Archive für August 2007

Unsere täglichen Früchte und Wildpflanzen gib uns heute …

Liebe Leser,
natürlich wisst Ihr längst, dass Brot  und Getreide keine adäquaten rohköstlichen Nahrungsmittel sind, aber viele fragen sich oder mich immer mal wieder:

“Aber warum genau ist Getreide eigentlich nicht gut für uns?“

Immer wieder in regelmäßigen Abständen taucht diese Frage an mich oder Franz Konz gerichtet oder aber in unserem Urkostforum auf. Es ist wohl sehr tief in vielen von uns verankert, dass das „täglich Brot“ doch segensreich sein muss - auf keinen Fall jedoch schädlich sein kann. Dass gebackenes Brot keine Urkost ist, leuchtet vielen theoretisch schnell ein – aber es schmeckt doch so gut! Da aber viele Menschen selber erleben, wie sehr Brot sie immer wieder „verschleimt“, verzichten sie auf das „gute Brot“ dann letztendlich gerne. Einige Rohköstler lassen Getreide keimen, weil sie aus Kostengründen darin eine preiswerte Alternative zur Urkost (mit den teuren Importfrüchten) sehen und auch das Weizengras von V. Kulvinskas und seinen Anhängern sehr angepriesen wird.

Doch schauen wir zunächst noch einmal im „Großen Gesundheits-Konz“ nach, was Franz dort im 6. Kapitel mit dem Titel „Einfach essen wie in der Urzeit“ über das Keimen schreibt:

„Warum schlägst Du nicht vor, Biogetreide, Soja- oder Mungobohnen, Alfalfa usw. zu keimen? Dann hätte ich im Winter stets frisches Grün“, fragst Du.
Was Du erhalten würdest, das wäre nur eine Art wertloses Gras. Und das findest Du vitaminreicher auf der Wiese. Keimen ist nichts Natürliches. Die Samen werden in Wasser feucht gehalten und künstlich ohne die Kräfte der Erde zum Sprießen gebracht. Du mußt sie ständig abspülen, es bilden sich nämlich Schimmelpilze mit giftigen Aflatoxinen. Du erkennst: Da ist schon etwas faul. Zudem ist auch das Pflanzeninnere nicht ganz koscher. UrNahrung wird nicht gezüchtet. Sie gedeiht nur naturgerecht im Freien. Erforscht wurde, daß in Wasser gekeimtes Alfalfa (das ist eine Luzerne-Art) den kanzerogenen Giftstoff Convavanin erzeugt.6363b
Die UrzeitTherapie läßt sich nicht auf Halbheiten ein. UrNahrung ist urwüchsig. Und einfach zu nehmen! Obschon: Eigengezogenes, gekeimtes Getreide ist besser als überhaupt kein Grün oder ein von den Landwirtschaftsfabriken vergiftetes. Überdies sind in Sojabohnenkeimen, die nicht blanchiert werden, verdauungserschwerende und leicht giftige Stoffe wie Lektine und Enzymhemmer enthalten. Daran ändert es auch nichts, daß diese Keimlinge ihren Vitamin- und Enzymgehalt innerhalb von 4 - 5 Tagen vervier- bis verfünffachen. Die Kraft kommt hier aus dem Keimvorgang. Von Keimgetreide rate ich deshalb ab, weil die bisher noch nicht entdeckten Lebenskräfte der Pflanze nicht vollständig in ihm vorhanden sein können:

• Weil es sich beim Getreide um eine genetisch veränderte, schwache Kulturpflanze handelt.
• Weil sie nicht in der Mutter Erde, sondern im fremden Milieu von Wasser großgeworden ist. Ihr fehlen genauso viele wesentliche Elemente, wie ein von der Mutter in ein Heim abgeschobenes Kind. Sieh die Dinge alle in ihren großen Zusammenhängen und Du wirst sie richtig sehen können.“

Ja, die Urmethodik lässt sich eben nicht auf Kompromisse ein und deshalb müssen wir auch nicht alle naselang unser Konzept ändern. Die Natur hat alles für uns festgelegt, es muss nur von uns verstanden und akzeptiert werden. Eigentlich alles ganz einfach, oder?


