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Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Urkost-Blog zur Urkost des Menschen - einfach, vegan und schön! für Januar, 2010.

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Archive für Januar 2010

B-12-Mangel haben vegane FRISCHköstler (Urmethodiker) nicht zu fürchten


Dass unsere pflanzlichen Nahrungsmittel die gesündesten sind, weiß mittlerweile wohl jedes Kind.

Was gibt es Besseres, als sich nach einer Kneipp-Kur im Schnee warm einzupuscheln und eine gehaltvolle Kokosnuss zu trinken?

Dennoch erreichen mich immer wieder Zuschriften zu diesem Thema. Auch in instinktofreundlichen Foren holt man die B-12-Lüge der Fleischlobbyisten immer wieder gerne heraus, um die pflanzliche Lebensweise zu diffamieren. Die B-12-Lüge ist die letzte Bastion, die Fleischanhänger oder Verhökerer von Nahrungsergänzungsmitteln nicht aufgeben wollen und so müssen wir - auch wenn es langsam langweilig wird! - immer wieder aufklären und die richtigen Fakten verbreiten. Here we go again …

Dabei steht längst fest, dass im Vergleich zu Fleischessern Veganer länger leben, seltener ernsthaft erkranken, weniger Herz- und Krebserkrankungen haben und ein niedrigeres Herzinfarkt-Risiko tragen. Und unsere Urkost bietet eine rundum adäquate Zufuhr aller notwendigen Nährstoffe, wie wir aus eigener Erfahrung wissen.

An einem Mangel an Vitamin B12 leiden häufig Menschen, die oft tierische Produkte essen, die ja eigentlich reich an B12 sind. Das berichten Forscher im “American Journal of Clinical Nutrition” (Bd. 74, S. 157) nach einer Untersuchung im indischen Staat Maharashtra.

Zur Erinnerung:

B12 wird weder von Tieren noch von Pflanzen produziert. Es wird nur von Mikroorganismen, wie Bakterien und Algen, hergestellt. B12-produzierende Organismen bleiben auf Wildpflanzen natürlich erhalten. Übertriebene Hygiene wirkt da also kontraproduktiv.

  • Ein Vitamin B12 Mangel hat hauptsächlich mit der Denaturierung unserer Nahrung zu tun.
  • Die Hauptursachen für einen Vitamin-B12-Mangel sind entweder eine gestörte Aufnahme des Vitamins im Darm oder die mangelnde Zufuhr über die Nahrung (was bei Urköstlern auszuschließen ist)
  • Ein Mangel am so genannten Intrinsic Factor kommt am häufigsten vor. Dies ist ein Stoff, der im Magen produziert wird und für die Aufnahme von Vitamin B12 im Dünndarm verantwortlich ist. Ein Mangel tritt bei folgenden Erkrankungen auf:
    ( Im Rahmen einer chronischen Magenentzündung (Autoimmun-Gastritis) werden Antikörpern produziert, die sich gegen jene Zellen im Magen richten, welche den Intrinsic-Factor produzieren. Die Zellen werden zerstört und mit der Zeit entwickelt sich ein Mangel an Vitamin B12. Die Folge ist eine Vitamin-B12- Mangelanämie (perniziöse Anämie).)
  • Dünndarmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn), Erkrankungen durch den Fischbandwurm (Übertragungen hauptsächlich durch rohen Fisch!), bakterielle Fehlbesiedlung des Darms bzw. die chirurgische Entfernung großer Dünndarmabschnitte können zur Folge haben, dass die Aufnahme von Vitamin B12 gestört ist. Im Urkostforum fasste ich wie folgt zusammen:
  • Neueste Erkenntnis: Die größten Anstrengungen, den Menschen einen B-12-Mangel einzureden, kommen von der “Nahrungsmittelergänzungsindustrie” aus USA (und wird hier Deutschland willfährig und wieder einmal völlig unkritisch kopiert) - nicht von der Fleischmafia! Seid immer kritisch und wachsam und la la la … lasst Euch nicht verar******!
  • Lest dies bitte sorgsam:
    Es gibt unter Urkost keinen Mangel - welcher Art auch immer. Und schon gar keinen B-12-Mangel!
     
  • Forschungen haben ergeben:
  • Es findet eine körpereigene Vitamin B12-Produktion im unteren Dünndarm und Dickdarm beim Menschen statt, wenn er gesund ist. Viele Fleischesser sind es nicht und haben DESWEGEN einen B-12-Mangel! Dr. Dr. Probst und Prof. Herbert haben darüber ausreichend geforscht und geschrieben. Aber dies spricht sich langsam, aber stetig auch in rein schulmedizinisch orientierten Kreisen herum: “Vitamin B12 ist an der Bildung von roten Blutkörperchen beteiligt. Es kann nur von Mikroorganismen gebildet werden. Dieser Tatsache haben wir es zu verdanken, daß wir einen Teil unseres täglichen Bedarfs sozusagen “von innen” decken können, da die natürliche Darmflora dieses Vitamin bildet.
    Vitamin K ist unentbehrlich für die Blutgerinnung. Bei Vitamin K-Mangel ist die Blutgerinnung verlangsamt und Blutungen im Körper treten auf. Soweit kommt es aber nur sehr selten, denn wie beim Vitamin B12 können wir unseren täglichen Bedarf mit Hilfe fleißiger Darmbakterien decken, die es für uns produzieren. Allerdings muß man bedenken, daß viele Medikamente (z. B. Antibiotika) die natürliche Darmflora schädigen können.”

