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Archive für September 2007
B-12 Mangel ist ein Produkt der Zivilisationskost - mit Urkost seid Ihr auf der sicheren Seite!
19.9.2007 von Brigitte.
Dass unsere pflanzlichen Nahrungsmittel die gesündesten sind, weiß mittlerweile wohl jedes Kind. Dennoch erreichen mich immer wieder Zuschriften zu diesem Thema. Auch in Foren holt man die B-12-Lüge der Fleischlobbyisten immer wieder gerne heraus, um unsere pflanzliche Lebensweise zu diffamieren. Die B-12-Lüge ist die letzte Bastion, die Fleischanhänger nicht aufgeben wollen und so müssen wir - auch wenn es langsam langweilig wird! - immer wieder aufklären und die richtigen Fakten verbreiten.
Dabei steht längst fest, dass im Vergleich zu Fleischessern Veganer länger leben, seltener ernsthaft erkranken, weniger Herz- und Krebserkrankungen haben und ein niedrigeres Herzinfarkt-Risiko tragen. Und unsere Urkost bietet eine rundum adäquate Zufuhr aller notwendigen Nährstoffe, wie wir aus Erfahrung wissen.
An einem Mangel an Vitamin B12 leiden häufig Menschen, die oft tierische Produkte essen, die eigentlich reich an B12 sind. Das berichten Forscher im “American Journal of Clinical Nutrition” (Bd. 74, S. 157) nach einer Untersuchung im indischen Staat Maharashtra.
Zur Erinnerung:
B12 wird weder von Tieren noch von Pflanzen produziert. Es wird nur von Mikroorganismen, wie Bakterien und Algen, hergestellt. B12-produzierende Organismen bleiben auf Wildpflanzen natürlich erhalten. Übertriebene Hygiene wirkt da also kontraproduktiv.
( Im Rahmen einer chronischen Magenentzündung (Autoimmun-Gastritis) werden Antikörpern produziert, die sich gegen jene Zellen im Magen richten, welche den Intrinsic-Factor produzieren. Die Zellen werden zerstört und mit der Zeit entwickelt sich ein Mangel an Vitamin B12. Die Folge ist eine Vitamin-B12- Mangelanämie (perniziöse Anämie).)
Vitamin K ist unentbehrlich für die Blutgerinnung. Bei Vitamin K-Mangel ist die Blutgerinnung verlangsamt und Blutungen im Körper treten auf. Soweit kommt es aber nur sehr selten, denn wie beim Vitamin B12 können wir unseren täglichen Bedarf mit Hilfe fleißiger Darmbakterien decken, die es für uns produzieren. Allerdings muß man bedenken, daß viele Medikamente (z. B. Antibiotika) die natürliche Darmflora schädigen können.”
Quelle: Kreiskrankenhaus Hameln Wichtig für Kranke und Schlechtkostesser:Im Rahmen einer chronischen Magenentzündung (Autoimmun-Gastritis) kommt es zur Produktion von Antikörpern gegen die Intrinsic-Factor-produzierenden Zellen im Magen. Dadurch werden diese Zellen zerstört, und mit der Zeit entwickelt sich ein Mangel an Vitamin B12. Dies hat eine Vitamin-B12- Mangelanämie (perniziöse Anämie) zur Folge.
Dünndarmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn), Fischbandwurmerkrankungen, bakterielle Fehlbesiedlung des Darms bzw. die chirurgische Entfernung großer Dünndarmabschnitte können zur Folge haben, dass die Aufnahme von Vitamin B12 gestört ist!)
Das hohe Ballaststoffaufkommen der Urkost sorgt für eine reichliche Bakterienbesiedlung, die dann das B-12 herstellen.
Wichtig ist es, dies immer wieder zu betonen, weil es immer wieder missverstanden oder von interessierter Seit immer wieder falsch lanciert wird:
B-12 ist nicht per se im Fleisch/Fisch enthalten, sondern wird von Bakterien gebildet!
Es ist also keine Gabe des Tierreichs, wie oft suggeriert wird von den fleischessenden Interessengruppen, es sei denn, man zählt die Bakterien zum Tierreich. Und es würde auch meinem Biologieunterricht widersprechen. Auf jeden Fall betrachte ich alle Mikroorganismen als wertvoll und notwendig, und sie schaden uns sicherlich nicht, wenn unser Körper sich in der naturgemäßen Balance befindet und entsprechend gesund ist.
Sie helfen, Nährstoffe besser ins Blut aufzunehmen. Vor allem fettlösliche Vitamine A, D, E, K und B 12 und Eisen. Dadurch wird unter anderem die Blutbildung angeregt und der Blutarmut vorgebeugt.
http://www.vegetarismus.ch/info/28.htm
http://www.univie.ac.at/ave/artikel/vitaminb12.htm
http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/08/30/153a1101.asp?cat=/medizin/ernaehrung
http://www.vegetarierbund.de/nv/dv/dv_1984_4__Das_Vitamin_B12,_Dr_med_M_O_Bruker.htm
http://www.vegetarismus.ch/heft/2003-3/vegetarische_ernaehrung.htm
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Wissenschaftler belegt: Der Mensch ist von Natur aus kein Jäger, sondern Gejagter!
17.9.2007 von Brigitte.
Frieden ist nur mit veganer Lebensweise möglich. Lasst uns Frieden gebären und ihn weitertragen!
Buchbesprechung
Der Mensch war niemals ein Jäger, er war der Gejagte
Es gibt ein neues Buch über die Entwicklung der Menschen, das die weit verbreiteten Theorien der gängigen Wissenschaften infrage stellt und Franz Konz bestätigt.
Der Titel des Buches lautet:
“Man the Hunted:
Primates, Predators and Human Evolution”.
Der Autor, Professor und Anthropologe, hat in mehreren Ländern die Ökologie und die sozialen Strukturen von Primaten erforscht.

W. Sussman ist Autor und Herausgeber einiger Bücher, einschließlich: “Der Ursprung und die Natur des Sozialverhaltens,” “Primaten-Ökologie und Sozialstruktur” und “Die biologische Grundlage des menschlichen Verhaltens: Ein Kritischer Bericht.”
Mitautor ist: Donna L. Hart, Ph.D., Mitglied der Pierre Laclede Ehrenhochschule und Anthropologe an der Universität von Missouri.
In diesem Buch wird die Theorie vom Menschen als “Jäger” endlich wissenschaftlich überzeugend und schonungslos entlarvt. Angesichts gegenwärtiger Weltgeschehnisse würde man es nicht denken, aber Menschen entwickelten sich dereinst wirklich, um ruhige, kooperative und friedliche Sozialtiere zu sein und (eigentlich) bis heute so zu bleiben.
Der Anthropologe an der Washington Universität in St. Louis geht gegen die allenthalben vorherrschenden anderslautenden Ansichten an und argumentiert, dass die Primaten, frühe Menschen mit eingeschlossen, sich nicht als Jäger, sondern als Opfer vieler Fleischfresser, wie wilder Hunde und Katzen, der Hyänen, der Adler und der Krokodile entwickelten.
Unsere Intelligenz, unseren Gemeinschaftssinn und viele andere Eigenschaften, die wir als moderne Menschen haben, entwickelten sich aus dem Versuch heraus, die Fleischfresser zu überlisten.
Die Idee “des Mannes als Jäger” ist das im allgemeinen geltende Paradigma der menschlichen Entwicklung, sagt Sussman. “Dies entwickelte sich aus einer grundlegenden jüdisch -christ. Ideologie des Menschen, welche von sich selbst annahm, schlecht, aggressiv und von Natur aus Mörder zu sein. Tatsächlich ist das nicht der Fall, wenn man einmal die Primatenbeweise der Fossilien überprüft.
Sie studierten die versteinerten Beweise und sagen: “Die meisten “Mensch - als - Jäger - Theorien” halten diesen versteinerten Schlüsselbeweisen nicht stand. Wir wollten Beweise, nicht selbstgerechte Theorien.
