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Die natürliche Nahrung des Menschen macht uns froh - Koch/Fleischkost macht uns krank!

Liebe Freunde und Leser,
in regelmäßigen Abständen werde ich nun die größten Klopfer des Dr. Frank in der Sendung “Menschen bei Maischberger” aufgreifen.

Dass Auffassungen zustande kommen und propagiert werden, die den Menschen diffuse Angst vor rohen und natürlichen Lebensmitteln einreden wollen, hat sicherlich (auch) wirtschaftliche Gründe, denn eine ganze Industrie, nämlich die Lebensmittelindustrie, welche größer und mächtiger als die Rüstungs- oder Pharmaindustrie ist, würde ab sofort nichts mehr verdienen, wenn alle Menschen ab sofort nur noch frische, pflanzliche Nahrungsmittel zu sich nehmen würden.

Eine witzige Randnotiz ist es dann aber, dass die gleichen Leute die „Ängste“ der Menschen als größten Buhmann in einer gesunden Ernährung entlarven wollen, um dann auch noch eine von einem Amerikaner erfundene Diagnose zu stellen: Orthorexia nervosa :-)

Warnen müsste man vielmehr vor den Giften, die durch das Kochen entstehen. So entsteht beim Braten Acrylamid und auch andere bekannte Maillard-Reaktion setzen ein, wenn Kohlenhydrate und Aminosäuren erhitzt werden.

Maillard bei Wikipedia

Und dann dies hier:

The China Study ist ein weltberümtes Buch von Colin T. Campbell, emeritierter  Professor für Biochemie an der Cornell University aus dem Jahre 2005. Campbell untersuchte in einer groß angelegten epidemiologischen Studie (The China Study) die Beziehung zwischen dem Verzehr von tierischen Produkten und Krankheiten.

About the China-Study

Das Buch untersucht die Beziehung zwischen dem Verzehr von tierischen Erzeugnissen und Krankheiten wie Krebserkrankungen (Brust-, Prostata-, Enddarm), Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Fettleibigkeit, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose, degenerative Gehirn-Krankheit. Es ist die umfangreichste und aussagekräftigste Untersuchung, die jemals durchgeführt wurde.

Das eindeutige Ergebnis lautet:

Die beste Ernährung des Menschen besteht aus rein pflanzlicher, naturbelassener Kost – also Urkost! (auch wenn er sie nicht so nennt.)

Eine solche Ernährung hilft maßgeblich, die Gesundheit bis ins hohe Alter zu bewahren oder wieder zu erlangen.

In einem neueren Buch wertete er seine Kenntnisse über 50 Jahre wissenschaftlicher Arbeit aus und zitierte Hunderte von Primärquellen von Ernährungswissenschaftlern, welche die Ergebnisse der China-Studie bestätigen.

Trotzdem werden wacker weiterhin Fleisch/Fisch/Milchprodukte empfohlen und sogar vor veganer Ernährung gewarnt.

Warum?

Ihr wisst es alle, man muss nur an die vielen Milliarden denken, die von der entsprechenden Industrie allein in Deutschland umgesetzt werden.

Dabei entdeckte Campbell und sein Team, dass selbst geringe Mengen tierischer Produkte bereits einen signifikanten Einfluss auf chronische Erkrankungen haben.

Er empfiehlt eine pflanzliche Ernährung und die Vermeidung des Konsums von Rindfleisch, Geflügel, Eiern und Milch um unterschiedlichste Krankheiten zu verhindern.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Ergebnisse der Studie darauf hin deuten, dass je geringer der Anteil an tierischen Lebensmittel in der Nahrung ist, desto größer die gesundheitlichen Vorteile liegen, insbesondere in einem Bereich von zehn Prozent bis null Prozent der gesamten Kilokalorien, sodass der optimale Anteil an tierischen Lebensmitteln null sein sollte, zumindest für Personen mit einer Prädisposition für eine degenerative Erkrankung (vgl. Campbell 2006, Seite 242). (Wir wissen natürlich, dass es für ALLE Menschen gilt und so geht dies auch aus der Studie hervor! BR)


Link

Nun denn - kommen wir auf das Schüren von Ängsten gegen die natürliche Kost des Menschen zurück. (Manchmal komme ich mir schon vor wie in einem Science Fiction-Film, wo die Menschen sich nur noch von Pillen ernähren und jede natürlich gewachsene Pflanze Angst und Schrecken auslöst: huhu …diese bösen bösen Bakterien … steril und genormt muss das Essen sein )

Dennoch:

Heute morgen wies mich ein lieber Freund der Urmethodik wieder darauf hin, dass einige Pflanzen natürlicherweise Substanzen enthalten, die bei Menschen und Tieren eine toxische Wirkung auslösen können.