    Quelle: Kreiskrankenhaus Hameln
    Wichtig für Kranke und Schlechtkostesser:Im Rahmen einer chronischen Magenentzündung (Autoimmun-Gastritis) kommt es zur Produktion von Antikörpern gegen die Intrinsic-Factor-produzierenden Zellen im Magen. Dadurch werden diese Zellen zerstört, und mit der Zeit entwickelt sich ein Mangel an Vitamin B12. Dies hat eine Vitamin-B12- Mangelanämie (perniziöse Anämie) zur Folge.
    Dünndarmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn), Fischbandwurmerkrankungen, bakterielle Fehlbesiedlung des Darms bzw. die chirurgische Entfernung großer Dünndarmabschnitte können zur Folge haben, dass die Aufnahme von Vitamin B12 gestört ist!)
    Das hohe Ballaststoffaufkommen der Urkost sorgt für eine reichliche Bakterienbesiedlung, die dann das B-12 herstellen. Wichtig ist es, dies immer wieder zu betonen, weil es immer wieder missverstanden oder von interessierter Seit immer wieder falsch lanciert wird:B-12 ist nicht per se im Fleisch/Fisch enthalten, sondern wird von Bakterien gebildet! Es ist also keine Gabe des Tierreichs, wie oft suggeriert wird von den fleischessenden Interessengruppen, es sei denn, man zählt die Bakterien zum Tierreich. Und es würde auch meinem Biologieunterricht widersprechen. Auf jeden Fall betrachte ich alle Mikroorganismen als wertvoll und notwendig, und sie schaden uns sicherlich nicht, wenn unser Körper sich in der naturgemäßen Balance befindet und entsprechend gesund ist.
  • Aber auch die Resorptionsbedingung durch von außen zugeführter Bakterien ist bei uns gesunden Menschen mit der ausreichenden Konzentration des Intrinsic-Faktors gegeben, einem speziellen Protein, das von der Magenschleimhaut gebildet und in die Darmregion geschleust wird. WENN man keine übertriebene Mundhygiene mit bakterienzerstörender Zahnpasta betreibt, sondern seine Zähne natürlich (nur mit Wasser oder ein wenig Heilerde und einer weichen Bürste) reinigt, können diese Bakterien ebenfalls einen Beitrag zur Versorung gewährleisten.
  • Die Wildpflanzen sollten nicht übertrieben gereinigt werden, worauf Franz Konz und ich immer wieder hinweisen. Auf ihnen befindert sich immer eine Schicht aus Blütenstaub und anderem “Dreck” , also Heerscharen nützlicher Bakterien, die das B-12 bilden. Der Acker- oder Waldboden selbst ist mit seiner unglaublich reichhaltigen Bakterienflora ein wahres “Vitamin B12- Paradies”.
  • Auch hier kann man wieder von den Kindern lernen, die immer mal ein bißchen “Dreck” futtern, wenn sie in einem natürlichen Kontext aufwachsen!
  • Auch die Wildpflanzen sind von großer Bedeutung, besonders die Bitterstoffe.
    Sie helfen, Nährstoffe besser ins Blut aufzunehmen. Vor allem fettlösliche Vitamine A, D, E, K und B 12 und Eisen. Dadurch wird unter anderem die Blutbildung angeregt und der Blutarmut vorgebeugt.
  • WICHTIG für “Instinkto”-Ideologen (rohfleischessende Rohköstler): Dazu muss man ausdrücklich KEIN Gammelfleisch fressen, im Gegenteil, denn B-12-Mangel wird, wie schon gesagt, vermehrt bei Fleischessern festgestellt. Wichtig auch: Keine Pillen (!) schlucken. Weder Verhütungspillen, noch Antibiotika. NIEMALS Alkohol trinken und keine Drogen nehmen, weil dies den Darm und sein gesundes Funktionieren zerstört!
  • Der Bedarf an B12 ist bei Ernährung mit reiner Pflanzenkost wesentlich geringer als beim Verzehr von “Tierprodukten”. Man nimmt an, dass dies darauf beruht, dass die Veganer und besonders natürlich die veganen Rohköstler durch den reichlichen Genuss von Frisch-Grünkost viel mehr Folsäure zu sich nehmen, die beim Blutaufbau das Vitamin B12 teilweise ersetzen kann. Da die Folsäure thermolabil ist, kann Kochen die Hälfte der Folsäure vernichten.
  • Das, was wir PRAKTIKER seit vielen Jahrzehnten wissen, müssen nun auch die Wissenschaftler zugeben: Vegane Ernährung ist immer optimal in jeder Phase des Lebens. Kann ja auch nicht anders sein, denn vegane Frischkost ist
  • DIE Menschennahrung schlechthin! Im letzten Jahr schrieb ich in einem Artikel für die NL:Beweise sind längst da: Es findet eine körpereigene Vitamin B 12-Produktion im unteren Dünndarm und Dickdarm beim Menschen statt, wenn er gesund istSchon in den fünfziger Jahren stellte eine Vitamin B12 Konferenz fest, dass Vitamin B- Mangel nicht ein Mangel in der Nahrung ist, sondern die Unfähigkeit einiger geschädigter Menschen ist, es zu absorbieren. (Proceedings of the Nutrition Society, 71st Scientific Meeting, London School of Hygiene and Tropical Medicine, January 5, 1952, p. 295)Es wurde von Dr. Wolfgang Tilling nachgewiesen, dass B 12 im Darm (im unteren Dünndarm (Ileum) und Dickdarm) produziert und von gesunden Menschen genügend resorbiert werden kann. In Studien wurde auch nachgewiesen, dass Kinder, die noch nie in ihrem Leben Tierschlechtkost bekommen haben, reichlich mit Vitamin B 12 versorgt waren. Dr. Dr. Probst und Prof. Herbert haben darüber ausreichend geforscht oder geschrieben.„Dreck“, Ballaststoffe und Co – Urkost, das Beste aus der Natur

    Das hohe Ballaststoffaufkommen der Urkost sorgt für eine reichliche Bakterienbesiedlung, die das B 12 herstellen.

    Und die Resorptionsbedingungen durch von außen zugeführte Bakterien ist bei gesunden Menschen mit der ausreichenden Konzentration des Intrinsic-Faktors hervorragend gegeben, einem speziellen Protein, das von der Magenschleimhaut gebildet und in die Darmregion geschleust wird.

