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- 23.7.2010: Wildpflanzen zu jeder Mahlzeit genießen - sie machen uns fit, zufrieden und satt
- 22.7.2010: Es ist erwiesen: Kochkost macht definitiv krank - aber die falsche Rohkost auch!
- 21.7.2010: Heiß und trocken - welche Wildpflanzen gibt es jetzt noch in reicher Fülle?
- 19.7.2010: Herrliche Sommertage mit Gleichgesinnten in der Natur
- 17.7.2010: Die Sonne, unsere Freundin, scheint auch in Venice/ Santa Monica
- 16.7.2010: Genießt die Sonne! Urmethodiker sind schlau und fallen nicht auf jeden Blödsinn herein!
- 15.7.2010: Die Urmethodik ist auch bei Ess-Störungen ideal zum Gesundwerden!
- 15.7.2010: Skrupellose und betrügerische Weißkittel - Apotheken-Skandal: Bereichert an Krebsmitteln
- 14.7.2010: Gelb gelb gelb sind alle meine Farben
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Neophobie? Keine Angst vor himmlischer Urkost!
Gestern auf einem großen Familienfest und heute am Sonntag gab es wieder so viele himmlische Genüsse …
… sodass ich mich wieder einmal fragte, warum gibt es so viele Phobien gegenüber der einzig menschenartgerechten Kost?
Eine mögliche Antwort könnte hier liegen. Dieter brachte die
Neophobie ins Spiel, die ich zwar kannte, aber in diesem Lichte noch nie betrachtet hatte.
Bei Maischberger allerdings war es schon mehr als eine witzige Randnotiz, dass der gleiche Mann, der die „Ängste“ der Menschen als größten Buhmann in einer gesunden Ernährung entlarven wollte, eine von einem Amerikaner erfundene Diagnose für alle Menschen, die sich mit gesunder Ernährung beschäftigen, in den Raum stellte, die gerade *Angst* als Hintergrundmotiv beschreibt :
Sicherlich sind wir Urköstler in Bezug auf die uns Menschen zugedachte Nahrung gut informiert, aber zwanghaft ist dies mit Sicherheit nicht! Neben einer uns gesund erhaltenden Ernährung kommt es uns auch darauf an, Tierleid zu vermeiden. Wer dies und die Urkost einmal gelernt und verinnerlicht hat, muss sich nicht mehr ängstlich mit „Inhaltsstoffen“ auseinandersetzen, er lebt es einfach und zwanglos, weil es eine “Glücklich-mach-Kost” ist – und genau dies scheint mächtige Kreise zu stören.
Generell muss man sich schon fragen, was das ist, dass sogenannte „Fachleute“ vor unserer herrlichen Frischkost „warnen“? Warum scheinen sich einige Menschen geradezu vor der Rohkost zu fürchten oder sie für gefährlich halten?
Es ist gesicherte Erkenntnis, dass frühkindliche Prägungen sehr stark und nachhaltig wirken, und wenn jemand immer nur Muttis tolle Kochkostküche kannte, fällt es ihm erst einmal schwer, davon zu lassen. Die Liebe und Bindung zur Mutter sind so tiefgreifend, dass ein Abwenden von den von ihr erlernten Gewohnheiten, vielen geradezu wie eine „Revolution“ oder “Ketzerei” vorkäme.
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Aber es gibt - abgesehen von anfangs doch ganz normalen Bedenken -, eine regelrechte Phobie vor neuen Dingen, welche auch einen Namen hat:
Neophobie
Die Neophobie gehört zu den spezifischen Phobien und bezeichnet die krankhafte Furcht vor Neuem bzw. Neuerungen, also unbekannten Situationen, Orten, Anforderungen, Personen, etc.
Es gibt - abgesehen von anfangs doch ganz normalen Bedenken -, eine regelrechte Phobie vor neuen Dingen, welche auch einen Namen hat:
„Die Nahrungsmittel-Neophobie“
Die Angst vor Neuem beeinträchtigt offensichtlich nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper: Amerikanische Forscher haben neophobe Ratten Verhaltenstests unterzogen und ihre Reaktion mit jenem von normalen Artgenossen verglichen. Das Ergebnis: Erstere reagierten in unbekannten Umwelten mit einer gesteigerten Produktion von Stresshormonen. Langfristig wirkt sich das auch auf die Lebenserwartung aus. Die furchtsamen Nager wiesen ein um 60 Prozent erhöhtes Sterberisiko auf.
So wurden bei Laborratten in der frühen Jugend festgestelltes neophobes gegenüber neophilem Verhalten in unterschiedlichen Umgebungen über die gesamte Lebenszeit weiter beobachtet und dabei festgestellt, dass (männliche) neophobe Ratten im Durchschnitt 599 Tage lebten, während die mittlere Überlebenszeit bei neophilen Ratten 701 Tage betrug; während nach 840 Tagen alle neophoben Ratten gestorben waren, betrug die maximale Überlebenszeit bei neophilen Ratten 1.026 Tage. Diese Unterschiede können wohl auf erhöhte Plasmaspiegel an Kortikosteroiden zurückgeführt werden.
Wie Sonia Cavigelli und Martha McClintock von der University of Chicago berichten, sind ähnliche physiologische Reaktionen auch bei neophoben Menschen bekannt.
Quelle: Cavigelli SA, McClintock MK: Fear of novelty in infant rats predicts adult corticosterone dynamics and an early death. Proc Natl Acad Sci U S A. 100(26):16131-16136 (2003).
(Ich werde über dieses Phänomen und wie und ob es auf Menschen übertragbar ist, noch gesondert demnächst schreiben, wahrscheinlich in der nächsten NL!)