Unser amerikanische Freund und vegane Rohkostpraktiker Frédéric Patenaude führt dazu noch richtig aus:

“Alle wahren Rohköstler lehnen Körnerprodukte ab. Das schließt mit ein: Brot, Pasta, Reis, etc., sogar gekeimtes Getreide. Zwar wandelt der Keimprozess einiges um, das ansonsten viel ungünstiger sich auswirken würde, aber es bleiben doch Stoffe übrig, auf die der menschliche Körper nicht optimal eingestellt ist.
Für die meisten ist das schwer zu verstehen, weil unterbewusst diese “Grundlage der Zivilisation” so stark in unseren Gewohnheiten verankert ist.
Körner sind tatsächlich Vogelfutter, weil Vögel Granivoren (Körnerfresser) sind. Menschen sind Frugivoren (Frucht- und Grünpflanzenesser).
Es gibt viele Gründe, warum Getreide für Menschen ungeeignet ist. Menschen sind biologisch nicht „gemacht“(”designed”) für Körnerfrüchte. Für jede Klasse von Lebewesen auf diesem Planeten hat die Natur die geeignete Nahrung bereitgestellt. Jede Abweichung davon erzeugt alle möglichen Arten von Problemen: Tumore, Psychosen, Depressionen, Allergien, etc.

Eine Maschine wird z.B. mit einer bestimmten Art von Öl gut, mit einer andern schlecht funktionieren. Sie wird verdrecken und ausfallen. Dies ist das Hauptargument gegen Getreide. Alle anderen “wissenschaftlichen” Argumente beschäftigen sich nur mit nebensächlichen Details.
Die Natur stellt für jede Art von Lebewesen die optimale Nahrung bereit. Die Natur ist in diesem Zusammenhang nicht chaotisch. Jede Spezies isst das, wofür sie “designed” ist. Wenn Pferde plötzlich Fleisch essen würden und Löwen wie eine Kuh grasen, wäre dies das Ende von allem.

Getreide hat zuwenig Mineralien, verglichen mit Früchten und grünblättrigem Gemüse. (Verglichen mit Wildpflanzen sowieso! BR).

Es fehlt Getreide u.a. an alkalischen Mineralien wie Kalzium. Getreide ist sehr säurebildend, ja, es ist eine der am meisten säurebildenden Nahrungen. Unsere Physiologie ist überhaupt nicht gut auf die Verdauung von Getreide eingestellt. Viele Granivoren haben eine Art “Extra-Magen”, der ihnen das Zerkleinern der Körner erlaubt. Damit können sie sogar kleine Steinchen in kürzester Zeit pulverisieren. Sie schlucken sogar kleine Steinchen, um bei der Verdauung von Getreide eine Hilfe zu haben. Es wurde schon beobachtet, dass Metallnadeln in Stücken aus dem Verdauungstrakt von jungen Vögeln herauskamen.
Weil Vögel keine Zähne haben, müssen sie solche harten Gegenstände zur Verdauung schlucken. Die Natur hat sie dafür mit einer perfekten “Mahlmaschine” ausgestattet, welche die geschluckten “Mühlsteine” entsprechend verwertet.
Menschen habe keine solche Einrichtung. Dies ist einer der Gründe, warum Getreide nicht für Menschen gedacht ist. Keimung ändert daran wenig. Außerdem ist der Verdauungstrakt von Menschen viel länger als der von Vögeln. Deshalb verweilt Getreide zu lange dort und erzeugt eine Tendenz zur Fermentation.
„Krankheiten“ und Zustände, die durch Getreide hervorgerufen werden:
Erkältung, Grippe, Sinusitis, Bronchitis, Lungenentzündung, Kolitis, Asthma, Allergien, Atembeschwerden, Diabetes, Arthritis, „dickes Blut“, Arteriosklerose, Lähmungen (durch Blutverdickungen), Herzanfälle etc. pp.“

Zu den für uns wichtigen Quellen für Mineralien möchte ich hier noch hinzufügen, dass Sesamsamen, Sonnenblumenkerne, Feigen, alle grünen Gemüse (wie z.B. Brokkoli und Kohl) und natürlich die von uns geschätzten, ja, geliebten Wildpflanzen sehr hohe Kalzium- und überhaupt Mineralienlieferanten sind.