    Wenn man keine übertriebene Mundhygiene mit bakterienzerstörender Zahnpasta betreibt, sondern seine Zähne natürlich nur mit Wasser oder ein wenig Heilerde und einer weichen Bürste möglichst vom „Zahnbürstenbaum (Miswak Siwak die natürliche Zahnbürste aus dem Arakbaum) reinigt, können diese Bakterien ebenfalls einen Beitrag zur Versorgung gewährleisten.

    Natürlich sollten die Wildpflanzen nicht übertrieben gereinigt werden, worauf Franz Konz und ich immer wieder hinweisen. (Sucht dort eure täglichen Wildpflanzen, wo keine Hunde ihr Geschäft verrichten, das ist wohl jedem mitdenkenden Menschen klar.) Auf ihnen befindet sich immer eine Schicht aus Blütenstaub und anderem “Dreck”, also Heerscharen nützlicher Bakterien, die das B 12 bilden.

    Der Acker- oder Waldboden selbst ist mit seiner unglaublich reichhaltigen Bakterienflora ein wahres “Vitamin B 12- Paradies”. – immer mal die Banane in einen frisch aufgeworfenen Maulwurfshügel stippen oder eine Prise im Vorbeigehen naschen Auch hier kann man wieder von den Kindern lernen, die oft mal ein bisschen “Dreck” futtern, wenn sie in einem natürlichen Kontext aufwachsen! Meerespflanzen nicht vergessen, auch darüber schreib ich oft in letzter Zeit, zuletzt in der NL 1/2009)

    Die Wildpflanzen sind auch wegen der Bitterstoffe von großer Bedeutung. Sie helfen, Nährstoffe besser ins Blut aufzunehmen. Vor allem fettlösliche Vitamine A, D, E, K und eben B 12 und Eisen. Auch dadurch werden Blutbildung angeregt und Blutarmut vorgebeugt.

    Vitamin B 12 ist in Nahrungsmittelmikrogrammen auch in Gemüse, Pflanzen, frisch aus der Erde geernteten Karotten, Topinambur, Roter Bete, Soja etc. enthalten. In Sanddorn soviel wie in der berüchtigten Leber.

    Und noch wichtiger ist, dass B 12 dann im gesamten B-Vitamin-Komplex eingebunden ist, so wie die Natur es für uns vorgesehen hat, denn in der Natur finden wir kein vereinzeltes, vom Rest isoliertes B - Vitamin. Daraus folgt glasklar, dass natürliche Formen der B- Vitamine den synthetischen Formen vorzuziehen sind, da die natürlichen Formen alle B- Faktoren haben, sogar diejenigen, die noch nicht bekannt sind - plus der wichtigen Enzyme.

    Das sollte alle nachdenklich machen, die immer noch an Substitutionen glauben.

    Es ist weiterhin bekannt, dass Mandeln, Spargel, Bohnen, Cashewnüsse, Linsen, Erdnüsse, Pekannüsse, Avocados, Rosenkohl, Blumenkohl, Kohl, Pflaumen, Rosinen und Walnüsse viel Vitamin B1 enthalten.

    Da, wie gesagt, alle B Vitamine gewöhnlich zusammen gruppiert werden, ist es logisch und mehr als wahrscheinlich, dass Vitamin B 12 in diesen und anderen Gemüsenahrungsmitteln vorhanden ist.

    Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir uns nicht auf Pillen, Pülverchen, getrocknete Algen oder getötete Tiere verlassen müssen, um unser Vitamin B 12 oder alles andere, noch Unentdeckte, was wir zum Leben brauchen, zu sichern.

    Wir sind gut genährt, fit und gesünder, wenn wir nur die Nahrungsmittel essen, an die wir grundsätzlich genetisch angepasst sind. (Genetische Veränderungen verlaufen äußerst langsam, 0,5 % in rund zwei Millionen Jahren)

    Lasst Euch nicht von wankelmütigen Leuten im Internet verunsichern, die alle paar Jahre eine „andere Sau durchs Dorf treiben“: Mal stehen unsere guten Früchte auf dem Index („zu viel Zucker…“), mal sind Fettfrüchte ein „No-No“! Wiederum andere wollen uns unsere Wildpflanzen madig machen.

    Noch Verwirrtere halten verwesende Tierleichen für das Non-Plus-Ultra. Gebt diesen Verwirrungen und Verirrungen keine Chance, sondern informiert euch.

    Fazit

    Die Natur schuf uns Menschen, und sie gab uns selbstverständlich auch die richtige Nahrung dazu, so wie alle Lebewesen ihre artspezifische Nahrung erhielten. Und, liebe stillende Mütter, die Ihr kein schwermetallbelastetes Fleisch, Eier, oder Fisch zu euch nehmt, Ihr müsst Euch schon mal gar nicht sorgen, denn Muttermilch ist einfach PERFEKT, wenn man sie nicht mit artwidriger Nahrung tierischen Ursprungs verseucht.

    Lernt und verinnerlicht diese Grundsätze und tretet für sie ein.

    Dies sind wir uns, unseren Kinder, den hilflosen Tieren und unserem gesamten Planeten schuldig.

  • Quellen:
  • http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=152763
  • http://wiki25.parsimony.net/cgi-bin/wiki/program/db-view.cgi?wiki63512;ProfProbstZuVitaminB
  • http://www.vegetarismus.ch/info/28.htm
  • http://www.univie.ac.at/ave/artikel/vitaminb12.htm
  • http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/08/30/153a1101.asp?cat=/medizin/ernaehrunghttp://www.vegetarismus.ch/heft/2003-3/vegetarische_ernaehrung.htmhttp://www.vegetarierbund.de/nv/dv/dv_1984_4__Das_Vitamin_B12,_Dr_med_
  • M_O_Bruker.htm
  • Urmethodik - und alles wird alles von Jahr zu Jahr besser!