Wir überprüften die gesamte Literatur, die auf den Schädeln, Knochen, Abdrücken und auf Umweltbeweisen unserer Menschenvorfahren und der Fleischfresser basierten.“ Da der Prozess der menschlichen Entwicklung lang und mannigfaltig ist, entschieden Sussman und Hart, ihre Forschung auf eine spezifische Sorte, den Australopithecus afarensis zu fokussieren, der zwischen zwei ein halb Millionen und fünf Millionen Jahren lebte und eine der besser bekannten frühen menschlichen Arten ist.
Australopithecus afarensis war vermutlich ziemlich stark, wie ein kleiner Affe,” sagt Sussman. Erwachsene erreichten 3 bis 5 Fuß und sie wogen 60-100 Pfund. Sie waren im Allgemeinen kleinere zweifüßige Primaten.
Ihre Zähne waren wie die der modernen Menschen verhältnismäßig klein, und sie waren Frucht- und Nussesser.
Und Sussman und Hart entdeckten, dass Australopithecus afarensis von den Zähnen her nicht dazu angelegt war, Fleisch zu essen. “Er hatte nicht die scharfen scherenden Blätter, die notwendig sind zu halten und solche Nahrungsmittel zu schneiden,” sagt Sussman. “Diese frühen Menschen konnten Fleisch einfach nicht essen. Wenn sie nicht Fleisch essen konnten, warum sollten sie dann jagen ?
Es war nicht möglich für frühe Menschen, eine große Menge Fleisch zu verbrauchen, bis Feuer kontrolliert einsetzbar und das Kochen möglich war.“ Sussman unterstreicht, dass die ersten Werkzeuge erst vor zwei Millionen Jahren auftauchten. Und es gibt keinen guten Beleg des Feuers bis vor 800.000 Jahren.
“Tatsächlich denken die meisten Archäologen und Paläontologen, dass wir keine systematische Jagd bis vor 60.000 Jahren hatten!” sagt er.
„Außerdem war Australopithecus afarensis eine Übergangsart,” fügt Sussman hinzu. Sie konnten in den Bäumen und auf der Erde leben und konnten Nutzen aus beiden ziehen.
„Primaten, die man als Übergangsarten bezeichnet, sind auch heute im allgemeinen „Opfersorten“, nicht „Fleischfresser“,“ argumentiert Sussman.
Die Fleischfresser, die zur gleichen Zeit wie Australopithecus afarensis lebten, waren sehr groß. Es gab die Hyänen, sowie säbel-gezahnte Katzen und viele andere große fleischfressende Tiere, Reptilien, die so groß wie Bären waren. Australopithecus afarensis hatte keine Werkzeuge, keine großen Zähne und war nur drei Fuß hoch.
Er verwendete seinen Verstand, seine Beweglichkeit und seine Sozialfähigkeiten, um diesen Fleischfressern zu entkommen. “Er war nicht auf der Jagd nach ihnen,” sagt Sussman. “er vermied sie um jeden Preis.”
Sussman und Hart liefern Beweise, dass viele unserer modernen menschlichen Eigenschaften, einschließlich die des Miteinanders und der Sozialisierung, aus seinem Opferstatus resultierten, die Fleischfresser auszustechen!
Diese Wesenszüge resultierten nicht aus den Versuchen zu jagen oder unsere Konkurrenten zu töten, sagt Sussman.
“Eine der Hauptmethoden, sich gegen Fleischfresser zu wehren ist, in Gruppen zu leben.” sagt Sussman. “Tatsächlich leben alle Primaten (die tagaktiv sind) in dauerhaften Sozialgruppen. Auf diese Art gibt es mehr Augen und Ohren, um die Fleischfresser zu lokalisieren und mehr Einzelpersonen, die bei einem Angriff gemeinsam reagieren und die Angreifer verwirren können, indem sie sich zerstreuen. Es gibt eine Anzahl von Gründen, die das Leben in Gruppen vorteilhaft machen.“
Brigittes Meinung dazu:
So ergibt alles einen Sinn. Denn diese Forschungen stimmen haarklein mit dem Gefühl überein, welches wir als sensible und Empathie empfindende Menschen gefühlsmäßig von uns als Menschheit haben:
Wir Menschen sind angelegt als friedliche Wesen!
(Es sei denn, man trainiert uns einen Killerinstinkt an - wie zum Beispiel den Jägern, Metzgern, “Instinktos” oder Soldaten.)
Genießt also in Frieden eure pflanzliche Urkost und freut euch eures gesunden Lebens. Die Opfer unter den Tieren werden es uns danken.
Fangt heute noch damit an!
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Forschungen belegen klar, warum Fleisch nicht gut für uns ist
17.9.2007 von Brigitte.
Dr. med. Dr. phill. II Christian Gopal führt beim Wellnessverband.de aus, warum Fleisch kein Nahrungsmittel für uns Menschen ist.
Zitat:
Fleisch - ein kontrovers diskutiertes Nahrungsmittel
Der Glaube ist weit verbreitet, dass Fleisch zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gehört. 1-3-mal die Woche sollte man Fleisch konsumieren. Fleisch, so wird argumentiert, ist so ein wertvolles Nahrungsmittel, weil es eine hochwertige Form von Proteinen, Eisen, Vitaminen etc. enthält. Es ist so, dass in Fleisch Proteine, Eisen, Vitamine etc. in guter oder besserer Form als in Pflanzen vorliegt. Doch ist ein Nahrungsmittel, hier jetzt Fleisch, sogleich gesund, sobald es Nährstoffe enthält?
Nein, denn es spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle, die darüber entscheiden, ob ein Nahrungsmittel (trotz Nährstoffgehalt) gesund ist oder nicht. Hat ein Nahrungsmittel aus ernährungsphysiologischer Sicht viele Nachteile, so kann es kaum als gesund eingestuft werden. Und gerade diese Nachteile sind beim Fleisch unübersehbar. Fleisch ist beim näheren hinschauen nicht das, wofür es oft gehalten wird.
Die menschliche Anatomie
[…]
Die Anatomie von Fleischfressern
[…]
Verdauung & Stoffwechsel
[…]
Der Verdauungstrakt des Menschen gibt relativ klar Aufschluss darüber, dass der heutige Mensch und seine Vorfahren auf vorwiegend auf pflanzliche Kost eingestellt ist. Der Dickdarm des Menschen besitzt bestimmte Muskelfasern, Tänien und Haustren, die im Dickdarm zeitweise Gärkammern zum Abbau unverdaulicher Nahrungsbestandteile bilden können. Tänien sind charakteristische Merkmale von Pflanzenessern und Omnivoren mit hauptsächlicher pflanzlicher Kost. Der Magen des Menschen und Pflanzenesser hat eine längliche Form mit einer komplizierten Struktur mit wenig Salzsäure und Pepsine (=Proteinspaltendes Enzym). Die Wände des Darms sind gewölbt voll von tiefen Taschen, um die zugeführte Kost gut zu verwerten. Der Magen eines Karnivoren dagegen ist ein einfacher runder „Sack“ mit zehn mal mehr Salzsäure, um zähe Knochen, Innereien, Tiermuskeln etc. zu verdauen. Die Wände des Darm von Karnivoren sind weich und kurz, damit Abfall schnell ausgeschieden werden kann.
Die Leber die Leber des Karnivoren produziert das Enzym Urikase. Urikase dient zur Aufspaltung von Harnsäure. Mit Hilfe dieses Enzym sind Karnivoren und Omnivoren in der Lage, 10- bis 15-mal so viel Harnsäure zu spalten wie Pflanzenesser und Menschen, denn Pflanzenesser und der Mensch besitzen das Enzym Urikase nicht, sie vermögen nur die vom Körper selbst gebildete Harnsäure abzubauen. Bei zuviel Harnsäure oder Ausscheidungsstörungen kann sich Harnsäure beim Menschen im Gewebe ablagern und zu Gicht führen. Ein Problem, dass Karnivoren und Omnivoren nicht kennen.
