Archive für 15.3.2007

Safus richtig reifen und genießen

Oft werde ich nach den köstlichen afrikanischen Safus befragt, wie man sie richtig und energiesparend zur Reifung bringt, wenn die Sonne nicht scheint.

Nun, ganz richtig, in der Sonne reift man sie am einfachsten und es ist dann eine Frage von ein paar Stunden, aber wenn es kälter ist und man keine Lust hat sein Leben durch “Reifekammern” zu verkomplizieren, dann baut man sich eine ganz einfache und preiswerte “Reifungsanlage”:

Man nehme:

  • Ein paar Bettdecken und Wolldecken
  • eine altertümliche Metallwärmflasche, die die Wärme über 24 Stunden speichert (oder eine normale, die man öfter neu mit heißem Wasser füllt)
  • und eine luftdicht zu verschließende Box, die man mit angefeuchteten Küchentüchern auslegt.
  • Da hinein legt man die tropfnassen und gewaschenen Safus, wickelt sie in eine Wolldecke, packt obendrauf die Wärmflasche. Wickelt das Ganze nochmals in eine warme Bettdecke und in 24 Stunden sind die Safus essbereit. So einfach und kostenneutral kann das Leben sein. :-) Herrlich reife und verzehrbare Safus:
  • Und SO bitte nicht: Das sagt einem doch der natürliche Instinkt! :-) Reifen in einer völlig verdreckten Styroporkiste - Schreck, lass nach!
  • Schaut Euch die Ekelbilder bitte hier an:
    Ekelbilder

  • Richtig ekelhaft. *Seutz* Ach, ja, es gibt schon Leute im Netz, welche die Rohkost so widerlich und abstoßend präsentieren, da möchte man dann doch am liebsten nur noch Lichtnahrung essen …

Urkost-Schnuppertage waren schön - aber der Tropenkostversand hat auch so seine Tücken

Diese liebe (und auch etwas traurige!) Rückmeldung eines Seminargastes erreichte mich heute:


Liebe Brigitte, danke nochmals für das wunderschöne Wochenende in Deinem lichtdurchfluteten Märchenwald, mit Deinen so liebevoll arrangierten Urkost-Platten, in denen wir geschwelgt haben, den wertvollen Weisheiten, die uns mitgegeben hast und für Deine Person überhaupt. Nach der “Bewegungsabstinenz” der letzten Jahre bin ich wie aus dem Dornröschenschlaf erwacht, mein Fahrrad ist repariert, ein unbändiger Bewegungsdrang da. In meinem Garten habe ich viele schöne Kräutlein gefunden, die in hellem Maigrün täglich aus dem Boden sprießen. Die Brunnenkresse habe ich an mehreren Stellen gepflanzt, sie scheint sich hier wohl zu fühlen. Brombeeren gibt es jede Menge. Mit der praktischen ad-hoc-Umsetzung im täglichen Leben habe ich ohne Deine liebevolle Führung allerdings noch einige Probleme. Bin auch auf die in den Läden angebotenen Früchte angewiesen, nachdem meine Tropenfruchtbestellung, die ich vor dem Wochenende bei Dir getätigt hatte, in einem etwas rüden Ton storniert, der neue account gelöscht wurde. Es sei “gedankenlos”, wenn man auf einer Insel lebt, sich keine Gedanken über eine “Lösung” sprich: Inselzuschlag zu machen. Ich fühlte mich verletzt und bin traurig, daß ich nun keine Tropenfrüchte habe. Es gab nie Probleme mit den Zustellerdiensten, entweder wurde der Zuschlag, wo es ihn gab, automatisch mit erhoben oder - in seltenen Fällen - bekam ich eine kleine Hinweis-mail und bezahlte die dreizehn-Euro-nochwas. Hier wurde mir unterschwellig unterstellt, ich wolle den Versender darum betrügen. Das tut weh. Das Urtraining werde ich langsam angehen lassen und dann steigern. Und sicher irgendwann noch ein Auffrischwochenende bei Dir einlegen…. Draußen ruft die Sonne. Danke für Deine Gastfreundschaft und die Übergangsverpflegung, die Du mir mitgegeben hattest. Es war schön bei Dir. Viele herzliche Grüße Christa

Das stimmt mich traurig, liebe Christa, dass mit Kunden so umgegangen wird. Ich hoffe sehr, dass dies Verhalten nicht zur Regel wird. So ein rüdes Verhalten mag ich gar nicht. Ich hoffe, dass Du noch eine Möglichkeit findest, an die wertvollen Tropenfrüchte heranzukommen.

Liebe Grüße

Deine Brigitte

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