    Liebe Freunde,

    zwei Leserbriefe erreichten mich heute morgen zu diesem BLOG:

    “Liebe Brigitte ! siehst aus wie ein junges Mädchen auf den letzten Nackedeibildern im Schnee . Wo andere schon leicht Bindegewebe in Verformungen legen scheinst du immun zu sein . Es stockt einem schon etwas der Atem wenn man deinen Mut zu solchen Bildern sieht . Das zeigt mir das du sehr selbstsicher bist . Irgendwie klingt dein Ton beim Schreiben wärmer . ( gibts da einen Grund ? ) Und von Schwangerschaften / Streifen usw. auch keine Merkmale . Obwohl das verzeihbar wäre . Ist eben auch ne natürliche Sache . Genauso natürlich wie die Bewunderung zu solch einem Schnee-Modell . Mir als Fotograf würde sicher auch sehr warm wenn ich die Bilder geschossen hätte . Wieder was natürliches .
    nun bleib so .
    beste Grüße Georg / der mittlerweile auch 4 Enkel hat”

    Und:

    Liebe Brigitte,
    lach jetzt nicht, aber meine Frau hat Angst, dass die Urkost sie “zu dick” machen würde, da kommen mir Deine Bilder gerade recht!!! Bei mir klappt alles tadellos, so wie wir es im Sommer bei Dir gelernt haben, aber sie läßt sich immer sofort verunsichern, wenn sie über Mangelerscheinungen liest. Auf der einen Seite fühlt sie sich “zu dick”, auf der anderen Seite befürchtet sie Mängel, manchmal weiß ich nicht mehr, was ich sagen soll, wenn sie mit den “Genen” kommt, die bei ihr nicht so gut wie bei Dir wären” […].

    Hm - was soll man sagen? Zuerst einmal freue ich mich natürlich - wie jede Frau! - über Komplimente, aber nur über solche, die mir direkt ins Gesicht gesagt werden. :-)
    (Denn: Papier und PC sind geduldig, nicht?)

    Ich stelle solche Bilder auch nicht ein, um mich in den Vordergrund zu stellen, so nach dem Motto: “Seht her, wie toll ich bin!”

    Nein, meine Motivation liegt einzig und allein darin, die Menschen von dem hohen WERT der Urmethodik zu überzeugen, denn für viele Menschen sagen Bilder mehr als tausend Worte.

    Zu der Furcht vor “Mangelerscheinungen”.

    Nun dazu muss man sagen:

    Solange es Profiteure der Nahrungsaufnahme von uns Menschen /Tieren gibt, wird dies Gerede nicht aufhören.

    Ich schmunzele mittlerweile darüber, wenn Leute, die “Nahrungsergänzungsmittel” “B-12″, getrocknete Kräuter (Brennesseln das kg für € 37, 80 (!! ), obwohl es die GRATIS und frisch en masse draußen in der Natur gibt) und massenweise Trockenfrüchte verhökern, sich immer wieder bemühen, den Mythos oder besser: die Mär von Mangelerscheinungen aufrecht zu erhalten.

    (Besonders übel und fast tragisch ist es, wenn jeder weiß, dass sie selber seit Jahren die Urkost nicht REGELGERECHT hinbekommen, nicht einmal die einfache Rohkost …).

    Oder noch schlimmer: Wenn Fleischfresser meinen, uns Urköstlern erzählen zu müssen, welche gar schröcklichen Dinge uns erwarten, wenn wir keine Leichenteile essen. Horrible, gell? :-) (Da kann man ja genauso gut die Jäger über das Verbrechen der Jagd befragen und staunend den Mord an Unschuldigen als “Hege und Pflege” zur Kenntnis nehmen .. ts ts ts)

    Nun gut, jeder ist seines Glückes Schmied, ich lehne es ab, für jeden und alles Verantwortung zu tragen, aber ich werde es niemals lassen, alle Menschen von den hervorragenden Ergebnissen der veganen Frischkost zu berichten, die ich an mir und vielen anderen Urköstlern beobachten konnte. Das bin ich mir und allen Tieren, die dadurch weniger leiden müssen, schuldig.

    Und im Gegensatz zu den Laberern und Klugscheißern im Internet, kann ich dies auch beweisen, denn unzählige Menschen besuchten mich schon vor Ort bei meinen Seminaren. (Apropos: Im März ist noch ein Platz frei!) :-)

    Zu dick werden?

    Ohne Fleiß kein Preis!

    Ja, unsere pflanzliche Kost ist SEHR hochwertig und da muss man schon ein bisserl sportlich was tun, wenn man älter wird - was wir ja alle werden, nicht? (”Wer nicht alt werden will, muss jung sterben” , pflegte meine Omi immer zu sagen …)

    Ich habe an mir festgestellt, dass meine Figur sich durch die Urkost und das Urtraining in all den Jahren zum Positiven verwandelt hat.

    Richtig: Von Jahr zu Jahr wird die Figur besser und nicht schlechter, so wie ich das in meiner Jugend erwartet hatte. Ist das nicht toll? :-)

    Es gab auch mal Zeiten, da hatte ich mehr Speck auf den Hüften, aber das Gute ist:

    Wir haben es selbst in der Hand! Wir können unsere Körper so modellieren, wie wir es wollen. (Bestimmte Vorgaben kann man natürlich nicht umgehen, aus mir wird nie eine “Pamela Anderson” oder wie all die aufgeblasenen Busenmodels heißen mögen, aber wer will das schon sein? Mir reicht das, was ich habe vollkommen und ich habe auch noch nie einen Mann erlebt, dem das nicht reichte, ähem … )

    Was ich damit sagen will?

    Nehmt Euren Körper so an, wie er ist -  sozusagen als “Rohmasse” und dann legt Euch ins Zeug, das Beste daraus zu machen!

    Immer die richtige Nahrung (nur rein pflanzliche Frischkost!) zuführen und mindestens 2 Stunden am Tag körperliches Training machen. (Wenn Euch dies zu viel ist von 24 Stunden, dann müsst Ihr den Naturschlaf praktizieren, dann habt Ihr plötzlich Zeit wie Heu dazu. :-) )  Es lohnt sich!

