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Archive für 19.4.2008
Das wohlfeile Märchen von der „genetischen Veranlagung“
19.4.2008 von Brigitte Rondholz.
Hier ein interessanter Artikel von Dr. Probst, der in der letzten Ausgabe der “Natürlich Leben” erschien.
“Endlich wird anhand unwiderlegbarer Fakten nachgewiesen, dass wir nicht hilfloses Opfer irgendwelcher äußerer Mächte und insbesondere unserer allmächtigen Gene sind, sondern dass wir unser Leben in Selbstverantwortung und Freiheit gestalten können.
Damit wird der Hauptgedanke der UrMedizin von wissenschaftlicher Seite bestätigt. Insofern stellt das Buch von Dawson Church einen echten Quantensprung des öffentlichen Bewusstseins dar, der schlagartig den Stellenwert unserer Urmedizin in eine ganz andere Dimension des wissenschaftlichen Diskurses erhebt.”
Bezaubernde Urkost - die Pilis sind wieder da:
Seitdem die beiden Amerikaner Crick und Watson im Jahre 1962 den Nobelpreis für Medizin und Physiologie für die Entdeckung der Doppelhelix der DNS (Desoxiribonucleinsäure) erhalten haben, gilt in der Medizin der von Crick ohne jeglichen Beweis behauptete Grundsatz, dass der Mensch durch das genetische Erbmaterial seiner DNS vorherbestimmt sei. Insbesondere wird nach wie vor an den Universitäten dieser materialistische Irrglaube an die Vererbung gelehrt, und dass man durch seine Gene nur einen engen Handlungsspielraum im Leben hätte. Crick hatte sich nach der Entdeckung der DNS dem Genomprojekt zugewendet, das heißt der Entschlüsselung des Erbmaterials und der Zuordnung der verschiedenen Krankheiten zu den Genen. Aufgrund der überaus mäßigen Erfolge des Genomprojekts hatte Crick im Jahre 1990 seine persönliche Abrechnung mit der Wissenschaft veröffentlicht (1), welche allerdings nicht zu einem Umdenken der Schulwissenschaft geführt hat.
In der Folge hat insbesondere der amerikanische Molekularbiologe Bruce Lipton belegt, dass auch unsere Ernährung und unsere Lebensführung und jeder einzelne unserer Gedanken und Gefühle bis in jede einzelne unserer Zellen hineinwirkt und dies in einem inzwischen auch auf Deutsch erschienenen Buch genau beschrieben, wie diese Wechselwirkung auf molekularer Ebene vor sich geht (2).
Am weitesten auf diesem Wege der Vereinheitlichung der verschiedenen Wissenschaftsrichtungen und des Belegs, dass unsere tägliche Lebensführung und insbesondere Ernährung sowie körperliche Bewegung eine augenblickliche Wechselwirkung und Veränderung auf zellulärer Ebene bewirkt, gelang Dawson Church in seinem im November 2007 neu erschienenen Buch “The Genie in Your Genes: Epigenetic Medicine and The New Biology of intention” (3):
In diesem Buch kommt der Autor hinsichtlich der angeblichen genetischen Bestimmung des Menschen durch seine Gene im Wesentlichen zu denselben Ergebnissen wie die UrMedizin (Klassische Naturheilkunde). Allerdings führt der Autor eine Unzahl wissenschaftlicher Studien an, welche diesen Standpunkt untermauern, so dass spätestens mit diesem Buch unsere Überzeugung, dass unser Schicksal auch wesentlich durch unsere Lebensführung und nicht nur durch unsere Gene bestimmt wird, ab sofort mehr als nur eine Außenseitermeinung darstellt.
Die zentrale Aussage des Buches von Dawson Church besteht in dem Beleg der erstaunlichen Formbarkeit der Gene, die von Augenblick zu Augenblick auf jeden unserer Gedanken und Gefühle und jede unserer Handlungen reagieren.
Das neue Wissensgebiet, welches diesen Zugang zu der Variabilität der Gene eröffnet, wird Epigenetik genannt. Im Gegensatz zu der herkömmlichen Vorstellung, dass die Gene unser körperliches Aussehen und unser Verhalten steuern würden, zeigt die epigenetische Forschung, dass viele Gene durch unsere Glaubensvorstellungen, unsere Gedanken und Gefühle laufend an- und abgeschaltet werden. Jeder einzelne Gedanke, den wir denken, läuft wie eine Welle durch den gesamten Körper und beeinflusst das Immunsystem, das Gehirn und das Hormonsystem. Es ist genau so, wie es Norman Shealy, der Gründungspräsident der „American Holistic Medical Association“, ausgedrückt hat: „Unsere Gene tanzen mit unserer Aufmerksamkeit“.
In diesem Buch hat Dawson Church die bisher überzeugendsten Beweise für die Wirksamkeit der UrMedizin (Klassische Naturheilkunde) zusammengetragen, indem er die neuesten Forschungsergebnisse der Gentheorie, der elektrischen Körpersysteme, der Leitfähigkeit der Zellmembranen, der String-Theorie der Quantenphysik und anderer modernster wissenschaftlicher Konzepte aus verschiedenen Forschungsgebieten anführt. Auf diese Art wird erstmals verständlich, wieso die UrMedizin selbst bei scheinbar hoffnungslos Kranken so durchschlagende Erfolge zeigt.
Besonders ermutigend erscheint eine von Dawson Church zitierte Studie, wonach bei einer Umfrage im Jahre 2004 bei 1087 amerikanischen Schulmedizinern verschiedener Glaubensrichtungen festgestellt wurde, dass zwischen 50% und 80% der Mediziner glauben, dass Wunderheilungen möglich sind und dass sie im Verlauf ihrer Tätigkeit auch schon selber Wunder erlebt haben.
Fazit:
Endlich wird anhand unwiderlegbarer Fakten nachgewiesen, dass wir nicht hilfloses Opfer irgendwelcher äußerer Mächte und insbesondere unserer allmächtigen Gene sind, sondern dass wir unser Leben in Selbstverantwortung und Freiheit gestalten können. Damit wird der Hauptgedanke der UrMedizin von wissenschaftlicher Seite bestätigt. Insofern stellt das Buch von Dawson Church einen echten Quantensprung des öffentlichen Bewusstseins dar, der schlagartig den Stellenwert unserer Urmedizin in eine ganz andere Dimension des wissenschaftlichen Diskurses erhebt.>
Francis Crick: “What Mad Pursuit: A Personal View of Scientific Discovery”.
Sloan Foundation Science. Basic Books, June 1990. ISBN-13: 978-0465091386 Paperback
Intelligente Zellen. Wie Erfahrungen unsere Gene steuern. Koha Verlag, ISBN-13: 978-3936862881 Verlag, August 2006. ISBN-13: 978-3936862881
Dawson Church: “The Genie in Your Genes: Epigenetic Medicine and The New Biology of Intention”. Elite Books, erschienen am 12. November 2007. ISBN-13: 978-1600700224
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