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Archive für Februar 2009
Klimawandel: Gute Nahrungsplätze für Wale bald Mangelware
25.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Traurig, traurig …
Klimaänderungen bringen Meeressäuger in arge Bedrängnis
Salt Lake City/Wien (pte/09.02.2009/13:25) - Ein Forscherteam der University of Utah http://www.utah.edu hat festgestellt, dass junge Südliche Glattwale von ihren Müttern lernen, wo es die besten Nahrungsquellen gibt. Nun fürchten die Wissenschaftler, dass Veränderungen der Meeresströmungen die Tiere stark in Bedrängnis bringen könnten. Denn die Regionen, in denen der Krill - die Hauptnahrung der Wale - einst in großen Mengen vorgekommen ist, werden immer kleiner.
“Solche Verschiebungen von Nahrungsquellen sind den Forschern schon seit längerem bekannt”, meint Meeresbiologin Antje Helms von Greenpeace http://www.greenpeace.at im pressetext-Interview. “Glattwale ernähren sich vor allem von kleinen Krebsen, etwa von Coppepoden, Krill und anderem Zooplankton. Täglich braucht ein erwachsener Wal zwischen 1.000 und 2.500 Kilogramm Nahrung”, so die Expertin.
“Natürlich ist der erste Gedanke, was die Wale machen, wenn die globale Erwärmung die Hauptnahrung dezimiert oder deren Lebensraum verschiebt”, meint Studien-Co-Autorin und Biologin Vicky Rowntree. Es ist unklar, ob die Tiere sich so schnell an die geänderten Bedingungen anpassen können oder ob sie verhungern. Wie auch Helms bemerkt, sei die Abnahme des Krill, der im gesamten antarktischen Nahrungskreislauf eine wesentlich Rolle spielt, für sehr viele Lebewesen eine Bedrohung. Rowntrees Team hat in vorhergehenden Studien gezeigt, dass die Walkälber in den wärmeren Jahren deutlich weniger Nachwuchs zur Welt brachten als in kälteren, weil die Krillmenge in den wärmeren Jahren deutlich zurückging.
In DNA-Studien an den Muttertieren und den Babys konnten die Forscher feststellen, dass die Wale immer zu denselben Nahrungsgründen zurückkehrten. “Auch die nördlichen Glattwale haben sehr ähnliche Verhaltensmuster und kehren immer wieder zu den Nahrungsplätzen zurück”, erklärt Studienautor Luciano Valenzuela. “Von den südlichen Glattwalen haben wir die Nahrungsplätze bisher nicht ausfindig machen können”, berichtet der Forscher. Dies sei erst jetzt im Zuge der Forschungsarbeit gelungen.
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Urkost ist immer ein Hochgenuss
23.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Es müssen nicht immer Pagoden zum Frühstück sein, manchmal sich auch die einfach Genüsse toll. Schön saftig und belebend. Urguaven, Grapefucht, Mandarinen, Mangos als Auswahl:
Natürlich auch im Winter immer mit viel frischem Grün:
Das gibt Kraft und Mumm auch bei Regen und Sturm an die Nordsee zu fahren und Kelp zu sammeln:
Aber mein Seminargast freute sich dann auch wieder (und ich auch!) vor dem Kaminofen zu sitzen:
… und mit mir Jackfrucht an Kelp zu genießen und von wärmeren Gefilden zu träumen.
Ein Hochgenuss.
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Gandaria
22.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Mal wieder etwas Erfreuliches:
Eine wunderbare Frucht aus Thailand, die man bei Orkos kaufen kann.
Ich liebe sie!
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Jesus aus Nazareth und die ersten Christen waren Tierfreunde und Vegetarier
21.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Ich möchte auf den gestrigen Leserbrief wie folgt antworten:
Liebe Elfriede,
es tut mir leid, wenn ich Deine religiösen Gefühle verletzt habe. Dies lag nicht in meiner Absicht, denn ich respektiere den Glauben von Menschen sehr.
Natürlich sind Katholiken keine Kannibalen, vielleicht sollte man es „metaphysischen Kannibalismus“ nennen?
Aber viele wissen offensichtlich auch nicht so recht, WAS sie da so glauben. Dazu gleich mehr.
Jesus möchte ich auch nicht beleidigen, denn Jesus aus Nazareth und die ersten Christen waren Tierfreunde und Vegetarier.
Cit: „Man macht sich keine Vorstellung, welch ein Vernichtungskampf gegen diese vegetarische Wahrheit im Christentum seit 2000 Jahren geführt worden ist”, schreibt der bekannte Theologe Carl Anders Skriver in seinem Buch Die Lebensweise Jesu und der ersten Christen (Lübeck 1973). So ist den meisten Menschen heute nicht mehr bekannt, dass Jesus und die ersten Urchristen auch Freunde der Tiere waren und auf Fleischnahrung verzichteten (siehe dazu Teil 1 und Teil 2 der Serie “Verheimlichte Quellen”). Nachfolgend einige ausgewählte Beispiele, wie diese Einsicht durch die Kirchen bekämpft wurde.“
/cit
Zur Transsubstantiation:
” Im christlich-katholischen Abendmahl verwandelt sich während des heiligsten Moments eines Gottesdienstes, der Wandlung, der Wein in das Blut und die Oblate in den Leib von Jesus Christus. Der Priester trinkt bzw. isst daher, stellvertretend für die Gemeinde, das Blut und das Fleisch des Herrn, um eins mit ihm zu werden. Diese leibliche Vereinigung - hier von Mensch und Gott - ist als Ausdruck der höchsten Form der Liebe zu werten. Diese Wandlung, als Transsubstantiation bezeichnet, entspricht dem Beschluss des 4. Laterankonzils im Jahr 1215 unter Papst Innozenz III. (1160-1216), das im Lateranpalast in Rom, dem Amtssitz der Päpste bis zum Jahr 1308, in Anwesenheit von über 1.200 Bischöfen und Äbten abgehalten wurde. Im Protestantismus dagegen wird diese Handlung nur als eine symbolische Wandlung angesehen.”
Die römisch-katholische Kirche hat die Transsubstantiationslehre im 4. Laterankonzil 1215 zum Dogmar erhoben!