    Ehrlich gesagt, sehe ich jetzt besser aus als mit dreißig!

    Und auch dies ist meine Botschaft an alle Frauen: Grämt Euch nicht über das Älterwerden.

    Im Gegenteil! Es ist toll, älter (und weiser) zu werden: Das Selbstbewusstsein wächst und die Unsicherheiten der Jugend verschwinden - und dies ist ein ganz ganz tolles Gefühl.

    Wenn das so weitergeht (und ich bin sicher, das tut es!), stelle ich auch mit achtzig noch solche Bilder hier rein (hi hi hi):

    Und nicht vergessen: Auch in einem Winter wie heuer (gestern geknippst!):



    sorgt die Natur bestens für uns!

    Jede Menge Moosausbeute:



    Und jede Menge knuspriger Brombeerblätter:

    Und gestern habe ich Euch mal wieder die Nahrung des gestrigen Tages auf ein Tablett gelegt (heute wird es wieder was anderes sein, das sind halt immer nur Momentaufnahmen bei der Vielfalt der Urkost, nicht?)

    Ich aß davon: Die Hälfe der Kokosnuss, die es in hervorragender Qualität bei Tropenkost.de als Pagoden gibt, aber zur Zeit auch in bester Bioquualität als gereifte Exemplare für 99 Cent bei “Edeka” gibt. Jede Menge Moose und Bromberblätter, sowie Rucola und ein paar Spinatblätter, Tomaten, Brokkoli (den ich am liebsten zusammen mit ein paar Paranüssen knabbere) ein Stück Gurke, eine halbe Avo, eine gelbe Paprika und eine Mango. Preiswert und gut.

    Dies machte mich pappsatt und zufrieden. Wer da noch von “Mangel” schwätzt und dazu glaubt, sich getrocknetes, überteuertes  Zeugs als “Ergänzung”einpfeifen zu müssen, dem ist nicht mehr zu helfen, oder? :-)

    So, jetzt wird es hell und ich gehe raus zum Trainieren.

    Ich wünsche Euch allen, besonders den netten Leserbriefschreibern, die mich zu diesem Eintrag heute morgen inspirierten, einen bezaubernden Sonntag!

    Nackig im Schnee mit Moos als Frostschutzmittel

    Nun ist der Januar fast zu Ende und es schneit immer noch.

    Weihnachten sind solche Bilder schön, aber jetzt? (Das sind wir hier oben an der Küste gar nicht mehr gewöhnt)

    Ich friere …  naja, jedenfalls heute morgen, als ich zum Schneeschippen

    rausging:

    Aber was soll man machen?

    Ein bisschen Spaß muss sein - ganz klar:

    >

    Und dann runter mit den Klamotten:

    Sich nackig im Schnee zu wälzen macht echt Spaß, probiert es mal aus und es macht warm!

    Aber das ist jetzt eine andere Geschichte, die ich Euch vielleicht morgen früh erzähle.

    Jetzt gehe ich erst einmal zum Brombeerblätter und Moos sammeln in den Wald.

    Schließlich werden die Rentiere davon auch groß und stark, nicht?

    Wusstet Ihr, dass “Moose eine bestimmte Chemikalie enthält, die ihr Blut davon abhält zu gefrieren, wenn sie durch die eisige Arktis-Region ziehen. Das Moos ist fürs Rentier also wie das Frostschutzmittel für die Scheibenwischanlage im Auto.”

    Quelle

    Vor etwa einem Jahr schrieb ich in der “Natürlich Leben!” zu Moosen:


    “Schaut euch die prächtigen Rentiere an, die ausgewachsen rund 120 cm hoch und 200 cm lang sowie bis zu 320 kg schwer sind. Im Sommer fressen Rentiere Gräser und Moos. Im Winter graben sie mit den Hufen unter dem Schnee Moos hervor, das ihnen Saft und Kraft gibt. Nach heutiger Auffassung haben sich die Moose und Flechten vor langer Zeit, vor etwa 400 bis 450 Millionen Jahren, aus Grünalgen der Gezeitenzone entwickelt.
    Das älteste Moos-Fossil, das Lebermoos, ist rund 350 Millionen Jahre alt. Weltweit kennt man über 25.000 Moosarten. Wie wenig weiß ich doch von diesen Schätzen der Natur! Auch diese Vielfalt gemahnt zur Ehrfurcht vor der Natur und verpflichtet zur Wahrung der Schöpfung.

    Getrocknetes Moos ist in der Lage, viel Wasser aufnehmen zu können. Deswegen hat man es im Mittelalter als Windeln für Babys und zur Säuberung verwendet. Nun, so benutze ich es wie Toilettenpapier, wenn der Darm im Wald beim Laufen oder Urtraining auf Entleerung drängt. Finde ich überhaupt viel angenehmer als Papier, zumal die urköstliche Verdauung kaum Spuren am After hinterlässt.

    Moose haben darüber hinaus auch antimikrobielle (fungizide und bakterizide) Wirkung.
    Die Ureinwohner Südamerikas haben aus diesem Grund Salben daraus hergestellt und Wunden mit Moos wie ein Pflaster bedeckt. Heute noch wird aus bestimmten Moos-Arten Medizin gewonnen: zum Beispiel gegen Husten und Heiserkeit, bei Magenleiden, Durchfall, Blasenentzündung, Blutungen aller Art und als Anregungsmittel.

    In der traditionellen chinesischen Medizin werden rund 40 Moosarten verwendet, etwa gegen Verbrennungen, Ekzeme, Angina und Bronchitis.
    Bereits seit dem Altertum nutzten Chinesen und Ägypter Flechten als Heilpflanzen. Dem griechischen Naturforscher und Philosophen Theophrastus von Eresos, dem römischen Arzt Dioskurides und dem römischen Naturphilosophen Plinius Secundus waren Flechten als Heil- und Färbepflanzen wohl bekannt. Wie viel medizinisches Wissen ist vergessen oder unterdrückt worden!

