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Archive für Oktober 2009
Ausgewogen essen und leben - und zwar jeden Tag!
13.10.2009 von Brigitte Rondholz.
Kürzlich verbrachte ich Tage mit einem lieben Freund, die mich sehr beglückt haben, denn es ist immer so einzigartig und wunderbar mit Gleichgesinnten zusammen zu sein.
Er hat sich durch die Lebensumstellung (vor allem auch, als er Fleisch/Fisch weg ließ) von einer schweren Knieathrose geheilt und hüpft jetzt besser als viele Zwanzigjährige durch die Gegend. Seine erstaunlichen Yogaübungen haben es auch in sich …
Hier ein paar Impressionen:
Natürlich ist ein ausgewogenes Essensangebot das A und O eines gesunden, urköstlichen Lebens:
Ab und zu muss es für Körper und Seele auch mal Durian und Co sein:
Paradies pur. Wie sagte er so schön: Wer einmal die Urkost WIRKLICH am eigenen Leibe erlebt hat, kann gar nicht wieder davon lassen. Das ist so, als ob man auf einer Insel in der Karibik war, da kann man dann auch mal zwischendurch nach Borkum fahren, aber man wird niemals diese schöne Sonneninsel vergessen und immer wieder dahin zurück wollen …
Und viel Spaß und Lachen ist auch gesund:
Und Wildis - und zwar zu JEDER Mahlzeit nicht zu knapp - und immer frisch vom Feld, um so besser, wenn noch etwas Erde dran ist …(denkt an die nützlichen Mikroorganismen!)
Wenn Ihr das macht - und Euer Verdauungstrakt gesund ist! - könnt Ihr das langweilige Analysieren Eurer Nahrung getrost den anderen überlassen und Euch schöneren Dingen des Lebens widmen …
Wenn nun bald die Kälte und der Rückgang der Wildis kommen, bitte auch die Moose, wie hier das Sternmoos, nicht vergessen:
Ein Ausflug an’s Meer bescherte uns Algen pur:
Schön, schön ,schön - auf ein baldiges Wiedersehn!
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Die Milch macht’s! Studien bestätigen Krebs und sonstige Gesundheitsgefahren
13.10.2009 von Brigitte Rondholz.
Ich zitiere:
Es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, daß der tägliche Konsum von zwei bis drei Gläsern Milch bei Männern das Risiko von Prostata-Krebs um das 2,4-fache und bei Frauen das Brust- Krebs-Risiko um das 2,2-fache erhöht. Die Professorin Dr. med. K. Michels von der Harvard University (seit 2009 an der Uni Freiburg) führte dort mit hunderttausenden (!!!) von Probanden eine Studie durch. Seitdem darf in den USA nicht mehr (anders wie bei uns) damit geworben werden, daß Milch gesundheitsfördernd sei !
Kuhmilch wird heute mit Leiden wie Asthma, Neurodermitis, Morbus-Crohn, Akne, Diabetes Typ2, Blasen- und Nierensteinen, Blähungen, Migräne, Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und Osteoporose (!!!) in Verbindung gebracht ! Letzteres ist besonders überraschend, da doch auch heute noch immer viele Ärzte bei Osteoporose zum Milchtrinken raten !
Haselnüsse, Sonnenblumenkerne, Broccoli, Roggen, Aprikosen (Brigitte fügt hinzu: Sesamsamen, alles grüne Gemüse und natürlich unsere Wildpflanzen!) und vieles mehr sind viel bessere Kalziumquellen als Milch. Ein hohe Aufnahme von tierischem Eiweiß – wie es in Milch und Fleisch vorhanden ist – raubt erwachsenen Menschen Kalzium statt welches aufzunehmen !
Kuhmilch ist immer „Mutter-Milch“ - mit den entsprechenden Hormonen. Also für die besonderen Bedürfnisse der Kälber. Nicht für die von erwachsenen Kühen, geschweige denn von Menschen. So überrascht auch nicht, daß der größte Teil der Weltbevölkerung im Erwachsenenalter keine Milch verträgt. Die so genannte „Laktose-Intoleranz“ ist demnach eigentlich keine Krankheit, sondern ein normaler Vorgang menschlicher Entwicklung.