Sie bekennt die Verwandlung der Substanzen von Brot und Wein in den realen Leib und das Blut Jesu Christi durch die vom Priester gesprochenen Wandlungsworte. Im Konzil von Trient: „ Wenn das Konzil von Trient die Messe ein Gedächtnis des Kreuzesopfers nennt, so bedeutet dies nicht, daß sie eine bloße Erinnerungsfeier an das Kreuzesopfer ist. Wer sagt, in der Messe werde Gott nicht ein wirkliches und eigentliches Opfer dargebracht, oder die Opferhandlung bestehe in nichts anderem, als dass uns Christus zur Speise gereicht werde: der sei (aus der Kirche) ausgeschlossen. (DH 1751)“
Religiöse Rituale gibt es ja nicht nur im Christentum. “Kuru” wurde in Neuguinea durch ein mittlerweile verbotenes religiöses Ritual übertragen, bei dem die Hirne verstorbener Sippenmitglieder verspeist wurden. (Bei Kuru handelt es sich um eine Prionenkrankheit, die im 20. Jahrhundert epidemieartig beim Stamm der Fore in Papua-Neuguinea und in geringerem Ausmaß bei einigen Nachbarstämmen auftrat.)
Zu Deinem Bibelzitat:
Ich halte mich eher an:
Genesis/1. Mose, Kapitel 1 Vers 29 ff Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. 30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. 31 Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.
Genesis 9 stammt aus Zeit nach der Sintflut. Da meinte es “der Herr” offensichtlich nicht mehr so gut mit den Seinen …
Und auch nicht mit den Tieren. Warum bloß wollte er “Furcht und Schrecken” vor den Menschen auf alle Tiere der Erde legen??
Das ist doch irre.
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Leserbrief: Das Geheimnis der hl. Messe hat nichts mit Kannibalismus zu tun!
20.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Auch dieser Leserbrief erreichte mich:
Liebe Brigitte,
ich muß dir ein paar Zeilen schreiben zu dem Thema Kannibalismus, weil mir das nicht gefällt, was du über Jesus und das Christentum schreibst. Das „Esst mein Fleisch und trinkt mein Blut“ hat nichts mit Kannibalismus zu tun. Jesus ist am Kreuz für uns und auch für die Urköstler gestorben. Er hat sein Leben für uns hingegeben und sein Blut für uns vergossen, damit wir das ewige Leben haben.
Dieses Geheimnis feiern wir in der hl. Messe. Wir essen nicht sein Fleisch und trinken nicht sein Blut, sondern die Hostie und der Wein werden durch die Herabrufung des hl. Geistes verwandelt und im Glauben empfangen wir Jesus, der durch seinen Kreuzestod uns erlöst hat.
Noch etwas zu der Borreliose.
Es freut mich sehr, dass du die Borreliose überwunden hast. Ich habe im Urkostforum gelesen, wie du nun gelobt wirst. Aber durch welche Kraft hast du es geschafft und wer stand hinter dieser Heilung. Da gefällt mir der eine Satz: Lieber Gott, mach, dass dieser Schmerz weggeht ich kann nicht mehr. Du hast nach Gott gerufen, da Gott Dreifaltig ist, ist auch Jesus dabei, den du als Kannibalisten hinstellst.
Ohne Gott können wir nichts tun – steht in der Bibel – also sei Gott dankbar, dass Gott dir die Kraft durch die Urkost gegeben hat, diese Borreliose zu überwinden und bezeuge es auch bei deinen Lesern.
Heute habe ich einen Vers in der Bibel gefunden, der mich auch beschäftigt:
Genesis 9, 2 steht: Furcht und Schrecken vor euch soll sich auf alle Tiere der Erde legen, auf alle Vögel des Himmels, auf alles, was sich auf der Erde regt und auf alle Fische des Meeres, euch sind sie übergeben. Alles Lebendige, das sich regt, soll euch zur Nahrung dienen. Alles übergebe ich euch wie die grünen Pflanzen.
Was sagst du dazu?
Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude mit der Urkost und danke dir für eine Antwort und segne Dich
Gott der uns erschaffen hat
Jesus der uns erlöst hat
Hl. Geist der immer bei uns ist
Deine Elfriede
Ich schreibe dazu später etwas!
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Leserbrief zum Borreliose - Artikel
20.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Viele liebe Leserbriefe erreichen mich zu meinem Borreliose-Artikel:
Liebe Brigitte,
nachdem ich Deinen Bericht im letzten Natürlich Leben über Borreliose gelesen habe, sind mir sofort zwei Gedanken in mein Kopf gekommen.
Der erste: Respekt, Hochachtung, Hut ab vor Dir, echt stark hast Du es gemeistert, bist echt eine bewundernswerte Persönlichkeit, die für viele von uns ein wahrer Beispiel zum Nachahmen sein dürfte.
Der zweite, der vielleicht weit hergeholt klingen mag oder sogar egoistisch, aber meiner Meinung nach, hast Du die Krankheit einfach bekommen müssen-dürfen”.
Du hast die große Möglichkeit, als Vize-Präsidentin bei BfG und Redakteurin im Natürlich Leben, an die breiten Massen von uns Urköstlern, Rohköstlern, etc. zu gelangen und so uns allen zu beweisen, wie man so eine gefürchtete, schwere und für viele unheilbare Krankheit mit Urmethodik besiegen kann. Dadurch, dass Du eine jahrzehntelange, hundertprozentige Urmethodikerin bist, weckst Du nur mehr Vertrauen auf! Du bist zwar trotzt der Urmethodik krank geworden, dadurch aber ist deutlicher sichtbar geworden, wie viele andere Faktoren außer z B. Essen und Turnen, noch Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Mögen sie auch nur so klein, unbedeutend oder nebensächlich erscheinen, spielen sie doch eine wichtige Rolle im Zusammenspiel unseres Lebenskreislaufes.
Ich könnte hier mit unzähligen Beispielen bezeugen, dass ein starker persönlicher Stress sehr oft bei mir zu Krankheitsanfälligkeit geführt hat aber es ist nicht der Sinn dieses Briefes.
Vertrauen oder Glaube in die Natur, in die Weisheit unseres Körpers, Geduld und ein starkes Durchhaltevermögen bzw. Standhaftigkeit können wahre Wunder bewirken!
Danke Brigitte!
Dein Leiden ist, auf jeden Fall, nicht umsonst gewesen. Es hat Dich nur noch stärker gemacht aber auch viele Anderen!
