Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Urkost-Blog zur Urkost des Menschen - einfach, lustvoll und schön! für Februar, 2010.
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Archive für Februar 2010
Neophobie? Keine Angst vor himmlischer Urkost!
28.2.2010 von Brigitte Rondholz.
Gestern auf einem großen Familienfest und heute am Sonntag gab es wieder so viele himmlische Genüsse …
… sodass ich mich wieder einmal fragte, warum gibt es so viele Phobien gegenüber der einzig menschenartgerechten Kost?
Eine mögliche Antwort könnte hier liegen. Dieter brachte die
Neophobie ins Spiel, die ich zwar kannte, aber in diesem Lichte noch nie betrachtet hatte.
Bei Maischberger allerdings war es schon mehr als eine witzige Randnotiz, dass der gleiche Mann, der die „Ängste“ der Menschen als größten Buhmann in einer gesunden Ernährung entlarven wollte, eine von einem Amerikaner erfundene Diagnose für alle Menschen, die sich mit gesunder Ernährung beschäftigen, in den Raum stellte, die gerade *Angst* als Hintergrundmotiv beschreibt :
Sicherlich sind wir Urköstler in Bezug auf die uns Menschen zugedachte Nahrung gut informiert, aber zwanghaft ist dies mit Sicherheit nicht! Neben einer uns gesund erhaltenden Ernährung kommt es uns auch darauf an, Tierleid zu vermeiden. Wer dies und die Urkost einmal gelernt und verinnerlicht hat, muss sich nicht mehr ängstlich mit „Inhaltsstoffen“ auseinandersetzen, er lebt es einfach und zwanglos, weil es eine “Glücklich-mach-Kost” ist – und genau dies scheint mächtige Kreise zu stören.
Generell muss man sich schon fragen, was das ist, dass sogenannte „Fachleute“ vor unserer herrlichen Frischkost „warnen“? Warum scheinen sich einige Menschen geradezu vor der Rohkost zu fürchten oder sie für gefährlich halten?
Es ist gesicherte Erkenntnis, dass frühkindliche Prägungen sehr stark und nachhaltig wirken, und wenn jemand immer nur Muttis tolle Kochkostküche kannte, fällt es ihm erst einmal schwer, davon zu lassen. Die Liebe und Bindung zur Mutter sind so tiefgreifend, dass ein Abwenden von den von ihr erlernten Gewohnheiten, vielen geradezu wie eine „Revolution“ oder “Ketzerei” vorkäme.
.
Aber es gibt - abgesehen von anfangs doch ganz normalen Bedenken -, eine regelrechte Phobie vor neuen Dingen, welche auch einen Namen hat:
Neophobie
Die Neophobie gehört zu den spezifischen Phobien und bezeichnet die krankhafte Furcht vor Neuem bzw. Neuerungen, also unbekannten Situationen, Orten, Anforderungen, Personen, etc.
Es gibt - abgesehen von anfangs doch ganz normalen Bedenken -, eine regelrechte Phobie vor neuen Dingen, welche auch einen Namen hat:
„Die Nahrungsmittel-Neophobie“
Die Angst vor Neuem beeinträchtigt offensichtlich nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper: Amerikanische Forscher haben neophobe Ratten Verhaltenstests unterzogen und ihre Reaktion mit jenem von normalen Artgenossen verglichen. Das Ergebnis: Erstere reagierten in unbekannten Umwelten mit einer gesteigerten Produktion von Stresshormonen. Langfristig wirkt sich das auch auf die Lebenserwartung aus. Die furchtsamen Nager wiesen ein um 60 Prozent erhöhtes Sterberisiko auf.
So wurden bei Laborratten in der frühen Jugend festgestelltes neophobes gegenüber neophilem Verhalten in unterschiedlichen Umgebungen über die gesamte Lebenszeit weiter beobachtet und dabei festgestellt, dass (männliche) neophobe Ratten im Durchschnitt 599 Tage lebten, während die mittlere Überlebenszeit bei neophilen Ratten 701 Tage betrug; während nach 840 Tagen alle neophoben Ratten gestorben waren, betrug die maximale Überlebenszeit bei neophilen Ratten 1.026 Tage. Diese Unterschiede können wohl auf erhöhte Plasmaspiegel an Kortikosteroiden zurückgeführt werden.
Wie Sonia Cavigelli und Martha McClintock von der University of Chicago berichten, sind ähnliche physiologische Reaktionen auch bei neophoben Menschen bekannt.
Quelle: Cavigelli SA, McClintock MK: Fear of novelty in infant rats predicts adult corticosterone dynamics and an early death. Proc Natl Acad Sci U S A. 100(26):16131-16136 (2003).
(Ich werde über dieses Phänomen und wie und ob es auf Menschen übertragbar ist, noch gesondert demnächst schreiben, wahrscheinlich in der nächsten NL!)
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Peta enthüllt: Undercover Schlachthof-Video enthüllt Tierqual in BIO-Vorzeige-Schlachterei
28.2.2010 von Brigitte Rondholz.