Auch ist die Urform des Getreides wesentlich besser, als das Zuchtgetreide. Urgetreideformen sind z.B. die massenhaft wachsenden Samenstände der Wegericharten oder des Knöterichs, die man im Sommer einfach sammeln und essen oder für den Winter aufbewahren kann. Gezüchtet wurde das Getreide jedoch aus Gräsern. Franz Konz fand heraus, dass sich viele Grassamen bestens essen lassen, wenn man die Grannen abbricht.
Diese schenkt uns die Natur in Massen. Und dazu gratis und frei Haus (oder Garten).


Ist die Natur nicht einfach wunderbar?

Literatur:
Franz Konz: „Der große Gesundheits-Konz“
Frederic Patenaude: „The Raw Secrets: The Raw Vegan Diet in the Real World“

Ein schöner Sommertag im Leben einer Urköstlerin

Liebe Freunde der natürlichen Lebensart, liebe Leser,

ich weiß,  Euch ist es eine Herzensangelegenheit, ein wenig aus meinem urköstlichen Alltag zu erfahren, hier nun die Wege  in meinem Naturparadies, die ich momentan meistens zweimal am Tag durchlaufe,  nicht immer auf solchen Pfaden, meist geht es auf moosigem Untergrund querfeldein:

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Ab und zu entdecke ich Kleinode, wie diesen Apfelbaum, dessen Früchte niemanden interessieren, weil sie “zu klein und mickrig” sind:

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Oder Traubenkirschen, die es jetzt in Hülle und Fülle gibt:

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Unsere köstliche Auswahl beim Essen ist auch für mich jeden Tag wieder aufs Neue ein Hochgenuss und “Elke” muss sich einfach weiter Kochrezepte anschauen, wenn sie diese Pracht “langweilig” findet … LOL

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So sieht mein Garten aus, wenn ich unsere nicht genießbaren Pflanzenteile dort entsorge:

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Nach ein paar Tagen wird ein Loch gegraben und es verschwindet von der Oberfläche und verwandelt sich in kurzer Zeit zu Erde. Probiert es bitte selber aus!

Köstliche und befriedigende Urkost in seiner gesamten Vielfalt genießen

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So köstlich ist unsere Auswahl zum Mittagessen, jeder nimmt sich, wie er mag, das andere kommt wieder in den Kühlschrank.

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Da hat die Kathrin doch Recht! Vielfältig und abwechslungsreich sollte es sein. Es gibt doch noch so Vieles zu entdecken. Ich freue mich jeden Morgen aufs Neue auf den kommenden Urkosttag.

Oberlecker und urköstlich-schmackig sind zur Zeit die Pilis, Oliven und “Cocktail-Avokado” (Orkos).

Immer daran denken: ZU JEDER Mahlzeit viel frisches WILDGRÜN essen, dann klappt das auch mit dem Kauen und wir verhindern so das schnelle Schlingen, was bei weichen Sachen sonst kaum zu vermeiden ist.

Immer daran denken:

Gerade durch das kräftige Kauen werden kariesverhindernde Enzyme im Mund gebildet. Nur Fleischesser schlingen, da sie keine kräftigen Mahlzähne wie wir Pflanzenesser haben.

Durian - diese Köstlichkeit nun auch in Österrreich

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Die Durian ist zur Zeit einfach PERFEKT und oberlecker!

Tropen-News kw 35: Österreich Onlineshop von Tropenkost eröffnet!

Bangkok, 22.08.07:

Liebe/r Tropenkost-Freund/in,

Sie planen einen Urlaub in Österreich? Haben Bekannte oder Freunde in Wien? Die Alpenrepublik gilt bei vielen als das Urlaubsland schlechthin. Ab sofort haben wir auf www.tropenkost.at für Sie den neuen Onlineshop für alle Früchteliebhaber, Roh- und Urköstler in Österreich eröffnet! Die Auslieferung baumreifer, frischer und unbehandelter Tropenfrüchte direkt aus Thailand erfolgt regelmäßig jede Woche per GLS-Kurier. Als Abo-Kunde teilen Sie uns einfach bis zum Bestellschluss Ihre Urlaubsadresse als neue Lieferadresse mit. Selbstverständlich sind auch einmalige Bestellungen nach Österreich jede Woche möglich.