Liebe Grüße
Aneta R.
P s. Bitte verzeihe mir die Fehler aber ich komme ursprünglich aus Polen.
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Kannibalismus - obwohl der Mensch doch ein Frugivore ist!
17.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Ja, es gibt ihn. Mehr als ihr denkt. Mitten unter uns.
Man nennt ihn nur anders.
An jeder Fleischertheke wird er offen und blutig zur Schau gestellt. Und keiner stört sich daran. Keiner wendet sich mit Schrecken ab. Es ist der ganz “normale” Wahnsinn - jeden Tag.
Aber seit es das Internet gibt, erreicht der Schrecken und das Grauen auch die Menschen, die gedankenlos in ihr “Stück Lebenskraft” beißen.
Wir erinnern uns an den 42-jährigen Informatiker, der einen Bekannten im Internet fand, ihn rituell schlachtete und auffraß.
Kannibalismus ist übrigens nicht so selten.
Man erinnert sich an den Flugzeugabsturz in den Anden, wo Menschen Mitmenschen fraßen und zu berichten wussten, dass Menschenfleisch „wie Schweinefleisch“ schmecken würde.
Das Zerlegen des Körpers hat dem Menschenfresser nach eigener Aussage sogar Spaß gemacht.
” … ich habe ein Brettchen aus der Küche geholt, Er stand am Tisch. Ich wollte schneiden, hab aber nur die Haut aufgeritzt. Er hat furchtbar aufgeschrien. Ich habe geschimpft: Das ist ein nagelneues Messer. Dann hat er überhaupt keine Schmerzen mehr gehabt.”
Es war ein sehr erhabenes Gefühl. Mit jedem Bissen Fleisch ist die Erinnerung an den Kumpel, den ich mir immer gewünscht habe, gewachsen!”
Er wollte das Geschlechtsteil in rohem Zustand essen. Ging aber nicht. Da hat er es blanchiert.
Die Leiche hängte er kopfüber an einen Haken. Mit einem Küchenmesser entnahm er die inneren Organe nebst dem Herzen. Dann trennte er den Kopf ab und säuberte ihn im Bad. Später trennte er 30 Kilo Fleisch heraus und verpackte es.
Dies könnte die Schilderung des Arbeitsablaufes in jedem x-beliebigen Schlachthof oder Metzgerei in Deutschland sein. Jeden gottverdammten Tag.
Der Menschenfresser wörtlich: “Man kann es fast mit dem Abendmahl vergleichen! “
Ja, es ist (auch!) das Christentum, welches diesem Wahn immer wieder Vorschub leistet.
„Esst mein Fleisch! Mein Blut! Tut dies zu meinem Gedächtnis …“
Und da die katholischen Christen *glauben*, dass das Wandlungsritual die “Wandlung” der “Hostie” zum “Leib Christi” REAL werden lässt in der Kirche, wundern einen diese Auswüchse dann auch nicht wirklich.
WAHN - jeden Sonntag in Deutschland.
Und Jesus tat es uns ja auch vor. Jedenfalls nach offizieller Leserart - besser Informierte wissen, dass er Vegetarierer und Tierfreund war! Angeblich tötete er (oder ließ töten) wehrlose Fische und teilte die Leichen dann unter seinen Jüngern auf.
Zur Erinnerung: Fische zu töten gehört zu den brutalsten Handlungen auf diesem Gebiet des Schlachtens überhaupt. Sie werden barbarisch mit scharfen Haken ihrem natürlichen Element, in das wir mit List und Tücke eindringen, entrissen und zappeln und quälen sich lange, sehr lange, zu Tode.
Nein, ein Gott kann es nicht gewesen sein, der so etwas vormacht und deshalb glaube ich diese Versionen der Bibel auch nicht.
Noch ein Wort zum Fleisch:
Es wird mir immer unbegreiflich sein, wie Menschen zu der Idee kamen, dass Menschenkinder gedeihen, wenn man ihnen Tierkadaver als Nahrung präsentiert.
Merke:
Dass der Mensch Eiweiß durch Tierleichen zu sich nehmen könne oder gar müsse, ist eine völlig überholte Behauptung. Tierische Nahrungsquellen sind überfrachtet mit Cholesterin und gesättigtem Fett. Ein Zuviel an Cholesterin und Fett, besonders gesättigtem Fett, hat bekanntermaßen starke Auswirkungen auf die Entstehung von Arteriosklerose, was zu Verengung, Verhärtung und Bildung von Ablagerungen in den lebenswichtigen sauerstofftransportierenden Arterien führt. Dieser Vorgang beschleunigt den Alterungsprozess und verkürzt das Leben.
Fest steht auch , dass der Mensch fertiges tierisches Eiweiß oder (auch das Eiweiß aus Tofu) nicht verstoffwechseln kann: Der Körper muss das Eiweiß erst aufspalten, um dann die Aminosäuren wieder zu Eiweißketten zusammenzusetzen.
Unsere Pflanzenkost (gerade auch unsere WILDpflanzen!) hat alle Aminosäuren, die wir biologisch nutzen können und müssen.
Auch das Eisen aus diesen Tierleichen ist für uns Menschen nicht zellverfügbar und 100g Brennesseln haben mehr verfügbares Eisen als 100 g Schweineleber!
Fleisch ist eben “kein Stück Lebenskraft”, sondern einfach nur ein verrottendes, faules Stück Leichnam, der von unserem menschlichen Frugivorendarm (siehe: Densmores Tabelle) nicht aufgeschlossen werden kann und dort einfach verwest.
Fäulnisbazillen pro Gramm: Beefsteak: 1.500.00, Schweinefleisch: 2.900.00, Schweineleber: 95.000.00, Fischfleisch: 120.000.000, Eier: 150.00.000-220.000.000, Kalbsmist: 15.000.000
Dagegen: Früchte: 30 und Pflanzen: 60.
Pflanzennahrung ist fettarm, reich an Faserstoffen, cholesterinfrei und ausreichend mit Eiweiß ausgestattet. Der Eiweißgehalt vieler Gemüsesorten übersteigt 20% der Gesamtkalorien, Getreidesorten haben im Durchschnitt ca. 12% Protein, und die meisten Samen WILDpflanzen weisen einen Eiweißgehalt von 20 bis 30% auf.
