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Steinpilze in Hülle und Fülle
Im Moment strotzt der Wald gerade zu mit seinen Pilzen und ich habe mich hier oben in die Steinpilze verliebt:
Zart, buttrig - eine wirkliche Delikatesse, die sehr schnell sättigt:
Ok ok … ich weiß, nach meiner Verwechslung im letzten Jahr von Perl- und Pantherpilz, wo erst ein Löffel Heilerde und sieben Stunden Schlaf meine Sinnesorgane wieder richtig funktionieren ließ, wollte ich ja keine Pilze mehr essen, aber diese Steinpilze (und Maronen) lachten mich dermaßen an, da konnte ich nicht widerstehen und ich kann Sie euch nur empfehlen. Und schließlich sagte Franz ja auch dazu: Sag niemals nie!
Zu den Inhaltsstoffen
Sie bestehen zu fast 90 % aus Wasser und enthalten sehr viele Vitamine (A, D, E, K, C, fast alle B-Vitamine). Zur Erinnerung: B-Vitamine sind wichtig für Nerven und Muskeln und Vitamin D, das ja bekanntlich gut für die Knochenbildung ist.
Sie enthalten auch viele Mineralstoffe und Spurenelemente: Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Jod, Fluor, Zink, Kupfer und Mangan.
Außerdem steckt in Pilzen hochwertiges Eiweiß für den Muskelaufbau.
Allerdings wies ich schon vor einem Jahr in der “Natürlich Leben” darauf hin, dass Pilze auch sehr belastet sein können (besonders in Süddeutschland).
Pilze haben ein feines Wurzelgeflecht mit dem sie den Boden filtern. Damit ziehen sie Schadstoffe direkt aus dem Boden. Sie können Schwermetalle enthalten und seit Tschernobyl wissen wir auch, dass sie radioaktive Substanzen speichern. Schon zur Zeit der überirdischen Kernwaffentests wurden in diversen Pilzen erhöhte Werte der Radionuklide festgestellt. Im Jahre 1986, nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl, gewann die Cäsiumaktivität in Pilzen wieder stark an Bedeutung. Gewisse Pilze reicherten die Cäsiumisotope in erhöhtem Maße an und überschritten den sogenannten „Toleranzwert“ um ein Vielfaches.