Ach, liebe Freunde, es ist alles noch viel schlimmer, als wir normal empfindenden Menschen es uns überhaupt nur vorstellen können.
Viele Menschen verfallen ja dem Irrtum: Wenigstens BIO muss es sein … und sehen sich damit auf der moralisch sicheren Seite.
Weit gefehlt!
Peta enthüllt:
Undercover Schlachthof-Video: Todesschreie der Tiere
Erschütterndes Filmmaterial aus angeblicher Vorzeige-Bio-Schlachterei in Baden-Württemberg
Ein Undercover-Ermittler konnte ganz offiziell Filmaufnahmen in einem Vorzeige-Bio-Schlachthof in Baden-Württemberg machen. Das Video-Material gab er jetzt an PETA Deutschland weiter. Es zeigt in erschütternden Bildern und Tönen, wie für Millionen von Schweinen und Kühen die letzten Stunden ihres Lebens ablaufen.
Es ist die Hölle auf Erden!!
Es wurde Anzeige wegen Tierquälerei erstattet, aber das Grundübel wird man dadurch nicht beseitigen:
Zum Undercover Schlachthof-Video - Hier klicken nur die Tapferen!
Reinhard Mey schrieb folgendes Lied (danke Jana!)
Die Würde des Schweins ist unantastbar!
In einer engen Box war es,
Auf Beton, unstandesgemäß,
Daß sie die Glühbirne der Welt entdeckte.
Sie war das Ferkel Nummer vier,
Drei andre lagen über ihr.
So ein Gedränge, daß sie fast erstickte!
Schon nach zwei Wochen Säugakkord
Kam jemand und nahm Mutter fort,
Doch noch als die Erinn‘rung schon verblaßt war,
Fielen manchmal dem jungen Schwein
Der Mutter Worte wieder ein:
„Die Würde des Schweins ist unantastbar!“
Der Kerker wurde ihr Zuhaus‘.
An einem Fleck tagein, taugaus.
Und immer im eigenen Dreck rumsitzen.
Die feine Nase, der Gestank!
Sie wurde traurig, wurde krank,
Und als sie sehr krank wurde, gab es Spritzen.
Sie wurd‘ zum Decken kommandiert, –
Das hat sie niemals akzeptiert,
Daß Schweinesein nur Ferkelzucht und Mast war:
Und wenn man ihren Wille brach,
Dachte sie dran, die Mutter sprach:
„Die Würde des Schweins ist unantastbar!“
Dann fuhr der Viehtransporter vor,
Man packte sie an Schwanz und Ohr
Zusammen mit ihren Leidensgenossen.
Die zitterten und quiekten bang
Und fuhr‘n und standen stundenlang,
Viel enger noch als üblich eingeschlossen.
Das Schwein ist schlau, so ahnt es schon
Die tragische Situation.
Sie wußte, daß dies ihre letzte Rast war.
Sie hat den Schlachthof gleich erkannt,
Und sie ging ohne Widerstand.
Die Würde des Schweins ist unantastbar!
Sie hat den Himmel nie gesehn,
Durft‘ nie auf einer Weide stehn,
Hat nie auf trockenem, frischem Stroh gesessen.
Sie hat sich nie im Schlamm gesuhlt,
Freudig gepaart und eingekuhlt –
Wie könnte ich dies Häufchen Elend essen?
Die Speisekarte in der Hand
Seh‘ ich über den Tellerrand
Und kann die Bilder wohl nie vergessen.
Ich möchte nicht, du armes Schwein,
An deinem Leid mitschuldig sein,
Weil ich in diesem Restaurant zu Gast war.
Und ich bestell‘ von nun an wohl
Den überback‘nen Blumenkohl.
Die Würde des Schweins ist unantastbar!
Hier der Song, ohne Video aber mit Musik
http://www.youtube.com/watch?v=95-DfcQspGc
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Vegan, stark und schön - in jedem Alter!
25.2.2010 von Brigitte Rondholz.
Vegan zu leben ist schön, das weiß ja jeder mittlerweile.
Aber dass es auch stark macht, hat sich noch nicht überall herumgesprochen, obwohl es viele gute Beispiele, wie Dirk Riske (”Durian”) und “Storm” in unseren Kreisen gibt.
Hier ein anderes Beispiel:
Robert Cheeke - lecker!

“Ich bin in Oregon aufgewachsen und lebte auf einer Farm mit vielen Haustieren. Ich hatte von klein auf immer Liebe und Respekt für Tiere und war um ihr Wohlbehagen besorgt.
Jedoch erst am 8. Dez 1995 entschied ich mich ab sofort kein Fleisch mehr zu essen,
Meine ältere Schwester, Tanya, organisierte eine Tierrecht-Woche an meiner Schule. Ich entschied aus Liebe zu ihr (sie ist strenger Vegetarierin seit dem Alter von 15), dass ich für die Woche Vegetarier werden würde. Ich wohnte Vorträgen bei, hörte Rednern zu, las Literatur über die Tierqualen und sah Videos über Fabrikfarmen. Und in dieser Woche wurde ich Vegetarier und bin es bis heute.