    Moose besitzen einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Nährstoffen, das „Irische Moos“ ist reich an Vitamin A, D, E, F und K und enthält viel Jod, Kalzium und Natrium.

    Das Urtraining hält uns gerade auch im Winter stark und fit!

    Liebe Freunde,


    da Ihr meine Schneebilder so liebt und mir so ausnahmslos bezaubernde Rückmeldungen geschrieben habt, hier noch Weitere aus der Serie (habt Spaß - mir hat es jedenfalls Spaß gemacht! :-) )

    Es ist nicht mehr ganz so kalt und so mache ich auch meine Übungen wieder halb drinnen und halb draußen. Heute morgen:

    Leider kann ich im Moment nicht in meinem Zauberwald laufen, weil die Wege total vereist sind, und so begnüge ich mich zur Zeit mit meinem Stepper, der unter dem Verandadach meines Gartenhäuschens steht:

    Und meine Muckis wachsen weiter wie doll, dank der guten veganen Rohkost (Urkost!):

    Anti-Krebs-Killer: Lebensmittel, die gegen Zellentartung wirken

    Brokkoli, Wirsing, Grünkohl,  Ananas, Aprikosen, Granatäpfel, Durian, Jackfrucht, Cempedak, Papayas, Passionsfrucht,  Hagebutten, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Kaktusfeigen, Haselnüsse, Paranüsse, Mohrrüben, Rosenkohl, Spinat, Tomaten, Sanddorn, Rote Beete, Grapefrucht, Mangos … und Tausende mehr ….

    WOW, Ihr Lieben, jetzt pfeifen es schon die BILD-Spatzen von den Dächern …

    ich wünsche Euch einen genussvollen, rohköstlichen Tag!

    Hier Klicken und Video schauen!

    Sehnsucht nach der lieben Sonne - aber das Leben ist schön!

    … und es wird immer noch nicht wärmer!! Da nützen auch meine (Kunstfell-)Stiefel und die Mütze vom Lieblingsverein meiner Kinder nix. :-)

    Aber eines ist hilfreich, wenn man so fit und gesund wie ich sein will (ich bin stolz darauf, nächstes Jahr 60 zu werden):

      Bei jedem Wetter das Urtraining machen

      Jeden Tag wildes Grün essen

      Jeden Tag sich an den herrlichen Früchten und Gemüse erfreuen

      Auch die fettreichen Gemüse wie Avokados, Kokosnüsse, Safus, Oliven und ab und an Nüsse nicht vergessen!

      Wichtig: Niemals, wirklich niemals “tierische Produkte” zu sich nehmen!

      Also: immer vegan leben!

      Sich jeden Tag des Lebens freuen! Singen, lachen … trallala :-) (Sich selber nicht zu ernst nehmen!)

      Abends früh ins Bettchen und morgens wieder früh aufstehen.

      Ab und an ein paar Kneippübungen können auch nicht schaden, wie Ihr seht.

      Und das Leben ist schön - bei jedem Wetter! :-)
      ————-

      Gerade erreichen mich zwei Kommentare dazu:

      hallo liebe Brigitte, ich habs wirklich nicht mit frauen, aber ich hab heut in Deinen blog geschaut und dacht: WAU - sieht die gut aus!!!
      Du bist mein großes Vorbild.
      Einen schönen tag wünscht U. vom verschneiten bodensse

      DANKE - auch hier schneit es gerade wieder einmal. I moag net mehr …

      Und:

      Liebe Brigitte,

      vielen Dank für Dein tolles Foto,das Dich mit einer unwiderstehlichen Ausstrahlung zeigt.
      Es wärmt sehr Herz und Gemüt.
      Bist Du gerade 30 geworden, oder 25? Kompliment, Brigitte.
      Bin zurück, wieder in D. und nun wieder reichlich mit Vitamin D
      versorgt.
      Woher hast Du die Bräune - noch vom Sommer?

      Nun ja, es sind wohl die Reste vom Sommer, obwohl ich mir recht “käsig” vorkomme. Aber es geht wohl in Ordnung, jedenfalls als Kontrast zum Schnee! :-)

    Layout


    Brigitte Rondholz

    Liebe Freunde meines urköstlichen BLOGs,

    wie Ihr seht, habe ich mal ein bisserl das Layout verändert - der gute Inhalt aber bleibt. Ich hoffe, es gefällt Euch. :-)

    Alles Liebe - Eure Brigitte

    Haiti - es war einmal ein Paradies

    Auch vor den entsetzlichen Erdbeben war es schon grauenvoll, was ausbeuterische Menschen aus diesem Paradies machten und es könnte exemplarisch dafür stehen, was unserer Erde insgesamt blühen wird, wenn der Raubbau an der Natur so weitergeht:

    Zitat:

    Einst war Haiti ein fruchtbares tropisches Land. Heute sind die Wälder abgeholzt, die Böden verkarstet und unfruchtbar. Und die Menschen sind hungrig und fragen sich, wie es weiter gehen soll.

    Die Bereitschaft der Kleinbauern, auf die ökologische Katastrophe aktiv zu reagieren, wächst.
    Auf etwa einem Drittel Hektar werden ‚Waldgärten‘ angelegt: Mit verschiedenen Bäumen, Pflanzen und einer Mischkultur kann ein Stück trockenes Land wieder ein Stück Paradies werden.

    Das war nicht richtig


    „Aus den Ästen haben wir Feuerholz gemacht, denn wir konnten keine warmen Mahlzeiten mehr zubereiten, und den Stamm haben wir als Bauholz verkauft, denn wir hatten kein Geld mehr im Haus. Das war nicht richtig, wir wissen es, und der Baum wird uns fehlen, und die Früchte, die er uns jedes Jahr schenkte.“ Und dann berichtet Jacques Auguste von den heftigen Regenfällen, die sein kleines Feld, das Haus und die Straßen zerstört haben, von der Dürre im vergangenen Jahr und von seinem Sohn, der immer ein wenig Geld überwiesen hatte, was ihnen das Überleben erleichterte, von dem er aber seit Monaten nichts mehr gehört hat. Es ist die Geschichte, das Leben eines der vielen verarmten Kleinbauern in Haiti.