[…]
Ernährungsphysiologische Aspekte
[…]
Ein weitere Tatsache, dass Fleisch nicht gesund ist, ja unser Immunsystem schwächt, kam von der Arbeitsgruppe um Ajit Varki von der der „University of California in San Diego“. Fleisch, Milch und Milchprodukte enthalten eine Substanz, die dem Körper fremd ist. Gleichwohl baut der Organismus diese Substanz, ein chemische Abkömmlinge des Zuckers, die N-Glykolylneuraminsäure (Neu5Gc), in seine eigenen Organe ein. Zwar scheidet der Körper den größten Teil des Neu5Gc wieder aus, aber einen kleinen Prozentsatz bauen die Zellen in ihre körpereigenen Glyko- und Lipoproteine ein. Dennoch erkennt das Immunsystem die fremde Sialinsäure und bildet Antikörper dagegen.
[…]
[…]
Eine deutliche Korrelation besteht zwischen dem Verzehr tierischer Proteine und der Bildung von Nierensteinen. Was besonders in den Wohlstandsgesellschaften zu finden ist.
Das beste Beispiel dafür ist Indien. In den nördlichen Region Indiens ist der Verbrauch an tierischem Protein 100% höher als im südlichen Indien, und folgerichtig ist dort das Auftreten von Nierensteinen mehr als viermal so hoch 13.
Studien
All diese Nachteile werden auch in den wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien ersichtlich, die in den letzten 20 Jahren zu diesem Thema durchgeführt wurden. Vor allem wird klar ersichtlich, dass Fleisch das Krebsrisiko zum Teil erheblich erhöht.
Mundkrebs - eine von vielen furchtbaren Krebsarten
Die Krebserkrankungsrate ist bei Vegetariern um 20 bis 50% niedriger als bei Fleisch essenden Menschen – unabhängig von Zigarettenkonsum, Körpergewicht und sozioökonomischen Verhältnissen19. Die Studie des „Ontario Cancer Institute“ ist zum Schluss gekommen, dass der gelegentliche Konsum von Fleisch das Risiko für Frauen an Brustkrebs zu erkranken, um 13% erhöht. Werden große Fleischmengen konsumiert, erhöht sich das Risiko sogar um 17%. Die Wissenschaftler werteten 45 Einzelstudien zu Fett in der Ernährung und Brustkrebs aus. Die Daten von 580.000 gesunden Frauen und 25.000 Patientinnen wurden unter Beachtung bekannter und möglicher Risikofaktoren analysiert 20. Die umfangreichste Forschungsstudie, die jemals in der Geschichte der Medizin durchgeführt wurde und von Dr. Takeshi Hirayama am geleitet wurde, zeigte, dass Frauen, die täglich Fleisch essen, ein viermal höheres Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken, als Frauen, die wenig oder gar kein Fleisch essen 21.
Klar erwiesen ist, dass Fleisch das Risiko an Darmkrebs zu erkranken zum Teil beträchtlich erhöht. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Frauen, die täglich rotes Fleisch essen, um 250% höher als bei Frauen, die seltener als einmal pro Monat Fleisch essen 22. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Menschen, die einmal in der Woche rotes Fleisch essen, um 38% höher als bei Menschen, die auf rotes Fleisch ganz verzichten 23. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Menschen, die einmal in der Woche Geflügel essen, um 55% höher als bei denjenigen, die gar kein Geflügel essen 24. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Menschen, die viermal in der Woche Geflügel essen, um 200 bis 300% höher als bei denjenigen, die gar kein Geflügel zu sich nehmen 25.
Fazit
Betrachtet man diese Fakten, welche Aufzeigen, dass Fleisch für viele der heutigen in den Industrienationen weit verbreitete Krankheiten haupt- oder mitverantwortlich ist, oder in Verbindung steht, so kann Fleisch nicht als ein gesundes, wertvolles Nahrungsmittel angesehen werden, sondern als ein Genussmittel, dass so wenig wie möglich konsumiert werden sollte. Es werden noch viele Untersuchungen in Zukunft zu diesem Thema folgen, welche mit großer Wahrscheinlichkeit diese Aussagen belegen.
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Und noch ein interessanter Beitrag dazu:
Fleisch enthält große Mengen an der Arachidonsäure. Diese Fettsäure wirkt bei größerer Menge entzündungsfördernd und kann zu rheumatischen Erkrankungen führen. Am meisten Arachidonsäure enthält Schweineschmalz (1700mg), Schweineleber (870mg), Kalbsleber (352mg), Eigelb (297mg) und Speck (250mg). Fleisch enthält ebenfalls viele Hydroxylradikale, was insbesondere mit den bei der Verdauung und schon während der Lagerung beginnenden hämolytischen Zersetzungsprozessen des Blutfarbstoffes zusammenhängt. Diese Radikale greifen Zell- und Gewebesubstanzen an und werden mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht. Auch enthält Fleisch große Mengen an Purine. Beim Abbau dieser Purine entsteht Harnsäure. Wird zuviel Purine durch die Nahrung zugeführt oder kann die Harnsäure nicht in ausreichender Menge im Harn ausgeschieden werden, ist ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut die Folge, der in Gelenken zu Ablagerungen von Harnsäurekristallen führt (=> Gicht). Als Folge der Gicht kann es auch zu Störungen der Nierenfunktion sowie Nierensteinen kommen.
Beim Braten, Grillen und Räuchern entstehen noch weitere potentielle gesundheitsschädliche Substanzen wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, heterozyklische Amine und N- Nitroso-Verbindungen, die für das auftreten von verschiedenen Krebsarten und Schädigung des Herzmuskel verantwortlich gemacht werden2, 3, 4. Heterozyklische Amine sind ein Risikofaktor für mehrere Tumorarten, insbesondere für das Colon-Karzinom. In der Fachliteratur werden aber auch das Magen-, Ösophagus-, Prostata-, Pankreas-, Nieren- und Mamma-Karzinom mit heterozyklischen Aminen in Zusammenhang gebracht 5. Fleisch und Eier ragen sodann unter allen Nahrungsmitteln durch ihren Tryptophan-Reichtum hervor. Udenfried et al. stellten fest, daß überschüssiges Tryptophan von Krebszellen gierig aufgenommen und zur Erzeugung von Serotonin verwendet wird, das im Organismus schwere Störungen verursache. Krebszellen finden sich aber bekanntlich lange vor dem Auftreten manifesten Krebses im Blut. Kerr et al. zeigten ferner, dass Tabakrauch den Tryptophanstoffwechsel blockiert und das Blut infolgedessen mit krebserzeugenden Orthoaminophenolen anreichert. Stare betont die Bedeutung des Pyridoxins (Vitamin für die Umwandlung von Tryptophan in Nikotinsäure (B-Vitamin) und die Stoffwechselregulation besonders im Gewebe von Leber, Haut und Nerven. Pyridoxin- und Magnesiummangel brachten experimentell bei fast 1000,’» der Versuchstiere Kalzium-Oxalat-Nieren- und Blasensteine hervor, was mit guter Pyridoxin- und Magnesiumversorgung verhindert werden konnte. Pyridoxinmangel wirkt sich nach Halden umso nachhaltiger aus, je größer die Gesamteiweißzufuhr ist 6.