Zehn Monate nach dem vegetarischen Beginn wurde ich Veganer. Zwei Jahre nach dem Aufgeben von Tierprodukten war es ich, der die Tierrecht-Woche an meiner Höheren Schule in Corvallis, Oregon organisierte. Ich wurde auch aktiv in einer Umwelt-Gruppe in der Schule genannt “Studenten für den Frieden durch Globale Verantwortungen (SPGR)”. Ich war in der Förderung des Veganismus seit langem aktiv - auch in meinem Fitnessclub. Ich bin im Stande gewesen, Muskeltraining als Veganer in der Welt durch Artikel in verschiedenen Zeitschriften bekannt zu machen, ebenso durch dutzende anderer Veröffentlichungen sowie durch meine Dokumentarfilme und Websites. Ich liebe es, vegan zu leben und liebe es, ein positives Beispiel für die Gesellschaft und Umwelt zu sein.
Sie wird nächstes Jahr 60 Lenze jung und lebt seit fast 20 Jahren 100% vegan und 100 % rohköstlich (Urkost):
Robert Cheeke, vegan:

SPORT + VEGAN - Die ideale Kombination
Der alte Mythos, dass Fleischnahrung stark macht, ist eine von der Agrarlobby
immer noch geschürte Unwahrheit.
Die Überernährung mit tierischem Eiweiß und Fett stellt vielmehr ein ähnlich hohes Gesundheitsrisiko dar wie starkes Rauchen.
Zudem werden Nutztiere heute so brutal gezüchtet, gehalten,transportiert und getötet , dass Fleisch-Essen schon aus ethischen Gründen unverantwortlich ist.
Damit die moderne „Tierproduktion“ überhaupt noch rentabel ist, werden sie mit chemischenZusatzstoffen und Antibiotika aufgemästet. Weil die heute übliche, durchschnittliche Fleischernährung zehnmal so viel Land und Energie benötigt, wie eine vegetarische Kost, ist diese Eßgewohnheit hauptverantwortlich am Hunger der Dritten Welt und an der massiven Zerstörung der Umwelt.
Der bekannte Sportarzt Dr. Hans Hoske bestätigt:
« Es ist ein in Laienkreisen weitverbreiteter Irrglaube, daß Fleisch- und Eierspeisen
für die Muskelarbeit besonders vorteilhaft seien. “
Prof. Dr. Wilhelm Halden, Universität Graz, und Prof. Dr. med. Ludwig Prokop,
Institut für Leibeserziehung der Universität Wien, geben jedenfalls ohne weiteres zu :
Zur Versorgung mit biologisch hochwertigem Eiweiß muß nicht unbedingt Fleisch dienen”
Gerade die vegane Ernährung ist ideal für Sportler, da sie einen hohen Anteil
an Kohlehydraten aufweißt. Das notwendige Eiweiß wird ebenfalls durch die vegane Kost
gewährleistet ebenso wie alle anderen Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.
Wann werden deutsche Wissenschaftler dies auch endlich erkennen?
Der Zweck dieser Auflistung berühmter Veganer/Vegetarier / Innen, ist zu zeigen,
wie weitverbreitet Veganismus / Vegetarismus im Sport weltweit ist.
Diese grosse Anzahl macht sichtbar, wie viele Spitzensportler bereits realisiert haben, dass es sich dabei um einen sensiblen Weg zu leben handelt. Nicht nur um es den “Berühmten” nachzumachen sollte man vegan / vegetarisch leben.
Man braucht wahrlich kein Fleisch um sportlich ,,SPITZE ” zu sein !
Höhere Leistungsfähigkeit / mehr Vitalität.
- Verbesserung der Gesundheit / Normalgewicht erreichen und halten.
- Prävention: Reduzierung des Risikos an verschiedenen Krebserkrankungen,
Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Altersdiabetes zu erkranken.
Eine bewusst zusammengestellte vegane Ernährung ermöglicht dem Körper
sich in ein Gleichgewicht zu bringen, und sich somit selbst zu heilen
(bzw. gesund zu bleiben).
- Übernahme von Verantwortung für die eigene körperliche Verfassung,
Tieren und der Umwelt gegenüber.
- Das Leiden und Töten von Tieren wird vermieden.
