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Archive für 15.7.2008
Kisslegg - Wortmeldungen zum Gesundheits-Kongress und Rasur ohne Stoppeln?
15.7.2008 von Brigitte Rondholz.
Eine liebe Teilnehmerin mit heranwachsendem Sohn aus Dresden schrieben mir:
“Liebe Brigitte,
auch wir möchten uns nochmals herzlich bei Dir und den anderen fleissigen Helfern und Initiatoren des Gesundheitskongresses bedanken.
Leider mussten wir eher los - die Zugverbindung nach Dresden ist halt doch ein bisschen ungünstig und so ist uns dein persönlicher letzter Beitrag am Sonntag entgangen und wir sind recht überstürzt Richtung Bahnhof, somit wenigstens jetzt ein schriftliches Dankeschön von Jan und mir.
Dass Du uns in ständiger Erinnerung bist, dafür sorgt derzeit noch der Muskelkater - und dass, obwohl wir bei den Bodenübungen am zweiten Tag muggelmäßig den Rückzug angetreten hatten. Dennoch, auch was das Urtraining angeht, ein Anfang ist gemacht und es unterscheidet sich nun wirklich stark vom Training im Fitess-Studio (von der Frischluft ganz zu schweigen), wo wir sonst regelmäßig sind, und macht einfach viel freier, schön
Ich habe die erlebnisreichen Tage in Kisslegg auch erst einmal “sacken lassen” müssen, jetzt, wo uns der Alltag wieder hat.
Wir hätten uns nie träumen lassen, mal irgendwann so selbstverständlich mit so vielen Gleichgesinnten unsere Kräuter zu knabbern (in Dresden siehts mit Kontakten eher ein bisschen dünn aus), gute und wirklich bereichernde Gespräche zu führen, von den Experten-Beiträgen ganz zu schweigen… Gerade der Beitrag über Bindung (na gut, nah am Wasser gebaut hab ich sowieso
war so interessant, dass es mir auch viele neue Denkanstöße fürs Familiencoaching mitgegeben hat, da sitzen bei mir ganz oft verzweifelte Eltern, die nicht mehr wissen, wie sie Zugang zu ihren Kindern finden können.
Jan hat sehr viel positiven Zuspruch von anderen Urköstlern bekommen, weil es in seinem Alter wohl doch eher nicht der Fall ist, besonders wenn man bisher relativ “normal” (??) gegessen hat, sich der Urkost zuzuwenden. Das freut mich für ihn besonders, weil es den Rücken stärkt, wenn die lieben Mitmenschen mal wieder dämliche Kommentare abgeben und er sich davon nicht beirren lassen wird.
Nun ist es doch ein bisschen mehr geworden,
hoffentlich bis zum kommenden Jahr - vermutlich noch immer urschrei-los
viele Grüße von Jan und Andrea
PS: Jan lässt noch anfragen, ob Du ihm noch einen Tip geben kannst, wie er sich am besten von seinen Bartstoppeln trennen kann, ohne nachher im ganzen Gesicht zu “blühen”
— vielleicht liegts an der Nassrasur? Wenn nicht, geb ich die Frage einfach mal ins später ins Forum.
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Kisslegg 2008
15.7.2008 von Brigitte Rondholz.
Der gute Geist von Kisslegg
Ja, ich weiß es nun, es gibt ihn, diesen guten Geist, der einen Ort oder eine Begegnung mit Menschen verzaubert, denn ich habe ihn selber erlebt!
Als wir am Donnerstag um 12 Uhr ankamen, empfing uns das Allgäu mit klarem Himmelsblau und strahlender Sonne bei Temperaturen um 30 Grad - herrlich!
So hatte ich das Allgäu noch nicht erlebt, und so machte ich mich erst einmal zum Krafttanken auf zu einem Natursee, wo ich herrlich entspannende und einsame Schwimmrunden drehte.
Auf dem Weg ins Hotel begegneten mir Sonja, Rosi und Nic mit ihren süßen Kindern, die schon alle in herzlicher Vorfreude den Kongress erwarteten. Schöner konnte ein Einstieg in die für mich turbulenten drei Tage wohl nicht sein …
Den vollständigen Kongressbericht mit vielen Bildern bitte demnächst weiterlesen in der “Natürlich Leben!”
