Archive für April 2007

Frohe Ostern - hier lausig kalt, aber in Südtirol herrlich warm

Frohe Ostern, Ihr Lieben!

Na, gestern hatten wir ja noch einigermaßen Glück mit dem Wetter beim lustigen Früchte-Nester-Suchen mit der Familie, aber heute ist es - brrrr- - scheußlich kalt und regnerisch.

Mein jüngstes Töchterlein hat es da besser, denn sie ist Karfreitag mit ihren Freundinnen und einer Jugendgruppe nach Südtirol (Skigebiet: Speikboden) gefahren.

Sie hatte sich ganz auf Schnee und Skifahren eingestellt und rief ganz entsetzt an, dass sie nichts “Sommerliches” eingepackt hätte, dabei wären sie dort von der strahlendsten Sonne und 20 Grad begrüßt worden!

Ich hoffe für sie, dass der Schnee noch skitauglich ist, denn darauf hatte sich die kleine Abfahrtskönigin soooo gefreut. Voller Vorfreude bei der Abreise: Und zur Sicherheit hatten wir auch einen Früchterucksack mit leckeren Sachen gepackt. Vor Ort gibt es einen Obst- und Gemüseladen, aber zuerst muss man ja die Reise und den Anfang, wo man sich noch nicht so auskennt, überbrücken. Mit dabei:

Avokados, Oliven, Tomaten, Bananen, Datteln, Orangen, Äpfel…

Urkost ist in jedem Alter genial!

Liebe Freunde,

über Ostern habe ich mein Mütterchen zu Gast und es ist mir immer eine besondere Freude, wie diese liebe und kluge, alte Dame sich mit mir über die Früchte und Wildpflanzen freut. :-)

Natürlich biete ich ihr die Urkost nicht so an, wie wir sie essen, nämlich von der Hand in den Mund, sondern schneide ihr die Früchte hübsch klein und serviere sie ihr so: Hier mit Giersch: Sie liebt es und lebt zuhause auch weitestgehend so. Nur mit dem WILDpflanzensammeln hapert es dort, weil die Schulmediziner ihr durch eine OP das Knie versaut haben. :-(

Ansonsten ist sie topfit und ich freue mich, dass sie nicht erst jammernd zur richtigen Kost umstellen möchte, wenn es schon zu spät ist!

Am Allertollsten ist es natürlich, wenn man das Glück hat von Anfang an vegane Frischkost = Urkost zu essen. Immer gut drauf: Still- und Urkostkinder unter sich vor dem “Teenager-Rückzugshäuschen”: Oh, hier wächst ja auch Giersch - lecker!! Auch Urkosthund (Hundeurkost!) ist gut drupp - siehe sein glänzendes Fell und seine muskulöse Gestalt. (Er erregt sogar bei Fremden Aufsehen!) Ehe berechtigte Anfragen kommen:

Der Flokati-Teppich ist noch von den Kindern aus den 7oger Jahren und wird vom Hund als warme Kuschelunterlage draußen gerne genutzt. Niemals würde ich so ein Ding nochmals kaufen mit meinem Wissen über die brutale Wollgewinnung!!

Schafft die Jagd ab - denn Jagd ist feiger Mord an Unschuldigen. Anti-Jagd-Demo war wieder ein voller Erfolg

Kurt Eicher schreibt:

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für unsere wildlebenden Tiere,

am Samstag, den 31. März demonstrierten über 300 Tier- und Naturschützer aus ganz Deutschland sowie aus Österreich und der Schweiz in München für eine Natur ohne Jagd. Es war ein machtvoller Protest gegen die zeitgleich in München statt findende Jägermesse “Jagen und Fischen”. Die Bilder und Berichte sind bereits online:

Bildergalerie

Viele Grüße, Kurt Eicher Initiative zur Abschaffung der Jagd Kurt Eicher Derfflingerstr. 2 74080 Heilbronn Tel. 07131/481263 mobil 0175/1475083 e-mail: info@abschaffung-der-jagd.de

www.abschaffung-der-jagd.de

Zur Anti-Jagd-Demo

Hermanns Rückkehr zur veganen Frischkost

Es ist mir eine besondere innere Freude, wenn junge Menschen, die doch immer mal experimentieren und alles ausprobieren wollen, den Schrecken und den Horror der fleischessenden Irreführung erkennen und wieder zur einzig naturgemäßen, nämlich zur veganen, Urkost zurückkehren. Hermann schrieb mir:

[…] Zu allererst möchte ich darauf hinweisen, dass ich der “instinktiven”Rohkost heute den Rücken gekehrt und mich wieder der veganen Rohkost zugewandt habe. Als zweiten Punkt möchte ich mich für die entstandenenUnannehmlichkeiten und Missverständnisse infolge meiner letzten Beiträge im Urkostforum entschuldigen, die ich hier wohl einigen bereitet habe. Ich hoffe, ich bin im Urkostforum noch willkommen. Anbei möchte ich darauf hinweisen, dass mein Entschluss nicht nur gesundheitliche, sondern auch geistige Gründe hatte. Damit meine ich, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe, wie es ist, unter”natürlichen” Umständen im Wald zu leben und den Kadaver eines lange herumliegenden Tieres aufzufressen, einem Tier in die Augen zu schauenund es zu töten usw. Ich habe mir überlegt, wie es wäre, ein Lamm zutöten oder ein Kalb, ein Wildschwein, ein Pferd oder was auch immer - nachdem dies ja alles favorisierte “Speisen” von Instinktos wie Stefan sind. Ich kam zu dem Entschluss, dass ich es ohne große Überwindung nicht könnte und dass es auch kein anderer Mensch im geistig aufrechten Zustand fertigbringen würde - genauso wie kein normaler Mensch es fertigbringen würde, einen Menschensäugling zu erschießen. Vom Geschmack einmal ganz zu schweigen. Man kann nicht sagen, dass rohes Fleisch generell abstoßend schmeckt, denn rohes Fleisch kann durchaus nicht schlecht schmecken. Fleisch zu trocknen, ist jedoch keine natürliche Sache, sondern eine unnatürliche menschliche Maßnahme. Frisches Fleisch schmeckt bei Weitem nicht so gut wie getrocknetes(unnatürliches). Zudem ist es ja allgemein bekannt, dass man den Geschmack von ungetrocknetem Rohfleisch nicht mit dem von Früchten, Wildkräutern oder anderen für uns Menschen natürlichen Nahrungsmitteln(Sprossen, Nüsse, Wurzeln usw) vergleichen kann. Und von den biologischen Gegebenheiten, d.h. vom menschlichen(pflanzenfresserischen) Körperbau, brauche ich ja gar nicht anfangen… MfG Hermann …

Und dies schrieb er diesen fehlgeleiteten Leuten:

” Guten Abend! Ich habe mich am heutigen Tage dazu entschlossen, zur veganen Rohkost zurückzukehren, da es mir in dieser “instinktiven” Zeit keineswegs besser ging (weder körperlich noch seelisch noch geistig) als zu veganen Zeiten - ganz im Gegenteil - und ich mir ernsthaft die Frage gestellt habe, in welch niederem geistigen Zustand ich damals gewesen sein muss, als ich mich erstmals entschieden hatte, zur sogenannten “instinktiven Rohkost” überzugehen, die im Prinzip nichts anderes ist als eine Sammelstelle derer, die zwar einerseits natürlich(er) leben oder sich gesund/gesünder ernähren wollen, andererseits aber die Sucht nicht vollständig überwinden konnten. Es war und ist eine Tatsache, dass eine vegane Rohkost mit voller natürlicher Bandbreite den gesamten Bedarf von uns Menschen perfekt decken kann. Dies war mir auch während meiner knapp viermonatigen Zeit als nichtveganer Rohköstler durchgehend bewusst. Auch bleibt es eine unverrückbare Tatsache, dass unsere Art unter natürlichen Bedingungen selbst im tiefsten Winter trotz Kälte, Schnee und Eis mit der einzig artgerechten veganen Rohkost überleben kann - und es bis vor wenige Jahrtausende auch mit Erfolg getan hat. Wer nun wieder meint, von angeblichen “Mängeln” schwatzen zu müssen, dem kann ich nur guten Mutes sagen: Spart euch diesen unnötigen Energieaufwand, denn es interessiert mich nicht - und ich weiß, wer von uns Recht hat! Jeder, der solche unsinnigen Thesen aufstellt, versucht entweder seine Sucht zu rechtfertigen oder ist schlicht und ergreifend ein Opfer der im Kapitalismus herrschenden medialen Manipulation. Mehr sage ich dazu garnicht. Das war folgerichtig mein letzter Beitrag in diesem Forum. Auf Nimmerwiedersehen! Es lebe die vegane Rohkost!”

Ich freue mich sehr, lieber Hermann. Und lass Dich mal nicht beirren, wenn Verrückte Dir nun prophezeien (…kann man die Uhr nach stellen…), dass “Du wieder in den Kochtopf fallen würdest”! (Ha ha ha …diese Leute haben wohl zu viele Menschenfressergeschichten gelesen, sodass man diese Angst schon als Manie und Beklopptheit bezeichnen muss.) Schweine, Kälber, Hühner … alle diese wunderbaren Tiere wollen leben und wir haben den Königsweg entdeckt, WIE man sie leben lassen kann. (Und da die Tierausbeuter täglich bei uns mitlesen, kennen sie ihn auch und können nicht Unwissen vorschützen!) Und dann die Pferde! Wie kann man diese edlen Tiere als blutiges Fleisch auf einem Teller abilden?? Schon Schiller wusste um das Unrecht der Tierausbeutung und schrieb in “Pegasus in der Dienstbarkeit” :

Gesagt, gethan. In lächerlichem Zuge
Erblickt man Ochs und Flügelpferd am Pfluge.
Unwillig steigt der Greif,
und strengt die letzte Macht
Der Sehnen an, den alten Flug zu nehmen.
Umsonst, der Nachbar schreitet mit Bedacht,
Und Phöbus stolzes Roß muß sich dem Stier bequemen,
Bis nun, vom langen Widerstand verzehrt,
Die Kraft aus allen Gliedern schwindet,
Vom Gram gebeugt das edle Götterpferd
Zu Boden stürzt, und sich im Staube windet.
Gerade ist eine 78jährige Dame guten Mutes von hier fortgefahren, um ihr Leben nun urmethodisch zu leben. Sie spürte eine große innere Freude in sich, dass sie die Urkost nun so bei mir erlernen konnte - das war sehr schön zu erleben. Liebe Mitmenschen - lasst die Tiere LEBEN und verspeist die uns zugedachte, friedvolle und bezaubernde Pflanzenkost. … auf dass Ihr lange und gesund lebet auf dieser schönen Erde.