Berühmte vegan /vegetarische Sportler
Bill Pearl (Bodybuilder, Mr. Universum)
Al Beckles (Body Builder)
Chris Campbell (Wrestler - Weltmeister 1980)A
Andreas Cahling (Body Builder)
Louis Freitas (Bodybuilder)
Murray Rose (Olympiasieger/Schwimmen)
Emerich Rath / Schwergewichtweltmeister Ringen)
Bertil Järlaker / Weltrekordler Marathon
Abele, Ridgely (Gewinner der Karate Weltmeisterschaft der US Karate Vereinigung)
Sharon Hounsell (Bodybuilding - Miss Wales)
Donnie LaLonde (Früherer Box Weltmeister)
Gähwiler, Beat / mehrfacher Schweizermeister im Zehnkampf
Cory Everson (Bodybuilderin, Ms. Olympia 6 mal)
Killer Kowalski (Wrestler)
Lindford McFarquar (Body Builderin)
Hank Aaron (US Baseball Star)
Ingra Marneke ( Mehrfache deutsche Meisterin,Diskuswurf )
Frogund Widmeyer (Meisterin,Rhytmischer Sport)
Stefan Herrman (Deutscher Tennismeister 1982)
Li Ning ( 6 fache Gewinnerin der Turnweltcups)
Lindford McFarquar (Body Builderin)
Monika Montsho (Gewichtheben)
Hinnen, Roy (vierfacher CH-Meister)
B. J. Armstrong (US Basketball Star)
Boris Becker (Tennis)
Sorya Bonali (Eisläuferin)
Les Brown (Läufer)
Peter Burwash (Tennis)
Joanna Conway (Eisläuferin)
Sylvia Cranston (Triathletin)
Sally Eastall (Marathonläuferin, vegan)
Di Edwards (Läufer, Olympia Semifinalist)
Katie Fitzgibbon (Marathon-läuferin)
Clare Francis (Segeln)
Carol Gould (Marathonläufer)
Estelle Gray (Radfahrerin)
Sammy Green (Läufer)
Ruth Heidrich (3-mal Ironman beendet, Marathonläuferin,
Präs. der Vegetarischen Gesellschaft v. Honolulu, vegan)
Sally Hibberd (Britische Mountain Bike Meisterin)
David Johnson (BAA Coach)
Kathy Johnson (Turnerin, Olympia)
Alan Jones (Britischer Schispringerer)
Billie Jean King (Tennis)
Jack LaLanne (Fitness Guru, vegan)
Silken Laumann (Rudern, Olympia)
Judy Leden (Britische, Europa- & Weltmeisterin im Hängegleiten)
Marv Levey (Buffalo Bills Coach)
Jutta Müller (Mehrfache Weltcup-Siegerin im Windsurfen)
Jack Maitland (Triathlet)
Cheryl Marek (Radfahrer)
Kirsty McDermott (Läuferin)
Robert Millar (Radfahrer)
Edwin Moses (Läufer)
Martina Navratilova (Tennis)
Paavo Nurmi (Speerwerfer)
Dennis Rodman (Basketball, Chicago Bulls)
Dave Scott (Fünffacher Sieger des Ironman Triathlon, vegan)
Jonathon Speelman (Schach)
Lucy Stephens (Triathletin, vegan)
Kirsty Wade (Läuferin)
Bill Walton (Basketball)
u.v.a
Quelle … und noch mehr hübsche und starke Veganer gefällig?
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Dann pflücke ich Blumen, wo jetzt der Reif liegt
25.2.2010 von Brigitte Rondholz.
Walther von der Vogelweide (um 1170-1230)
Winter
Uns hât der winter geschât über al:
heide unde walt die sint beide nû val,
dâ manic stimme vil suoze inne hal.
saehe ich die megede an der strâze den bal
werfen! sô kaeme uns der vogele schal.
Möhte ich verslâfen des winters zît!
wache ich die wile, sô hân ich sîn nît,
daz sîn gewalt ist sô breit und sô wît.
weizgot er lâz hoch dem meien den strît:
sô lise ich bluomen dâ rîfe nû lît.
Übersetzung:
Uns hat der Winter überall Schaden zugefügt.
Heide und Wald, wo manch Stimme gar süß erklang, sind beide nun fahl.
Sähe ich erst wieder die Mädchen auf der Straße Ball spielen!
Dann käme auch der Vögel Gesang zurück.
Könnte ich den Winter nur verschlafen!
Solange ich wach bleibe, grolle ich ihm,
dass seine Macht so groß und so weit ist.
Wahrlich, einmal muss auch er dem Maien weichen.
Dann pflücke ich dort Blumen, wo jetzt Reif liegt.
Ja - zu allen Zeiten haben die Menschen dem Winter gegrollt.
Aber er liegt jetzt in den letzten Zügen, das spürt man.
Die Stare sind schon da - jetzt ist der Frühling nicht mehr fern!
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Plastic Planet - Plaste und Elaste - eine immer größer werdende Bedrohung für Mensch und Tier
25.2.2010 von Brigitte Rondholz.
Aus einem Leserbrief:
[…] aufgeschreckt durch einen TV-Bericht im Hessischen Rundfunk über Dioxin-verseuchte Schafleber, hervorgerufen durch den Verzehr von Dioxin-belastetem Gras der Schafe – nicht nur von überschwemmten Wiesen, sondern auch auf anderen Wiesen, nur durch Regen und Luft - stellt sich doch uns Wiesengängern die Frage, ob auch unsere Kräuter mit Dioxin belastet sind?
Meine Frage: wurden schon mal Stichproben von Wildkräutern dahingehend vorgenommen?”
