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Archive für Februar 2009
Meeresfrüchte - ein Segen von Mutter Natur
6.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Meine Seminargäste wollen auch schon mal gerne den Kelp persönlich sammeln und so mache ich mit den Tapfersten auch schon mal frühmorgendliche Nacht - und Nebel-Aktionen und fahre mit ihnen an die Küste zum persönlichen Ernten:
Auch den allerjüngsten Gästen schmeckt es. Besser als Kaugummi sagte mir neulich mal eine Zehnjährige:
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Tiffy
4.2.2009 von Brigitte Rondholz.
So wird sie mir immer in Erinnerung bleiben, meine Schöne! Meine Gute! Meine Liebe!
Oft dachte ich, dass sie ein reinkarnierter Philosoph ist, denn sie verstand jedes Wort.
14 Jahre lang begleitete sie uns überall hin. Dass sie nun nicht mehr um meine Beine streift, kann ich immer noch nicht begreifen. Wir vermissen sie so.
Sie war bis zur letzten Sekunde wunderschön mit ihrem glänzenden Fell.
Als sie Anfang Januar das Haus verließ, war sie putzmunter, als sie sich drei Tage später zu uns quälte mit zittrigen Beinen, markerschütterndem Weinen und vergiftetem Leib, war sie nicht mehr zu retten.
Sie starb in unseren Armen. Wir betteten sie weich auf Wärmflaschen, denn sie hatte keine gute Körpertemperatur mehr.
Ich glaube, dass wir ihr noch ein paar schöne Stunden bereitet haben. (Wir ließen sogar einen Tierarzt auf sie schauen, aber auch er gab zu, nichts mehr machen zu können.)
Als sie dann ihren letzten Atemzug gemacht hatte, bahrten wir sie auf …
… denn ich konnte mich noch nicht körperlich trennen von ihr.
Eine Woche war sie noch bei uns und ihre Seele schwebte auch erst so nach und nach von dannen.
Ruhe in Frieden, Tiffy. Wir werden dich niemals vergessen. Und Dein Sterben auch nicht.
Was sind das für Menschen?
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Liebe Rückmeldungen zu meinen Seminaren
3.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Solch ein Feedback ist wichtig ab und zu, damit weiß ich, dass mein Bemühen, die Urkost in der Praxis zu verbreiten auf fruchtbaren Boden fällt. Möge jeder dann durch sein Vorbild in seinem Umfeld ebenfalls zur Verbreitung beitragen - zum Wohle unserer schönen Erde und zum Wohlergehen von Mensch und Tier.
“Liebe Brigitte,
im Eifer unserer Anliegen im Auto kam mein Dank am Ende entschieden zu kurz, daher zu allererst: *Ganz herzlichen Dank für diese reichen Tage in offener und ehrlicher Begegnung, Zuhören, aufeinander Eingehen und dem Austausch von Erfahrungen, Informationen und Gedanken in gegenseitigem Respekt!!! und natürlich den gesunden, guten, wohlschmeckenden und vielfältigen Geschmackserlebnissen und ihrer Wohlfühlwirkung - Menschennahrung eben. Heute habe ich schon meine Stunde laufen und mein Bewegungsprogramm am Rhein untergebracht!
Dein Tagebuch im internet ist schön gemacht, werde jetzt wohl öfters darin stöbern.
Liebe Grüße und alles Gute für dich und deine Familie und Mut für deinem weiteren persönlichen Weg -
und ich freue mich schon auf Bilder von dir im Liegerad in Thailand, wenn die Zeit dafür richtig ist!
J.
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Wildpflanzen im Winter
3.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde und Leser,
immer wieder werde ich gefragt, was es denn zu dieser Jahreszeit so gibt an Wildpflanzen.
Eine Menge, denn vieles ist winterhart. Wenn es vom Schnee bedeckt ist, wird es schwieriger, aber wenn man sich die Stellen merkt, kann man auch unter dem Schnee fündig werden.
Sobald es dann wieder wärmer wird, schießen sie wieder ins Kraut:
Vogelmiere, Bibernelle, Taubnessel, Goldnessel, Hirtentäschel, Gänseblümchen, Sauerampfer, Knoblauchrauke Milzkraut, Kresse, der Bach-Ehrenpreis, welcher auch manchmal mit dem Gundermann:

verwechselt wird. Macht ja nix, beide sind essbar. Es gibt viel zu entdecken, die Hauptfarbe in der Natur ist das Grün. Denkt immer daran: In der Natur herrscht kein Mangel, sondern die Fülle und sie macht uns mit diesem Segen zu
Vergesst auch bitte das ganz normale Gras nicht. Sie ist die Pflanze mit dem höchsten Chlorophyll-Gehalt
Gras enthält alle bekannten Mineralstoffe und Vitamine. Es verfügt über fünf mal mehr Eisen als Spinat, enthält alle essentiellen Aminosäuren, 21 % Eiweiß am Gesamtgewicht und eine sehr hohe Enzymkonzentration.
