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Archive für 1.12.2007
Du sollst nicht töten – weder Mensch noch Tier!
1.12.2007 von Brigitte Rondholz.
Dies ist das wichtigste Gebot aller vernunft- und liebe-begabten Menschen.
Wer keine Liebe zu sich und den Tieren empfindet, kann das Leid nicht empfinden, welches er durch sein Verhalten auslöst, er säuselt zwar oft von der Liebe Gottes, aber ihm fehlt das Entscheidende, welches die Natur ansonsten reichlich verteilt hat: nämlich EMPATHIE, welche dafür verantwortlich ist, dass wir Schwächeren niemals auch nur ein Haar krümmen. Stärkeren auch nicht – aber das sagt uns eh die Vernunft!
Stattdessen schwurbeln sie so unerträgliche Sachen in den entsprechenden Fleischesserforen wie:
“ Ich finde den Verzehr von Fisch und Fleisch völlig in Ordnung, solange mir bewußt bleibt, dass hierfür ein Tier für mich stirbt und ich dies zu würdigen weiß.“
So? Sie weiß es zu „würdigen“? Darauf kommt es doch gar nicht an! Entscheidend ist das Opfer. Will es vor seiner Zeit sterben?
Nein!
Kein Lebewesen will sterben, bevor seine natürliche biologische Uhr abgelaufen ist. Jedes Lebewesen kämpft dann gegen den Tod an – wenn es noch kann. (Bei diesen furchtbaren automatisierten Massentötungsverfahren kann es allerdings nicht mehr dagegen ankämpfen.)
Es ist doch ganz einfach:
Der Mensch ist kein Fleischesser! Punkt.
Muss man nicht glauben - das kann man selber auch überprüfen!
Stellt euch vor (oder führt den Zustand herbei!)
Ihr seid völlig ausgehungert und werdet nach dieser Hungerphase in einen Raum geführt, worin sich ein mit reifen Früchten überbordender Tisch befindet – und ein kleines weißes Kaninchen.
Wäret Ihr ein Fleischesser, würdet Ihr euch sofort auf das Kaninchen stürzen, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern.
Ihr aber stürzt Euch auf die Mangos oder Erdbeeren. Stimmt’s?
Na – also!
Zum Glück sind ja die allermeisten Menschen dieser Tatsache gegenüber einsichtig, welche die Rohkost zu schätzen lernten. (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Der Clou ist: Ihr müsst immer für wunderbare pflanzliche Lebensmittel sorgen, dann klappt das auch mit der vollen Zufriedenheit!
Svenja schrieb mir gestern:
„
Ich habe schon das dritte Mal die Malleres Avocado aus Peru von Orkos.
Sie ist wirklich sooo lecker, da kommt die Hass Avocado aus dem Bioladen echt nicht mit!!
Danke für den Tipp mit der Schale!!
Meine erste Mallares von den 4 kg ist nämlich heute essreif, dann muss ich die Schale ja nicht mühselig abpulen!!
Ich ess schon leckere Brombeerblätter, mein Mann verlangt auch immer nach denen, weil er sie so mag!
Löwenzahn finde ich auch gerade viel und Vogelmiere und ab und zu Schafgabe und von vielem nur noch ganz wenig, was mir dann um so mehr schmeckt.
Das seltenen behandele ich immer wie ein Juwel.
Euch wünsche ich ein zauberhaftes Wochenende!!“
Und eine ehemalige liebe Nachbarin aus Meckenheim, wo ich vor langer Zeit mal wohnte, die nun auch die Urkost entdeckte, schrieb mir:
“Nach dem ich mein Brotproblem abgeschickt hatte, war es doch auch gleich
weg. Ich habe, wie empfohlen, den Wildkrautanteil erhöht und es klappt
hervorragend!
Ich weiß nicht, ob du noch mitbekommen hast, dass Obstplantagen Krämer auf
Demeterbetrieb umgestellt haben. Ich habe die Option, mich auf ihren
Plantagen mit Wildkräutern zu versorgen. Jetzt kommen mir mein
Biologiestudium und die vielen Feld-, Wald- und Wiesenexkursionen zu Gute!
Es gibt noch Wiesenlabkraut, Miere, Löwenzahn, Gras, Schafgarbe, Wegerich
und Ehrenpreis. Das finde ich für Ende November gar nicht schlecht. Im
Garten habe ich noch Gänseblümchen, Walderdbeerblätter, Wermut, Salbei,
Rosmarin. Ich habe überhaupt keine Probleme mit den Wildkräutern, im
Gegenteil, ich liebe diesen herben Geschmack und die feste Konsistenz.“
Prima, gell? So etwas freut mich ungemein. Und dann möchte ich euch noch einen Tipp zum Essen von Brombeerblättern geben:
Wer sie so noch zu “pieksig” findet, drehe sie um und schabe ganz flach mit einem Messer auf der stacheligen Rispe im Blatt entlang (kann man auch mit dem Fingernagel machen!) und schon ist sie weg und man kann es sehr gut kauen.
Danke für diesen Tipp, liebe Angelika!
So – nun bin ich auch gleich weg, heute ist wieder großes Familienfeiern angesagt, denn unser Familienprinz wird heute ein Jahr alt.
Er hat sich bislang praktisch nur von Muttermilch ernährt (an Früchten saugt er allerdings auch wie ein Weltmeister, aber viel will er davon noch nicht …)und läuft uns schon mit bezaubernd staksigen Schritten seit seinem 11. Lebensmonat entgegen, nachdem er schon mit 6 Monaten krabbelte.
Hier der kleine Schmecklecker nach einem “Mango-Sauge-Schlemmer-Sabber-Imbiss”:
:
Sag einer als nicht, dass Jungs immer langsamer sind!
Aber um auch keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Macht Euch keinen Stress, wenn Eure Kleinen nicht so früh laufen, manche Kinder laufen erst mit 1 1/2 Jahren und sind auch völlig normal!
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