Meine Antwort:
Heute, am 25. 2. 2010, kommt ein Film in die deutschen Kino, der vielleicht viele Menschen aufrütteln wird:
http://www.plastic-planet.de/derfilm.html”
Plastic planet
Aus ihrer Homepage dazu:
“Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.
In PLASTIC PLANET sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken!
PLASTIC PLANET ist ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, dass Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.
Mit PLASTIC PLANET reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat.
In PLASTIC PLANET findet Regisseur Werner Boote erstaunliche Fakten und deckt unglaubliche Zusammenhänge auf. Mit eindrucksvollen Beispielen, wissenschaftlichen Interviews und faszinierenden Begegnungen entlarvt PLASTIC PLANET die schöne neue Plastikwelt.
Was machen wir aus Plastik, und was macht das Plastik mit unserer Welt?
Bootes bunter und rasanter Kinodokumentarfilm geht jeden an – eine überraschende, packende und aufrüttelnde Rundreise durch das Plastikzeitalter.”
Viele Meeresvogelarten ernähren sich mittlerweile vom “Schrott der Zivilisation”, verfüttern etwa rote Flaschenverschlüsse von Cola-Flaschen, die sie mit bestimmten Krebsen verwechseln, an ihre Küken. Deren Magen ist voll mit Müll, kein Platz mehr für natürliche Nahrung: Die Tiere verhungern. So auch die Albatross-Küken an den Stränden von Hawaii.

Quallen nehmen Plastikteile in den Meeren auf und bauen sie in ihr Körpergewebe ein. Plastikfragmente ziehen auch noch krebsauslösende Ultragifte an, wie etwa PCB’s, DDT, Dioxine, in millionenfach erhöhten Konzentrationen. Mit dem schnellen Golfstrom geht das Ganze nun mit einer manchmal bis zu 20 Kilometer pro Tag schnellen Stromgeschwindigkeit gen Europa, wohl in die Nordsee. Die Odyssee dauerte insgesamt etwa 16 Jahre und 25.000 Kilometer. Das Meer sorgt also mit seinen Strömungen dafür, dass Abfall und giftige Stoffe weltweit verteilt werden.
Zurück zu Eurer Frage:
Es ist sicher, dass auch wir davon betroffen sind, so wie auch die Muttermilch betroffen ist, was man seit vielen Jahren weiß.
Aber was sollen wir machen?
Die Nahrungsaufnahme können wir so wenig einstellen, wie das Atmen.
Nach meinem Verständnis wird ein urköstlich gestählter Organismus mit einem Großteil dieser Gifte, die wir nicht vermeiden können, besser fertig, als ein Mensch, der sich zusätzlich zu den unvermeidbaren Giften noch mit Fisch-, Fleisch- und Kochkostgiften belastet.
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Eine richtige Entscheidung
24.2.2010 von Brigitte Rondholz.
Immerhin erspart sie sich und uns jetzt eine endlose Hängepartie (Aussitzen), wie Politiker das so gerne machen.
Margot Käßmann ist heute Nachmittag sowohl von ihrem Amt als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands als auch von ihrem Amt als Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover zurücktreten! Sie zog damit die einzig richtigen Konsequenzen.
Nun sollte sie auch den letzten Schritt gehen und als Pastorin zurücktreten, denn auch in diesem Amt hat sie durch ihre alkoholisierte Tat nicht mehr die nötige Autorität und Vorbildfunktion.
“Man kann nie tiefer fallen, als in Gottes Hände!” waren ihre letzten Worte nach dem Rücktritt, die mich berührt haben.
Wenn sie aus diesem tiefen Fall jetzt die richtige Lehre zieht und sich der Hände ihres Gottes würdig erweist, indem sie in Zukunft keinen Alkohol mehr trinkt, hätte sie meinen vollen Respekt!
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Ach herrje – Frau Bischöfin Käßmann - Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt!
23.2.2010 von Brigitte Rondholz.
Frau Bischöfin, wie konnten Sie nur?

Margot Käßmann, 51, ist seit Oktober 2009 Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und damit die erste Frau in diesem Amt. Seit 1999 steht die Theologin zudem als Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover vor. Die Mutter von vier Kindern ist geschieden.
Nein, das war kein „Kavaliersdelikt, als Sie Samstag nacht mit 1,54 Promille Alkohol im Blut mit Ihrem Dienstwagen in Hannover eine rote Ampel überquerten , denn in Deutschland sterben jährlich 10 000 Menschen bei Verkehrsunfällen, bei jedem zweiten Unfall war der/die FahrerIn alkoholisiert.
Ca. 30% aller Betriebsunfälle sind alkoholbedingt. Die volkswirtschaftlichen Kosten werden auf 50 bis 80 Milliarden DM geschätzt.
Das Trinken von Alkohol zählt zu den größten gesellschaftlichen Problemen in Deutschland.
Das scheinen Sie selber auch schon erkannt zu haben, denn 2009 stand Alkohol noch auf Ihrer Fastenliste.
