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Archive für 31.1.2009
Bio Kapital
31.1.2009 von Brigitte Rondholz.
“Alles Wesentliche wird uns geschenkt.”
Gutes und nachhaltiges Lernen basiert auf Gegenseitigkeit und so lerne ich von meinen Seminargästen immer viel und sehr gerne. Ich betrachte dies als ein Geschenk.
Mein derzeitiger Wochenendseminarist gab mir dies Buch zu lesen und wäre es im veganen Kontext geschrieben, wäre es noch empfehlenswerter.
Aus dem Klappentext:
Die Menschheit bedrückt eine Verkettung kaum lösbarer Probleme: der Verlust von klimatischer Stabilität und natürlicher Vielfalt; die Globalisierung und der Abgrund zwischen Arm und Reich - aber auch die Rastlosigkeit, Hektik und Sinnleere, unter denen gerade Bewohner wohlhabender Regionen leiden. Für Andreas Weber sind all diese Probleme auf eine einzige Ursache zurückzuführen: auf eine Wirtschaftsreligion, die alles dem Wachstum unterordnet und deren Grundgedanken in einem falschen Bild vom Leben und einer falschen Idee vom Menschen wurzeln. Boomender Wohlstand allein macht nicht glücklicher - Menschen begehren nicht nur Güter, sondern Zufriedenheit und Glück in der Gemeinschaft. Und weder in der Natur noch in der menschlichen Biologie ist ein ungebremster Wettkampf aller gegen alle die treibende Kraft. Weber beschreibt und fordert deshalb eine neue, ,ökologische Ökonomie’, die mit der Natur wirtschaftet - nicht gegen sie. Gesundheit, seelische Zufriedenheit, ökologisches Gedeihen und eine dauerhafte, gerechte und auf die Zukunft hin angelegte Wirtschaft sind nach seiner Überzeugung überhaupt nur gemeinsam möglich - darin liegt der wahre Fortschritt. In seinem anschaulichen und klugen Buch stellt Weber Pioniere der realen Nachhaltigkeitswende vor, etwa den Ökonomen Robert Costanza, der als Erster den Gesamtwert aller Dienstleistungen des Planeten berechnet hat. Und er besucht Vorbild- Orte wie die Kleinstadt Varese in den ligurischen Bergen und ein verstecktes Alpental, die beide auf überschaubare Kreislaufwirtschaft setzen, mit grüner Wirtschaft hohe Renditen verzeichnen und überdurchschnittlich glücklichen Menschen Heimat sind.
Der Verlag über das Buch:
Wirtschaftswachstum erhöht längst nicht mehr überall den Wohlstand, sondern beschleunigt Artensterben, Massenarmut und Sinnleere. Erst eine neue Wirtschaft vom wirklichen Wohlergehen - eine Ökonomie des Glücks - kann die Wende schaffen, den Reichtum der Natur dauerhaft nutzen und unsere Humanität bewahren.
Natürlich kommt auch unser leibliches Wohl nicht zu kurz bei all den wertvollen Gesprächen:
Vielfältige Auswahl zum Mittagessen:
Unser Abendessen:
Und zum Frühstück gab es eine Kopyor.
Mit Kelp und reichlich Brombeerblättern (gestern war leider Frost angesagt und so war die schon üppig wuchernde Vogelmiere etwas schlapp ) einfach köstlich.
Nur der Preis mit rund 17 € pro Stück ist leicht unverschämt.
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