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Archive für 31.1.2010
B-12-Mangel haben vegane FRISCHköstler (Urmethodiker) nicht zu fürchten
31.1.2010 von Brigitte Rondholz.
Dass unsere pflanzlichen Nahrungsmittel die gesündesten sind, weiß mittlerweile wohl jedes Kind.
Was gibt es Besseres, als sich nach einer Kneipp-Kur im Schnee warm einzupuscheln und eine gehaltvolle Kokosnuss zu trinken?
Dennoch erreichen mich immer wieder Zuschriften zu diesem Thema. Auch in instinktofreundlichen Foren holt man die B-12-Lüge der Fleischlobbyisten immer wieder gerne heraus, um die pflanzliche Lebensweise zu diffamieren. Die B-12-Lüge ist die letzte Bastion, die Fleischanhänger oder Verhökerer von Nahrungsergänzungsmitteln nicht aufgeben wollen und so müssen wir - auch wenn es langsam langweilig wird! - immer wieder aufklären und die richtigen Fakten verbreiten. Here we go again …
Dabei steht längst fest, dass im Vergleich zu Fleischessern Veganer länger leben, seltener ernsthaft erkranken, weniger Herz- und Krebserkrankungen haben und ein niedrigeres Herzinfarkt-Risiko tragen. Und unsere Urkost bietet eine rundum adäquate Zufuhr aller notwendigen Nährstoffe, wie wir aus eigener Erfahrung wissen.
An einem Mangel an Vitamin B12 leiden häufig Menschen, die oft tierische Produkte essen, die ja eigentlich reich an B12 sind. Das berichten Forscher im “American Journal of Clinical Nutrition” (Bd. 74, S. 157) nach einer Untersuchung im indischen Staat Maharashtra.
Zur Erinnerung:
B12 wird weder von Tieren noch von Pflanzen produziert. Es wird nur von Mikroorganismen, wie Bakterien und Algen, hergestellt. B12-produzierende Organismen bleiben auf Wildpflanzen natürlich erhalten. Übertriebene Hygiene wirkt da also kontraproduktiv.
( Im Rahmen einer chronischen Magenentzündung (Autoimmun-Gastritis) werden Antikörpern produziert, die sich gegen jene Zellen im Magen richten, welche den Intrinsic-Factor produzieren. Die Zellen werden zerstört und mit der Zeit entwickelt sich ein Mangel an Vitamin B12. Die Folge ist eine Vitamin-B12- Mangelanämie (perniziöse Anämie).)
Vitamin K ist unentbehrlich für die Blutgerinnung. Bei Vitamin K-Mangel ist die Blutgerinnung verlangsamt und Blutungen im Körper treten auf. Soweit kommt es aber nur sehr selten, denn wie beim Vitamin B12 können wir unseren täglichen Bedarf mit Hilfe fleißiger Darmbakterien decken, die es für uns produzieren. Allerdings muß man bedenken, daß viele Medikamente (z. B. Antibiotika) die natürliche Darmflora schädigen können.”
Quelle: Kreiskrankenhaus Hameln Wichtig für Kranke und Schlechtkostesser:Im Rahmen einer chronischen Magenentzündung (Autoimmun-Gastritis) kommt es zur Produktion von Antikörpern gegen die Intrinsic-Factor-produzierenden Zellen im Magen. Dadurch werden diese Zellen zerstört, und mit der Zeit entwickelt sich ein Mangel an Vitamin B12. Dies hat eine Vitamin-B12- Mangelanämie (perniziöse Anämie) zur Folge.
Dünndarmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn), Fischbandwurmerkrankungen, bakterielle Fehlbesiedlung des Darms bzw. die chirurgische Entfernung großer Dünndarmabschnitte können zur Folge haben, dass die Aufnahme von Vitamin B12 gestört ist!) Das hohe Ballaststoffaufkommen der Urkost sorgt für eine reichliche Bakterienbesiedlung, die dann das B-12 herstellen. Wichtig ist es, dies immer wieder zu betonen, weil es immer wieder missverstanden oder von interessierter Seit immer wieder falsch lanciert wird:B-12 ist nicht per se im Fleisch/Fisch enthalten, sondern wird von Bakterien gebildet! Es ist also keine Gabe des Tierreichs, wie oft suggeriert wird von den fleischessenden Interessengruppen, es sei denn, man zählt die Bakterien zum Tierreich. Und es würde auch meinem Biologieunterricht widersprechen. Auf jeden Fall betrachte ich alle Mikroorganismen als wertvoll und notwendig, und sie schaden uns sicherlich nicht, wenn unser Körper sich in der naturgemäßen Balance befindet und entsprechend gesund ist.