Spannend ist auch zu beobachten, wie der menschliche Organismus auf die Zufuhr von Fleisch reagiert. Vergleicht man das Blut eines Fleischessers und Vegetariers im Dunkelfeld- Mikroskop, so zeigt das Blut beim Vegetarier klare Zellstrukturen, gute Fliesseigenschaften sowie eine bessere Sauerstoff-Aufnahme. Anders hingegen beim Fleischesser. Da zeigt das Blut gereiztes Immunsystem, schlechte Fliesseigenschaften, verminderte Sauerstoff-Aufnahme sowie „Geldrollen-Bildung“. Eine der aufschlussreichsten Gegebenheiten (Dr. Edward Bach hat sie als erster beobachtet) ist vielleicht die, dass im Bakterienleben des menschlichen Darmes wesentliche Veränderungen auftreten, sobald man Fleisch in seinen Speisezettel aufnimmt. Dr. Beddow Bayly erklärte dazu in einem Vortrag über „Die wissenschaftliche Grundlage des Vegetarismus”: „Im neugeborenen Kind ist der Inhalt des unteren Darmabschnitts in seiner Reaktion sauer. Das fördert das Wachstum von Bakterien, die die Entwicklung von fäulniserregenden Organismen hemmen. Letztere gedeihen nur in einem alkalischen Medium. Die Azidität steigt bei Stärkeverdauung . . . Der Übergang zu Fleischnahrung ändert diese Reaktion und bereitet dem Wachstum von Mikroorganismen den Weg, die nicht nur Giftstoffe erzeugen und damit die Gesundheit untergraben, sondern sich auch an die Stelle von Vitamin B12 (sic!) und anderen Blutbildenden Stoffen zu setzen trachten.”
Nach einem Fleischgenuss wird folgendes beobachtet:
• eine Müdigkeit beobachtet, die bei fleischloser Kost fehlt.
• eine Temperaturerhöhung des Blutes beobachtet, die bei vegetarischer Kost fehlt.
• eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Leukozythose), die beim vegetarischen Kontroll-Falle fehlt.
• eine Erhöhung der Klebrigkeits- (Viskositäts-)Grad des Blutes, was bei ausreichender rein vegetarischer Kost nicht der Fall ist.
• eine Verminderung des Alkalität des Blutes, während sie bei der vegetarischen Kontroll-Mahlzeit sich nicht vermindert.
Sehr interessant ist es nun, festzustellen, dass wir hier, in diesen fünf Symptomen (Müdigkeit, Temperatur-Erhöhung, Leukozythose, Viskosität, Alkalitäts-Verminderung) fast genau und in allen wesentlichen Zügen die natürliche Abwehr-Reaktion des menschlichen Organismus wieder finden, die auf Einbruch einer feindlichen Macht (Infektion, Fremdkörper usw.) regelmäßig zu erfolgen pflegt. Diese Beobachtungen wurden von Prof. Dr. Staehlin festgestellt.
Ein weitere Tatsache, dass Fleisch nicht gesund ist, ja unser Immunsystem schwächt, kam von der Arbeitsgruppe um Ajit Varki von der der „University of California in San Diego“. Fleisch, Milch und Milchprodukte enthalten eine Substanz, die dem Körper fremd ist. Gleichwohl baut der Organismus diese Substanz, ein chemische Abkömmlinge des Zuckers,
die N-Glykolylneuraminsäure (Neu5Gc), in seine eigenen Organe ein. Zwar scheidet der Körper den größten Teil des Neu5Gc wieder aus, aber einen kleinen Prozentsatz bauen die Zellen in ihre körpereigenen Glyko- und Lipoproteine ein. Dennoch erkennt das Immunsystem die fremde Sialinsäure und bildet Antikörper dagegen.
Tierische Proteine wurden und werden heute noch als hochwertig und überlegen gegenüber den pflanzlichen Proteinen angesehen. Früher nahm man sogar an, dass tierische Proteine lebensnotwendig seien. Diese Ansicht muss man bei näherer Untersuchung korrigieren. Das Protein von Fleisch ist zwar hochwertiger (ausnahme Kartoffel- und Sojaprotein) doch das heißt nicht, dass tierisches Protein besser ist. Denn tierische Proteine haben Nachteile, die pflanzliche Proteine nicht haben. Zum einen haben pflanzliche Proteine mehr verzweigtketige Aminosäuren als tierische Proteine, und diese sind leichter zu verdauen. Tierische Proteine dagegen sind reich an den schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin und haben einen größeren Anteil an den aromatischen Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin. Übermäßiger Zufuhr dieser beiden Gruppen von Aminosäuren ist durch ihren Abbau zu Kresol und Phenol, die Haut und Kolonkrebs fördern, mit verschiedenen degenerativen Erkrankuingen in Verbindung gebracht worden 7.
Bei der Bewertung eines Protein ist das Verhältnis der verschiedenen Aminosäuren zueinander ebenso bedeutsam wie das Vorhandensein essentieller Aminosäuren. Pflanzenproteine erzeugen höhere Blutspiegel an Arginin und Glycin als Proteine tierischer Herkunft und verhindern dadurch das Verstopfen von Arterien und Arteriosklerose 8.
Tierische Proteine weisen, wie beschrieben, mit Ausnahme des Arginin gewöhnlich höhere Anteile essentieller Aminosäuren auf. Es ist wahrscheinlich so, dass das Verhältnis von Lycin zu Arginin bedeutungsvoll sei für die Beurteil, ob ein Protein Atherosklerose induzieren kann. Studien zeigten, dass Kaninchen Atherosklerose entwickeln und erhöhte Cholesterinspiegel haben, wenn man ihnen tierische Proteine verfüttert. Dies gilt auch dann, wenn ihre Nahrung cholesterinfrei ist. Gibt man ihnen pflanzliche Proteine, wie z. B. Soja, werden diese Effekte nicht beobachtet. Fernerhin wurde gezeigt, dass Proteine pflanzlicher Herkunft das Ausmaß der Sklerosierung sogar bei jenen Tieren senkten, die Cholesterin verfüttert bekamen.
Jüngste Studien haben schlüssig nachgewiesen, dass tierische Proteine den Cholesterinspiegel erhöhen, während pflanzliche Proteine dazu beitragen, den Cholesterinspiegel bei Tieren und Menschen zu senken 9. Offensichtlich spielt das Verhältnis von Lysin zu Arginin eine signifikante Rolle bei dem Vorgang der Cholesterinsenkung. Die Konzentration verschiedener anderer Aminosäuren sind ebenso daran beteiligt.
Proteinreiche Pflanzennahrung enthält zudem weitere Nährstoffe, Vitamine und Mineralien, die die Verdauung und Aufnahme dieser Nahrungsmittel steigern. Der moderne Trend zur Veredelung pflanzlicher Proteinquellen mit dem Ziel, Proteinkonzentrate als Ersatz für tierische Produkte zu erhalten, entfernt alle diese zusätzlichen Bestandteile.
Tierproteinreiche Kostformen enthalten normalerweise wenig Kohlenhydrate insbesondere wenig Ballaststoffe. Unter typisch westlichen Ernährungsgewohnheiten erreichen vom nur teilweise verdauten Protein bis zu 12 g das Kolon in Form von Proteinen, Peptiden und Aminosäuren 10.
Bei niedrigen Kohlenhydratspiegel verwenden die Bakterien im Kolon diese Proteinreste für ihre eigenen metabolischen Belange und setzen bei diesem Vorgang Ammoniak frei, welches seinerseits die Zellproliferation erhöht, die DNS-Synthese beeinflusst und mit Kolonkrebs (=Darmkrebs) in Verbindung gebracht wird. Weiterhin werden die Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin durch die Darmkakterien Bacteroides fragiles und Escherichia coli metabolisiert. Dabei fällt Phenol an, das, wie wir gesehen haben, für Haut- und Kolonkrebs verantwortlich gemacht wird. Die Phenolspiegel im Urin steigen unter Fleischgenuss, und sinken ab, wenn mehr Ballaststoffe anwesend sind 11.
