Archive für 16.2.2008

Von Phosphor und anderen Einzelstoffen in unserer Nahrung

Liebe Freunde und Leser,

woran erkennt man Menschen , die noch immer nicht verstanden haben, worum es bei der natürlichen Ernährung des Menschen geht?

Richtig!

Sie schielen nach den EINZELstoffen in der Nahrung und interpretieren diese dann auch noch falsch.

So las ich dieser Tage wieder bei einem bekannten Versender etwas über Phosphor und dass es in Fleisch und Fisch besonders „gut assimilierbar“ sei und so fort.

Das Gegenteil ist davon richtig!
Herr, bitte schmeiß Hirn vom Himmel und schenke ihnen endlich die Erleuchtung.Zum Klarsehen:Phosphor ist ein Element, das als Salz der Phosphorsäure (anorganisches Phosphat) oder als organisch gebundenes Phosphat vorkommt.
Phosphate sind nahezu an allen Lebensvorgängen, beispielsweise am Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen, beteiligt.
Es ist wie Kalzium ein lebenswichtiger Bestandteil und ist nach Kalzium der häufigste Mineralstoff im menschlichen Körper. Organische Phosphorsäureverbindungen gehören als Energieüberträger zu den wichtigsten Bausteinen aller lebenden Zellen.
Phosphat kommt in vielen pflanzlichen Lebensmitteln, die wir täglich zu uns nehmen, in größeren Mengen vor – und zwar gerade so viel, wie wir es benötigen, beispielsweise in Linsen, Erbsen Sonnenblumenkernen, Paranüssen.. Und es befindet sich in unseren WILDpflanzen. Aber auch in Getreide, Kakaobohnen und Artichocken.

Fleisch enthält hingegen durchschnittlich mehr Phosphor als Calcium. Ein erhöhtes Phosphor/Kalzium-Verhältnis hat eine verstärkte Freisetzung von Kalzium aus den Knochen zur Folge. Wie einige Studien gezeigt haben, besteht ein enger Zusammenhang zwischen einer zu hohen Phosphataufnahme mit der Nahrung und einem erhöhten Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche.

Was sind nun die wichtigsten Inhaltsstoffe der Wildpflanzen?

Zu den bekanntesten gehört die:

Gerbsäure

(Sie wirkt schleimlösend und reinigend. Bei Durchfall bindet sie die in unserem Darm befindlichen Gifte und macht sie unschädlich und wirkt positiv auf die Darmschleimhaut.)

Apfelsäure, Ameisensäure, Bernstein- und Harzsäure.

Kieselsäure ( wirkt auch harntreibend und ausscheidend. Sie ist außerdem ein wichtiger Aufbaustoff für unsere Haut, sowie für die Haar- und Nagelbildung.

Weiterhin enthalten die Wildpflanzen und Blätter Nähr- und Mineralsalze , die als Ergänzungs- und Aufbaustoffe für unseren Körper wichtig sind, wie:
Eisen

Das ist wichtig für die Blutbildung … viel Eisen ist in Brennesseln, Brombeerblättern, Löwenzahn, Schafgarbe, Spitzwegerich, Brunnenkresse u. v. a. m.

Jod und Brom (notwendig bei Drüsenstörungen, “Alterserscheinungen”, Nervosität, “Wechseljahrsstörungen”.

Phosphor (Er wirkt auf Nerven und Gehirn bei “Erschöpfung”.)

Pflanzennatron (beseitigt Stoffwechselrückstände (”Entgiftung”!)reguliert die Drüsentätigkeit und bindet die überschüssigen Säuren. Mangel an Natron führt zu Katarrhen, Leberleiden, Gicht, Rheumatismus und Wassersucht.

Magnesium (schützt den Körper gegen schädigende äußere Einflüsse.)

Kalium (das für die Funktionsfähigkeit aller Zellen und vor allem von Nerven und Muskeln wichtig ist. …)

Schwefel (ist für unsere Hauptorgane Herz, Leber, >Lunge, Milz, Nieren, Augen, Haare und Sehnen notwendig. Auch er wirkt reinigend im Körper und besitzt noch viele andere wertvolle Eigenschaften.