    Das verlorene Paradies

    Wer heute durch die kahlen, trockenen und erodierten Regionen Haitis fährt, kann sich unmöglich vorstellen, dass hier einst ein tropisches Paradies war. Ein Paradies, das nach seiner ‚Entdeckung‘, die viel eher eine Inbesitznahme war, keines blieb. Als die Urbevölkerung durch die unmenschlichen Bedingungen beim Abbau der reichen Bodenschätze und eingeschleppte Krankheiten ausgerottet war, wurde sie durch Sklaven aus Afrika ersetzt. Die Reichtümer des Landes aber wurden nach Europa verschifft. Darunter auch große Mengen an Holz. Als das Land zu Beginn des 19. Jahrhunderts schließlich seine Unabhängigkeit erkämpft hatte, war der Waldbestand bereits von 95 auf 50 Prozent der Landesfläche geschrumpft. Doch es musste weiter gerodet werden, um mit dem Erlös aus dem Verkauf der Edelhölzer „Reparationen“ an die einstige Kolonialmacht zu zahlen. Diktaturen, Ausbeutung und Korruption fügten der Wirtschaft weiteren schweren Schaden zu und Haiti ist heute nicht nur das ärmste Land am amerikanischen Kontinent, sondern eines der ärmsten Länder der Welt.

    Armut und Hunger

    Armut und Hunger prägen das Leben der Menschen. 90 Prozent von ihnen sind Bauern, die Erträge aus der Landwirtschaft werden aber immer geringer. So sind sie gezwungen, durch neue Rodungen zur weiteren Verödung des Landes beizutragen. Waren vor 50 Jahren noch 20 Prozent der Landesfläche mit Wald bedeckt, sind es heute nur mehr zwei Prozent. Weil Holz der wichtigste Energieträger für Haushalt und Industrie ist, werden jährlich schätzungsweise 50 Millionen Bäume gefällt. Der Regen schwemmt dann auf den gerodeten Hängen die dünne Humusschicht weg. „Unsere Großeltern maßen das fruchtbare Land nach Hektaren, wir messen es in Quadratmetern“, erzählt Georges Debleds.

    Doch es geht auch anders
    Er ist einer der Kleinbauern, dessen Hoffnungslosigkeit sich in Zuversicht verwandelt hat, seit er an unserem Projekt beteiligt ist: „Wir wollen, dass Haiti wieder grün und fruchtbar wird.
    Deshalb haben wir das Angebot der Leute, die uns helfen möchten, angenommen. Wir hören ihnen aufmerksam zu, wenn sie uns erklären, wie wir auf einfache Weise unsere Lage verbessern können. Anfangs konnten wir es nicht glauben, aber jetzt sehen wir: es geht.“

    Man nennt sie Waldgärten

    .

    „Sie ermöglichen den Kleinbauern, weiter auf ihrem Land leben zu können, sie schenken den Familien Nahrungsmittel, Holz, Heilpflanzen. Die natürliche Vielfalt von Wild- und Kulturpflanzen wird genützt, um den Boden zu schützen und seine Fruchtbarkeit zu verbessern“, erklärt Michel Briand, der Leiter unseres Projekts. Man nennt sie ,Waldgärten‘. In acht Regionen von Haiti haben sie bereits einen Aufschwung eingeleitet und sie sollen dies für weitere zehntausende Familien tun. So auch für Familien in den 54 Dörfern des Gebietes Les Cayes im Süden von Haiti, denen mit unserem Projekt geholfen wird. Für jede von ihnen soll ein kleiner, etwa ein Drittel Hektar großer Waldgarten angelegt werden, damit sie wieder wie früher in ihrer Heimat überleben können.

    So einfach ist das …

    · Das Stück Land wird mit dichten Hecken umgeben, um es vor trockenen Winden und streunenden Tieren zu schützen.

    · Entlang der Einfriedungen und der Erosionsschutzlinien werden Obstbäume gesetzt, die den Boden festigen und den Wasserhaushalt regulieren.

    · Sträucher, etwa Ananas- und Bananenstauden werden in langen Reihen angepflanzt, um das Wegschwemmen des Bodens zu verhindern.

    · Der Boden wird mit Pflanzenmaterial und Kompost bedeckt, um das Einsickern des Regenwassers zu erleichtern und mehrere Ernten pro Jahr zu ermöglichen.

    · Mais, Maniok und ein Teil der Früchte decken den Eigenbedarf der Familie,
    der Rest kann verkauft werden.

    … wenn alles passt:

    Motivation: Menschen, die jede Hoffnung verloren haben, jeden Tag um ihr Überleben kämpfen, müssen erst wieder den Glauben an eine bessere Zukunft finden.
    Lernen: Viele Kleinbauern sind nie zur Schule gegangen. Schriftliche Unterlagen und theoretische Erklärungen reichen nicht aus, um ihre Kenntnisse zu erweitern, dazu sind viele kleine, praktische Lernschritte notwendig.
    Betreuung: Es dauert einige Jahre, bis ein solcher Waldgarten entsprechend gewachsen ist und in dieser Zeit muss jemand zur Verfügung stehen, den die Familie bei Problemen um Rat fragen kann und der sie ermutigt weiterzumachen, wenn es Rückschläge gibt.
    Beteiligung: Nachdem die wirtschaftliche Situation der Familie sich gebessert hat, beteiligt sie sich an den weiteren Kosten. So ist ihr Waldgarten Geschenk und gleichzeitig eigenes Werk, das sorgsam gehütet und gepflegt wird.
    Dieser Teil des Projekts wird von den Mitarbeitern und Fachleuten der Diözese Les Cayes getragen und von unserer Partner-Organisation Misereor finanziert.