Weiterer Nachteil von tierischem Protein ist die hohe Konzentration und der Bestandteil die tierische Nahrungsmittel haben. d.h. tierische Nahrungsmittel haben oft einen hohen Anteil an Proteinmengen, was auf den ersten Blick als günstig erscheint. Denn hohe Konzentrationen von Aminosäuren im Darm führen zur Bildung neuer Aminosäurerezeptoren im Darmepithel und steigern damit die Absorption von Aminosäuren 12. Nur ein Bruchteil dieser Aminosäuren wird zur Deckung des Proteinbedarf unseres Körpers verwendet. Der Überschuss muss in eine Form umgewandelt werden, die der Körper entweder speichern oder als Energiequelle nutzen kann. Überschüssige Proteine können nicht als solche gespeichert werden, weil der Organismus nur darauf eingerichtet ist, Fett im Fettgewebe oder Kohlenhydrate in Form von Glykogen in der Leber oder in den Muskeln zu speichern. Um diesen Anforderungen nachzukommen, müssen die Aminosäuren metabolisiert werden. Bei diesem Vorgang fällt Phenol an. Die Aminogruppe wird abgespalten und bildet Ammoniak, das für den Körper äußerst giftig ist. Ammoniak wird dann in der weniger toxischen Verbindung Harnstoff, der über die Nieren ausgeschieden wird. Diese überflüssigen Stoffwechselprodukte der Aminosäuren sind schädlich. Es wäre deshalb gut, ihre Produktion dadurch zu begrenzen, dass man an erster Stelle die Proteinzufuhr vermindert und den Kohlenhydratverbrauch steigert.
Eine deutliche Korrelation besteht zwischen dem Verzehr tierischer Proteine und der Bildung von Nierensteinen. Was besonders in den Wohlstandsgesellschaften zu finden ist.
Das beste Beispiel dafür ist Indien. In den nördlichen Region Indiens ist der Verbrauch an tierischem Protein 100% höher als im südlichen Indien, und folgerichtig ist dort das Auftreten von Nierensteinen mehr als viermal so hoch 13.
Eine tierproteinreiche Kost führt zur Bildung von Kalziumoxalatkristallen, weil sich die Urinzusammensetzung so verändert, dass die Fähigkeit, der Kristallbildung vorzubeugen, beeinträchtigt wird 14.
Die Kalzium- und Harnsäurespiegel im Urin steigen nach dem Verzehr von tierischen Proteinen an, während der Zitratspiegel sinkt. Dieses Absinken des Zitratspiegel vermindert die Fähigkeit des Urins, Kristallisationen zu verhindern. Proteinreiche Kostformen und insbesondere tierische Proteine führen auch zu einem signifikanten kalziuretischen Effekt, d. h. zu einem Verlust von Kalzium mit dem Urin 15, 16, 17.
Tierischem Protein enthält höhere Natriumkonzentrationen und ehr schwefelhaltige Aminosäuren, die beide jeweils zu Kalziumverlust führen 18. Der Katabolismus der mit der Nahrung zugeführten schwefelhaltigen Aminosäuren erhöht die Säureexkretionsrate durch die Nieren, und diese Säurebelastung verhindert direkt die renale Reabsorption von Kalzium und hat einen Kalziumverlust zur Folge.
All diese Nachteile werden auch in den wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien ersichtlich, die in den letzten 20 Jahren zu diesem Thema durchgeführt wurden. Vor allem wird klar ersichtlich, dass Fleisch das Krebsrisiko zum Teil erheblich erhöht. Die Krebserkrankungsrate ist bei Vegetariern um 20 bis 50% niedriger als bei Fleisch essenden Menschen – unabhängig von Zigarettenkonsum, Körpergewicht und sozioökonomischen Verhältnissen19. Die Studie des „Ontario Cancer Institute“ ist zum Schluss gekommen, dass der gelegentliche Konsum von Fleisch das Risiko für Frauen an Brustkrebs zu erkranken, um 13% erhöht. Werden große Fleischmengen konsumiert, erhöht sich das Risiko sogar um 17%. Die Wissenschaftler werteten 45 Einzelstudien zu Fett in der Ernährung und Brustkrebs aus. Die Daten von 580.000 gesunden Frauen und 25.000 Patientinnen wurden unter Beachtung bekannter und möglicher Risikofaktoren analysiert 20. Die umfangreichste Forschungsstudie, die jemals in der Geschichte der Medizin durchgeführt wurde und von Dr. Takeshi Hirayama am geleitet wurde, zeigte, dass Frauen, die täglich Fleisch essen, ein viermal höheres Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken, als Frauen, die wenig oder gar kein Fleisch essen 21.
Klar erwiesen ist, dass Fleisch das Risiko an Darmkrebs zu erkranken zum Teil beträchtlich erhöht. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Frauen, die täglich rotes Fleisch essen, um 250% höher als bei Frauen, die seltener als einmal pro Monat Fleisch essen 22. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Menschen, die einmal in der Woche rotes Fleisch essen, um 38% höher als bei Menschen, die auf rotes Fleisch ganz verzichten 23. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Menschen, die einmal in der Woche Geflügel essen, um 55% höher als bei denjenigen, die gar kein Geflügel essen 24. Das Darmkrebsrisiko liegt bei Menschen, die viermal in der Woche Geflügel essen, um 200 bis 300% höher als bei denjenigen, die gar kein Geflügel zu sich nehmen 25.
In den Bemühen, die für die Krebsentstehung verantwortlichen Ernährungsfaktoren exakt zu isolieren, führten Dr. Berg und seine Kollegen am US- Krebsinstitut eine detaillierte Studie durch, bei der die Dickdarmkrebsraten genaustens auf ihren Zusammenhang mit nicht weniger als 119 verschiedenen Lebensmittel untersucht wurden. Die aus dieser Forschungsarbeit gewonnen Erkenntnisse veröffentlichte Dr. Berg im „Journal of the National Cancer Institute“. Bei keinem anderen Lebensmittel konnte auch nur annährend eine so eindeutige Verbindung zur Dickdarmkrebsentstehung festgestellt werden wie beim Fleisch. Dr. Berg schrieb: „Die von Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügel ausgehenden Gefahren stiegen proportional zu den davon konsumierten Mengen. Es hat den Anschein, als gäbe es eine exakte Beziehung zwischen Ursache und Wirkung.“ 26. Die Fleischverdauung bewirkt im Dickdarm die Bildung stark krebserregender Substanzen. Fleischesser müssen große Mengen an Gallensäure, insbesondere Desoxycholinsäure, produzieren, um das Fleisch verarbeiten zu können. Desoxycholinsäure wird von Chlostridienbakterien in unserem Darm in hochwirksame Karzinogene umgewandelt. Die zwangsläufig höhere Desoxycholinsäurekonzentration im Verdauungstrakt von Fleischessern ist eine der Gründe für ihre im Vergleich zu Vegetariern erheblich höhere Dickdarmkrebsrate. John Potter, einer der führenden amerikanischen Krebsepidemiologen, fasst den Sachstand so zusammen: “Trotz des klaren genetischen Einflusses spielt die Lebensweise eine entscheidende Rolle bei der Darmkrebsentstehung. Die bislang durchgeführten Studien zeigen, dass beim Dickdarmkrebs … ein hoher Gemüse- und Obstkonsum mit einem verminderten Risiko verbunden ist, das sich nicht allein durch den Ballaststoffgehalt erklären lässt. Des weiteren ist der Verzehr von Fleisch mit einem erhöhten Risiko verbunden, das sich wiederum nicht allein durch den Fettgehalt erklären lässt”. 27 Der amerikanische Wissenschaftler Dr. Walter Willet, der die umfassendste medizinische Studie über die Ursachen von Darmkrebs leitete, sagte nach Abschluss seiner Untersuchungen: „Wenn man sich die Daten betrachtet, ist der optimale Anteil an Fleisch in der Ernährung null.“ 28 Cristina Bosetti und ihre Mitarbeiter vom „Instituto di Richerche Farmamacologiche in Mailand“ untersuchten die Ernährungsgewohnheiten von 1.031 Frauen, die an einem epithelialen Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs)erkrankt waren. Sie verglichen den Speiseplan der Patientinnen mit dem von 2.411 gesunden Frauen. So erhöht Fleisch, Zucker und Brot das Risiko, an Eieristockkrebs zu erkranken. Gemüse, insbesondere Hülsenfrüchte wirken krebsvorbeugend 29. Doch nicht nur für Krebs scheint Fleisch Haupt- oder mitverantwortlich, sondern auch für andere der vielen Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Nierensteine, Arteriosklerose, Osteoporose, Allergien, Diabetes, rheumatische Erkrankungen etc.
