Warum wildes Grün auch im Winter so wichtig ist


Auch im Winter sammeln wir täglich:

Man kann es nicht oft genug betonen - Franz Konz schreibt in seinem Jahrhundertwerk ja auch so eindringlich darüber:
WILDpflanzen sind das A und O in unserer Ernährung.
In früheren Zeiten haben die Menschen sie ganz selbstverständlich als Nahrungsquelle zu sich genommen, rein erfahrungsgemäß und intuitiv, und weil das Grün das Hauptnahrungsangebot in der Natur ist.
Heute wissen wir durch wissenschaftliche Forschungsarbeiten, dass diese Pflanzen viele Bestandteile enthalten, die wir Menschen zur täglichen Erneuerung unseres Blutes und zum Aufbau der Zellen und des Gewebes benötigen.
Und mittlerweile haben unzählige Menschen dies auch wieder segensreich am eigenen Leibe ERFAHREN.
Ich gehöre dazu und es ging mir niemals besser im Leben, die Urkost hat mir Glück, Zufriedenheit und ständiges Wohlbefinden gebracht. Wir WISSEN also längst, wie wichtig und gut die Wildpflanzen für uns sind, schließlich aßen unsere Vorfahren - bevor sie mit dem unsäglichen Ackerbau- und Viehzucht begannen - nur diese WILD-Nahrung! Aber der moderne Mensch will doch immer ganz genau wissen, warum es so wichtig ist. Also …

Was sind nun die wichtigsten Inhaltsstoffe der Wildpflanzen?
Zu den bekanntesten gehört die:

  • Gerbsäure
  • (Sie wirkt schleimlösend und reinigend. Bei Durchfall bindet sie die in unserem Darm befindlichen Gifte und macht sie unschädlich und wirkt positiv auf die Darmschleimhaut.)

  • Apfelsäure, Ameisensäure, Bernstein- und Harzsäure.
  • Kieselsäure ( wirkt auch harntreibend und ausscheidend. Sie ist außerdem ein wichtiger Aufbaustoff für unsere Haut, sowie für die Haar- und Nagelbildung.
    Weiterhin enthalten die Wildpflanzen und Blätter Nährsalze , die als Ergänzungs- und Aufbaustoffe für unseren Körper wichtig sind, wie:
  • Eisen
    Das ist wichtig für die Blutbildung … viel Eisen ist in Brennesseln, Brombeerblättern, Löwenzahn, Schafgarbe, Spitzwegerich, Brunnenkresse u. v. a. m.
  • Jod und Brom (notwendig bei Drüsenstörungen, “Alterserscheinungen”, Nervosität, “Wechseljahrsstörungen”. )
  • Phosphor (Er wirkt auf Nerven und Gehirn bei “Erschöpfung”.)
  • Pflanzennatron (beseitigt Stoffwechselrückstände (”Entgiftung”!)reguliert die Drüsentätigkeit und bindet die überschüssigen Säuren. Mangel an Natron führt zu Katarrhen, Leberleiden, Gicht, Rheumatismus und Wassersucht.
  • Magnesium (schützt den Körper gegen schädigende äußere Einflüsse. In Verbindung mit
  • Kalzium und Kalium
  • Schwefel (ist für unsere Hauptorgane Herz, Leber, >Lunge, Milz, Nieren, Augen, Haare und Sehnen notwendig. Auch er wirkt reinigend im Körper und besitzt noch viele andere wertvolle Eigenschaften.
  • Kalk (benötigt der Körper für den Aufbau und die Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen.)
  • Inulin und Cholin (wirken blutreinigend und blutstillend bei Hautstörungen, sowie auch stoffwechselfördernd. )