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Von instinktiven Irrwegen und leckeren Wildpflanzen
Brigitte, wo finde ich jetzt noch Wildpflanzen?
Solche Hilferufe erreichen mich nun öfter.
Nun, wer suchet, der findet! - (dazu gleich mehr!) Hier zuerst ein Leserbrief, der mich heute morgen erreichte. Gestern habe ich es endlich mal wieder geschafft, um 19 Uhr ins Bett zu gehen und erwachte gegen 1 Uhr erfrischt und putzmunter. Einfach klasse, dieser Zeitgewinn!
> Hi Brigitte,
> wo findest du jetzt noch Wildpflanzen? Sie sind für mich das
> “Schlüsselprodukt” schlechthin. Ohne sie werde ich nicht satt und bleibe
> ich auch nicht satt.
> Wie du weißt, habe ich zeitweilig die instincto gemacht, deshalb weiß
> ich auch, wie die Leute so ticken. Wenn Detlef sich Steaks
> zurechtschneidet und tagelang trocknet oder von seinem getrockneten
> Lachs schwärmt, der wie gebackener aussieht, dann bemerkt er nur nicht,
> dass er voll auf der Kochschiene ist. So hat das mit dem Fleischessen
> der Menschen sicherlich begonnen. Einfach so pur fressen und
> verschlingen will dem Menschen, der Pflanzenesser ist, nicht so recht
> schmecken, also fängt er an zu manipulieren und sich selber zu
> überlisten und zu überlasten. Aber das merkt dort keiner, weil sie alle
> fleischsüchtig sind, wie du immer so richtig bemerkst.
Zum “instinktiven Irrweg”:
Ja, sie sind süchtig nach diesem sattsam bekannten Gaumenkitzel und so wie sie es beschreiben, haben sie noch nicht den Hauch der wahren Rohkost entdeckt, der Urkost schon mal gar nicht!
Auch dann nicht, wenn sie wie eine dumme Elke Wildpflanzen essen!
Wer am Abend nach herrlichen Früchten noch 2 Nieren vom Lamm und Wildschwin verschlingt, kann nichts begriffen haben von natürlicher Menschennahrung. Und dann auch noch die Ausscheidungsorgane vom Tier. Gulp.
Nun ja, solche Verblendeten erreichen wir nicht mehr, sie müssen erst durch massive körperliche Erkrankungen (geistig sind sie ja schon krank!) auf den richtigen Weg finden. Warten wir’s gelassen ab.
Wo ich Wildpflanzen finde?
Na - überall! Natürlich nicht mehr in dieser bezaubernden Fülle, wie sonst, aber immer noch reichlich, sodass ich zu JEDER Mahlzeit einen Teller voll davon habe.
Ihr könnt die Wildpflanzen verspeisen, wie Ihr wollt. Einzeln oder zusammen mit den Früchten verkauen. Schmeckt beides ausgezeichnet. Der Vorteil der zweiten Variante ist, dass man weiche Früchte nicht so schnell hinunterschlingt, sonders bedächtig durchkauen muss, bis alles im Munde verflüssigt ist. Das hilft dem nachfolgenden Verdauungssystem enorm und hat noch viele weitere Vorteile, die ich schon oft ausgeführt habe!
Hier meine Sammlungen vom gestrigen Tag:
Frische und würzige Kresse:
Immergrüne Goldnesselblätter (gibt es in jedem Wald!):
Glänzende und saftige Brombeerblätter:
Leckeren Sauerklee:
Feinbitteren Gundermann:
Feinwürzige Kerbelarten und wilde Möhre:
Ergibt solche eine Dose (37X25X17cm) voll:
Und diese bezaubernde Auswahl herrlicher Speisen gab es zum Mittag:
Ich bin jeden Tag auf ’s Neue dankbar, diesen wunderbaren Weg dieser sinnlichen Genüsse gefunden zu haben und bedaure jeden, der diesen Schlüssel zu strahlender Gesundheit, überzeugender Fitness und bestem Aussehen nicht annehmen will.