Ab sofort gibt es also 2 x Tropenkost!
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Der “Paradise Fruit Mix” im Abopaket ist die nächste Lieferwoche (KW 35, für Mittwoch den 29.08.) voll mit duftenden, super-süßen, Mangos „Nam Dok Mai“, enzym- & vitaminreichen, geschmackvollen Thai-Papayas „Kaik Tam“, süßen, vollreifen, leckeren Ananas „Phuket“, jungen, erfrischenden Trink-Kokosnüssen (Pagode) und sonnenverwöhnten, exotischen Rambutan (Thai-Litchi-Art) – alles von eigenen Mitarbeitern in Thailand handverlesen - und zu einem konkurrenzlosen Discount-Preis von nur € 6,50/kg*!

Sollten Sie Ihr Passwort (oder Benutzername) nicht mehr haben, bitte ich um Nachricht. Gesund durch den Früchte-Sommer, genießen und verschenken Sie jetzt die süße Lebensart von TROPENKOST!

Oh, wie wunderbar es uns mit der Urmethodik doch ergeht!

Ja, so macht die Urmethodik Freude, hier ein paar Impressionen der letzen Zeit, wo Ihr mich vermisst habt, ich weiß …

Bei schönem Wetter im Wald - da ist unsere Heimat, da sind unsere Wurzeln.

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Mein Traum: Eine Hütte im Wald, wo ich draußen schlafen kann …

Aber solange er noch nicht zu verwirklichen ist (frühestens in 4 Jahren, wenn mein Töchterlein ihr Abitur hat), zieht es mich so oft, wie möglich hinaus und in meinem Urlaub war ich dort fast immer.

… wenn ich nicht am Strand mit der Familie war:

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… und immer gibt es schöne und abwechslungsreiche Mahlzeiten bei uns. In reichlicher Auswahl und bester Qualität. Zu dieser Jahreszeit durchaus nicht nur Tropenfrüchte, denn es gibt ja jetzt alles auch hier in Hülle und Fülle. Zum Beispiel:

Traubenkirschen!

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Oder Brombeeren, Himbeeren u.s.w.

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… und immer umgeben mich auch fröhliche Kinder:

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Auch er genießt die Urkost und fühlt sich kräftig und pudelwohl und eine 80 km lange Radtour bringt ihn erst einmal so richtig in Schwung!

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… und auch die Musik und die Fröhlichkeit dürfen nicht fehlen:

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Sie sind für mich auch eine der wichtigsten Konstanten in meinem Leben.

Aber nicht jedem geht es gleich so gut, es gibt auch Menschen, die zu mir kommen, die noch reichliche Päckchen mit sich herumschleppen:

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Aber auch für sie ist Hoffnung da und das urköstliche Wohlgefühl wird sie eines Tages belohnen!

Durian - rich, creamy and sexy!

Es ist schön, wieder hier zu sein!

Gestern beim Durianschmaus:

Die Durian - die Frucht mit dem gewissen Etwas: rich - creamy -sexy!

Es gibt auch ein hübsches Märchen zur Durian:Vor hunderten von Jahren lebte auf Visayas der alte und wenig ansehnliche König Borom-Mai in seinem Palast. Er war zwar mächtig, aber sehr hilflos im Umgang mit seiner jungen Braut, die ihn ablehnte. Einer seiner Berater empfahl ihm, Rat einzuholen bei einem Eremiten, der auf dem Berg Mt. Apo lebte. Der Eremit bat den König daraufhin um drei Dinge:

| das Ei des schwarzen Tabon-Vogels, um das Herz der Braut zu erweichen ,

| zwölf Schöpfkellen Milch eines weißen Wasserbüffels, um die Braut freundlich zu stimmen ,

| und den Nektar der Drei-Wünsche-Pflanze, um den König in den Augen der Braut jung und schön aussehen zu lassen

Dem König gelang es, all diese Dinge zu beschaffen. Der König der Seeschildkröten war ihm behilflich bei der Suche nach dem Ei. Der Koch besorgte die Milch und die Luftnymphe Hangin-Bai führte ihn zu ihrer Schwester, die die zauberhafte Blume in ihrem Haar trug.

Der Eremit forderte ihn auf, im Erfolgsfall ein großes Fest zu veranstalten, zu dem er eingeladen werden sollte. Daraufhin mischte er die drei Wunder-Indigridenzien und der König vergrub sie im Boden seines königlichen Gartens.

Am nächsten Morgen wuchs im Garten ein Baum. Er hatte süß riechende, gut schmeckende Früchte. Als die Braut eine Frucht gegessen hatte, verliebte sie sich spontan in den König, der daraufhin ein großes Fest gab.