    Unser Beitrag

    Der Entwicklungshilfeklub hat zugesagt, 1.410 Familien in 54 Ortschaften zu helfen, einen Waldgarten in der Größe von etwa 3.100 Quadratmetern anzulegen. Für eine Familie werden 21,- Euro erbeten. Damit können ihr 160 Setzlinge (Ananas, Zuckerrohr, Kokospalmen, Bananenstauden …) und 450 Stecklinge (Süßkartoffeln, Gemüse, Heilkräuter…) zur Verfügung gestellt werden.

    Tragen wir dazu bei, dass Kleinbauern, die heute noch ums Überleben kämpfen, aus trockenem und verödetem Land wieder Ein Stück Paradies machen können, das sie und ihre Familien ernährt und ihnen Sicherheit und Zufriedenheit beschert.

    Finanzieller Anteil:
    210,- EUR (Unterstützung von 10 Familien für das Anlegen eines Waldgartens) => Betrag von 1 Mikro
    Anteilstein:
    21,- EUR (160 Setzlinge und 450 Stecklinge für eine Familie) => Betrag von 1 Anteilstein
    Projektdurchführung:
    Misereor (Partner-Organisation des Klubs)

    Caritas Les Cayes gemeinsam mit Développement Communautaire Chrétien Haitien (Durchführung im Einsatzgebiet)

    Pater Michel Briand (Projektkoordinierung)
    Projektstart:
    Jänner 2006

    Wenn Ihr helfen wollt (und wer will dies nicht?), hier ist Euer Geld gut angelegt, wie ich meine:
    Direkt zu den Projekten

    Jackfrucht an Algen

    Ich liiiebe Kontraste beim Essen -  süß und salzig z.B.


    Und ein sehr reizvoller Kontrast sind für mich frisch geerntete Braunalgen von der Nordsee und himmlisch süße Jackfrüchte aus Thailand. Dank Tropenkost.de können wir   klimaneutral   in diesen Genuss kommen - dafür immer wieder  Dank und Anerkennung!

    Und wo kommen die Algen her?

    Nun - die Küste ist voll davon und ist selber auch eine Reise wert, in ihrem tiefgefrorenen Kleid:

    Und wenn man wetterfest ist, fährt man reichliche Ernte ein:

    News von Tropenkost.de


    Die tüchtigen Jungs von Tropenkost.de schreiben:

    Bangkok, 19.01.2010:

    Liebe Tropenkost-Freunde,

    die Qualitätszusagen & Einkaufsgarantien von Tropenkost sind bei der Wahl des Rohkostversenders für viele unserer Kunden eine positive Entscheidungshilfe. Wir bitten deshalb um Ihr Verständnis, wenn es vorkommen kann, dass bereits vor Bestellschluss eine Lieferwoche mal ausgebucht ist. Exotische Früchte in Tropenkost-Qualität können nur begrenzt geerntet werden. Permakultur und Bio-Anbau neuer Fruchtbäume benötigt Monate bis Jahre. Stammkunden empfehlen wir nochmals herzlich das Tropenfrucht-Abo, da Sie als Abo-Kunde einen fairen Discountpreis und immer eine Liefergarantie haben. Bei einer Einzelfruchtbestellung werden diese immer in der Reihenfolge des Eingangs angenommen und wir bitten und freuen uns über eine frühzeitige Bestellabgabe im Onlineshop.

    Die Top-10 Qualitätszusagen & Einkaufsgarantien von Tropenkost:

      - Ursprüngliche, nicht gezüchtete exotische Fruchtsorten: z.B. Ur-Banane, Ur-Guvae
      - Umweltgerechter Anbau: natürlich, fair und ökologisch
      - Baumreife Ernte: Direktversand reifer und vollreifer Früchte
      - Eigene Qualtätskontrollen: Analysezertifikate mit Rückstandskontrollen
      - Biologisch-Veganes Angebot: Menschenrechte und Tierrechte gehen Hand in Hand
      - Rohkostqualität
      - Reklamationservice: Einkaufsgutschein für den nächsten Einkauf
      - Günstige Preise: Früchte zum Dauertiefstpreis und faire Discountpreise im Tropenfrucht-Abo
      - Bequeme Zahlung: Bestellung auf Rechnung oder per Lastschrift nach Lieferung
      - Klimaneutraler Warentransport mit Zertifikat

    Weiterführende Links (Update 2010):
    Qualitätskriterien - neue Analysezertifikate - Klimazertifikat Januar 2010 - aktueller Preisvergleich - Tropenkost-Shop - Tropenfrucht-Abo

    Willst Du gesund sein? Greif zu Tropenkost!

    Der “Paradise Fruit Mix” im Abopaket ist die nächste Lieferwoche (KW 04, für Mittwoch den 27.01.) voll mit duftenden, super-süßen, Mangos “Nam Dok Mai”, enzym- & vitaminreichen, geschmackvollen Thai-Papayas “Pak mai rai”, exotischen, vollsüssen Ananas “Phuket”, baumgereiften, karamell-zimt-süßen Sapotillen (Sapodillas) und sonnenverwöhnten, tropisch-fruchtigen Passionsfrüchten (Purpurgranadilla) - alles von eigenen Mitarbeitern in Thailand handverlesen, klimaneutral verschickt - und zu einem fairen Discount-Preis von € 7,50/kg* im Tropenkost-Shop (für Lieferungen nach Deutschland)!

    Bestellschluss für die Lieferung KW 04 ist am Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 20 Uhr!
    Die Auslieferung erfolgt am Mittwoch, den 27. Januar 2010!
    (Bestellschluss unter Vorbehalt der Lieferkapazität / *nur in Deutschland, GLS-Standard)

    Mit sonnigen Grüßen :-)
    Vincent Biebersdorf
    Tropenkost - Tropical Food - Büro Thailand
    Durchwahl Tel.: 0066 - 85 - 6641117 oder schreiben Sie über das Kontaktformular
    &
    Manfred Holz Tropical
    Food Europe Herrnhäuserstr. 1
    65719 Hofheim (Wallau)
    Tel. 06122-5333667 Fax 06122-5333668
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    www.tropenkost.de