„Ich verzichte auf Alkohol“, sagten Sie damals der Läufer-Internetseite „Achim-Achilles“ – und weiter: „Ich merke auf einmal, wie sehr ein Glas Wein am Abend zur Gewohnheit werden kann.“
42.000 Todesfälle sind jährlich in Zusammenhang mit Alkohol zu beklagen. Jede sechste Kündigung in Deutschland erfolgt auf Grund von Alkoholmissbrauch.
Und Ihre sollte dazu gehören, Frau Käßmann!
Denn Sie sind ein sehr sehr schlechtes Vorbild für unsere Jugend.
1,8 bis 2,0 Millionen Kinder müssen laut Schätzungen der Guttempler mit alkoholkranken Eltern leben - und mit solchen Vorbildern!
Alkoholismus
Von Alkoholismus im engeren Sinne sollte man sprechen, wenn eine Person viel trinkt und durch das Trinken in ihrer Lebensführung ernstlich beeinträchtigt ist. […]
2,5 Millionen Menschen in der BRD sind behandlungsbedürftig alkoholkrank (2/3 Männer, 1/3 Frauen, 250000 Jugendliche). 7-10 Millionen Angehörige sind durch Alkoholsucht eines Familienmitglieds betroffen.
Nur 5-10% aller Deutschen sind abstinent, trinken also keinen Alkohol.
Die deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren hat das Alkoholproblem als das größte Drogenproblem unserer Gesellschaft bezeichnet. Mit einem pro Kopf Verbrauch von 12,5 Litern Alkohol pro Jahr ist Alkohol die Droge Nr. 1 in Deutschland und wir sind damit trauriger Rekord-Weltmeister!
Sind sie vielleicht überfordert, Frau Käßmann?
Süchtiges Verhalten ergibt sich aus dem Zusammenspiel verschiedenster Faktoren persönlicher, familiärer und gesellschaftlicher Art. Ursache kann die Unzufriedenheit mit einer bestimmten Situation oder Unfähigkeit sein, damit angemessen umzugehen, natürlich auch Einsamkeit und Ängste, Scheidung/Trennung, Verlust von Angehörigen, Freunde etc. Es werden im Lauf der Zeit bestimmte Verhaltensmuster erlernt, mit denen auf konflikthafte oder belastende Situationen ausweichender reagiert wird. Eine instabile Persönlichkeit sucht häufig durch Alkohol seelischen Ausgleich und “Wärme”. Nicht zu unterschätzen sind auch die negativen Vorbildwirkungen in Familie und Gesellschaft, ebenso die aggressiv heile Welt vortäuschende Werbung für Alkoholika.
Ein gutes Vorbild für die Jugend?
Gerade Jugendliche leiden häufig unter dem Gefühl, das Leben bringe ihnen nichts, es sei alles so leer und langweilig, außerdem haben sie oft das Gefühl, daß ihre Leistungen zuwenig anerkannt werden, dazu kommt noch die angespannte Lehrstellensituation; zudem ist für viele der Gruppenzwang ein Auslöser, Alkohol exzessiv zu konsumieren.
Gründe und Motive für Alkoholkrankheit:
Immer wenn Zuwendung, Anerkennung fehlen, die Alltagshektik oder berufliche Anspannung überhandnehmen, wenn Gesprächspartner oder “Kummerbriefkästen” fehlen, sind Menschen in der Gefahr, dies durch Alkoholkonsum oder andere Formen von ausweichendem Verhalten zu kompensieren (auszugleichen): z.B.: Nikotin, Fernsehen, Computerspiele, Eß- und Kaufsucht, Arbeitssucht, Sportsucht, Sexsucht u.ä.
Was ist zu tun? Kinder stark machen…
Es muß auf allen möglichen Ebenen angesetzt werden. Zuerst müßte eine allgemeine gesellschaftliche Diskussion über den Alkoholkonsum beginnen. Solange es heißt, Bier ist Brot, Wein ist Medizin, fehlt das Bewußtsein für die gesundheitliche Schädlichkeit des Alkohols.
Es ist bezeichnend, wieviel in Fernseh-Serien/Filmen getrunken wird. Und Alkoholwerbung muß schlicht verboten werden.
In Familien, wo Kinder aufwachsen, müsste Alkohol schlichtweg verboten sein. Nur durch unser Vorbild machen wie unsere Kinder stark.
Welche Konsequenzen hat ein erhöhter Alkohol-Konsum?
· Leberentzündung (Hepatitis),
· Fettleber,
· Leberzirrhose,
· Alkoholpsychosen, Delir,
· Nervenschädigungen, periphere Polyneuropathie,
· Kehlkopfkrebs,
· Speiseröhrenkrebs,
· Bauchspeicheldrüsenkrebs,
· Magenkrebs,
· Leberkrebs,
· Herzmuskelschwäche (Kardiomyopathie), auch mit Herzrhythmusstörungen,
· Bluthochdruck,
· Depressionen,
· alkoholbedingte Demenz (Korsakow-Syndrom),
· Alkohol-Embryopathie bei Kindern alkoholkranker Mütter;
Wie können Sie den Alkoholkonsum kontrollieren?