1992 wurde erstmals ein Zusammenhang zwischen erhöhten Eisenspeicherbeständen und einem 2,2fach erhöhtem Herzinfarktrisiko beschrieben. Dieser Befund konnte inzwischen durch andere Studien bestätigt werden 30, 31 .
Das Hämeisen aus rotem Fleisch wird zehnmal besser resorbiert als Eisen pflanzlichem Ursprungs. Zwischen dem Herzinfarktrisiko und der Aufnahme von Hämeisen besteht ein positiver Zusammenhang.
Überschüssiges Eisen ist ein Bildner freier Radikale und schädigt durch den oxidativen Stress das LDL. Die oxidative Schädigung des LDL ist wiederum das wichtigste pathogenetische Prinzip für die Bildung von Schaumzellen und atherosklerotischen Plaques.
So wurde erst im Januar eine 12 Jahre andauernde Studie in der Fachzeitschrift „American Journal of Clinical Nutrition“ veröffentlicht. In dieser, mit über 30´000 Teilnehmern umfangreiche Studie, wurde ein Zusammenhang zwischen der Eisenaufnahme über rotes Fleisch und der Häufigkeit des Auftretens von Diabetes des Typ- 2 festgestellt. Andere Risikofaktoren wie Übergewicht konnte ausgeschlossen werden wie auch den negativen Einfluss von Eisen pflanzlicher Herkunft 32. So gesehen scheint Fleisch nicht die beste Eisenquelle zu sein, wenn man diese Untersuchungen betrachtet. Auch ist erwiesen, dass Fleisch der Hauptverursacher von Gicht ist. Dr. Hyon K. Choi vom „Massachusetts General Hospital“ in Boston und seine Kollegen haben im “New England Journal of Medicine” (350, 2004, 1093) eine Studie veröffentlicht, bei der sich mehr als 47 000 Männer über 12 Jahre lang untersuchten. Während der Studie wurde bei 730 Männern erstmals eine Gicht-Erkrankung diagnostiziert. Nach Analyse der Daten ist dabei die Rate von Gicht-Erkrankungen bei dem Fünftel der Männer mit den höchsten Fleischkonsum (Fleisch oder Fleischprodukte im Mittel bei 2,5 Mahlzeiten pro Tag) 40 Prozent höher als bei dem Fünftel der Männer mit dem niedrigsten Konsum (Fleisch im Mittel bei 0,5 Mahlzeiten pro Tag).
Besonders gefährdet für eine Gicht-Erkrankung sind nach den Ergebnissen der Untersuchung Personen, die bei den Hauptmahlzeiten viel Rind-, Schweine- oder Lammfleisch zu sich nehmen.
Beim höchsten Verzehr an Fisch und Schalentieren (0,8 Mahlzeiten pro Tag) sei die Gicht-Rate 50 Prozent höher als in der Gruppe mit dem niedrigsten Verzehr (0,04 Mahlzeiten pro Tag) gewesen, so die Wissenschaftler. Keinen Zusammenhang habe es dagegen zwischen der Menge verzehrten purinreichen Gemüses und der Häufigkeit neu diagnostizierter Gicht-Erkrankungen gegeben 33.
Vergleicht man den gesundheitlichen Zustand von Vegetariern und Mischköstler, so weisen Vegetarier sehr oft einen besseren Gesundheitszustand aus, als Mischköstler. Dies ist angesichts der gesundheitlichen Risiken von Fleisch auch keine Überraschung. In der Studie der London „School of Hygiene and Tropical Medicine“, eine der bisher umfangreichsten Vegetarierstudien mit einer Dauer von über 12 Jahren und 11´000 Teilnehmern stellte man fest, dass Vegetarier ein häufigeres Idealgewicht, niedrigere Blutdruck-, Bluttfett- und Harnsäurewerte und eine bessere Nierenfunktion aufweisen. Die Sterberate war um 20 % und die Krebstodesrate sogar um 40 % niedriger als bei der fleischessenden Kontrollgruppe 34. Wissenschaftler der Loma- Linda Universität in Kalifornien führten eine der umfangreichsten Untersuchungen mit mehr als 24.000 Testpersonen durch. Die Erkenntnisse dieser Studie erschienen im „American Journal of Clinical Nutrition“. Die Herzinfarkttodesrate bei ovo- lakto Vegetariern lag bei nur einem Drittel der Herzinfarkttodesrate der Fleischessenden Bevölkerung. Die Herzinfarkttodesrate bei Veganern betrug nur gerade ein Zehntel von der von Fleischessern 35. Ein Grund dafür, dass das Risiko für Vegetarier und Veganer an Herzinfarkt zu sterben, deutlich geringer ist, die Salicylsäure. Davon haben Vegetarier bis zu zwölf mal mehr im Blut als Fleischesser. Nach Ansicht der Forscher tragen die höheren Salicylsäure-Werte der Vegetarier zur Verringerung der Herzerkrankungen bei. Die Substanz, die auch im Aspirin enthalten ist, wirkt entzündungshemmend und kann so Prozesse, die zu einer Verengung von Blutgefäßen führen, verhindern 36. Salicylate wirken über einen Mechanismus der Entzündungshemmung, indem sie die Transkription der Cyclooxygenase 2 (COX 2) verhindern, und über eine Hemmung des Prostaglandin F2alpha in der Darmschleimhaut, welche ab einer Konzentration von 0,1 µmol pro Liter auftritt. Das sind Werte, die bei den Vegetariern erreicht wurden. Ebenfalls nehmen Vegetarier in ihrer Kost in der Regel mehr Antioxidantien auf als Fleischesser. Ob die höhere Zufuhr vor arteriosklerosefördernden Oxidationen schützt, untersuchten vier Forscherinnen aus Slowenien an 19 Ovo-Lacto-Vegetariern. Die Testpersonen wiesen mehr antioxidative Substanzen wie die Vitamine A, C, E, Beta-Carotin und Glutathion im Blut auf als Nichtvegetarier. Der Anstieg war aber nur für Vitamin C signifikant. Ebenfalls signifikant erhöht war bei den Vegetariern die antioxidative Gesamtkapazität des Blutes und das Verhältnis von Vitamin E zu Cholesterin, das als Indikator für den Oxidationsschutz gilt. Gleichzeitig hatten die Vegetarier geringere Cholesterinwerte 37.
Betrachtet man diese Fakten, welche Aufzeigen, dass Fleisch für viele der heutigen in den Industrienationen weit verbreitete Krankheiten Haupt- oder Mitverantwortlich ist, oder in Verbindung steht, so kann Fleisch nicht als ein gesundes, wertvolles Nahrungsmittel angesehen werden, sondern als ein Genussmittel, dass so wenig wie möglich konsumiert werden sollte. Es werden noch viele Untersuchungen in Zukunft zu diesem Thema folgen, welche mit großer Wahrscheinlichkeit diese Aussaugen belegen.
Ich habe etwa 25 Seiten dieser Arbeit verschiedenen Organisationen per Post gesendet mit Artikeln von Dr. T. Colin Campbell, Prof. Dr. med. Dean Ornish, Dr. Caldwell B. Esselstyn und Dr. John McDougall zu diesem Thema. . Dieser Forscher sind nicht Dieter Bohlen, dessen Meinung niemand interessiert. All diese Wissenschaftler geören zu den bekanntesten in den USA, die Studien durchgeführt haben, Referenten von Kongressen sind und teilweise Kliniken leiten. Die DGE schrieb mir nach etwa einenhalb Monaten mit einem Dankeschön für den Brief, und der Erklärung, es gebe momentan keine wissenschaftliche Begründung, von Fleisch abzuraten. Ín etwa das gleiche bei anderen staatlich unterstützen Organisationen. Ganz anders sah es bein Organisationen wie UGB, FHI, JIH usw. aus, die weder vom Staat noch von irgendwelchen Industrien (wie z.B. CMA) unterstütz werden. Allgemein hat sich für mich die DGE schon lange Disqualifiziert. Der Höhepunkt war sicher Herr Pudel. Es ist noch nicht so lange her, da warnte die DGE vor einer Vollwertkost, mit der Begründung, es könne zu Mangelerscheiungen führen. (Kennen wir diese Begründung nicht von irgendwo her?)
