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Olivenöl ist schädlich - nur die ganzen Oliven sind gesund!

Passend zum gestrigen Beitrag über die wunderbaren Oliven aus Griechenland nun dies hier. Auszug aus einem Artikel der Aprilausgabe der “Natürlich Leben!”

Brigitte Rondholz

Das, ach so gute Olivenöl

Nun wird das „Wundermittel“ gegen Herzinfarkt und Arteriosklerose endlich auch von Forscherseite als Risiko und Krankmacher entlarvt, und Otto Normalverbraucher reibt sich sicherlich verdutzt die Augen. Dies ist außerordentlich interessant und lehrreich, denn es zeigt das peinliche Stückwerk auf, welches Forscher uns jahrelang als der „Weisheit letzter Schluss“ verkaufen wollten. Und an vielen anderen Stellen immer noch verkaufen!

Und so ist auch in diesen Tagen das Jahrhundertwerk von Franz Konz „Der große Gesundheits-Konz“ als Fels in der Brandung in einem Meer von Widersprüchlichkeiten unerschütterlich und hat den Vorteil - weil er sich strikt an die Vorgaben der Natur hält, - dass er sich nicht alle paar Jahre korrigieren muss.

Sein Buch erweist sich wieder einmal als außerordentlich wertvoll und als Ergebnis einer akribischen jahrelangen Recherche - auch in kniffligen Detailfragen. Und wenn manche Menschen klüger sein wollen oder ihm einfach kein Gehör schenken möchten, weil „nicht sein kann, was nicht sein darf“ - besonders, wenn es doch „soooo gut schmeckt!“ - hat er doch fast immer Recht!

„Ach so schlimm wird Olivenöl doch nicht sein!“ höre ich oft von Anfängern, die mit der Urmethodik noch nicht so vertraut sind.
Ich pflege dann immer zu sagen: „Es gibt sicherlich Schlimmeres, wenn das Deine einzige Abweichung von der Urkost ist, aber es gehört nicht zur Urmethodik dazu, denn wir nehmen keine Extrakte zu uns, sondern immer die gesamte Frucht! Außerdem macht Öl jedes Salatblatt schlapp, das sollte doch schon zu denken geben.“

Und Hand aufs Herz: Wozu braucht man es denn? Unsere Urkost aus dem Schlemmerland der Mutter Natur schmeckt doch so alleine für sich schon hervorragend. Es gibt doch keinen größeren Gaumenkitzel als fruchtige Tomaten, knackige Gurken, deftige Oliven (nur getrocknet, in Rohkostqualität) erfrischenden Fenchel, zarte Lindenblätter, würzige Knoblauchrauke. Von den geschmacksintensiven Tropenfrüchten mal ganz zu schweigen. Wozu also die guten Sachen mit Ölen zukleistern?

Olivenöl galt immer – auch in schulmedizinischen Kreisen - als besonders gesund. Doch die einfach ungesättigten Fettsäuren erhöhen das Risiko von Arteriosklerose und schützen nicht davor, wie man bislang angenommen hatte. Grund: Die Gefäßwand wird durch Olivenöl durchlässiger für Fettpartikel und weiße Blutkörperchen.

Seit Jahren predigen Ernährungswissenschaftler die Vorteile „mediterraner Kost“. Olivenöl könne zur Senkung des Cholesterinspiegels und damit zur Verhinderung eines Herzinfarkts beitragen. Untersuchungen von Prof. Susanne Klumpp vom Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie und des Marburger Emeritus Prof. Josef Krieglstein, der dort als Gastprofessor forscht, legen einen anderen Schluss nahe. Aus einer Veröffentlichung im Januar:

“Zwar lässt sich ein Zusammenhang zwischen mediterraner Kost und geringerer Herzinfarktrate statistisch eindeutig nachweisen”, so Krieglstein, “doch zu mediterraner Kost gehören viele verschiedene Komponenten.” Dass es ausgerechnet das Olivenöl ist, das so gesundheitsfördernd wirkt, sei niemals nachgewiesen worden. Im Gegenteil: Klumpp und Krieglstein konnten jetzt zeigen, dass einige einfach ungesättigte Fettsäuren wie die Ölsäure aus Olivenöl die Aktivität der Proteinphosphatase Typ 2C (PP2C) massiv steigern und damit das Risiko von Arteriosklerose und ernsthaften Herz-Kreislauf-Erkrankungen eher erhöhen.

Mehr dazu in der übernächsten NL!

Quelle dazu - hier klicken!

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