Er hatte aber vergessen, den Eremiten einzuladen. Zur Vergeltung verfluchte der Eremit die Früchte des Baumes. Den süßen Geruch ersetzte er durch einen faulen Geschmack und die glatten Schalen der Frucht bekamen dornige Höcker.

So bekam die Durian-Frucht ihre negativen Seiten.

STILLEN MIT HINDERNISSEN und dann auch wieder ein Erfolg der Urmethodik bei Neurodermitis

Dieser wunderschöne und mutmachende Erfahrungsbericht einer jungen Frau und Mutter, die ein Seminar bei mir machte, erreichte mich dieser Tage:

Im Frühjahr 2006 wurde meine kleine Tochter Svenja geboren und dies war sicher das bisher größte Ereignis in meinem Leben. Schon lange vor der Geburt war mir klar, dass ich unbedingt stillen möchte und das so lange, wie es mein Baby möchte.

Mir war auch schon vor der Schwangerschaft das nobelpreisverdächtige Buch DGGK bekannt. Leider war auch ich zu schwach, mich sofort und umgehend ernährungsmäßig danach umzustellen. Wie ich nun weiß, ein schwerer Fehler. Aber wie so oft braucht man erst einen „Leidensdruck“, bevor man endgültig erwacht.

Es blieb nach dem Reinlesen und der „Erleuchtung“ trotzdem lediglich beim Erhöhen der Frischkostzufuhr, dem sofortigen Absetzen der Pille, dem Verzicht auf Kosmetika und andere starke Chemikalien. Medikamente bei Krankheiten hatte ich schon seit Jahren instinktiv nicht mehr genommen; eine Ärztin schrieb mir bei meiner jährlichen Bronchitis immer Rettichsaft und Salbeitee auf. Dies klang mir immer angenehmer, obgleich ich es auch nicht einnahm, sondern mich immer nur ins Bett legte.

Für die Geburt hatte ich mich recht früh innerlich für das Geburtshaus entschieden, auch wenn ich dies mal wieder vor aller Welt – besonders vor meinem Partner - rechtfertigen musste. Er hat es dann schweigend geduldet. Im Geburtshaus klappte alles prima, zwei Hebammen waren anwesend. Es war zwar eine anstrengende 8-Stunden-Geburt, aber in einer entspannten Atmosphäre. Sein kleines 37°C warmes Baby auf dem Bauch liegen zu haben, verursacht wohl das größte vorstellbare Glücksgefühl. Die Nabelschnur ließ man auch „ordnungsgemäß“ auspulsieren. Die Augenprophylaxe für mein Baby konnte ich verhindern, 2 von 3 folgenden Vitamin-K-Gaben leider nicht, da der Kindsvater anwesend war.

Dass sich das Stillen zu einem Problem entwickeln würde, hatte ich nicht erwartet. Natürlich las ich vorbereitend darüber etwas. Auch eine meiner Hebammen war eingeweiht, da ich Schlupfwarzen hatte. Sie empfahl mir sog. Brustwarzenformer (z.B. von Medela), die aber in dem heißen Sommer eher lästig unter dem BH zu tragen waren. Stattdessen bat ich meinen Partner, regelmäßig daran zu saugen, so dass sie „trainiert“ wurden.

Doch als Svenja auf der Welt war, klappte es in den ersten zwei Tagen überhaupt nicht. Kaum herausgesaugt, verschwanden sie wieder… So musste ich den Vorschlag der Hebamme annehmen, mit Stillhütchen zu stillen. Plötzlich klappte alles prima und ich war so erleichtert. Stillhütchen gibt es aber in unterschiedlichen Größen. Ich bekam Größe S und machte mir darüber keine Gedanken. Ein weiterer Fehler, wie sich im nachhinein herausstellte. Es vergingen Tage und Wochen bis die Hebamme feststellte, dass Svenja nicht ausreichend zunahm. Ich dachte, ‚das kann doch nicht wahr sein’. Ich stillte mit dem größten Vergnügen, hatte also den Kopf frei, so dass es keine psychischen Ursachen haben konnte. Aber die Waage bestätigte: nur 30-40g Gewichtszunahme pro Mahlzeit. Das war definitiv zu wenig. Wenn ich mir die Fotos aus der Zeit anschaue, sah mein Baby auch sehr, sehr mager aus, aber sicher nicht lebensbedrohlich.

