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Hermanns Rückkehr zur veganen Frischkost
Es ist mir eine besondere innere Freude, wenn junge Menschen, die doch immer mal experimentieren und alles ausprobieren wollen, den Schrecken und den Horror der fleischessenden Irreführung erkennen und wieder zur einzig naturgemäßen, nämlich zur veganen, Urkost zurückkehren. Hermann schrieb mir:
[…] Zu allererst möchte ich darauf hinweisen, dass ich der “instinktiven”Rohkost heute den Rücken gekehrt und mich wieder der veganen Rohkost zugewandt habe. Als zweiten Punkt möchte ich mich für die entstandenenUnannehmlichkeiten und Missverständnisse infolge meiner letzten Beiträge im Urkostforum entschuldigen, die ich hier wohl einigen bereitet habe. Ich hoffe, ich bin im Urkostforum noch willkommen. Anbei möchte ich darauf hinweisen, dass mein Entschluss nicht nur gesundheitliche, sondern auch geistige Gründe hatte. Damit meine ich, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe, wie es ist, unter”natürlichen” Umständen im Wald zu leben und den Kadaver eines lange herumliegenden Tieres aufzufressen, einem Tier in die Augen zu schauenund es zu töten usw. Ich habe mir überlegt, wie es wäre, ein Lamm zutöten oder ein Kalb, ein Wildschwein, ein Pferd oder was auch immer - nachdem dies ja alles favorisierte “Speisen” von Instinktos wie Stefan sind. Ich kam zu dem Entschluss, dass ich es ohne große Überwindung nicht könnte und dass es auch kein anderer Mensch im geistig aufrechten Zustand fertigbringen würde - genauso wie kein normaler Mensch es fertigbringen würde, einen Menschensäugling zu erschießen. Vom Geschmack einmal ganz zu schweigen. Man kann nicht sagen, dass rohes Fleisch generell abstoßend schmeckt, denn rohes Fleisch kann durchaus nicht schlecht schmecken. Fleisch zu trocknen, ist jedoch keine natürliche Sache, sondern eine unnatürliche menschliche Maßnahme. Frisches Fleisch schmeckt bei Weitem nicht so gut wie getrocknetes(unnatürliches). Zudem ist es ja allgemein bekannt, dass man den Geschmack von ungetrocknetem Rohfleisch nicht mit dem von Früchten, Wildkräutern oder anderen für uns Menschen natürlichen Nahrungsmitteln(Sprossen, Nüsse, Wurzeln usw) vergleichen kann. Und von den biologischen Gegebenheiten, d.h. vom menschlichen(pflanzenfresserischen) Körperbau, brauche ich ja gar nicht anfangen… MfG Hermann …
Und dies schrieb er diesen fehlgeleiteten Leuten:
” Guten Abend! Ich habe mich am heutigen Tage dazu entschlossen, zur veganen Rohkost zurückzukehren, da es mir in dieser “instinktiven” Zeit keineswegs besser ging (weder körperlich noch seelisch noch geistig) als zu veganen Zeiten - ganz im Gegenteil - und ich mir ernsthaft die Frage gestellt habe, in welch niederem geistigen Zustand ich damals gewesen sein muss, als ich mich erstmals entschieden hatte, zur sogenannten “instinktiven Rohkost” überzugehen, die im Prinzip nichts anderes ist als eine Sammelstelle derer, die zwar einerseits natürlich(er) leben oder sich gesund/gesünder ernähren wollen, andererseits aber die Sucht nicht vollständig überwinden konnten. Es war und ist eine Tatsache, dass eine vegane Rohkost mit voller natürlicher Bandbreite den gesamten Bedarf von uns Menschen perfekt decken kann. Dies war mir auch während meiner knapp viermonatigen Zeit als nichtveganer Rohköstler durchgehend bewusst. Auch bleibt es eine unverrückbare Tatsache, dass unsere Art unter natürlichen Bedingungen selbst im tiefsten Winter trotz Kälte, Schnee und Eis mit der einzig artgerechten veganen Rohkost überleben kann - und es bis vor wenige Jahrtausende auch mit Erfolg getan hat. Wer nun wieder meint, von angeblichen “Mängeln” schwatzen zu müssen, dem kann ich nur guten Mutes sagen: Spart euch diesen unnötigen Energieaufwand, denn es interessiert mich nicht - und ich weiß, wer von uns Recht hat! Jeder, der solche unsinnigen Thesen aufstellt, versucht entweder seine Sucht zu rechtfertigen oder ist schlicht und ergreifend ein Opfer der im Kapitalismus herrschenden medialen Manipulation. Mehr sage ich dazu garnicht. Das war folgerichtig mein letzter Beitrag in diesem Forum. Auf Nimmerwiedersehen! Es lebe die vegane Rohkost!”
Ich freue mich sehr, lieber Hermann. Und lass Dich mal nicht beirren, wenn Verrückte Dir nun prophezeien (…kann man die Uhr nach stellen…), dass “Du wieder in den Kochtopf fallen würdest”! (Ha ha ha …diese Leute haben wohl zu viele Menschenfressergeschichten gelesen, sodass man diese Angst schon als Manie und Beklopptheit bezeichnen muss.) Schweine, Kälber, Hühner … alle diese wunderbaren Tiere wollen leben und wir haben den Königsweg entdeckt, WIE man sie leben lassen kann. (Und da die Tierausbeuter täglich bei uns mitlesen, kennen sie ihn auch und können nicht Unwissen vorschützen!) Und dann die Pferde! Wie kann man diese edlen Tiere als blutiges Fleisch auf einem Teller abilden??
Schon Schiller wusste um das Unrecht der Tierausbeutung und schrieb in “Pegasus in der Dienstbarkeit” :