Sie helfen, Nährstoffe besser ins Blut aufzunehmen. Vor allem fettlösliche Vitamine A, D, E, K und B 12 und Eisen. Dadurch wird unter anderem die Blutbildung angeregt und der Blutarmut vorgebeugt.
Das hohe Ballaststoffaufkommen der Urkost sorgt für eine reichliche Bakterienbesiedlung, die das B 12 herstellen.
Und die Resorptionsbedingungen durch von außen zugeführte Bakterien ist bei gesunden Menschen mit der ausreichenden Konzentration des Intrinsic-Faktors hervorragend gegeben, einem speziellen Protein, das von der Magenschleimhaut gebildet und in die Darmregion geschleust wird.
Wenn man keine übertriebene Mundhygiene mit bakterienzerstörender Zahnpasta betreibt, sondern seine Zähne natürlich nur mit Wasser oder ein wenig Heilerde und einer weichen Bürste möglichst vom „Zahnbürstenbaum (Miswak Siwak die natürliche Zahnbürste aus dem Arakbaum) reinigt, können diese Bakterien ebenfalls einen Beitrag zur Versorgung gewährleisten.
Natürlich sollten die Wildpflanzen nicht übertrieben gereinigt werden, worauf Franz Konz und ich immer wieder hinweisen. (Sucht dort eure täglichen Wildpflanzen, wo keine Hunde ihr Geschäft verrichten, das ist wohl jedem mitdenkenden Menschen klar.) Auf ihnen befindet sich immer eine Schicht aus Blütenstaub und anderem “Dreck”, also Heerscharen nützlicher Bakterien, die das B 12 bilden.
Der Acker- oder Waldboden selbst ist mit seiner unglaublich reichhaltigen Bakterienflora ein wahres “Vitamin B 12- Paradies”. – immer mal die Banane in einen frisch aufgeworfenen Maulwurfshügel stippen oder eine Prise im Vorbeigehen naschen Auch hier kann man wieder von den Kindern lernen, die oft mal ein bisschen “Dreck” futtern, wenn sie in einem natürlichen Kontext aufwachsen! Meerespflanzen nicht vergessen, auch darüber schreib ich oft in letzter Zeit, zuletzt in der NL 1/2009)
Die Wildpflanzen sind auch wegen der Bitterstoffe von großer Bedeutung. Sie helfen, Nährstoffe besser ins Blut aufzunehmen. Vor allem fettlösliche Vitamine A, D, E, K und eben B 12 und Eisen. Auch dadurch werden Blutbildung angeregt und Blutarmut vorgebeugt.
Vitamin B 12 ist in Nahrungsmittelmikrogrammen auch in Gemüse, Pflanzen, frisch aus der Erde geernteten Karotten, Topinambur, Roter Bete, Soja etc. enthalten. In Sanddorn soviel wie in der berüchtigten Leber.
Und noch wichtiger ist, dass B 12 dann im gesamten B-Vitamin-Komplex eingebunden ist, so wie die Natur es für uns vorgesehen hat, denn in der Natur finden wir kein vereinzeltes, vom Rest isoliertes B - Vitamin. Daraus folgt glasklar, dass natürliche Formen der B- Vitamine den synthetischen Formen vorzuziehen sind, da die natürlichen Formen alle B- Faktoren haben, sogar diejenigen, die noch nicht bekannt sind - plus der wichtigen Enzyme.
Das sollte alle nachdenklich machen, die immer noch an Substitutionen glauben.
Es ist weiterhin bekannt, dass Mandeln, Spargel, Bohnen, Cashewnüsse, Linsen, Erdnüsse, Pekannüsse, Avocados, Rosenkohl, Blumenkohl, Kohl, Pflaumen, Rosinen und Walnüsse viel Vitamin B1 enthalten.
Da, wie gesagt, alle B Vitamine gewöhnlich zusammen gruppiert werden, ist es logisch und mehr als wahrscheinlich, dass Vitamin B 12 in diesen und anderen Gemüsenahrungsmitteln vorhanden ist.
Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir uns nicht auf Pillen, Pülverchen, getrocknete Algen oder getötete Tiere verlassen müssen, um unser Vitamin B 12 oder alles andere, noch Unentdeckte, was wir zum Leben brauchen, zu sichern.
Wir sind gut genährt, fit und gesünder, wenn wir nur die Nahrungsmittel essen, an die wir grundsätzlich genetisch angepasst sind. (Genetische Veränderungen verlaufen äußerst langsam, 0,5 % in rund zwei Millionen Jahren)
Lasst Euch nicht von wankelmütigen Leuten im Internet verunsichern, die alle paar Jahre eine „andere Sau durchs Dorf treiben“: Mal stehen unsere guten Früchte auf dem Index („zu viel Zucker…“), mal sind Fettfrüchte ein „No-No“! Wiederum andere wollen uns unsere Wildpflanzen madig machen.