Es erklärte mir nun auch ihr dauerndes Weinen und dass sie dauernd ihre Hände in den Mund steckte. Außerdem hatte ich zwei heftige Milchstaus mit Fieber, Schüttelfrost und völliger Kraftlosigkeit. Ich lies sofort die Stillhütchen weg, obgleich dies sehr schmerzhaft für mich war, aber immerhin konnte sie in der Zwischenzeit die Brustwarzen fast selber heraussaugen. Aus jetziger Sicht hätte ich auch sofort alles stehen und liegen lassen müssen und mich im Zimmer einschließen und „Stillmarathon“ betreiben müssen…das hätte die Produktion angeregt.

Ich ging auch sofort zur La-Leche-Stillberaterin. Aber sie und auch die Hebamme drängten mich zum Zufüttern, da sonst ‚das Gehirn nicht ausreichend versorgt wäre’…

Drei Tage und Nächte wand ich mich, stillte wie ein Weltmeister 2-stündlich, stündlich, halbstündlich…ich war verzweifelt und erlag dann trotzdem ihrem Drängen, da Svenja einfach nicht zunahm. 4 Wochen lang musste ich zu den meisten Mahlzeiten Chemiefabrikmilchpulver zufüttern und es brach mir das Herz.

Aus jetziger Sicht hätte ich es doch lieber mit Mandelmilch oder Kokosmilch versuchen sollen. Erst nach 4 Wochen war dann die Milchproduktion wieder eingepegelt, die durch zu kleine Stillhütchen (wie wir im Nachhinein analysierten) gesunken war. Ich hätte – wenn überhaupt – Stillhütchen in Größe L nehmen müssen. Ein altes Ammenmärchen, nämlich dass man niemals unter 2 Stunden anlegen soll, weil sonst neue auf angedaute Milch trifft und zu Blähungen führt, wurde dabei auch widerlegt. Svenja schläft mittlerweile nur an der Brust (oder im Auto) ein. Das Phänomenale dabei ist, dass sie selber genau zu trennen vermag zwischen „Trinken bei Durst“ oder „Nuckeln zum Einschlafen“.

Fast zeitgleich mit dem wieder voll Stillen kam die nächste Sorge: An den Beinen der Kleinen traten erste Ekzeme durch die schreckliche Kunstmilch auf…Neurodermitis.

Auch damals war ich noch zu schwach, da ich nicht wusste, wie die Urkost in der Großstadt gelebt werden konnte…und als Stillende hat man Hunger wie ein Bauarbeiter. Also aß ich weiter Schlechtkost und wusste aber, dass dies der falsche Weg war…weitere 3 Monate vergingen, bis ich endlich auf die restlichen Dinge verzichtete wie Fisch, Käse, Gewürze, Back- und Teigwaren…so wurde es zumindest nicht schlimmer, aber auch noch nicht besser.

In der Zeit des Kratzens ergab sich eine weitere Sache von selbst: es war nun auch meinem Partner klar, dass wir das Kind nicht sich selbst in seiner Wiege überlassen können, sondern dass wir es nachts sanft vom Kratzen abhalten müssen, bzw. sie beim Kratzen „unterstützen“, so dass nicht alles blutig wurde. Und ab dem Tag schlief Svenja in unserem Bett – etwas, was ich auch gern ab dem ersten Tag wollte und was aber vorher für ihren Vater auch tabu zu sein schien !

Nun, es waren Monate der Quälerei für die Kleine und mich, die wohl tränenreichste Zeit meines Lebens. Um mit meiner Familie (besser gesagt mit meinem Partner und seinen Eltern) einig zu werden, begab ich mich auch noch unsinnigerweise in eine Hautklinik, die zwar nicht mit Kortisonsalben arbeitete, aber dennoch eine Qual für Svenja und mich war, da es verlorene Zeit auf dem Weg zur Urkost war.

Von der Urkost wollte niemand etwas wissen, man tat Herrn Konz als „Guru“ und „Sektenoberhaupt“ ab, ohne jemals tiefer in sein Buch zu schauen…ich fand leider keinerlei Unterstützung, die ich so dringend gebraucht hätte.

