Wie ist doch die Erde so schön, so schön!

Dieses Empfinden scheinen nicht mehr viele Menschen zu haben, ich allerdings spüre dies noch jeden Tag. Besonders im Wald. Aber auch in meinem Garten, wenn ich meine lieben Kinder und Enkelkinder zum Spielen erwarte - so wie heute:
Dann wird schnell Gutes aufgetischt und alle sind glücklich und zufrieden. Wie einfach und schön unsere Welt doch (immer noch!)ist.
Früher hatte man dieses Empfinden anscheinend noch öfter. Jedenfalls fand ich heute dieses hübsche Gedicht in einem “Ringel-Ringel-Reihe”-Buch, welches am Anfang des 20. Jahrhunderts herauskam:
1. Wie ist doch die Erde so schön, so schön!
Das wissen die Vögelein.
Sie haben so leicht Gefieder
und singen so frohe Lieder
in den blauen Himmel hinein,
in den blauen Himmel hinein!
2. Wie ist doch die Erde so schön, so schön,
das wissen die Flüss’ und die Seen.
Sie malen im klaren Spiegel
die Gärten und Städt und Hügel
und die Wolken, die drübergehn,
und die Wolken, die drübergehn.
3. Und Sänger und Maler, die wissen es,
es wissen viel andre Leut;
und wer es nicht malt, der singt es,
und wer es nicht singt, dem klingt es
in dem Herzen vor lauter Freud,
in dem Herzen vor lauter Freud. (F. Gustav Klauer)
Und auf Walters Website las ich:
 
“Wer sich den Wald mit offenen Augen erschließt, erhält ein neues Gefühl für den Wert und den Sinn des Lebens.”
 
Dem kann ich mich nur anschließen. Öffnet Eure Herzen für die Schönheit unserer Welt, denn nur wenn man etwas liebt oder wertschätzt, möchte man es bewahren.
Liebe und Wertschätzung braucht diese Welt.

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