Lasst sie also leben, die lieben Tiere, schenkt ihnen eure Sympathie, eure Liebe, euer Mitgefühl und eure Wertschätzung. Ihr werdet sehen, dass sich dadurch auch euer Leben zum Guten wenden wird.
Bleibt einfach bei der feinen, friedlichen und leckeren Urkost und erfreut euch an eurem Wohlbefinden.
Zum Segen für Mensch und Tier.
Eure Brigitte
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Leserbrief zu Borreliose und Anfrage zu Kaffee
15.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Folgender Leserbrief erreichte mich von einer ehemaligen lieben Nachbarin:
Hallo liebe Brigitte,
Glückwunsch zum Überstehen der Borreliose! Du hast es Dank der Urmethodik
wesentlich schneller geschafft, als ich!
Ich ging im September 2000 am Rodderberg spazieren, war körperlich
erschöpft, wußte viel über gesunde Ernährung, aber nicht über Urmethodik und
war entsetzt über den mutwillig zerstörten Waldweg. Von diesem Weg brachte
ich eine Zecke mit, die ich zwei Tage später entdeckte. Als ich sie sah,
hatte ich zugleich die Gewissheit: Das geht nicht gut. Es bestätigte sich
die Borreliose.
Frau Dr. Carstens erste Reaktion war: Einmal Borreliose,
immer Borreliose.
Sie wollte mir natürlich Antibiotika geben und ich musste
unterschreiben, dass ich selbige auf eigene Verantwortung nicht nehme. Sie
hat mir dann Borrelia D10000 gegeben, was ich in immer länger werdenden
Abständen genommen habe. Glücklicherweise bin ich in der Lage,
radioästhetisch zu testen, so dass ich die Medikation alleine durchführen
konnte. Ihre Aussage stimmte für mich nicht. Ich war von Anfang an gewiss:
Mein Körper wird damit fertig!
Seit etwa zweieinhalb Jahren bin ich die Borreliose wieder los!!
Was bei den Antibiotika so gefährlich ist:
1. werden damit die Erreger in den peripheren Bereichen des Körpers nicht
abgetötet
2. bilden sich zellwandfreie Formen, die nicht nachweisbar sind und bei
Indisposition kommt dann der nächste Schub.
Ein Teufelskreis!
Mir geht es gut. Ich habe nur noch selten Ausfälle und bemerke dann aber
jedesmal, dass mir die veränderte Kost gar nicht mehr schmeckt.
Nur der Kaffee hält mich noch in seinen Klauen ( wenn du da noch einen
kleinen Tipp für mich hättest, wäre ich dir so dankbar.
Genieß das Wochenende!!!!!!!!!!!!
Alles Liebe
B.
Meine Liebe,
ich freue mich sehr, dass es Dir wieder gut geht und Dir die Schlechtkost immer weniger schmeckt! Bei allem Respekt und allen Verdiensten, Frau Dr. C. ist halt auch Schulmedizinerin und kann da wohl nicht heraus aus ihrer Haut. Ihre Aussage deckt sich mit der Schulmedizin, die bei B. nur Angst und Schrecken verbreitet.
Zum Kaffee:
Als ich vor rund 17 Jahren las, dass Kaffee ein Zellgift ist und die Osteoporose auch hier ihren Anfang nimmt, habe ich - von heute auf morgen - mit dem Kaffeetrinken aufgehört. (Kaffee wirkt ausschwemmend und so ist der Kalziumverlust über die Nieren als ursächlich zu sehen.)
Und was war ich für eine Kaffeetante! Ohne meine Tasse Kaffee konnte ich angeblich “einfach nicht munter werden morgens!”
So ein Blödsinn. Ich vermisse ihn keine Sekunde lang. Ich trinke nun lieber den Saft einer Kokosnuss und mache Sport. Das macht herrlich munter.
Und was ich kann, kannst du schon lange!
Du bist doch schon gegen den Strom mit Deinen vier Kindern geschwommen, als ich noch ziemlich mainstream war.
Alles Liebe und gutes Gelingen wünscht Dir Deine Brigitte
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Borreliose - geheilt durch Fasten und Urkost - Reaktionen
12.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Gestern stand mein Telefon nicht still zu meiner Sprechstunde. So geht es jetzt immer, seitdem ich diesen Artikel veröffentlicht habe. Ich freue mich über viele liebevolle Reaktionen, die alle hundert prozentig positiv sind. Auch Mails erreichen mich. Der beste Kommentar kam wieder mal von der klugen Mary Brickenkamp. Hier nur ein Ausschnitt davon, den lesenswerten Rest bekommt Ihr in der nächsten “Natürlich Leben!” zu lesen:
Liebe Brigitte,
nicht nur ich, sondern sicherlich viele der hier Lesenden waren erstaunt von Deiner schweren Erkrankung zu hören oder zu lesen. Wie war das nur möglich? Zusätzlich zu Deiner eigenen Fassungslosigkeit über Deine Erkrankung musstest Du Dir auch noch die Frage: „Du hast wirklich keine Ausnahme von der Urkost gemacht….?“ von jemanden stellen lassen, der es - wie die meisten von uns, die Dich kennen – hätte wissen müssen, dass das seit fast zwei Jahrzehnten nicht einmal mehr der Fall war. Weil Du die Urkost nicht nur verstandesmäßig, sondern noch mehr mit dem Herzen zu Dir nimmst und sie gegen nichts eintauschen wirst, verletzte Dich diese Frage zutiefst.
Nachdem Du mir von dieser – in Deinen Augen – fast schon Beleidigung schriebst, habe ich gründlich nachgedacht. Zunächst war ich ebenfalls entrüstet, dass jemand, der Dich gut kennt, dies bei Dir überhaupt in Erwägung zog – bist Du doch – was die Urkost anbelangt – wie man zu sagen pflegt – nun wirklich „päpstlicher als der Papst“!
Doch Du kennst auch meine Neigung im Konfliktfalle auch die „andere Seite“ verstehen zu wollen – zumindest ansatzweise. Wenn die Mit-Entrüstung erst einmal verpufft ist und einem selber die urmethodischen Denkmuster vertraut sind, kommt man ganz schnell drauf:
Diese Frage musste Dir einfach gestellt werden, denn:
Hand aufs Herz, Brigitte: Hättest Du vor einem halben Jahr nicht - zumindest im Stillen - Gleiches vermutet, wenn jemand Dir geschrieben hätte: “Bin langjähriger 100-%-Urköstler und habe nun eine Borreliose.”
