Archive für 26.4.2007

Diabetiker – aufgepasst: Mit Süßkartoffel gegen Diabetes

Liebe Freunde, das Leben da draußen, jenseits von Internet und PC, fordert mich im Moment so sehr, dass ich kaum zum Schreiben komme, dennoch habe ich Euch nicht vergessen und weiß, dass einige von Euch auf meinen avisierten Batate-Beitrag warten. Er ist fertig und wird demnächst in der NL erscheinen. Hier einige Auszüge für Euch vorweg:

Luftverschmutzung, Rauch, Alkohol, Medikamente, Strahlen und Chemikalien betreffen auch uns Urmethodiker zum Teil und haben eines gemeinsam: sie erzeugen freie Radikale. Die freien Radikalen greifen zahlreiche lebenswichtige Zellkomponenten an, beispielsweise die Zellmembranen. Zur Abwehr sind das Beta-Karotin und das Pro-Vitamin A in der Süßkartoffel besonders hervorzuheben. Es ist das Antioxidanz, dessen Anwesenheit man sofort durch seine leuchtend orange Farbe erkennt. Schon 100 Gramm der Süßkartoffel enthalten fast das Dreifache des Vitamin A - und mehr als ein Drittel des Vitamin-C-Bedarfs. Die rote Süßkartoffel ist reich an Mineralien, wie Topinambur enthält sie sehr viel Eisen. Auch Kalium, das unseren Wasserhaushalt reguliert, ist sehr reichlich vorhanden, ebenso Ballaststoffe, Proteine und Kohlenhydratkomplexe. Durch diesen raffinierten Cocktail antioxidierender Stoffe hilft die rote Süßkartoffel uns gegen alle Zellfeinde optimal zu wehren.

Noch einmal für Euch zur Beruhigung: Wie wir seit langem wissen, haben Antioxidantien die Eigenschaft, zellschädigende freie Radikale unschädlich zu machen, sodass Ihr nicht immer schreckensbleich auf die Umwelt-Horror-Meldungen schauen müsst, sondern noch guten Muts und fröhlich in die Zukunft schauen könnt. (Wenn wir nicht mehr fröhlich sind, wer sollte es sonst für unsere Kinder sein?) […] Emsige und profitgierige Forscher haben herausgefunden, dass vor allem in der Schale der tollen Knolle Substanzen enthalten sind, die zu einer Senkung des basalen Blutzuckerspiegels, des Cholesterins und des glykosylierten (glykierten) Hämoglobins führen und dadurch diesen Menschen eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes bringen. Diese positiven Ergebnisse wurden sogar in der offiziellen Zeitschrift der „American Diabetes Association“ veröffentlicht. Auch die „ÄRZTLICHE PRAXIS“ / Jahr 2004 / Ausgabe: 22 / schrieb auf Seite: 7:

„Mit Süßkartoffel gegen Diabetes WIEN (rö) - Weiße Süßkartoffeln beziehungsweise das daraus hergestellte Nahrungsergänzungsmittel Caiapo hat Bernhard Ludvik an der Universitätsklinik Wien erfolgreich bei Diabetikern eingesetzt. Unter einer zwölfwöchigen Therapie sanken sowohl der HbA1c-Wert als auch der Nüchtern-Blutzucker“.

Univ.-Prof. Dr. Heinz Ludvik präsentiere anlässlich der gemeinsamen Tagung der Österreichischen Diabetesgesellschaft (ÖDG) und der Österreichischen Gesellschaft für Endokrinologie und Stoffwechsel in Linz Caiapo, ein Extrakt aus der Süßkartoffel, welches als effektiver Insulinsensitizer und potenziell auch als antiatherogenes Mittel wirkt. (Verhinderung der arteriosklerotischen Plaques, welche zur Manifestation der Arteriosklerose führt.) Bemerkenswert daran, ja, schon fast belustigend, ist für mich die Tatsache, dass Schulmediziner wieder Extrakte herstellen müssen, um sie als teure „Nahrungsergänzungsmittel“ zu verhökern, anstatt die Menschen über die Verwendung des frischen Lebensmittels als Ganzes aufzuklären. […] Und dabei schmeckt doch frisch und natürlich alles so viel besser!

Ein kerngesunder und sättigender Pausensnack: Süßkartoffel mit Oliven und Wildgrün

Oder einfach so, wie die 2jährige Ella und ich es am liebsten machen:

Darüber hinaus hat man ordentlich was zu kauen, was wiederum für die Verdauung, zur Verhinderung von Karies und zur Förderung unserer Intelligenz wichtig ist. Und last but not least - uns Menschen sehr viel Spaß macht! Vorausgesetzt, man nimmt sich die nötige Zeit dazu und fällt nicht in das hastige und unbefriedigende schnelle „Schlingen“ aus matschigen Kochkostzeiten zurück. Gerade auch die Süßkartoffel möchte lang und genüsslich gekaut werden. Bitte erst schlucken, wenn alles verflüssigt ist, dann ist der Genuss nachhaltiger und die Sättigung viel länger vorhaltend. Es gibt so viele bezaubernde Genüsse, die von Eurer Zunge durchgewalkt und liebkost werden wollen, selbst nach 15 Jahren Urkost hört das tägliche immer wieder neue Genießen und die Freude darüber bei mir nicht auf.

Die Erfolgsgeschichte der Urkost beruht auf dem Lustgewinn


Ich möchte es einmal so formulieren: Die Erfolgsgeschichte der Urkost hätte nicht die geringste Chance, wenn sie nicht mit einem riesigen LUSTGEWINN verbunden wäre. Und wenn wir Menschen nicht mit unserem „Bauchgehirn“ (Intuition) ganz genau wüssten, dass so zu leben nicht nur gesund ist, sondern der Wahrheit der „allwissenden Natur“ entspricht, egal, was die momentane „Wissenschaft“ dazu gerade so verlautbaren lässt. Demnächst in der Juni-Ausabe von “Natürlich Leben” erscheint der ganze Artikel: Bataten – süß, knackig, lecker und gesund – die tolle Knolle hat’s in sich!

|