Wenn Sie es nicht alleine schaffen …
….werden sie Urmethodikerin, Frau Käßmann!
Sie müssen nur den Mut aufbringen, sich und anderen einzugestehen, dass Sie Mist gebaut haben und Ihr Leben ändern wirklich wollen. Werden Sie Urmethodikerin - dann brauchen Sie keine Suchtmittel mehr.
Glückliche und gesunde Menschen brauchen keinen Alkohol, sondern verabscheuen ihn.
Die älteste und bekannteste Organisation sind sicher die Anonymen Alkoholiker . Hier erfahren Sie auch die Anschriften von lokalen Gruppen in Hannover.
Q.:
http://www.zum.de/Faecher/kR/BW/wagner/alko1a.htm
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Obst und Gemüse reichen - keine zusätzliche Wasseraufnahme ist bei Urkost nötig!
23.2.2010 von Brigitte Rondholz.
Wie Ihr wisst, empfehlen Ärzte den Menschen - besonders alten Menschen -, dass sie zwischen 2 und 3 Litern pro Tag Wasser trinken sollen, was für viele eine große Belastung und Ursache für häufigen Harndrang ist.
Sie halten sich meist akribisch daran, denn die Angst einen Schaden durch „Austrocknung“ zu erlangen, ist groß, aber viele wissen noch nicht einmal, dasss es im Gegenteil viele dehydrierende Getränke wie Kaffee, Tee, Soda, zuckerhaltige Saftmischung, Alkohol gibt!
Und so trinken sie und trinken …. und oft höre ich von Anfängern der Urmethodik die ängstliche Frage, ob es denn nicht gefährlich sei, als Urköstler kein zusätzliches Wasser zu sich zu nehmen?
Nein!
Wir wissen, dass Obst und Gemüse zwischen 80 und 90 Prozent aus Wasser bestehen und selbst nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen können sie zur Trinkmenge hinzugerechnet werden.

Wenn man sich also urköstlich ernährt und keine gesalzenen Speisen zu sich nimmt, ist man immer auf der sicheren Seite, was ich persönlich auch an meiner täglichen Urinmenge (hell und klar!) ablesen kann.
Bis sich dies alles aber herumgesprochen hat, werden sich sicherlich noch viele Menschen literweise mit Wasser und dehydrierenden Getränken maltraitieren.
Ich wünsche euch allen einen schönen urköstlichen Tag
mit vielen saftigen Genüssen:

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Auch im Winter viel Bewegung (Urtraining) und viel Grün zu jeder Mahlzeit
22.2.2010 von Brigitte Rondholz.
Immer noch liegt ein bisserl Schnee, aber das Tauwetter hat eingesetzt und die Tage werden heller und länger.
Ich bin stolz und zufrieden, dass ich den ganzen langen Winter hindurch mein Urtaining durchgezogen habe - aber wenn es jetzt allmählich wärmer wird, macht es natürlich wieder doppelt so viel Spaß!
Jule stört der Schnee weniger:

Urtraining im Schnee macht die Bäckchen rot, aber ich freue mich auf die warmen Tage:

Toll ist aber, dass ich auch im Winter keinen Tag ohne Wildpflanzen und anderes Grün war. Moose und Brombeerblätter gibt es auch im Schnee reichlich und hier oben immer noch von saftiger Qualität:

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Die natürliche Nahrung des Menschen macht uns froh - Koch/Fleischkost macht uns krank!
21.2.2010 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde und Leser,
in regelmäßigen Abständen werde ich nun die größten Klopfer des Dr. Frank in der Sendung “Menschen bei Maischberger” aufgreifen.
Dass Auffassungen zustande kommen und propagiert werden, die den Menschen diffuse Angst vor rohen und natürlichen Lebensmitteln einreden wollen, hat sicherlich (auch) wirtschaftliche Gründe, denn eine ganze Industrie, nämlich die Lebensmittelindustrie, welche größer und mächtiger als die Rüstungs- oder Pharmaindustrie ist, würde ab sofort nichts mehr verdienen, wenn alle Menschen ab sofort nur noch frische, pflanzliche Nahrungsmittel zu sich nehmen würden.
Eine witzige Randnotiz ist es dann aber, dass die gleichen Leute die „Ängste“ der Menschen als größten Buhmann in einer gesunden Ernährung entlarven wollen, um dann auch noch eine von einem Amerikaner erfundene Diagnose zu stellen: Orthorexia nervosa ![]()
Warnen müsste man vielmehr vor den Giften, die durch das Kochen entstehen. So entsteht beim Braten Acrylamid und auch andere bekannte Maillard-Reaktion setzen ein, wenn Kohlenhydrate und Aminosäuren erhitzt werden.