Hier nun ein paar sehr persönliche Bilder von mir, die ich morgens um fünf im Hotelgarten, als noch alles schlief und vor dem Urtraining, machte :
Blick auf das Hotel am frühen Morgen, wo noch alles schläft - hinter der Tanne war mein Zimmer:
Hohe und alte Bäume machen den Hotelgarten ganz einzigartig:
Die bezaubernde Sonja beim frühen Urtraining auf der Wiese:
Und noch ein paar Teilnehmer, die eifrig mitmachten:
Unzählige, liebe Rückmeldungen von begeisterten Teilnehmern erreichen mich nun, viele steckten mir zum Abschied Dank-Zettel zu. Einer davon (stellvertretend für viele) von Prof. Bernd Gerken ( Haliotis - Zentrum für Gesundheit und Ökologie )
“Liebe Brigitte, lieber Franz, Ihr alle!
Vielen Dank für diese wertvolle Tagung.
In diesen Worten liegt alles drin!
Welche Freude wurde den Teilnehmenden bereitet. Das wirkt und stärkt!
Bernd - mit allen guten Gedanken und Wünschen.
P.S. Unterkunft und Ort sind sehr gut!”
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Verstümmelte Tierkinder und ein qualvolles Leben auf Betonspaltenböden - nicht nur in Österreich
15.7.2008 von Brigitte Rondholz.
Zu welchem brutalen Verhalten die Fleischesserei die Menschen führt, kann man an diesem Beispiel wieder einmal gut erkennen. Dies Beispiel ist aus Österreich, aber es trifft auf die gesamte Massentierhaltung weltweit zu.
Schande, Schande, Schande - über Euch, die Ihr dies tut und über die, die dies zulassen und einfach wegsehen.
Kühe ohne Hörner werden langsam zu einem gewohnten Bild. Dass Kälbern aber auch die Schwänze kupiert werden dürfen, ist weitgehend unbekannt
Die völlig widernatürlichen Haltungsbedingungen der Intensivtierhaltung führen zu weiteren routinemäßigen Verstümmelungen der Tierkinder. Enge, totale Reizarmut, dieses Leben macht die Tiere krank, doch anstatt für bessere Lebensbedingungen zu sorgen, wurden schmerzhafte Methoden entwickelt, um die Tiere von den Folgen des krankhaften Verhaltens zu schützen und somit den Profit der Landwirte zu sichern.
Die übliche, konventionelle Mastrinderhaltung in Österreich erfolgt auf Betonspaltenboden. Mit einem Gewicht von 200 kg (dieses Gewicht hat ein Kalb mit ca. 4 Monaten erreicht) werden die Kälber von den Mastbetrieben zugekauft und kommen in die Mastbuchten. Eine Bucht besteht aus nichts anderem als Betonspaltenboden. Das ist der Lebensraum für die nächsten 12 bis 14Monate. Auch ruhen müssend die Tiere auf dem harten, teilweise schlecht isolierten Betonboden. Die Schwänze kommen dabei am Boden zu liegen. Durch die unnatürliche Enge dieses Lebensraums kommt es so regelmäßig zu Trittverletzungen durch Buchtgenossen.
Ein weicher Boden würde nachgeben, dieser aber wirkt wie ein Amboss: offene Wunden an den Schwanzspitzen sind an der Tagesordnung, durch diese können Bakterien eintreten, die dann Entzündungen hervorrufen, schlimmstenfalls aufsteigend bis zum Wirbelkanal. Bis zu 90 % der Maststiere die auf Betonspaltenboden gehalten werden weisen diese Verletzungen auf. Mit dem neuen Bundestierschutzgesetz steht den Mastrindern etwas mehr Platz zu, und die Prozentzahl der verletzten Tiere hat sich in Österreich etwas gebessert.
Erschreckende Lösung:
Um den wirtschaftlichen Schaden im Zaum zu halten, wird nicht etwa den Tieren mehr Platz gegeben, nein, man kupiert ihnen den Schwanz. Die nun empfindliche Schwanzspitze wird nun häufiger auf dem eigenen Körper statt auf dem Boden abgelegt, damit verringert sich das Risiko getreten zu werden. […]
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