Archive für Juni 2007

Kißlegg 2007 - hier ein Paar Bilder dazu

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Mit Urkost schön und immer gut drauf!


Viele Menschen fragen mich:

“Brigitte, wie kommt es, dass Urköstlerinnen immer so gut drauf sind und auch so gut ausehen?”

Nun, das kommt von ganz allein, wenn man seinen Zellen immer genau die Nahrung gibt, die sie brauchen, um sich täglich tadellos zu erneuern. Und als ich heute in einem alten Buch von vor 80 Jahren las, dass der Mensch mindestens 147 Jahre alt werden könne (im Tierreich wird das Alter der Tiere auch mit 7 mal die Entwicklungszeit festgelegt und wenn man davon ausgeht, dass die körperliche Entwicklungszeit des Menschen mit 21 Jahren abgeschlossen ist und das dann mit sieben multipliziert …))und es im 19. Jahrhundert auch noch viele gab, die so alt wurden, habe ich nun beschlossen,

MINDESTENS 150 Jahre alt zu werden.

Wer macht mit? Eines dieser perfekten Essen - gestern bei uns auf dem Tisch:
Die einen wollten Durian und die anderen Erdbeeren. Jedem, wie es ihm beliebt, nur FRISCHkost muss es sein. Und täglich viel wildes Grün dazu. Das ist schon alles, was es dazu zu sagen gibt. :-)

Vielleicht noch: Und auf KEINEN Fall Fleisch von Tieren oder Eier oder Fischleichen zu Euch nehmen, wie eine klitzekleine MINDERHEIT von Rohköstlern es tut, damit Ihr ja nicht so dekadent, blutarm und spiddelig wie die Thomasse und Stefans dieser Welt ausseht! :-)

Habt eine gute Zeit und freut Euch eures Lebens - das ist auch sehr wichtig …

Für einen Bissen Fleisch …

Mensch! Was tust Du ihnen an?

“Kronen Zeitung” vom 12.06.2007 Seite: 14 Ktn, Morgen

Tierische Opfer VON THOMAS LEITNER

Das Verkehrschaos rund um die Landeshauptstadt (siehe links) forderte tierische Opfer: Ein italienischer Transporter mit 230 Kälbern an Bord steckte zweieinhalb Stunden lang im Stau fest. In brütender Hitze und auf engstem Raum zusammengepfercht mussten die Tiere ausharren, bis die Reise weiter gehen konnte. Dem Fahrtenbuch des Lkw-Fahrers zufolge begann die Tortur für die Tiere in der Nacht auf Montag:

Mit 230 Kälbern an Bord setzte sich der italienische Lkw in Polen in Bewegung. Sein Ziel: Treviso (Italien). Nachdem die jungen Tiere, die auf engstem Raum zusammengepfercht wurden, bereits viele Stunden lang unterwegs waren, geriet der Transporter bei Klagenfurt in den Mega-Stau.

“Vor lauter Hitze haben die Kälber regelrecht gebrüllt”, war eine Autofahrerin, die ebenfalls im Stau steckte besorgt.

Denn die armen Vierbeiner mussten ganze zweieinhalb Stunden lang in der brütender Hitze im Anhänger des Lkw ausharren, bis die ohnedies schlimme Reise endlich weiter gehen konnte. Diese endete für den italienischen Transporter vorerst im Rosental: Nach einem Hinweis über die enormen Qualen der Tiere, die sich teilweise kaum auf den Beinen halten konnten,

“Das ist Tierquälerei!” wurde der Lkw von der Polizei Feistritz gestoppt. Sofort verständigten die Beamten einen Veterinär, der nach einer weiteren langen Stunde - auch er steckte im Stau fest - den Zustand der 230 Milchkälber untersuchen konnte. “Für mich ist das Tierquälerei,” erklärte Tiertransport-Inspektor und Amtstierarzt Werner Petschenig, nachdem er einen Blick in den Anhänger geworfen hatte.

Obwohl die vom italienischen Transporteur angegebenen Fahrzeiten alles andere als glaubhaft erschienen und seine tierische Fracht augenscheinlich unter den Strapazen litt, durfte er seine Reise fortsetzen. Petschenig: “Die Hitze ist ein großes Problem. Geht es nach der EU, dürfen die Transporter aber 28 Stunden lang unterwegs sein.”

BR: Ganz “legale” Tierquälerei also. Man kann gar nicht so viel essen wie man kotzen möchte.

Wunderwerk der Natur - haltet es in Ehren!