Noch Verwirrtere halten verwesende Tierleichen für das Non-Plus-Ultra. Gebt diesen Verwirrungen und Verirrungen keine Chance, sondern informiert euch.
Fazit
Die Natur schuf uns Menschen, und sie gab uns selbstverständlich auch die richtige Nahrung dazu, so wie alle Lebewesen ihre artspezifische Nahrung erhielten. Und, liebe stillende Mütter, die Ihr kein schwermetallbelastetes Fleisch, Eier, oder Fisch zu euch nehmt, Ihr müsst Euch schon mal gar nicht sorgen, denn Muttermilch ist einfach PERFEKT, wenn man sie nicht mit artwidriger Nahrung tierischen Ursprungs verseucht.
Lernt und verinnerlicht diese Grundsätze und tretet für sie ein.
Dies sind wir uns, unseren Kinder, den hilflosen Tieren und unserem gesamten Planeten schuldig.
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Urmethodik - und alles wird alles von Jahr zu Jahr besser!
31.1.2010 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde,
zwei Leserbriefe erreichten mich heute morgen zu diesem BLOG:
“Liebe Brigitte ! siehst aus wie ein junges Mädchen auf den letzten Nackedeibildern im Schnee . Wo andere schon leicht Bindegewebe in Verformungen legen scheinst du immun zu sein . Es stockt einem schon etwas der Atem wenn man deinen Mut zu solchen Bildern sieht . Das zeigt mir das du sehr selbstsicher bist . Irgendwie klingt dein Ton beim Schreiben wärmer . ( gibts da einen Grund ? ) Und von Schwangerschaften / Streifen usw. auch keine Merkmale . Obwohl das verzeihbar wäre . Ist eben auch ne natürliche Sache . Genauso natürlich wie die Bewunderung zu solch einem Schnee-Modell . Mir als Fotograf würde sicher auch sehr warm wenn ich die Bilder geschossen hätte . Wieder was natürliches .
nun bleib so .
beste Grüße Georg / der mittlerweile auch 4 Enkel hat”
Und:
Liebe Brigitte,
lach jetzt nicht, aber meine Frau hat Angst, dass die Urkost sie “zu dick” machen würde, da kommen mir Deine Bilder gerade recht!!! Bei mir klappt alles tadellos, so wie wir es im Sommer bei Dir gelernt haben, aber sie läßt sich immer sofort verunsichern, wenn sie über Mangelerscheinungen liest. Auf der einen Seite fühlt sie sich “zu dick”, auf der anderen Seite befürchtet sie Mängel, manchmal weiß ich nicht mehr, was ich sagen soll, wenn sie mit den “Genen” kommt, die bei ihr nicht so gut wie bei Dir wären” […].
Hm - was soll man sagen? Zuerst einmal freue ich mich natürlich - wie jede Frau! - über Komplimente, aber nur über solche, die mir direkt ins Gesicht gesagt werden. ![]()
(Denn: Papier und PC sind geduldig, nicht?)
Ich stelle solche Bilder auch nicht ein, um mich in den Vordergrund zu stellen, so nach dem Motto: “Seht her, wie toll ich bin!”
Nein, meine Motivation liegt einzig und allein darin, die Menschen von dem hohen WERT der Urmethodik zu überzeugen, denn für viele Menschen sagen Bilder mehr als tausend Worte.
Zu der Furcht vor “Mangelerscheinungen”.
Nun dazu muss man sagen:
Solange es Profiteure der Nahrungsaufnahme von uns Menschen /Tieren gibt, wird dies Gerede nicht aufhören.
Ich schmunzele mittlerweile darüber, wenn Leute, die “Nahrungsergänzungsmittel” “B-12″, getrocknete Kräuter (Brennesseln das kg für € 37, 80 (!! ), obwohl es die GRATIS und frisch en masse draußen in der Natur gibt) und massenweise Trockenfrüchte verhökern, sich immer wieder bemühen, den Mythos oder besser: die Mär von Mangelerscheinungen aufrecht zu erhalten.
(Besonders übel und fast tragisch ist es, wenn jeder weiß, dass sie selber seit Jahren die Urkost nicht REGELGERECHT hinbekommen, nicht einmal die einfache Rohkost …).
Oder noch schlimmer: Wenn Fleischfresser meinen, uns Urköstlern erzählen zu müssen, welche gar schröcklichen Dinge uns erwarten, wenn wir keine Leichenteile essen. Horrible, gell?