Ich lege meine Hand ins Feuer: Reflexartig hättest Du gesagt, geschrieben, aber ganz bestimmt gedacht: “Das kann nicht sein. Bei 100%iger Urmethodik über Jahre hinweg ist das unmöglich! Der/die hat mit Sicherheit Ausnahmen gemacht …”
Und darin sehe ich mittlerweile auch den Grund, weshalb so viele ehemals von Borreliose betroffene Urköstler sich erst jetzt bei Dir melden und sich trauen Dir davon zu berichten.
DESHALB, meine liebe Brigitte, hat es Dich wohl erwischen müssen, weil von keinem anderen bekannten Urmethodiker so sicher von ausgegangen werden kann, dass kein Griff zur Schlechtkost gemacht wurde. Franz Konz, Karl Probst, Hartmut D. und meiner Wenigkeit mangelt es urmethodisch bekanntermaßen an absoluter Konsequenz - warum auch immer.
Anne, Svenja, und wie die neuen Konsequenten alle heißen, sind - verglichen mit Dir - relativ kurz erst konsequente Urköstler. Jede dieser Personen hätte im Falle einer schweren Erkrankung zu keinerlei Erkenntnisgewinn bei uns allen geführt. Es wäre einfach klar gewesen: “Wem es an urmethodischer Konsequenz mangelt, oder wer noch nicht jahrelang dabei ist, muss eben Krankheiten in Kauf nehmen.”
Dass aber ausgerechnet Du als - wenn auch nur aus urmethodischer Sicht – „Heilige Frau Urkost“ so schwer erkrankst, zwingt jeden ernsthaft Nachdenkenden zum Umdenken. Deine Erkrankung hatte schlicht den Sinn, uns alle von der Illusion zu befreien: “Ein langjährig konsequenter Urmethodiker wird niemals wieder krank. Und wenn er trotz Urmethodik krank wird, dann fehlt es mit Sicherheit an der absoluten Konsequenz.“
Wie ich schon an entsprechender Stelle im Urkostforum schrieb, hat uns Deine Erkrankung um die Illusion gebracht, bei absolut urmethodischer Konsequenz für den Rest unseres Lebens nie wieder schwer zu erkranken. Sehen wir doch der Realität ins Auge, welche heißt: Bisweilen häufen sich die unterschiedlichsten von innen und außen auf unseren Organismus wirkenden Belastungen zu einer Wucht, die auch – ganz selten - unsere „Heilige Frau Urkost“ von den Beinen holt. ***liebevollgrins****
Ich kann hier nur einige der vielen äußeren Belastungen, vor denen sich niemand ganz abschotten kann, aufzählen, welche da heißen: Autoabgase, Pflanzen“schutz“mittel, Medikamentenrückstände aus der Menschen- und Tierbehandlung im Grundwasser, die uns über die Waschmaschine und die Dusche erreichen, selbst wenn wir kein Wasser trinken. Hinzu kommen Elektrosmog, Handymastenbestrahlungen, saurer Regen, der auch auf die Wildpflanzen fällt und, und, und.
Hinzu kommen noch frühere medizinische Behandlungen, die der Körper einfach nie wieder ganz los wird, Impfbelastungen, Chemotherapien, Bestrahlungen, durch Antibiotika nicht auskurierte Erkrankungen etc.. Dem gegenüber stehen dann auch bei vielen Urköstlern der in der Kindheit oft erfahrene Verlust von Mandeln und Blinddarm – zwei wichtige Säulen des körpereigenen Immunsystems.
Ist es da wirklich verwunderlich, liebe Brigitte, wenn, wie Du schon schriebst, auch noch extremer seelischer Stress hinzukommt, dass es auch jemanden wie Dich erwischt?
Diese Erkenntnisse sollten jedoch - urmethodisch - noch nicht sattelfeste Leser von NL nicht zu dem Gedanken verführen: „Also, wenn ich so vielen Belastungen sowieso nicht entkommen kann: Wozu soll ich mich dann noch mit der Umstellung abmühen?“ Ganz einfach: Jede durch uns vermeidbare Belastung durch Schlechtkost verbessert unsere Lebensqualität. Nur weil wir beispielsweise das Einatmen von Autoabgasen nicht ganz verhindern können, wird sich niemand, der bei Sinnen ist, bewusst mit dem Kopf vor den Auspuff eines im Stand laufenden Autos legen, oder?
Fortsetzung in der nächsten “Natürlich Leben!”
Liebe Brigitte,
bin so froh und glücklich, dass Du wieder gesund bist.
Habe Deine Leidensgeschichte schon zweimal gelesen und bei Deinen Worten “Lieber Gott, mach,
dass dieser Schmerz weg geht” kommen bei mir die Tränen und ich bin tief gerührt und ich fühle
Deinen unsagbaren Schmerz. Ja, ER hat Dir die Gnade der Erleichterung in der Badewanne geschenkt
und ER hat Dir geholfen gesund zu werden. Brigitte, bitte, bitte vergiss nicht zu danken - immer und immer wieder.
Es ist auch eine Gnade, dass Ihr einen so guten Weg für Eure Ernährung gefunden habt. Selber habe ich den Weg zur Urkost nie geschafft. Aber ich bin dankbar Eure Anregungen lesen zu dürfen und junge Leute über diese Anregungen zum Nachdenken zu bewegen, so dass diese Informationen Ihnen zum Segen werden können. Es ist für mich so, wie wenn wir vom lieben Gott Mitteilungen bekommen und wir diese zu unserem Segen verwenden können.
In Liebe zu Dir und den Urköstlern
Paul-Dieter
Hallo Brigitte,
Respekt und Anerkennung für deinen mutigen Weg mit der Borreliose fertigzuwerden. Mutig deshalb, weil die Angstmachgeschichten der Nomenklatura doch tief in uns allen sitzen. So wirst du wieder einmal für viele ein gutes Vorbild sein.
