Sie befinden sich aktuell in den Urkost-Blog zur Urkost des Menschen - einfach, lustvoll und schön! Blog-Archiven für den folgenden Tag 18.3.2010.
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- 10.9.2010: Die Wahrheit über Fleisch: Die Fleischindustrie macht uns zu Barbaren
- 9.9.2010: Hagen Rether: Jeder Vollidiot weiß das - jetzt geht es um die Wurst!
- 8.9.2010: Paprika - eine Frage der Reife und des Geschmacks
- 7.9.2010: Panazee - das Allheilmittel Natur
- 7.9.2010: Zwangsbejagung: Verpflichtet Eigentum zum Töten?
- 4.9.2010: Bezaubernde Spätsommertage
- 2.9.2010: Ein guter Start ins Leben - mit Muttermilch und Urkost
- 1.9.2010: Urkost - bei jedem Wetter - vom Feinsten und Blasentang gibt es hoffentlich bald bei Orkos
- 30.8.2010: Auch in Großstädten kann man sehr gut urköstlich leben!
- 29.8.2010: Inspirierende Urkost - ich komme ins Schwärmen!
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Archive für 18.3.2010
Ein Tag im Leben einer Urköstlerin (essentechnisch …)
18.3.2010 von Brigitte Rondholz.
He he he… der Frühling kommt jetzt wirklich und ich habe die Wintersachen eingepackt und mich frühlingsfrisch gemacht:
Heute hatte ich mal Lust auf ein Frühstück, was eher selten vorkommt, weil ich meist gleich zum Sportmachen in den Wald fahre:
Ich wählte die Pagode mit vielen (nicht alle im Bild sichtbar…) Wildpflanzen und Postelein:
Mittags servierte ich uns dann eine schöne Auswahl an leckeren Sachen, wo sich jeder nach Gusto bedienen kann:
Abends gab es dann Postelein, Knoblauchrauke an vanillig-cremiger Cherimoya:
Es ist immer wieder schön, so gesund, so lecker und nicht belastend zu leben - die Natur hält alles an pflanzlicher Nahrung bereit für uns, wir müssen nur zugreifen!
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Immer mehr Wissenschaftler wachen auf und sind gegen Fleisch
18.3.2010 von Brigitte Rondholz.
“Wie das Forbes magazine berichtet, wird Prof. Patrick Brown, einer der renommiertesten Bio-Wissenschaftler der Welt, eine 18-monatige Auszeit von seiner regulären Arbeit nehmen, um nach Wegen zu suchen, den globalen Fleischkonsum drastisch zu reduzieren.
Pat Brown hat sich als Biochemiker an der Stanford University einen Ruf gemacht. Er ist außerdem Mitglied der National Academy of Science in den USA, und er arbeitet für das Howard Hughes Medical Institute. Er lebt seit 30 Jahren vegetarisch und seit 5 Jahren vegan. Zum Thema Umweltzerstörung und Fleischkonsum sagt er: »Es ist absolut unmöglich, dass wir die nächsten 50 Jahre so weitermachen wie bisher. Entweder wir handeln, oder wir sind Toast.«
Prof. Brown weist darauf hin, dass die Fleischproduktion zwar nur für 9% der weltweiten CO₂-Emissionen, dafür aber für 37% der vom Menschen verursachten Methan- und für 65% der vom Menschen verursachten Lachgasemissionen verantwortlich ist. Die beiden letzten Treibhausgase erwärmen das Klima deutlich stärker als CO₂. Seine Lösung des Problems: Die Tierhaltung beenden, oder zumindest stark einschränken.
Prof. Brown plant, in den ersten 6 Monaten seiner Auszeit ökonomische Modelle zu erarbeiten, die verdeutlichen, dass wir uns die »Nutztierhaltung« schlichtweg nicht leisten können. Danach will er sowohl daran arbeiten, bessere vegetarische Lebensmittel zu erzeugen als auch eine Strategie entwickeln, wie man die politischen, ökonomischen, rechtlichen und verhaltenswissenschaftlichen Herausforderungen meistern kann, um die Ernährung der Weltbevölkerung nachhaltiger zu gestalten.
Lebensmittelproduzenten gibt Prof. Brown den Ratschlag lieber jetzt statt später daran zu arbeiten, den Fleischkonsum zu reduzieren: »Fangen Sie am besten sofort an, ernsthafte Summen zu investieren und Alternativen zu finden, um zu überleben.«
Bemerkenswert ist, dass Prof. Brown von allen Problemen auf der Welt die drastische Reduzierung der Fleischproduktion als das Wichtigste und Dringendste ansieht. Oft wird in diesem Zusammenhang an Themen wie die wachsende Weltbevölkerung gedacht. Ohne die Probleme des Bevölkerungswachstums herunterspielen zu wollen, sieht die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt in solchen Diskussionen auch die Tendenz, Probleme möglichst weit von uns wegschieben zu wollen. Mit dem Fokus auf die Weltbevölkerung vergessen wir oft, dass wir mit unserem Lebensstil in den Industrienationen die wahren Ressourcenverschwender sind. Die alten Tipps wie unsere Glühbirnen zu wechseln und sparsamere Autos zu kaufen, sind inzwischen überholt. Immer mehr Studien belegen, dass der Großteil unserer Umweltbelastung durch unsere fleischlastige Ernährung entsteht. Hier kann jeder Fleischesser bzw. Nicht-Veganer (mehr als 90% der deutschen Bevölkerung) sofort einen gravierenden Beitrag zur Rettung des Klimas leisten, ohne die Probleme in Entwicklungsländern suchen zu müssen.”
Wissenschaftler gegen Fleisch
Ein guter Anfang, ja, aber vielleicht sollte man Prof. Brown mal schreiben, dass die Natur die Alternativen für uns längst bereit hält und wir nicht darauf warten müssen, dass irgendwer vegane Lebensmittel “produziert”?
Auf jeden Fall sind wir Veganer Trendsetter - und das ist gut so!
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