative an”, erläutert Laborleiter Martin Wagner. “Wir konzentrieren uns auf molekularbiologische Methoden, das heißt, wir machen uns quasi auf die Suche nach Bestandteilen der infektiösen Keime und nicht mehr nach den gesamten, vermehrungsfähigen Keimen.”
Das ultimative Ziel ist die Entwicklung von Methoden, mit denen Keime in einem Ansatz nachgewiesen, quantifiziert und charakterisiert werden können. Schnellere und bessere Tests sind auch für den Zoonosen-Experten Köfer eine positive Entwicklung und “der Schlüssel zum Erfolg”. Der Konsument kann aber auch seinerseits auf die richtige Küchenhygiene achten:
“Beispielsweise sollte man nicht die gleichen Werkzeuge zum Fleisch-und Salatschneiden nehmen und das Fleisch richtig durchgaren”, rät Köfer.
Ich rate:
Tiere leben lassen. Kein Fleisch essen und sicher und lecker von der natürlichen Pflanzenkost gesund leben!
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Nachtrag zu - La Boum, die Fete
22.1.2007 von Brigitte Rondholz.
Folgender Leserbrief erreichte meine Mailbox:
“Ehrlich gesagt finde ich Dein Zurschaustellen von gekochtem Essen wie Gebäck, Brot, Chips, Croissants (mit Käse und Schokoladenüberzug) im Tagebuch sehr unglücklich, auch wenn es vegetarisch ist. Dies alles ist doch fast genauso schädlich wie Tierleichteile, z.B. aufgrund der Acrylamidwerte, Schleimbildung, Säurebildung etc. Wenn Du ,was ich gut und richtig finde, es zur Bedingung machst, dass in Eurem Haus nicht gekocht wird, würde ich das umfassender so formulieren, dass in Eurem Haus NUR ROH gegessen wird, dies ist umfassender, weil sonst über die Hintertür gekochte Speisen, die kalt geworden sind, auch gegessen werden können ! Alles Gute und viel Kraft weiterhin wünscht Dir J. Müller “
Lieber Leser, ich habe den Kontext deutlich gemacht und ich denke, es gibt niemanden unter den Lesern, der auch nur im Traum annähme, dass ich diese Sachen gutfinde oder empfehle.
Dennoch: Nein, ich verlange von den Gästen meiner Tochter (und auch meiner Verwandtschaft nicht!), dass sie alle Rohköstler werden. So viel Toleranz muss sein, wenn man in der Gesellschaft integriert bleiben möchte. Sonst bliebe nur, sich einen Freundeskreis nur unter Urköstlern zu suchen, was doch auch so seine Tücken hat, schon quantitätsmäßig.
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La Boum - die etwas andere Spontanfete
21.1.2007 von Brigitte Rondholz.

Gemeinsame Kinobesuche und spontane Zusammentreffen werden nun häufiger bei meinem 14jährigen Töchterlein, und ich freue mich riesig, dass sie liebe Mädels fand, die ihre Abneigung gegen Drogen teilen. Sie schauten sich zwar völlig fasziniert den Kultfim der 80er Jahre an, aber schüttelten die klugen und hübschen Köpfchen über den Alkohol und Zigarettenkonsum der Jugendlichen in dem Film.
Diese neue Generation ist da viel aufgeklärter - und braucht dies nicht zum Lustigsein.
Dafür “brauchen” sie Chips und Partybrot und ich wäre ja total bescheuert, wenn ich so verkniffen wäre, den lieben Gästen dies zu verweigern.
Einzige Bedingung bei uns im Haus ist:
Keine toten Tierteile und kein Gekoche in meinem Haus.
Alles andere ist erlaubt - und ich schaue natürlich immer, dass ein gehöriger Frischkostanteil mit auf dem Büffet steht. Und heute morgen zum Frühstück waren die Ananas und die Longan-Drops als erstes verspeist. Die Croissants liegen immer noch da …
So etwas freut mich dann.
Hier ein paar Partyimpressionen:

Etwas verschlafenes Frühstück heute morgen:

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