Quellen:
1. New Scientist 08. Sep 2003
2. Tricker, A.R. and R. Pn. 1990. Chemical food contamination in the initiation of cancer. Pro. Of the Nutritional Society. 49:133-144.
3. Sugimara, T. Carcinogenicity of mutogenic hetero-cyclic amines formed during cookinj process. Mutation Research 150:33-41
4. Bingham, S.A. Meat, starch and nonstarch poly-saccarides and large bowel cancer. Am. J. Clin. Nutr. 48:762-7
5. Matos E et al: Review on meat consumption and cancer in South America; Mutat Res 2002 Sep 30; 506-507(C): 243
6. Dr. Ralph Bircher auf einem Vortrag auf dem Jahrestreffen der Vegetarier in Konstanz Pfingsten 1970.
7. Bone, E., Tamm, A. Hill. M. The production of urinary phenols by gut bacteria. Am. J. Clin. Nutr. 29:145-54
8. Sanchez, A. Horning, M.S., Wingeleth, D.C. Plasma amino acids in humans fed plant proteins. Nutrition Reports international. 28:3
9. Sanchez, A. Horning, M.C. Shavlik, G.W. Wingeleth, D.X. Hubbard, R.W. Changes in levels of cholesterol associated with plasma amino acids in humans fed plant proteins Nutr.Rep.Int. 32:1047-1056
10. Gibson, J.A.; Sladen, G.E; Dawson, A.M. Protein absorption and ammonia production: the effect of dietary protein and removal of the colon Br.J. Nutr. 33:61-5
11. Cumming J.H, M.J. Bone, E.S, Branch, W.J, Jenkins, D.J.A; The effect of meat protein and dietary fibre on colonic function and metabolism. Il Bacterial metabolites in feces and urin. Am.J. Clin. Nutr. 32 :2094-101
12. Karasov, W.H,. J.M. Diamond. Adaptive regulation of sugar and amino acid transport by vertebrate intestine: Editorial review. The American Physiological Society
13. Goldfarb, S. 1988. Dietary factors in the pathogenesis and prophylaxis of calcium nephrolithiasis. Kidney International 34:544-555
14. : Kok. D.J. lestra. J.A., Dooronbos, C.j., Papapoules, S.E. The effect of dietary excesses in animal protein and in sodium on the composition and the crystalllization kinetics of the calzium oxalate monohydrate in the urines of healthy men. J.Clin.Endocrinol.Betam. 71:861-867
15. Howe, J.C. Postprandial response of calcium metabolism in postmenopausal women to meals varying in protein level/source. Metabolism. 39:1246-1252
16. Einhorn, T.A. Levine, B. Michel, O. Nutrition and bone. The Orthopedic Clinics of North America. 21:43-50
17. Kitano, T., Esashi, T. Azami. Effect of protein intake of mineral (calcium, magnesium, and phosphorus) balacne in Japanese males. J.Nutr. Sci. Vitaminol. 34:987-389
18. Goldfarb, S. 1988. Dietary factor in the pathogenesis and prophylaxis of calcium nephrolithiasis. Kidney Internation. 34:544-555// Zemel.M.B. Calcium utilization, effects of varying level and scource of dietary proteins. Am.J.Clin.Nutr. 48-880-3
19. Chang-Claude, J.., et al., “Mortality Pattern of German Vegetarians after 11 Years of Follow Up “, Epidemiology 3 (1992):395-401; Thorogood, M., et al., “Risk of Death from Cancer and Ischaemic Heart Disease in Meat and Non-Meat Eaters”, British Medical Journal 308 (1994):1967-70
20. British Journal of Cancer (2003); 89: 1672-1685
21. Hirayama, T., Bericht auf der Conference on Breast Cancer and Diet, U.S.- Japan Cooperative Cancer Research Program, Fred Hutchinson Cancer Cetner, Seattle, WA,
22. American Association of Endocrine Surgeons Presidential Address:Beyond Surgery, Caldwell Esselsytn , San Jose, CA, April 15, 1991
23. Ebd.
24. Ebd.
25. Ebd.
26. Journal of the National Cancer Institute, Dez. 1973, S. 1771
27. Potter, JD: Cancer Causes and Control 1996/7/.S127-146
28. “Our Food Our World” Earth Save, Santa Cruz
29. International Journal of Cancer 2001, 93, 911-915
30. Tanaka T et al: Vegetarian diet ameliorates symptoms of atopic dermatits through reduction of the number of peripheral eosinophils and PGE2 synthesis by monocytes; J Physiol Anthropol Appl Human Sci 2001 Oct; 20(6): 353-61
31. Klipstein-Grobusch K et al: Dietary iron and risk of myocardial infarction in the Rotterdam Sudy; Am J Epidemiol 1999 Mar 1; 149(5): 421-8
32. Am. J. Clin. Nutr. Jan. 2004; 79(1): 70-5
33. Ärzte Zeitung, 23.03.2004
34. British Medical Journal, 25.06.94
35. Phillips, R.: “Coronary Heart Disease..”, Abstract American Public Health Association Meeting, Chicago, 16-20.11.
36. Blacklock, C. J. et al, “Salicylic acid in the serum of subjects not taking aspirin. Comparison of salicylic acid concentrations in the serum of vegetariens, non-vegetariens, and patients taking low dose aspirin” J. Clin. Pathol 2001; 54:553-555
37. Nagyova, A. et al.: LDL oxidizability an antioxidative status of plasma in vegetarians. In: Annals of Nutrition and Metabolism 42, S. 328-332, 1998
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Steinpilze in Hülle und Fülle
15.9.2007 von Brigitte.
Im Moment strotzt der Wald gerade zu mit seinen Pilzen und ich habe mich hier oben in die Steinpilze verliebt:
Zart, buttrig - eine wirkliche Delikatesse, die sehr schnell sättigt:
Ok ok … ich weiß, nach meiner Verwechslung im letzten Jahr von Perl- und Pantherpilz, wo erst ein Löffel Heilerde und sieben Stunden Schlaf meine Sinnesorgane wieder richtig funktionieren ließ, wollte ich ja keine Pilze mehr essen, aber diese Steinpilze (und Maronen) lachten mich dermaßen an, da konnte ich nicht widerstehen und ich kann Sie euch nur empfehlen. Und schließlich sagte Franz ja auch dazu: Sag niemals nie!
Zu den Inhaltsstoffen
Sie bestehen zu fast 90 % aus Wasser und enthalten sehr viele Vitamine (A, D, E, K, C, fast alle B-Vitamine). Zur Erinnerung: B-Vitamine sind wichtig für Nerven und Muskeln und Vitamin D, das ja bekanntlich gut für die Knochenbildung ist.
Sie enthalten auch viele Mineralstoffe und Spurenelemente: Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Jod, Fluor, Zink, Kupfer und Mangan.
Außerdem steckt in Pilzen hochwertiges Eiweiß für den Muskelaufbau.
Allerdings wies ich schon vor einem Jahr in der “Natürlich Leben” darauf hin, dass Pilze auch sehr belastet sein können (besonders in Süddeutschland).
Pilze haben ein feines Wurzelgeflecht mit dem sie den Boden filtern. Damit ziehen sie Schadstoffe direkt aus dem Boden. Sie können Schwermetalle enthalten und seit Tschernobyl wissen wir auch, dass sie radioaktive Substanzen speichern. Schon zur Zeit der überirdischen Kernwaffentests wurden in diversen Pilzen erhöhte Werte der Radionuklide festgestellt. Im Jahre 1986, nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl, gewann die Cäsiumaktivität in Pilzen wieder stark an Bedeutung. Gewisse Pilze reicherten die Cäsiumisotope in erhöhtem Maße an und überschritten den sogenannten „Toleranzwert“ um ein Vielfaches.
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Dr. med. Emmet Densmore: Der Mensch ist kein Fleisch- oder Allesfresser
14.9.2007 von Brigitte.