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Wildpflanzenbuch von Heike König
7.10.2009 von Brigitte Rondholz.



Wie ermutigend und einfach schön - immer mehr Menschen werden schlau und erkennen den herausragenden Wert der wilden Pflanzen und den der veganen pflanzlichen Frischkost. Kann ja auch nicht anders sein, denn langfristig setzt sich die Wahrheit immer durch.
Heike König , eine wunderbare “Waldfee”, hat ein schönes Buch gemacht, welches Ihr Euch hier ansehen und bestellen könnt:
Auf die Wildpflanzen kommt es an! Negiert sie nicht, Ihr könnt sie gar nicht hoch genug schätzen. Ein Augen- und ein Gaumenschmaus - ich liebe sie!
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Auch im Herbst - ein Leben wie im Paradies
2.10.2009 von Brigitte Rondholz.
Am gestrigen Vegetariertag waren wir bei schon etwas kühleren und herbstlichen Temperaturen in Wedel an der Elbe. Dort ist es zu jeder Jahreszeit schön. Gisela lebt schon lange vegetarisch, aber nun hat sie die urköstliche Kurve gekriegt. Darüber freue ich mich sehr. Besonders, weil sie mit großem Genuss die nun noch einmal kräftig ins Kraut schießenden Wildis verputzt.
Unser gestriges Abendessen. Zur Auswahl:
Herrlich reife Mangos von Tropenkost.de, göttliche Passionsfrüchte von Orkos (unbedingt mal probieren, ist neu im Sortiment), fruchtige rote Grapefruit, Rambutan und Mangustan. Einfach paradiesisch schön.
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Immer mehr Menschen sagen: Fleisch? Nein, danke!
1.10.2009 von Brigitte Rondholz.
Warum eigentlich kein Fleisch? Nun, dafür gibt es viele Gründe (nicht nur am heutigen Welt-Vegetariertag) - ein paar gute könnt Ihr hier sehen:
Dass wir von Haus aus keine Fleischfresser oder “Jäger” sind, ist auch wissenschaftlich gut belegt:
Und hier ein Erfahrungsbericht von einer Frau, die auf ihrem Weg so einige Hürden zu nehmen hatte, irgendwann sogar dem Instinkto-WAHN aufgesessen war und dann doch noch klug wurde. Meine allerherzlichsten Glückwünsche dazu, denn es gelingt nicht allen, sich aus diesem Gespinst aus Halbwahrheiten und Einbildungen zu befreien!
Hier ihr Bericht:
Von der Rohkost zur Urkost
Ich bin durch die Hölle gegangen, um zu erkennen, dass irren nicht nur menschlich, sondern auch tödlich ist, wenn der Irrglaube nicht aufgegeben wird.
Im Grunde fing alles ganz harmlos vor über 15 Jahren an. Über fit for life kam ich immer mehr zur veganen Rohkost und praktizierte diese über viele Jahre. Neben vielen Salaten und Obst machte ich mir täglich literweise Obst- und Gemüsesäfte. In Kombination mit meiner vielen Bewegung als Fitness Studiobesitzerin und Trainerin klappte dies recht gut. Bis…
Ich erlitt einige emotionale Schläge, die ich nicht so einfach wegstecken konnte, was spielt schlussendlich keine Rolle mehr, habe dies oft genug durchgekaut. Auf jeden Fall wurde ich kränker und kränker, die Qualität meiner Ernährung ließ nach (was mir damals jedoch nicht wirklich bewusst war) und der Stress stiegt an.
Ich brach mit der veganen Rohkost und praktizierte fast ein Jahr Instincto, überlebte eine Fischvergiftung und machte die Erfahrung von Hochphasen durch den Genuss von Fisch. So muss es sein, wenn man Drogen nimmt. Auch tat es mir gut, zu einer Gruppe zu gehören. Geprägt durch meine Kindheit hatte ich da ein sehr großes Defizit. Ich nahm zu wurde jedoch stutzig, als ich anfing „Schlacken“ einzulagern. So etwas wie Cellulite kannte ich nicht. Ein erfahrener Instincto meinte, dies sei Entgiftung. Der Besuch mehrer Rohkosttreffen ließ mich wieder Abstand nehmen von dieser Ernährung und ich verfiel nach vielen Jahren wieder der Kochkost.