(Da kann man ja genauso gut die Jäger über das Verbrechen der Jagd befragen und staunend den Mord an Unschuldigen als “Hege und Pflege” zur Kenntnis nehmen .. ts ts ts)
Nun gut, jeder ist seines Glückes Schmied, ich lehne es ab, für jeden und alles Verantwortung zu tragen, aber ich werde es niemals lassen, alle Menschen von den hervorragenden Ergebnissen der veganen Frischkost zu berichten, die ich an mir und vielen anderen Urköstlern beobachten konnte. Das bin ich mir und allen Tieren, die dadurch weniger leiden müssen, schuldig.
Und im Gegensatz zu den Laberern und Klugscheißern im Internet, kann ich dies auch beweisen, denn unzählige Menschen besuchten mich schon vor Ort bei meinen Seminaren. (Apropos: Im März ist noch ein Platz frei!) ![]()
Zu dick werden?
Ohne Fleiß kein Preis!
Ja, unsere pflanzliche Kost ist SEHR hochwertig und da muss man schon ein bisserl sportlich was tun, wenn man älter wird - was wir ja alle werden, nicht? (”Wer nicht alt werden will, muss jung sterben” , pflegte meine Omi immer zu sagen …)
Ich habe an mir festgestellt, dass meine Figur sich durch die Urkost und das Urtraining in all den Jahren zum Positiven verwandelt hat.
Richtig: Von Jahr zu Jahr wird die Figur besser und nicht schlechter, so wie ich das in meiner Jugend erwartet hatte. Ist das nicht toll?
Es gab auch mal Zeiten, da hatte ich mehr Speck auf den Hüften, aber das Gute ist:
Wir haben es selbst in der Hand! Wir können unsere Körper so modellieren, wie wir es wollen. (Bestimmte Vorgaben kann man natürlich nicht umgehen, aus mir wird nie eine “Pamela Anderson” oder wie all die aufgeblasenen Busenmodels heißen mögen, aber wer will das schon sein? Mir reicht das, was ich habe vollkommen und ich habe auch noch nie einen Mann erlebt, dem das nicht reichte, ähem … )
Was ich damit sagen will?
Nehmt Euren Körper so an, wie er ist - sozusagen als “Rohmasse” und dann legt Euch ins Zeug, das Beste daraus zu machen!
Immer die richtige Nahrung (nur rein pflanzliche Frischkost!) zuführen und mindestens 2 Stunden am Tag körperliches Training machen. (Wenn Euch dies zu viel ist von 24 Stunden, dann müsst Ihr den Naturschlaf praktizieren, dann habt Ihr plötzlich Zeit wie Heu dazu.
) Es lohnt sich!
Ehrlich gesagt, sehe ich jetzt besser aus als mit dreißig!
Und auch dies ist meine Botschaft an alle Frauen: Grämt Euch nicht über das Älterwerden.
Im Gegenteil! Es ist toll, älter (und weiser) zu werden: Das Selbstbewusstsein wächst und die Unsicherheiten der Jugend verschwinden - und dies ist ein ganz ganz tolles Gefühl.
Wenn das so weitergeht (und ich bin sicher, das tut es!), stelle ich auch mit achtzig noch solche Bilder hier rein (hi hi hi):
Und nicht vergessen: Auch in einem Winter wie heuer (gestern geknippst!):
sorgt die Natur bestens für uns!
Jede Menge Moosausbeute:
Und jede Menge knuspriger Brombeerblätter:
Und gestern habe ich Euch mal wieder die Nahrung des gestrigen Tages auf ein Tablett gelegt (heute wird es wieder was anderes sein, das sind halt immer nur Momentaufnahmen bei der Vielfalt der Urkost, nicht?)
Ich aß davon: Die Hälfe der Kokosnuss, die es in hervorragender Qualität bei Tropenkost.de als Pagoden gibt, aber zur Zeit auch in bester Bioquualität als gereifte Exemplare für 99 Cent bei “Edeka” gibt. Jede Menge Moose und Bromberblätter, sowie Rucola und ein paar Spinatblätter, Tomaten, Brokkoli (den ich am liebsten zusammen mit ein paar Paranüssen knabbere) ein Stück Gurke, eine halbe Avo, eine gelbe Paprika und eine Mango. Preiswert und gut.
Dies machte mich pappsatt und zufrieden. Wer da noch von “Mangel” schwätzt und dazu glaubt, sich getrocknetes, überteuertes Zeugs als “Ergänzung”einpfeifen zu müssen, dem ist nicht mehr zu helfen, oder?
So, jetzt wird es hell und ich gehe raus zum Trainieren.
Ich wünsche Euch allen, besonders den netten Leserbriefschreibern, die mich zu diesem Eintrag heute morgen inspirierten, einen bezaubernden Sonntag!
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