Aber noch von der Klinik aus buchte ich die “Urkost-Schnuppertage”, da ich wusste, dass nur durch konsequente Urkost eine Linderung oder Heilung kommen konnte. Erst die wirkliche Urkost unter Anleitung von Brigitte brachte dann auch wirklich die Erlösung. Bereits nach 4 Tagen (!) konnten wir eine Besserung erkennen. Die Wangen waren weniger rot, die Beine nässten nicht mehr. Ich konnte sie nachts frei im Bett liegen lassen, ohne sie vom Kratzen abhalten zu müssen. Sie kratzte zwar noch, aber nicht mehr blutig und ununterbrochen.

Seitdem sind ein paar Monate vergangen und alles ist deutlich besser geworden um nicht zu sagen fast ganz weg ! Man konnte Tag für Tag zusehen, wie das Ekzem eintrocknete und die Kratzer blasser wurden. Auf meinem Weg, die Urkost zu Hause zu leben, kamen dann zwar immer noch Holpersteine, denn ich musste mich verbal verteidigen, trotzdem die Ergebnisse nicht zu leugnen waren!! Immer noch kamen Sätze wie:

„Mangelernährung“ ohne Fleisch! „Wenn dem Kind was passiert, zeige ich Dich an“.

Ich hatte auch noch „Schwächeanfälle“, da nicht immer ausreichend Kräuter und Rohkost im Haus waren.

So griff ich vor lauter Hunger immer noch mal zu gekochten Kartoffeln, Reis, Quinoa und Buchweizen, was die Haut aber immer wieder verschlechterte. (Mittlerweile fand ich wohl auch die Erklärung dafür: Kinder unter 18 Jahren können mangels vorhandenem Enzym die Stärke aus diesen Nahrungsmitteln nicht verdauen.)

Jetzt habe ich meinen Rhythmus gefunden, auch Orte außerhalb der Großstadt zum Sammeln der Kräuter und es wird geduldet, da die Haut der Kleinen deutlich besser geworden ist und somit auch ein entspanntes Familienleben möglich geworden ist.

Vor einigen Tagen fuhren wir dann noch zu einer Mutter-Kind-Kur an die Nordsee, um aus der Stadt herauszukommen. Das war zumindest in den Augen des Papas etwas „Unschädliches“ und somit auch klar von ihm befürwortet.

Ein Telefonat mit der Diätassistentin der Klinik ergab, dass man uns täglich Rohkost zur Verfügung stellen würde! Aha!

Man ließ uns in Ruhe machen, der betreuende Arzt meinte:

„Na, wenn Sie etwas gefunden haben, was Ihnen hilft, dann werde ich Sie nicht davon abbringen…“.

(Es gibt sie also noch, die VERNÜNFTIGEN und KLUGEN Ärzte!BR)

Dank einer engagierten Küchenkraft fanden sich sogar eines Tages Gänseblümchen, Sauerampfer und Birkenblätter auf meinem Rohkostteller.

Da musste ich fast mit den (Freuden-) Tränen kämpfen. Soviel Unterstützung hatte ich noch nie erhalten!

Den ganzen Artikel könnt Ihr in der übernächsten „NL“ lesen! (BR)

Im August, im August, da ist die Urmethodik eine Lust!

Wieder liegt ein wunderschönes Wochenende und Seminar hinter uns, wo ich das Vergnügen und die Ehre hatte, Menschen auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen Urkost behilflich sein zu können.

Manchmal sage ich: “Ihr habt es gut - hätte ich doch nur am Anfang eine Brigitte gehabt, die mich ein wenig an die Hand nimmt und mir das Wichtigste der Urmethodik erklärt …” :-)

Nun ja, es mir eine innere Freude, aufgeschlossenen Menschen* mein Wissen weiterzugeben und ein Frühstück im Zauberwald ist immer wieder wunderbar: “

Klappt doch schon gut - das Öffnen der Pagode mit einem Feuerstein: später …. Picknickpause an der Elbe: Unser Proviant für 60 km Elbtour:

*… einer meiner Gäste stieß auf uns durchs Internet und wurde dadurch neugierig, was mich doch auch immer wieder bestätigt, dass die Internetarbeit wichtig ist, auch wenn dort manchmal so überflüssiges und saudummes Zeug geschrieben wird. Aber alles hat wohl seinen Sinn.

Wollt Ihr auch von der Schulmedizin umgebracht werden?