Beim Recherchieren stolperte ich über Folgendes über das Wunderwerk Leben. Und wenn man sich immer wieder vor Augen hält, dass jedes Lebewesen ein in sich geschlossenes “Biologisches System” darstellt, ist es um so wichtiger, unsere Zellen mit dem perfektesten Baustoff auszustaffieren, welches es auf diesem Planeten gibt, nämlich die pflanzliche Frischkost:

In einer einzigen Körperzelle finden pro Sekunde etwa eine Million Übertragungsbefehle statt, die nichts anderes zum Ziel haben, als die im Augenblick höchstmögliche Funktionsfähigkeit zu erhalten. Da im menschlichen Körper etwa 10 hoch 13 Zellen vorhanden sind, ergibt das pro Sekunde eine Zahl von 10 hoch 19 Einzelbefehlen. In jeder Sekunde des menschlichen Lebens sterben etwa zehn Millionen Zellen und ebensoviele werden neu gebildet. Das bedeutet eine Sterbe - und Geburtenrate von ca. 500 Milliarden Zellen in nur 12 Stunden.. - Die gesamte Dünndarmschleimhaut hat eine Fläche von ca. 600 qm. Sie wird innerhalb einer Woche erneuert. Die Anzahl der dabei gebildeten Zellen übersteigt das durchschnittliche menschliche Vorstellungsvermögen. - Im gesamten Zentralnervensystem sind mehrere Milliarden Neurosynapsen vorhanden und allein das menschliche Gehirn arbeitet mit 10 hoch 12 Neuronen ( 1.000.000.000.000), von denen jedes wiederum 10.000 Kontakte hat. Setzt man eine Lötzeit von zehn Sekunden pro Kontakt ein, so müssten zur Herstellung des Gehirns drei Millionen Monteure ununterbrochen zehn Jahre arbeiten. - In einer einzigen B-Lymph- oder Plasmazelle werden alle 90 Sekunden an 10 Millionen Ribosomen (das sind in der Zelle liegende kleine Eiweißkömchen) je ein bivalenter Antikörper gebildet. Von jedem dieser Ribosomen werden pro Sekunde 100 Aminosäuren ausgewählt, aktiviert und zu Eiweißen verbunden. - Durch die Nieren fließen ca. 20 % des Herzminutenvolumens, das sind in 24 Std. etwa 1700 l Blut. Aus diesen 1700 l Blut bleiben im Endharn ca. 1,7 l übrig, die dann ausgeschieden werden. Da die Menge des Blutplasmas ca. 3 l beträgt, bedeutet das, dass das gesamte Plasmavolumen ca. 60 mal in 24 Std. durch die Nieren gefiltert wird. Das heißt, der Körper schleust in 1 Stunde 2,5 mal sein komplettes Blut durch die Nieren .

Abkühlung ohne Chlor und eine Möglichkeit zum Energiesparen

Dieser tolle Leserbrief erreichte mich u.a. zu meinem Eintrag gestern:

Hallo liebe Brigitte,

ich habe herzlich lachen müssen als ich dich und deine Gäste in den Tonnen baden sah. Wir haben auch 2 x 500 l Tonnen und handhaben es mit dem Baden genau so. Dazu haben wir noch viele Meter Schlauch auf dem Nebengebäude ausgelegt und die Sonne liefert damit heißes Wasser.

Früh heißt es dann, Wasser an die bedürftigen Pflanzen tragen und danach Fass säubern und wieder füllen. Auf die Idee sind wir vor paar Jahren gekommen als die Tochter die Haut so schlimm hatte und im großen Pool die Wassermittel zur Haltbarkeit nicht vertragen hat. Seitdem ist das unsere Sommerfrische zu Hause, denn in der Umbebung sind nur Chlorbäder und ein Tagebaurestloch mit saurem Wasser. Viele liebe Grüße in den Norden sendet dir Kerstin und Familie

Urköstler have more fun!

Leckeres Mahl - saftige und aromatische Mispeln mit Wildpflanzen:
… und so sieht mein Kühlschrank aus, wenn ich liebe Gäste erwarte: Urköstler sehen gut aus und sind gut drauf:

In unserem Swimmingpool für Arme hatten wir viel Spaß bei der Hitze:

Geburtstagfeiern ist auch für Urköstler schön

… und da hat man als Töchterlein viel zu tun, um es der Mami schön zu machen:

Und hier das Ergebnis:

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Kisslegg war ein Traum!

Brigitte mit Sonja - zwei, die sich mögen und sich freuen, sich wenigstens einmal im Jahr zu sehen, weil Sonja nun so weit über den großen Teich gezogen ist.  Die liebe Susanne schreibt spontan zu Kisslegg nach ihrer Heimreise:

Hallo ihr Lieben ,

ich kann euch versichern, es ist recht schwer, nach solch einem wunderbaren Kongress wieder ins Leben zurückzufinden! Schon im Zug auf der Rückfahrt fiel mir auf, wie viele hustende, rotzende und klagende Menschen um mich herum sassen, entweder mit Knopf im Ohr (MP3-Player volle Dröhnung) oder das Handy am Ohr … Das war wie ein Absturz! Auch mein Mann kam mir richtig blass und schlecht aussehend vor, nachdem ich das ganze Wochenende nur in vorwiegend strahlende Gesichter blicken durfte!

Es war so herrlich, drei Tage lang von bewußten natürlichen Menschen umgeben zu sein ! Es ist eine unglaubliche Energie, wenn so viele Menschen in einer so kraftvollen Gesinnung zuammenkommen ! Für die persönliche Rohkostpraxis ist es unsagbar motivierend, langjährige Urköstler zu erleben und ihre Energie zu spüren.