Ich resignierte und wusste nicht was tun. So fand ich meinen Weg zur vegetarischen Rohkost, zunächst mit Rohmilchkäse, dann mit Budwigquark und schlussendlich wieder Rohmilchkäse. Diese praktizierte ich über 2 Jahre.Es ging mir nicht gut, nicht schlecht, so wie den meisten eben, aber…
Im Frühjahr 2008 fing meine rechter Schulter an zu schmerzen und ich konnte sie nicht mehr so ganz bewegen. Gut ich arbeitete auf dem Acker und massierte in einer Freizeitanlage, dies mag wohl auch eine Rolle gespielt haben. Als jedoch auch mein Mann Schulterschmerzen bekam und dies immer nach dem Genuss von Rohmilchkäse, setzte ich diesen ab. Mittlerweile hatte meine Verschlackung weiterzugenommen und ich auch. Es war noch immer ok, laut der „Normalesser“, aber nicht für mich.
Meine Schulterschmerzen verschlimmerten sich so sehr, dass ich Ende April meine Arbeit aufgab. Zum Glück hatten wir seit 4 Wochen unseren eigenen Bio Obst- und Gemüsemarkt, sonst wären wir finanziell sehr aufgeschmissen gewesen. Ich wurde nachts alle Stunde vor Schmerzen wach. Was habe ich nicht alles an alternativen Therapien versucht, kaum Besserung. Erst als mir Anfang Juli beim Essen die Gabel aus der Hand fiel, kam mir der Gedanke, dass ich alles in meinem Leben verändert hatte, außer meiner Ernährung. Gut ich aß 80 % roh, den Rest Gemüse, etwas Brot, etwas Schokolade, mal ein paar Nudeln, doch offensichtlich reichte das nicht für meine Heilung. Ich ging ganz zur veganen Rohkost zurück, nahm 2 kg ab und es ging etwas besser, doch meine Schulter besserte sich kaum.
Nach fünf Wochen konsequenter Rohkost, die mir eigentlich schmeckte, verfiel ich für ein paar Tage wieder Brot und Schokolade. Aus Frust. Ich wusste mir einfach keinen Rat mehr. In meiner Verzweiflung streifte ich viele Stunden durch die Wälder und zupfte an den Blätter rum, aß einige, aß etwas Brennnessel, aß mehr Brennnessel, aß sehr viele Brennnessel und es wurde etwas besser. Eines nachts wachte ich auf und wusste ich musste nun auch auf den angemachten Salat (Salz) verzichten.
Im Grunde war ich jetzt bei der Urkost angelangt, ohne es genau zu merken und was soll ich sagen. Innerhalb einer Woche hatten sich die Schmerzen in meiner Schulter um 50 % reduziert und ich hatte 2,5 kg abgenommen. Ich meldete mich beim Bund für Gesundheit an, musste aber wegen Urlaub noch zwei Wochen auf den großen Konz warten. Pünktlich zum Start meines Erdfasten hielt ich ihn in meinen Händen und lass jeden Tag darin. Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln und mir immer wieder die Frage stellen: „Wieso hast du alles an Rohkostliteratur gelesen, nur dieses Buch nicht?“
Ja was soll ich sagen, ich habe das Fasten überlebt, allerdings am 6. Tag abgebrochen. Warum? Darüber berichte ich in meinem Bericht „Erdfasten“.
Soweit der beeindruckende Bericht.
Urkost vom feinsten, was gibt es Besseres?
Dazu passend diese Zuschrift:
“Liebe Brigitte,
ich stehe voll und ganz hinter der Urkost. Meine Ernährungsumstellung war erfolgreich, und ich habe schon 2 kg zugenommen.
Ich möchte Dir nochmals herzlich danken für Deine liebenswürdige Gastfreundschaft und Empfehlungen. Von Herzen grüßt Dich Deine J.”
Ja, auch Zunehmen ist sehr gut möglich - ganz nach Bedarf!
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