Archive für 24.1.2007

Fleisch und Milch als Krankmacher

So sstand es in der: “Wiener Zeitung” Nr. 16 vom 24.01.2007 Seite: 10 Ressort: Wissen
(Ok … bei den sogenannten “Instinktos” sind diese Symptome natürlich “Entgiftungskrisen”, die mit Cassia zu behandeln sind…)

Durchfallerkrankung Campylobacteriose am Vormarsch
Milch und Fleisch als Krankmacher

Übertragung durch tierische Keime. Eröffnung des Christian Doppler- Labors in Wien.

Wien. Hohes Fieber mit Bauchschmerzen, blutige Durchfälle, Kopfweh und Müdigkeit. Das sind die typischen Symptome, die bei einer Campylobacter-Infektion nach zwei bis fünf Tagen auftreten. Vorwiegend in der warmen Jahreszeit kommt es zu dieser lebensmittelbedingten Durchfallerkrankung. Ursächlich dafür verantwortlich sind sogenannte Campylobacter-Bakterien, die als natürliche Darmbewohner in Nutz- und Haustieren leben. Zur Übertragung auf den Menschen kommt es hauptsächlich über den Nahrungsweg. Ungenügend erhitztes Fleisch - insbesondere Geflügel - oder Rohmilch können zu einer Infektion führen, wenn diese Lebensmittel mit den Campylobacter-Bakterien verseucht sind.
Über dem EU-Schnitt
Mittlerweile steht die Campylobacteriose an erster Stelle der mikrobiologisch bestätigten lebensmittelbedingten Erkrankungen, noch vor der Salmonellose - Tendenz steigend. “Das Hauptproblem liegt darin, dass es kein geeignetes Herdenkonzept mit Schutzimpfungen gibt”, erklärt Josef Köfer, Bereichsleiter für Veterinärmedizin bei der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages).
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“Fleisch durchgaren”
In punkto Lebensmittelsicherheit will auch das vergangene Woche neueröffnete Christian Doppler-Labor an der veterinärmedizinischen Universität Wien seinen Beitrag leisten. “Die momentan routinemäßig eingesetzten mikrobiologischen Methoden sind langwierig und wenig flexibel. Genau da setzen wir mit unserer Forschungsinitiative an”, erläutert Laborleiter Martin Wagner. “Wir konzentrieren uns auf molekularbiologische Methoden, das heißt, wir machen uns quasi auf die Suche nach Bestandteilen der infektiösen Keime und nicht mehr nach den gesamten, vermehrungsfähigen Keimen.”
Das ultimative Ziel ist die Entwicklung von Methoden, mit denen Keime in einem Ansatz nachgewiesen, quantifiziert und charakterisiert werden können. Schnellere und bessere Tests sind auch für den Zoonosen-Experten Köfer eine positive Entwicklung und “der Schlüssel zum Erfolg”. Der Konsument kann aber auch seinerseits auf die richtige Küchenhygiene achten:
“Beispielsweise sollte man nicht die gleichen Werkzeuge zum Fleisch-und Salatschneiden nehmen und das Fleisch richtig durchgaren”, rät Köfer.

Ich rate:
Tiere leben lassen. Kein Fleisch essen und sicher und lecker von der natürlichen Pflanzenkost gesund leben!

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