Immer wieder krallen sich Unverbesserliche an dieser Fragestellung fest: Sie behaupten, der Mensch sei ein “Allesfresser”, obwohl diese Behauptung LÄNGST widerlegt ist!
Eigentlich braucht es dafür gar keine wissenschaftlichen Beweise, denn jeder Mensch sollte dies noch in sich spüren, dieses Gefühl, NICHT TÖTEN zu können …
Dies ist ein untrügliches Zeichen!
Natürlich gibt es - ganz offensichtlich! - auch viele Menschen, die töten können, aber diese Menschen sind degeneriert, umgepolt, manipuliert.
Bestimmte Berufe TRAINIEREN das Töten ja den jungen Menschen regelrecht an. Soldaten werden sehr manipulativ zum Töten geradezu suggestiv abgerichtet. (”Stellen Sie sich vor, Ihre Mutter wird gerade von diesen Schweinen (Gegnern) vergewaltigt…”)
Dr. med. Emmet Densmore, der weltbekannte englische Arzt, wurde durch 30jährige Versuche an Patienten mit Fleisch-, Cerealien- und Früchtekost zu einem glühenden Verfechter der paradiesischen Kost.
Er hat die Erkenntnisse eines Gustav Schlickeysen bestätigt, Teile aus dessen Hauptwerk »Obst und Brot« in sein Hauptwerk »Wie die Natur heilt« übernommen, darunter auch diese Tabelle, die er noch erweitert hat.
Nach ihm und Schlickeyen, aber auch zahllosen anderen Bedeutenden, voran der heute noch mit seiner zoologischen Klassifikation führende Anatom Linnè nach dem sich jedes Schulbuch richtet, ist der Mensch von Natur weder ein Fleischfresser, noch ein Allesfresser, aber auch kein Grasfresser, sondern ein Früchteesser.
Vor Linnè, Cuvier, Bell, Home, Lawrence, Densmore, Schlickeysen u.a. war die Wissenschaft der Ansicht, der Mensch sei Allesfresser, weil seine Darmlänge zwischen der eines Grasfressers und der eines Fleischfressers liege.
Wie oberflächlich eine solche Ansicht war (der heute nur noch wenige rückständige »Wissenschaftler« und die ihnen gedankenlos nachsprechenden Lehrer aller Grade huldigen), zeigt diese Tabelle, führt Schlickeysen in seinem Hauptwerk gründlich aus und beweisen dem Anatomen und Physiologen insbesondere der reine Fruchtessermagen und der Zwölffingerdarm, deren Anlage und Funktion nur auf Früchtenahrung hinweisen und deren Säfte nur Früchte, Körner und Nüsse einwandfrei verarbeiten.
HIER geht es zur
Densmore-Schlickeysen’sche Kostvergleichstabelle
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Urkost - weil sie glücklich macht!
13.9.2007 von Brigitte.
Liebe Freunde der natürlichen Lebensart,
im Einklang mit der für uns vorgesehenen Ernährung zu liegen, bringt - das weiß jeder, der es praktiziert! - ungeahnte Glücksgefühle mit sich.
Glücklichmachende Durian (Gradoom) in perfekter Qualität
Sättigende Pilis - der Kern ist buttrig-fettig
Strahlende Kinderaugen durch Urkost:
Unsere Art der Ernährung hätte keinerlei Chance, wenn dies nicht bei allen durchgängig (wenn sie es denn richtig praktizieren und die Tiere verschonen!) der Fall wäre.
Wie sagt der liebe Wolfgang (Arzt und Urmethodiker reinsten Wassers) immer so schön?
“Urkost - ja oder nein? Ach, ich würde niemals mehr auf dieses schöne und harmonische Körpergefühl verzichten wollen!”
Immer wieder erreichen mich glückliche und zustimmende Mails, die mir zeigen, dass ich mit meiner Aufklärungsarbeit goldrichtig liege. Ich danke Euch allen:
Liebe Brigitte,
schöne Nachrichten soll man nicht für sich behalten und ich denke es ist für Dich immer eine Freude, wenn Dein unermüdlicher, liebevoller Einsatz im Sinne der Urmethodik Früchte trägt.
In der neuen Wurzelausgabe von Michael Delias ist ein tolles Interview mit Chris Katoll über seine Familie ( 2 Erwachsene, 3 Kids, 1 Hund). Nachdem ja auch die Kathi letztes Jahr bei Dir war, steht dort auch einiges über das natürliche Leben und die Magie der Wildpflanzen, die die Rohkosternährung erst rund gemacht hat. Ausserdem wunderschöne Fotos einer zufriedenen Famile. Sehr schön, sehr motivierend.
Vielleicht hast Du die Möglichkeit die Zeitschrift zu bekommen, ich würde Dir den Artikel andernfalls auch gerne kopieren und zufaxen oder zusenden. Melde Dich gerne bei Bedarf.
Dein Forum und Dein Tagebuch ist für mich eine wunderschöne Bereicherung, Du bist eine tolle Frau und wenn Du von Deinen Bildern strahlst, geht die Sonne auf.
allerliebste Grüsse
von Britta
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Brautmutter war die Eule …
10.9.2007 von Brigitte.
… nahm Abschied keineswegs mit Geheule, sondern genoss den wunderschönen Tag:
…wo ihre Tochter die bezauberndste Braut Hamburgs war und einen wunderschönen Brautstrauß in den Händen hielt:
… wo es leckeres Essen auch für Veganer gab:
… und wo als Überrraschungsgast für die kleine Rockerbraut und Elvis-Fan
Da blieb kein Auge trocken und die Überraschung war perfekt, als das frischvermählte Brautpaar aus dem Trauzimmer kam und mit “Love me tender” begrüßt wurde. Danach wurde gerockt, was das Zeug hielt mit “Jailhouse rock” und “don’t be cruel” etc.
Hach, war das schön!
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Gerade in stressigen Zeiten ist Urkost optimal
5.9.2007 von Brigitte.
Gerade in den bewegten Zeiten, in denen ich mich gerade befinde, ist gutes Essen von großer Wichtigkeit. Ich habe festgestellt, dass die Fettfrucht “Pili” zum Beispiel geradezu entspannend wirkt. Gerade mussten wir den Tod einer ganz lieben Frau und Freundin unserer Familie hinnehmen, welche die Urkost leider für sich nicht annehmen konnte, viele Gäste erwarten meine volle Aufmerksamkeit (dieses Jahr ist schon komplett ausgebucht und ich bin schon voll in der Planung meiner “Urkost-Schnuppertage” für 2008) und dazu heiratet mein zweitältestes Töchterlein am kommenden Wochenende. Da ist reichhaltige und befriedigende Nahrung die Vorbedingung, um alles mit Gelassenheit und innerer Ausgeglichenheit zu bewältigen.
Kommt ruhig noch ein bisserl näher und entdeckt:
Weintrauben, Ananas, Sapote Blanco, Mangos, Mangostane, Pilis und leckere Wildpflanzen.
Ganz wichtig: Nur vollreife, sonnengereifte Früchte essen und zu jeder Mahlzeit wildes Grün.
(So wie ich früher immer dafür gesorgt habe, dass der Brotschrank gefüllt war, sorge ich heutzutage dafür, dass die Wildpflanzendose immer voll ist.)
Köstlich sind auch die vollreifen Pflaumen, die man jetzt überall wild entdecken kann, wenn man Glück hat!
Auch bei Regen macht das Draußensein Spaß - hier das süße Stillkind Theresa mit ihrer Mami nach dem Urtraining:
Ach ja .. auch Urkostkinder werden mal flügge und entwickeln so ihren eigenen Stil.
Cool sein bedeutet jedoch nicht, Junkfood zu essen, Zigaretten zu rauchen oder Flatratesaufen zu machen!
Cool ist man mit frischen Früchten in der Tasche, wenn man hilfsbereit und freundlich zu seinen Mitmenschen ist und Alkohol und Zigaretten “von gestern” findet!
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