Natürlich werden dich nun auch die zu kurz denkenden Menschen angreifen, mit Häme überschütten und dich fragen, wie dir das als Urmethodikerin passieren konnte? Die Antwort gibt “der große Meister” auf Seite 1454 selber in seiner Checkliste:
“Bist du sicher, daß frühere Medikamente, Röntgenbestahlungen, Szinigramme, Barium o.a. Kontrastmittel usw. Chemos und Operationen keine Schäden bei Dir verursachen? Diese kann auch die UrTherapie nicht immer beheben.”
Trotzdem, wenn man bedenkt, wie viele Langzeitpatienten es durch B. gibt, hast du es bemerkenswert schnell erledigt mit der Urtherapie. Meine Mutter gehört zu diesen Langzeitpatienten, ich weiß genau, wovon ich schreibe.
Mit großer Hochachtung
Beatrice
Soweit erst einmal, Fortsetzung folgt! Ich danke Euch allen von Herzen. Es ist schön, so viele Freunde zu haben, die es so gut mit einem meinen. Bin ganz gerührt …(wer mich kennt weiß ja, dass ich nur Freudentränen weine!
)
Ja, wir sind nicht zu 100 Prozent gefeit, aber doch zu einem zu einem sehr großen Prozentsatz. (Um mich herum triefen mal wieder die Nasen und Hustenkrämpfe bilden die Geräuschkulisse beim Sport etc…, während ich wieder urgesund durch die Gegend laufe…) .
Das Entscheidende aber bleibt für mich, wie der Körper auch damit fertig wird und nach so einem gewaltigen Reinigungsprozess der Mensch strahlender da steht als zuvor. So habe ich es jedenfalls erlebt und mein gesamtes Umfeld - alles durchaus keine Urmethodiker ! - reibt sich erstaunt die Äuglein und verhehlen ihre Bewunderung nicht. Aber es gibt auch noch mein ganz normales Leben mit der Familie und vielen schönen Erlebnissen.
Davon möchte ich Euch auch mal wieder berichten:
Der Winter ist noch einmal zurückgekehrt …
… und im Moment befinden sich Brombeerblätter, Moose und Kelp an wildem Grün auf meinem Tisch. Das reicht doch dicke. Ich liiiiiebe es sogar, wenn es so karg zugeht.
Äh … natürlich garniert mit Durian, Kokosnüssen und Jackfrucht!!
Viel Spaß hatten wir gestern beim Rodeln, obwohl man den Schnee schon wieder zusammenkratzen musste, aber unser Alu-Schlitten ließ uns trotzdem schnell zu Tal gleiten. Habt Ihr lust, mich ein wenig nach draußen zu begleiten?
>
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Borreliose - geheilt durch Fasten und Urkost
10.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Zur freundlichen Beachtung: DAS COPYRIGHT DIESES Artikels LIEGT AUSCHLIEßLICH BEI der AUTORIN Brigitte Rondholz. Abdrucke (auch auszugsweise) sind nicht erlaubt bzw. bedürfen der Einwilligung der Autorin.
Brigitte Rondholz
Horror: Borreliose - und wie ich sie mit der Urmethodik schnell überwinden konnte!
Ja, ich habe eine Borreliose im letzten Oktober überstanden, nein: eigentlich: durchlitten!
Tausend mal berührt, tausend mal ist nix passiert …
Ich war geschockt, völlig fassungslos. Das konnte doch nicht sein! Wie konnte mir als Urmethodikerin das passieren? Mir, die ich immer so kerngesund bin und wie ein Fels in der Brandung stehe, wenn rundherum die Rotznasen triefen. Und die schon zig Zeckenbisse auf dem Buckel hat, ebenso wie die kreisrunden Flecken danach, aber niemals auch nur die kleinsten Anzeichen einer Borreliose hatte. Außerdem wusste ich doch, dass das Risiko, daran zu erkranken, selbst nach schulmedizinischer Lesart sehr gering ist. Die Universität Heidelberg hat in einer Studie das Infektionsrisiko nach einem Zeckenstich ermittelt: Hiernach infizieren sich im Durchschnitt nur drei Prozent aller von durchseuchten und nicht durchseuchten Zecken gestochenen Personen. Wird man jedoch von einer mit Borrelia burgdorferi sensu latu durchseuchten Zecke gestochen, so liegt die Gefahr, sich zu infizieren, gemäß dieser Studie bei 27 Prozent. Andere Studien gehen von über 35 Prozent aus. Der Rest wird vom Immunsystem abgefangen.
Warum also hatte mein Immunsystem, für das ich meine Hand ins Feuer legen würde, versagt?
Um es gleich voraus zu schicken: Nein, ich hatte auf den ersten Blick nichts falsch gemacht. Niemals nur die kleinste „Ausnahme“ oder Abweichung von der Urkost gemacht. Wer mich kennt, weiß, dass mir die Urkost dafür viel zu gut mundet und ich nicht die leiseste Lust auf „Ausnahmen“ oder generell auf „Schlechtkost“ habe. Auch mit den anderen Säulen der Urmethodik ist alles bestens. Wieso versagte also mein körpereigenes Abwehrsystem?
Die Lösung dieses Rätsels war nicht allzu schwer.
Am Anfang war der Stress
Ich meine nicht den normalen Stress, den jeder schon einmal fühlt, sei es bei der Arbeit, im Familienleben oder in der Freizeit. Stressbelastungen sind wir fast täglich in der modernen Zeit ausgesetzt. Nein, ich meine wirklichen emotionalen Stress, den man zum Beispiel durchlebt durch den Verlust einer Beziehung oder den Verlust eines nahen Verwandten oder Freundes, durch Mobbing, durch existenzielle Sorgen etc.
Wir wissen alle, dass dieser Stress nicht nur unangenehm und blockierend ist, sondern auf Dauer doch sehr gesundheitsschädigend. Dieser Stress wird auf Grund vieler wissenschaftlicher Studien mit verantwortlich gemacht für die drei Haupttodesursachen: Krebs, Schlaganfall und Herzinfarkt. Auch Migräne und viele andere Symptome werden ursächlich mit ihm verbunden.
Vor allem chronischer Stress verursacht eine Freisetzung des Peptids CRH, was wiederum die Produktion von Cortisol anregt. (Zu viel) Cortisol wiederum hat eine schwächende Wirkung auf das Immunsystem im Allgemeinen. Es liegen Studien vor, die zeigen, dass Wunden langsamer heilen, wenn der Mensch Stress ausgesetzt ist.