Liebe Freunde, liebe Leser,

heute schmiss mich der Naturschlaf schon um 3 Uhr aus dem Bett (das ist richtig spannend, wie unterschiedlich dies ist!), was ganz praktisch ist, weil ich noch einige Artikel termingerecht fertigstellen muss.

Freut Euch auf die neue “Natürlich leben!”


Da stehen wieder viele feine Beiträge drin. Unter anderem berichtet unser langjähriger Freund und Weggefährte Karl Probst (gelernter Schulmediziner, der zu den klugen seines Faches gehört und Alternativmediziner mit erfolgreicher Praxis in Bolivien geworden ist) über die Metaanalyse aus USA mit dem Titel:

“Death by Medicine”

in der Hunderte von wissenschaftlichen Untersuchungen zur Epidemiologie der verschiedenen Erkrankungen und Nebenwirkungen bei deren Behandlung in den USA ausgewertet wurden. (http://lef.org) Diese Untersuchung wurde von der “Life Extension Foundation” unter der Leitung des bekannten Patientenanwalts Gary Null erstellt.

  • Sie erbringt erstmals den UNWIDERLEGBAREN BEWEIS, dass das akademische Medizinsystem die HAUPT-Todesursache und die Hauptursache für Siechtum aller Art in den USA ist. (Und das kann man natürlich auf alle westlichen Staaten übertragen! BR)
  • Unter anderem ergibt diese Untersuchung, dass jährlich in den USA 783 936 Menschen durch ärztliche Behandlungsfehler sterben.
  • An zweiter Stelle in der Todesursachenstatistik stehen die Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit jährlich 699 697 Todesopfern.
  • Erst an dritter Stelle stehen die Krebstoten mit 553 251 pro Jahr.
  • Auch die unglaublich detailliert recherchierten Daten zu Nebenwirkungen durch Antibiotika und andere sogenannte “Therapien”, speziell auch zu chirurgischen Interventionen, entlaven das akademische Medizin-System als heimliche Mordanstalt, in dem die Menschen zu allem Überfluss auch noch Unsummen für ihre Verstümmelung beziehungsweise endgültige Beseitigung zu bezahlen haben.
  • Fazit Dr. med.habil.Dr. Dr. Karl J.Probst:”Während man sich bislang immer in einer gewissen rechtlichen Grauzone befand, wenn man das Medizinsystem als heimliche Euthanasieanstalt bezeichnete, ist SPÄTESTENS durch diese statistisch unanfechtbare Untersuchung von Gary Null die Sachlage ein für alle Mal geklärt:
  • Die Schulmedizin und ihre Kollaborateure in den Regierungen sind für die gezielte und vorsätzliche Verstümmelung und Dezimierung der Menschen voll verantwortlich zu machen, und dies umso mehr, als sie zugleich alle erfolgversprechenden alternativmedizinischen Therapieansätze dämonisieren und verbieten.
  • Wer Safus liebt, wird Pilis vergöttern!

    Liebe Freunde und Leser,

    hach, wie ist es doch schön!

    Immer wieder entdeckt man neue Genüsse und egal wie alt wir werden, wir werden doch nur einen winzig kleinen Bruchteil von all den Köstlichkeiten der Natur kennenlernen können.

    Orkos (wie wirklich toll sie doch in solchen Dingen sind!) hat wieder einmal eine neue Frucht in ihr Sortiment aufgenommen:

    Schmecken deftig und richtig salzig! Sie haben dicke Kerne, die steinhart und nicht leicht zu knacken sind (mit dem Easycracker geht es natürlich leicht oder mit einem Hammer!) und eine Nuss, die ziemlich “neutral” schmeckt:

    Links unten im Bild die ganze Frucht, rechts halb abgenagt und oben die geknackte Nuss.

    Inhaltsstoffe: 8% Proteine, 37% Fette, 46% Kohelnehydrate, 3% Faserstoffe - (danke, Tine!)

    Wer also sagt: In Sachen “SÜSS” komme ich bei der Urkost voll auf meine Kosten, aber das Deftige/Salzige fehlt mir …

    Hier ist also neue Variante und Lösung dieses (scheinbaren) “Problems”!

    Es gibt ja noch so viel mehr … aber Pilis sind als Neuentdeckung wirklich großartig. Unbedingt probieren!

    Eure Brigitte