Der Pflanze dienen diese Toxine in unterschiedlicher Art und Weise. Sie können dem Fraßschutz vorbeugen oder bei der Abwehr von Mikroorganismen unterstützen. Für den menschlichen Organismus können diese Substanzen eine mehr oder minder gesundheitsschädigende Wirkung haben.

  • Hämagglutinine Solanin (in Kartoffeln und Tomaten)·Blausäure u. a. auch in Süßkartoffeln (!!)
    Zur Frage der möglichen Toxizität unserer Lebensmittel hier ein Zitat von Dirk Selmar vom Botanischen Institut und Botanischen Garten der Technischen Universität Braunschweig über die Zyanid(HCN)- Entgiftungskapazität des Menschen:
  • “Da die Menschen, wie alle Säugetiere, ein gut funktionierendes Entgiftungssystem für Blausäure besitzen, ist die letale (tödliche) Dosis relativ hoch: Sie beträgt für einen Erwachsenen etwa 50 Milligramm (mg) freier Blausäure pro Tag. Die kleinen Mengen HCN, die sich in der überwiegenden Zahl der Nahrungsmittel finden, stellen für uns überhaupt kein toxikologisches Problem dar. In der Leber eines Erwachsenen können durch die Aktivität der Rhodanase, eines Enzyms, das Blausäure zum relativ ungiftigen Rhodanid umbaut, problemlos pro Tag 20 mg bis 30 mg Blausäure entgiftet werden. Das produzierte Rhodanid wird anschließend über den Harn ausgeschieden. Unser Körper kann also mit geringen Mengen Blausäure mühelos fertig werden, ohne daß Schädigungen auftreten. Erst bei höheren Konzentrationen, bei denen der Entgiftungsmechanismus überfordert ist, kann die Blausäure ihr toxisches Potential voll entfalten, und entsprechende Vergiftungen sind die Folge.”
  • Link zu B17
  • Oxalsäure in Spinat, Sauerampfer und Rhabarber
  • Glycyrrhicin „Natürliche Aromastoffe in Gewürzen und Kräutern.. Dazu gehören auch Estragol und Methyleugenol. Sie kommen u. a. vor in Anis, Fenchel, Estragon, Basilikum, Muskatnuss, Piment und Lemongras. In Tierversuchen (!) wurde für beide Substanzen eine Krebs auslösende und Erbgut schädigende Wirkung nachgewiesen. Unklar ist aber bisher noch, ob diese Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind. Vorsorglich wird aber von dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlen, die genannten Gewürze und Kräuterteedrogen nicht dauerhaft und regelmäßig in höheren Mengen zu verwenden“
  • Cumarin.
  • Gar nicht zu erwähnen all die toxischen Einzelstoffe, die angeblich in unserer Wildpflanzen enthalten sein sollen
  • Link dazu
  • Es gibt auch spezielle Eiweiße, die das Verdauungssystem hemmen , aber die Pflanzen vor Schädlingen schützen.
  • Trypsin- (Protease-)Inhibitoren wurden auch auf gentechnischem Wege bereits in verschiedene Pflanzen eingebracht, um das Wachstum und Überleben von Schädlingen zu reduzieren. Pepsin und Trypsin – benötigen die Menschen, die tierische Proteine zu sich nehmen, zur Fleischverdauung·Lipasen zur Fettverdauung

    Amylase -> Kohlenhydratverdauung

    Nun hat die Süßkartoffel auch Trypsin-Inhibitoren und macht sie dadurch roh angeblich schwer verdaulich.

    Das stimmt aber im rohen Kontext keinesfalls!

    Meine Verdauung und die der vielen anderen Urköstler, die sie zu schätzen wissen, könnte nicht besser sein und sind der beste praktische Beweis, wie brüchig und falsch Theorien sein können.

    Weiterer Link zu Bataten und ihre rohe Verwendung

    Der physikalische Teil der Verdauung wird zum einen durch die schneidende und mahlenden Zähne, die rollende Zunge und die verflüssigende Kraft der Enzyme im Speichel erreicht. Wie schon erwähnt enthält der Speichel das Enzym Amylase, das mit der chemischen Zerkleinerung der Stärke (Kohlenhydrate) beginnt und dann im weiteren Verdauungstrakt weiter geführt wird.

    Kaut und genießt Eure natürliche Frischkost also und lasst Euch nicht bange machen von interessengeleiteten Funktionären, hört auf Eure körpereigenen Signale (Appetit und Hungergefühl) und lasst Euch die himmlischen Genüsse direkt von Mutter Natur schmecken!

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