Im vergangenen Jahr 2008 hatte ich tatsächlich starken, persönlichen Stress, der meine ganze Aufmerksamkeit beanspruchte und mir viel Kummer und viele schlaflose Nächte bescherte. Und so bemerkte ich viel zu spät einen schon prall gefüllten „Zeckensack“ im hinteren Lendenbereich. Als ich mit der Hand darüber strich, fiel die Zecke schon ab, ihr Kopf aber blieb stecken. Aber so etwas hatte ich schon vorher mal erlebt und so war ich nicht beunruhigt, als meine Tochter mir ziemlich langwierig die Zecke aus dem entzündeten Bereich herauspulte.
Recht schnell bildete sich ein kreisrunder Fleck, der sich immer mehr ausbreitete. Auch dies beachtete ich nicht weiter, weil dies schon häufig passiert war und so kam ich zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht auf die Idee, dass urmethodische Sonderprogramm einzulegen, welches so hilfreich unseren Körper beim Heilen unterstützt - das Erdfasten.
Doch der rote Kreis wuchs und nach etwa sieben Wochen umfasste er schon über die Hälfte des Rückens und fing plötzlich an zu brennen und sehr unangenehm zu schmerzen. Ab dann stellte ich jede Nahrungsaufnahme ein und führte das Erdfasten durch. Trotzdem breiteten sich die brennenden Nervenschmerzen über den Bereich der Wanderröte hinaus im Lendenbereich aus und trafen mich mit solch einer Wucht, dass sie mich regelrecht von den Beinen holten. Ich konnte nicht mehr aufrecht laufen, sondern schlich gebückt wie eine Greisin durch das Haus. Die Schmerzen verschlimmerten sich so arg, dass ich weder liegen, sitzen noch stehen konnte. Sie waren einfach immer da. Nur in der heißen Badewanne fand ich für ein paar Stunden Linderung. Und so wurde ich süchtig nach heißen Badewannen, weil sie mir für eine halbe Stunde Schmerzfreiheit gaben und ich mich in der Zeit wieder wie ein gesunder Mensch fühlen konnte, bis zu viermal in der Nacht.
Hinzu kam sporadisches Erbrechen und die Schmerzen steigerten sich zeitweise so, dass ich nur noch jammern und wimmern konnte: „Lieber Gott, mach, das dieser Schmerz weggeht … ich kann nicht mehr!“
Ein urköstlicher Mediziner, der mir telefonisch während dieser Zeit ganz lieb immer mal wieder Mut zusprach („Brigitte, du bist eine starke Frau, du schaffst das!“) hatte mir insgesamt sechs Wochen vorhergesagt, weil dies der Zeitraum sei, den der Körper bei bakteriellen Erkrankungen wie Scharlach, Lungenentzündungen etc. in der Regel benötigt, um wieder zu genesen.
Keine Überraschung – mit der Urmethodik ist alles anders
Die Heilung ging bei mir dann viel schneller. Am 6. Oktober hatte mich der schlimme Schmerz aufs Krankenlager gezwungen und am 31. Oktober. – also 3 1/2 Wochen später hielt ich schon wieder mein erstes Seminar ab. Zwar etwas geschwächt und dünn, denn ich hatte durch das dreiwöchige Fasten 10 kg an Gewicht verloren, aber doch schon wieder voller Optimismus, Kraft und Freude darüber, es geschafft zu haben und wieder gesund zu sein. Ich fühlte mich wie neu geboren. Diese Freude ist kaum beschreibbar. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es sich wie ein neues Leben anfühlte.
Am 25. 10. schrieb ich unserem lieben, sich um mich sorgenden Karl Probst per Mail:
„Und weißt du, was den Durchbruch brachte? Konsequentes Erdfasten. Mein Körper zeigte es mir eh überdeutlich, denn er spuckte das meiste eh wieder aus. Die Gifte mussten wohl radikal entfernt werden, jedenfalls wurden von Tag zu Tag die Schmerzen erträglicher und die Kräfte stiegen weder an. Heute (25. 10.) fühle ich mich zum Beispiel schon richtig stark und bin schon um 5 Uhr aufgestanden, um zu arbeiten. Der Gewichtsverlust ist zwar groß, aber das baue ich schon wieder auf …“
Heute, am 3. Dezember, wo ich diesen Bericht schreibe, habe ich schon wieder ordentlich an Gewicht zugelegt, viele Seminare abgehalten, mache mein Urtraining wieder in alter Frische und ich fühle mich besser denn je. Weihnachten hatte ich mit 58 kg wieder mein altes Gewicht erreicht.
Antibiotika sind der falsche Weg
Keine sehr überraschende Erkenntnis: Die Schulmedizin lügt auch in diesem Fall, wenn sie sagt, dass man Borreliose nur mit Antibiotika heilen könne. Im Gegenteil! Im bin sicher, dass gerade diese Fehlbehandlung die Betroffenen zu Langzeitpatienten („Borries“) macht, die sich dann chronisch krank in unzähligen „Selbsthilfegruppen“ langfristig tummeln und eingerichtet haben.
Ist doch eigentlich sehr logisch. Antibiotika schwächen sehr das Immunsystem, welches bekanntlich im Darm sitzt und genau das wollen wir doch nicht! Es soll für uns arbeiten und nicht geschwächt werden.
Fazit
Mich hat dieses Erlebnis gestärkt, weil ich nun erneut weiß, dass unser Körper mit so schweren Störungen fertig werden kann, wenn wir ihm die Chance dazu geben und nicht durch Chemiegifte verunreinigen und stören. Und es bestärkt mich, weil ich euch nun aus eigener Erfahrung darüber berichten kann.
Immer gilt: Wir müssen Vertrauen in die selbstsorgende Natur haben - wir müssen wissen, dass uns mit der Urmethodik alle Instrumentarien an die Hand gegeben sind, die der Körper braucht, sich SELBER zu heilen.
Was sagt die Schulmedizin zu Borreliose?
Sie macht zuerst einmal das, was sie am besten kann: Sie verbreitet ANGST.
Denn das Pharmakartell will ja mit seinen Lügen und Betrügereien die Menschen an sich binden und Langzeitpatienten behalten. (Im ZDF berichtete man über einen Teil dieser Machenschaften am 9. 12. 2008).