Kalzium(benötigt der Körper für den Aufbau und die Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen.)

Inulin und Cholin (wirken blutreinigend und blutstillend bei Hautstörungen, sowie auch stoffwechselfördernd. )

Ätherische Öle

Vitamine, Stärke, Zucker, Eiweißstoffe.

Damit sind aber die in Pflanzen enthaltenen Wirkstoffe noch bei weitem nicht erschöpft. Besonders wichtig ist, dass auch die anorganischen Stoffe in den Pflanzen in organischer Bindung enthalten sind. Nur dadurch können sie vielfach erst vom Körper aufgenommen werden und ihre Wirksamkeit entfalten. Auf jeden Fall sind sie in so wunderbaren Verbindungen enthalten, wie sie Menschenhand nie wird künstlich ersetzen können.

Merke: Die Pflanzen geben unserem Körper Aufbaustoffe, die wegen ihrer natürlichen Zusammensetzung wirken. Tierleichenfleisch mag zwar auch einige dieser Einzelstoffe enthalten, da wir aber reine Pflanzenesser sind, können wir diese nicht segensreich für uns verarbeiten oder nutzen!

Fleisch ist aus ernährungsphysiologischer Sicht ein völlig ein überflüssiges, nein, schädliches Nahrungsmittel.

  • Fleisch und Fisch sind Risikofaktoren für zahlreiche Erkrankungen:
  • Fleisch begünstigt Diabetes (Eine hohe Zufuhr gesättigter Fettsäuren kann zu einer Insulinresistenz führen und begünstigt das Entstehen von Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Generell enthalten tierische Produkte sehr viele gesättigte Fettsäuren.)
  • Fleisch verursacht Übergewicht
  • Fleisch schädigt die Knochen
  • Fleisch ist ein Risikofaktor für Krebs (Die NIH, die größte medizinische Forschungseinrichtung der Welt, stellte 2001 ein erhöhtes Krebsrisiko bei Verzehr von rotem Fleisch fest. Argentinien und Uruguay gehören zu den größten Rindfleischkonsumenten der Erde und gehören gleichzeitig zu den Ländern mit der höchsten Rate an Brust- und Darmkrebs. Aus einer Studie der Universität von Minnesota, die im September 2002 veröffentlicht wurde, geht hervor, dass der Verzehr von gegrilltem roten Fleisch die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs fördert. Eine große Europäische Ernährungsstudie der Epic wies 2006 nach, dass Menschen mit einer Heliobacter-Infektion, die zudem viel Fleisch essen, ein fünffach erhöhtes Magenkrebsrisiko haben. Weltweit ist Magenkrebs die zweithäufigste Krebstodesursache.)
  • Fleisch fördert Entzündungen und Schmerzen (Tierische Produkte enthalten viel Arachidonsäure, woraus sich Entzündungsstoffe bilden. Diese Stoffe können zur Entstehung von Neurodermitis, Dünn- und Dickdarmentzündungen, Asthma, Arthritis, Arthrose und Rheuma führen)
  • Fleisch begünstigt Herzinfarkt und Arteriosklerose
  • Und, Stefan, aufgepasst: Schadet Fleischessen der Intelligenz?
  • (Ja, denn eine eiweißreiche Ernährung führt zu einem Cortisolanstieg in Blutplasma und Speichel. Chronisch erhöhte Cortisol-Konzentrationen schädigen den Hippocampus, was zu einer deutlichen Verschlechterung des Gedächtnisses führt. Fleischesser haben nach einer Studie der Californischen Loma Linda University auch ein doppelt so hohes Risiko für Demenz-Erkrankungen.
  • Dazu noch heutzutage: Gefährliche Bakteriengifte in Gammelfleisch, Umweltgifte,
    Salmonellen, Antibiotikaresistenz etc.
  • Literatur: “Die Natur als ewige Lebensspenderin”.

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