Man kann eine Menge Bücher lesen, aber durch Brigitte’s Gesang auf der Wiese morgens um 5.30 Uhr geweckt zu werden und dann mit Gleichgesinnten das Urtraining durchzuführen, das bringt das Herz zum schwingen !

Überhaupt finde ich Brigitte’s Art, gleichzeitig kraftvoll, aber auch unendlich liebevoll die Urkost zu vermitteln und den Leuten wirklich nicht in den Kopf, sondern ins Herz zu tragen, unvergleichlich. Von ihrem Fitnesszustand brauchen wir ja nicht mehr reden, ich habe Männer selten so stöhnen hören wie in ihrem Training und manche mussten einfach aufgeben.
Aber wie sie es geschafft hat, in diesem Mega-Kongress bei 250 Leuten doch für jeden einzelnen dazu sein, eine herzliche Umarmung dafür !

Und Sonja!!! Ich muss ja gestehen, ich habe mir unter Sonja so eine recht ausgelaugte (ausgesaugte!!!) genervte, von den Überseereisen gebeutelte Frau vorgestellt und ehrlich – obwohl auf ihrem Namensschild gross und breit ihr Name stand – musste ich nachfragen, ob sie das wirklich ist! Das blühende Leben!!! Energie pur – umgeben von einer natürlichen Leichtigkeit. Das sind Aushängeschilder für die Urkost! Ich möchte mal den sehen, der ja auf einen B12-Mangel anspricht !!!

Es war sehr ermutigend, kompetente und unerschrockene Kritiker wie Angelika Kögel-Schauz, Klaus Methner und Michael Leitner zu erleben. Schön, dass es solche Leute gibt und dass sie ihr Leben diesen wichtigen Themen widmen! Beeindruckend ! Wenn ich dann aber in die Wohnzimmer der Leute schaue, wie sie mit ihrem Bierchen vor dem Fernseher sitzen, weiss ich, dass solche Menschen echt selten geworden sind.

Persönlicher Zünder war für mich der Vortrag von Dr. Wolfgang Maibach über die Zurückgewinnung der Sehkraft durch Sehspiele. Ganz selbstverständlich erläuterte er, dass die „Wiederbelebung“ der Augen bei natürlicher Lebensweise und Unterstützung der Augen durch spielerische Augenübungen absolut erreichbar ist und dass es Spass machen kann, sich von der Krücke Brille zu befreien und die Verantwortung für die Sehkraft wieder selber zu übernehmen, statt jährlich eine neue Brille zu kaufen und die Augen dahinter zu blockieren. Das ist mein nächstes Ziel !!!

Dazu noch der unbeschreibbare Franz, der gerne auch unangenehme Themen anspricht (Franz fragt: „Wer hier im Saal hat Probleme mit Impotenz?“ – keiner meldet sich , betretenes Schweigen – Franz: „Jetzt kriegen die nicht mal den Arm hoch ….!“) und uns verrät, wie der Pfarrer zum Arzt sagt: „Wenn Du sie krank hältst, kann ich sie für dumm verkaufen …“. Wie wahr! Und heute wollen uns noch viel mehr für dumm verkaufen als nur der Pfarrer …

Tja, was soll ich euch noch sagen, mein Chef (in meinem Rücken) hat schon gemerkt, dass heute nicht viel mit mir anzufangen ist – gerade habe ich eine riesige Trinkkokosnuss aufgeschlagen, die ich auf dem Kongress von Veggies Delight erstanden habe – gigantisch! Für meinen Teil: Rohkost braucht Kontakte und Kommunikation. Jedes Gespräch auf dem Kongress war eine Bereicherung! Vorbilder erleben, Erfahrungsaustausch, gemeinsam lachen, singen, sich bewegen, essen, Wildkräuter sammeln, das kann kein Buch und kein Forum der Welt (trotzdem liebe ich euch natürlich!!!) ersetzen, es ist einfach so.

Der Mensch ist ein Kontakttier, bloss ich fühle mich heute so, als hätte man mich aus meinem Affenrudel in einen Zoo gesteckt …. (lauter leere kaffee-getränkte Augenpaare um mich rum!). Zum Trost habe ich gestern abend noch ein Orkos-Paket geordert!

Auf die Fotos dürft ihr euch schon freuen: Jochen, der Kongressfotograf, hat nichts unversucht gelassen, die besten Fotos zu schiessen. Dass er sich nicht von der Decke gehängt hat , um einen besseren Winkel zu finden, war alles! Er war immer zur rechten Zeit am rechten Ort und wußte aber auch, wann Fotos stören würden, nämlich zum Beispiel bei der magischen Atmosphäre beim Urtraining in aller Frühe mit Brigitte bei herrlichem Vogelgezwitscher in der Morgendämmerung.

Eigentlich wollte ich euch meinen Eindruck heute abend ganz in Ruhe von daheim aus schreiben und nicht hier im Büro zwischen Chef und Feierabend, aber wisst ihr was: ich will heute abend gleich in den Wald zum Laufen und Wildkräutersammeln , begleitet von Sehspielen und meinem Hund und den PC erstmal PC sein lassen … Liebe Grüsse an euch alle von Susanne und ein Kokosnuss-Prosit auf den nächsten Kongress!