Sucht euch die schmackhaften Sorten heraus und genießt es als einen Schatz der Natur!
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Jackfrüchte sind gerade im kargen Winter ein echtes Highlight
2.2.2009 von Brigitte Rondholz.
Dick eingemummelt mit mehreren Lagen, die man dann beim Laufen ablegen kann, genießt man auch so einen kalten, aber klaren Wintertag wie wir ihn gestern hier hatten(witzigerweise fiel in HH kein Schnee, obwohl wir nur 20 km entfernt sind) draußen im Wald:
Außer den Brombeerblättern findet man Moose, die wunderbar munden und reich an Vitalstoffen sind.
Ich zitiere mich mal selber aus der brandneuen NL:
“Schaut euch die prächtigen Rentiere an, die ausgewachsen rund 120 cm hoch und 200 cm lang sowie bis zu 320 kg schwer sind. Im Sommer fressen Rentiere Gräser und Moos. Im Winter graben sie mit den Hufen unter dem Schnee Moos hervor, das ihnen Saft und Kraft gibt. Nach heutiger Auffassung haben sich die Moose und Flechten vor langer Zeit, vor etwa 400 bis 450 Millionen Jahren, aus Grünalgen der Gezeitenzone entwickelt.
Das älteste Moos-Fossil, das Lebermoos, ist rund 350 Millionen Jahre alt. Weltweit kennt man über 25.000 Moosarten. Wie wenig weiß ich doch von diesen Schätzen der Natur! Auch diese Vielfalt gemahnt zur Ehrfurcht vor der Natur und verpflichtet zur Wahrung der Schöpfung.
Getrocknetes Moos ist in der Lage, viel Wasser aufnehmen zu können. Deswegen hat man es im Mittelalter als Windeln für Babys und zur Säuberung verwendet. Nun, so benutze ich es wie Toilettenpapier, wenn der Darm im Wald beim Laufen oder Urtraining auf Entleerung drängt. Finde ich überhaupt viel angenehmer als Papier, zumal die urköstliche Verdauung kaum Spuren am After hinterlässt.
Moose haben darüber hinaus auch antimikrobielle (fungizide und bakterizide) Wirkung.
Die Ureinwohner Südamerikas haben aus diesem Grund Salben daraus hergestellt und Wunden mit Moos wie ein Pflaster bedeckt. Heute noch wird aus bestimmten Moos-Arten Medizin gewonnen: zum Beispiel gegen Husten und Heiserkeit, bei Magenleiden, Durchfall, Blasenentzündung, Blutungen aller Art und als Anregungsmittel.
In der traditionellen chinesischen Medizin werden rund 40 Moosarten verwendet, etwa gegen Verbrennungen, Ekzeme, Angina und Bronchitis.
Bereits seit dem Altertum nutzten Chinesen und Ägypter Flechten als Heilpflanzen. Dem griechischen Naturforscher und Philosophen Theophrastus von Eresos, dem römischen Arzt Dioskurides und dem römischen Naturphilosophen Plinius Secundus waren Flechten als Heil- und Färbepflanzen wohl bekannt. Wie viel medizinisches Wissen ist vergessen oder unterdrückt worden!
Moose besitzen einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Nährstoffen, das „Irische Moos“ ist reich an Vitamin A, D, E, F und K und enthält viel Jod, Kalzium und Natrium.
Übrigens: Seetang ist auch eine Urpflanze!
Ich bin ein Kind der Nordseeküste, deshalb fahre ich im Winter gerne an die Nordseeküste, wo ich an der herrlichen (Reiz-)Luft zusätzlich zum Moos reichlich Seetang (Kelp) einsammeln kann.
Er ist eine reichhaltige Quelle der Vitamine A, B1, B2, B3, B6, B12, C, E, G, K und S. Er enthält mindestens 28 Mineralien einschließlich aller Spurenelemente. Zusätzlich enthält er große Mengen Jod und versorgt so die Schilddrüse und andere Drüsen. Seetang versorgt die Hypophyse und beeinflusst so den gesamten Körper. Er stimuliert den Stoffwechsel und hilft mit beim Abbau der Ablagerungen in den Arterien, der Galle und den Nieren. Seetang reinigt und stärkt den ganzen Körper und ist sehr gut für die Gesichtsfarbe, die Falten und die Haut.
Na, ist das nicht ein weiterer kostbarer Mo(o)saikstein für uns Urköstler?!”
Wieder zu Hause muss man sich gerade an solchen Tagen wunderbare Köstlichkeiten gönnen. Hier zum Beispiel die Jackfrucht, die wir am Wochenende zu Abend mit Brombeerblättern und Kelp aßen.
Ein Traum! Wer Jackfrucht noch nicht kennt - sie ist ein *Muss* und gehört zu meinen wirklichen Favoriten mit ihrem lieblichen Aroma und ihrer sättigenden Substanz:
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