Und dann dies hier:
The China Study ist ein weltberümtes Buch von Colin T. Campbell, emeritierter Professor für Biochemie an der Cornell University aus dem Jahre 2005. Campbell untersuchte in einer groß angelegten epidemiologischen Studie (The China Study) die Beziehung zwischen dem Verzehr von tierischen Produkten und Krankheiten.
Das Buch untersucht die Beziehung zwischen dem Verzehr von tierischen Erzeugnissen und Krankheiten wie Krebserkrankungen (Brust-, Prostata-, Enddarm), Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Fettleibigkeit, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose, degenerative Gehirn-Krankheit. Es ist die umfangreichste und aussagekräftigste Untersuchung, die jemals durchgeführt wurde.
Das eindeutige Ergebnis lautet:
Die beste Ernährung des Menschen besteht aus rein pflanzlicher, naturbelassener Kost – also Urkost! (auch wenn er sie nicht so nennt.)
Eine solche Ernährung hilft maßgeblich, die Gesundheit bis ins hohe Alter zu bewahren oder wieder zu erlangen.
In einem neueren Buch wertete er seine Kenntnisse über 50 Jahre wissenschaftlicher Arbeit aus und zitierte Hunderte von Primärquellen von Ernährungswissenschaftlern, welche die Ergebnisse der China-Studie bestätigen.
Trotzdem werden wacker weiterhin Fleisch/Fisch/Milchprodukte empfohlen und sogar vor veganer Ernährung gewarnt.
Warum?
Ihr wisst es alle, man muss nur an die vielen Milliarden denken, die von der entsprechenden Industrie allein in Deutschland umgesetzt werden.
Dabei entdeckte Campbell und sein Team, dass selbst geringe Mengen tierischer Produkte bereits einen signifikanten Einfluss auf chronische Erkrankungen haben.
Er empfiehlt eine pflanzliche Ernährung und die Vermeidung des Konsums von Rindfleisch, Geflügel, Eiern und Milch um unterschiedlichste Krankheiten zu verhindern.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Ergebnisse der Studie darauf hin deuten, dass je geringer der Anteil an tierischen Lebensmittel in der Nahrung ist, desto größer die gesundheitlichen Vorteile liegen, insbesondere in einem Bereich von zehn Prozent bis null Prozent der gesamten Kilokalorien, sodass der optimale Anteil an tierischen Lebensmitteln null sein sollte, zumindest für Personen mit einer Prädisposition für eine degenerative Erkrankung (vgl. Campbell 2006, Seite 242). (Wir wissen natürlich, dass es für ALLE Menschen gilt und so geht dies auch aus der Studie hervor! BR)
Nun denn - kommen wir auf das Schüren von Ängsten gegen die natürliche Kost des Menschen zurück. (Manchmal komme ich mir schon vor wie in einem Science Fiction-Film, wo die Menschen sich nur noch von Pillen ernähren und jede natürlich gewachsene Pflanze Angst und Schrecken auslöst: huhu …diese bösen bösen Bakterien … steril und genormt muss das Essen sein )
Dennoch:
Heute morgen wies mich ein lieber Freund der Urmethodik wieder darauf hin, dass einige Pflanzen natürlicherweise Substanzen enthalten, die bei Menschen und Tieren eine toxische Wirkung auslösen können.
Der Pflanze dienen diese Toxine in unterschiedlicher Art und Weise. Sie können dem Fraßschutz vorbeugen oder bei der Abwehr von Mikroorganismen unterstützen. Für den menschlichen Organismus können diese Substanzen eine mehr oder minder gesundheitsschädigende Wirkung haben.
Zur Frage der möglichen Toxizität unserer Lebensmittel hier ein Zitat von Dirk Selmar vom Botanischen Institut und Botanischen Garten der Technischen Universität Braunschweig über die Zyanid(HCN)- Entgiftungskapazität des Menschen:
Amylase -> Kohlenhydratverdauung
Nun hat die Süßkartoffel auch Trypsin-Inhibitoren und macht sie dadurch roh angeblich schwer verdaulich.
Das stimmt aber im rohen Kontext keinesfalls!
Meine Verdauung und die der vielen anderen Urköstler, die sie zu schätzen wissen, könnte nicht besser sein und sind der beste praktische Beweis, wie brüchig und falsch Theorien sein können.
Weiterer Link zu Bataten und ihre rohe Verwendung
Der physikalische Teil der Verdauung wird zum einen durch die schneidende und mahlenden Zähne, die rollende Zunge und die verflüssigende Kraft der Enzyme im Speichel erreicht. Wie schon erwähnt enthält der Speichel das Enzym Amylase, das mit der chemischen Zerkleinerung der Stärke (Kohlenhydrate) beginnt und dann im weiteren Verdauungstrakt weiter geführt wird.
Kaut und genießt Eure natürliche Frischkost also und lasst Euch nicht bange machen von interessengeleiteten Funktionären, hört auf Eure körpereigenen Signale (Appetit und Hungergefühl) und lasst Euch die himmlischen Genüsse direkt von Mutter Natur schmecken!
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