Oft vergleichen sie Borreliose mit Syphilis, HIV (!) und Hepatitis B und C, bezeichnen sie als „nicht selbstheilend“ sondern sie müsse mit Antibiotika behandelt werden!
Sogar Alternativmediziner raten zu Antibiotika – und dies ist wirklich bedauerlich.
Das sagt die Schulmedizin u.a.:
Borreliose (Lyme-Borreliose)
Unter Borreliose versteht man eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht wird. Sie wird auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Disease genannt, da im Ort Lyme in den USA erstmals nach Zeckenstichen gehäuft auftretende Gelenkentzündungen beschrieben wurden. Die Borrelien wurden als Erreger der Krankheit erst 1981 entdeckt. Borrelien werden durch Zecken übertragen, daher tritt die Krankheit gehäuft dort auf, wo viele infizierte Zecken vorkommen. Die Häufigkeit der Borreliose ist zunehmend, das Verbreitungsgebiet der infizierten Zecken dehnt sich über die gesamte nördliche Hemisphäre aus. Die Lyme-Krankheit ist die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit in Europa.
Zwischen fünf und 35 Prozent der Zecken in Deutschland tragen Borrelien in sich. Zwei bis sechs Prozent der Gestochenen werden mit Borrelien infiziert. Das Risiko, nach einem Zeckenstich an Borreliose zu erkranken, liegt schätzungsweise zwischen einem halben und zwei Prozent. Die Frühstadien der Borreliose treten gehäuft in den warmen Monaten des Jahres auf.
Man unterscheidet verschiedene Stadien der Borreliose. Die Stadien können einander folgen oder auch einzeln auftreten. Das Frühstadium (Stadium I) zeigt sich durch beginnende Symptome Tage bis Wochen nach erfolgtem Zeckenstich. Es können Beschwerden wie bei einer schweren Grippe mit Fieber,Kopfschmerzen, Schwellung der Lymphknoten und Erkältungszeichen auftreten. Typisch für das Frühstadium ist die so genannte Wanderröte (Erythema migrans): Zunächst bildet sich eine Hautrötung um die Bissstelle, die mit der Zeit zentral abblasst und einen immer größer werdenden roten Kreis um den ursprünglichen Zeckenbiss herum zeigt. Bei Kindern fehlt das Frühstadium häufig.
Das Stadium II der Borreliose kann sich Monate bis Jahre nach der Übertragung der Borrelien bemerkbar machen. Hierbei kommt es typischerweise zu Symptomen an den Nerven (Neuroborreliose) wie Koordinations- und Gefühlsstörungen sowie Lähmungen. Beispielsweise kann eine Borreliose des Gesichtsnervs (Facialisparese) Lähmungen der Gesichts- und Sprechmuskulatur verursachen. Selten sind Entzündungen am Herzen mit daraus folgenden Herzrhythmusstörungen.
Das dritte Stadium der Borreliose manifestiert sich Monate bis Jahrzehnte nach erfolgtem Zeckenstich. Hierbei kommt es zu Gelenkbeschwerden (Lyme-Arthritis oder Arthroborreliose) an einem oder mehreren Gelenken, häufig an den Knien. Die Acrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer bezeichnet eine Erkrankung der Haut durch Borrelien, wodurch die Haut sehr dünn wird und sich bläulich verfärbt. In der Folge können Nervenschäden bis hin zu Lähmungen einer oder beider Körperseiten entstehen.
Eine Borreliose muss immer mit einem Antibiotikum behandelt werden. Im Frühstadium wird dies in der Regel über zwei bis drei Wochen in Tablettenform verabreicht. Bei der Arthro- und Neuroborreliose erfolgt die Behandlung mit Medikamenten, die über die Blutbahn (intravenös) gegeben werden.
Quelle: http://www.qualimedic.de/borreliose.html
Und wie reagierte die Familie?
Meine Kinder waren als geübte Internetsurfer mit Horrorinformationen versehen und deshalb äußerst besorgt. Sie hätten mich am liebsten gezwungen, einen Arzt aufzusuchen, wenn sie es gekonnt hätten! Aber sie kennen ihre Mutter und unterließen dann endlich solche Vorschläge, als ich ihnen androhte, keinen Besucher mehr zu empfangen, der meinen Weg nicht akzeptieren könne. Da muss man sich möglichst abschotten, denn Sorgenbittermienen, blank liegende Nerven und schlechte Ratschläge helfen einem in der Situation nicht gerade. Schweren Herzens hielten sie sich dann daran.
Meine älteste Tochter nach meiner Genesung: „ Wir waren in allergrößter Sorge, du hattest dich sehr verändert und machtest auf uns einen todkranken Eindruck. Dennoch habe ich Vertrauen gehabt, dass du alles richtig machen und es packen würdest.“
Dies Ur-Vertrauen rührte mich sehr und machte mich stolz.
Nachtrag und Vorschau auf Rohrbach
Dass ich in der Situation im Herbst 2008 nicht öffentlich hierüber berichten wollte, sondern zunächst von einem „Unfall“ sprach, versteht Ihr sicherlich, weil ich ohne Störungen von außen erst einmal wieder heil werden wollte. Ich danke allen für die wirklich warmherzigen Genesungswünsche.
Dies war also mein „Unfall“ - nun ja, genau genommen war es tatsächlich einer - ein etwas unsanfter Zusammenstoß mit einem Krabbeltierchen!
Dies wird mich auch zukünftig nicht davon abhalten, täglich ausgiebig meinen geliebten Wald aufzusuchen. Genießt ihr ihn weiterhin, es gibt keinen Grund zur Sorge. (Aber sich nach dem Urtraining etwas sorgfältiger abzusuchen, kann sicherlich nicht schaden!)
Vermeidet emotionalen Stress, lasst stattdessen mehr Freude und Gelassenheit in euer Leben, dann geht alles besser.
Ich sehe dem Treffen mit einigen von Euch in Rohrbach über Pfingsten schon sehr entgegen, bereitet Euch durch das Vorfasten vor, wie es im „Großen Gesundheits-Konz“ beschrieben ist, und dann beginnen wir gemeinsam im schönen Mühltal mit netten anderen angehenden Urköstlern das Erdfasten mit viel Bewegung in der Natur.
Ich freue mich auf Euch!
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