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Archive für April 2010

Der Mensch war niemals Jäger, er war der Gejagte. Er ist ein friedlicher Pflanzenesser


Wem die Thesen von Siegfried Pagel nicht behagten, es gibt auch andere Möglichkeiten und Thesen, wie der Mensch zu dem wurde, was er heute ist. Ich persönlich spüre, dass W. Sussman mehr der Wahrheit auf der Spur ist:

Der Mensch war niemals ein Jäger, er war der Gejagte

Es gibt ein neues Buch über die Entwicklung der Menschen, das die weit verbreiteten Theorien der gängigen Wissenschaften infrage stellt und Franz Konz bestätigt.

Der Titel des Buches lautet:

“Man the Hunted:
Primates, Predators and Human Evolution”.

Der Autor, Professor und Anthropologe, hat in mehreren Ländern die Ökologie und die sozialen Strukturen von Primaten erforscht.

W. Sussman ist Autor und Herausgeber einiger Bücher, einschließlich: “Der Ursprung und die Natur des Sozialverhaltens,” “Primaten-Ökologie und Sozialstruktur” und “Die biologische Grundlage des menschlichen Verhaltens: Ein Kritischer Bericht.”
Mitautor ist: Donna L. Hart, Ph.D., Mitglied der Pierre Laclede Ehrenhochschule und Anthropologe an der Universität von Missouri.

In diesem Buch wird die Theorie vom Menschen als “Jäger” endlich wissenschaftlich überzeugend und schonungslos entlarvt. Angesichts gegenwärtiger Weltgeschehnisse würde man es nicht denken, aber Menschen entwickelten sich dereinst wirklich, um ruhige, kooperative und friedliche Sozialtiere zu sein und (eigentlich) bis heute so zu bleiben.

Der Anthropologe an der Washington Universität in St. Louis geht gegen die allenthalben vorherrschenden anderslautenden Ansichten an und argumentiert, dass die Primaten, frühe Menschen mit eingeschlossen, sich nicht als Jäger, sondern als Opfer vieler Fleischfresser, wie wilder Hunde und Katzen, der Hyänen, der Adler und der Krokodile entwickelten.
Unsere Intelligenz, unseren Gemeinschaftssinn und viele andere Eigenschaften, die wir als moderne Menschen haben, entwickelten sich aus dem Versuch heraus, die Fleischfresser zu überlisten.

Die Idee “des Mannes als Jäger” ist das im allgemeinen geltende Paradigma der menschlichen Entwicklung, sagt Sussman. “Dies entwickelte sich aus einer grundlegenden jüdisch -christ. Ideologie des Menschen, welche von sich selbst annahm, schlecht, aggressiv und von Natur aus Mörder zu sein. Tatsächlich ist das nicht der Fall, wenn man einmal die Primatenbeweise der Fossilien überprüft.

Sie studierten die versteinerten Beweise und sagen: “Die meisten “Mensch - als - Jäger - Theorien” halten diesen versteinerten Schlüsselbeweisen nicht stand. Wir wollten Beweise, nicht selbstgerechte Theorien.
Wir überprüften die gesamte Literatur, die auf den Schädeln, Knochen, Abdrücken und auf Umweltbeweisen unserer Menschenvorfahren und der Fleischfresser basierten.“ Da der Prozess der menschlichen Entwicklung lang und mannigfaltig ist, entschieden Sussman und Hart, ihre Forschung auf eine spezifische Sorte, den Australopithecus afarensis zu fokussieren, der zwischen zwei ein halb Millionen und fünf Millionen Jahren lebte und eine der besser bekannten frühen menschlichen Arten ist.

Australopithecus afarensis war vermutlich ziemlich stark, wie ein kleiner Affe,” sagt Sussman. Erwachsene erreichten 3 bis 5 Fuß und sie wogen 60-100 Pfund. Sie waren im Allgemeinen kleinere zweifüßige Primaten.
Ihre Zähne waren wie die der modernen Menschen verhältnismäßig klein, und sie waren Frucht- und Nussesser.


Und Sussman und Hart entdeckten, dass Australopithecus afarensis von den Zähnen her nicht dazu angelegt war, Fleisch zu essen. “Er hatte nicht die scharfen scherenden Blätter, die notwendig sind zu halten und solche Nahrungsmittel zu schneiden,” sagt Sussman. “Diese frühen Menschen konnten Fleisch einfach nicht essen. Wenn sie nicht Fleisch essen konnten, warum sollten sie dann jagen ?
Es war nicht möglich für frühe Menschen, eine große Menge Fleisch zu verbrauchen, bis Feuer kontrolliert einsetzbar und das Kochen möglich war.“ Sussman unterstreicht, dass die ersten Werkzeuge erst vor zwei Millionen Jahren auftauchten. Und es gibt keinen guten Beleg des Feuers bis vor 800.000 Jahren.
“Tatsächlich denken die meisten Archäologen und Paläontologen, dass wir keine systematische Jagd bis vor 60.000 Jahren hatten!” sagt er.

„Außerdem war Australopithecus afarensis eine Übergangsart,” fügt Sussman hinzu. Sie konnten in den Bäumen und auf der Erde leben und konnten Nutzen aus beiden ziehen.
„Primaten, die man als Übergangsarten bezeichnet, sind auch heute im allgemeinen „Opfersorten“, nicht „Fleischfresser“,“ argumentiert Sussman.

Die Fleischfresser, die zur gleichen Zeit wie Australopithecus afarensis lebten, waren sehr groß. Es gab die Hyänen, sowie säbel-gezahnte Katzen und viele andere große fleischfressende Tiere, Reptilien, die so groß wie Bären waren. Australopithecus afarensis hatte keine Werkzeuge, keine großen Zähne und war nur drei Fuß hoch.

Er verwendete seinen Verstand, seine Beweglichkeit und seine Sozialfähigkeiten, um diesen Fleischfressern zu entkommen. “Er war nicht auf der Jagd nach ihnen,” sagt Sussman. “er vermied sie um jeden Preis.”


Sussman und Hart liefern Beweise, dass viele unserer modernen menschlichen Eigenschaften, einschließlich die des Miteinanders und der Sozialisierung, aus seinem Opferstatus resultierten, die Fleischfresser auszustechen!
Diese Wesenszüge resultierten nicht aus den Versuchen zu jagen oder unsere Konkurrenten zu töten, sagt Sussman.

“Eine der Hauptmethoden, sich gegen Fleischfresser zu wehren ist, in Gruppen zu leben.” sagt Sussman. “Tatsächlich leben alle Primaten (die tagaktiv sind) in dauerhaften Sozialgruppen. Auf diese Art gibt es mehr Augen und Ohren, um die Fleischfresser zu lokalisieren und mehr Einzelpersonen, die bei einem Angriff gemeinsam reagieren und die Angreifer verwirren können, indem sie sich zerstreuen. Es gibt eine Anzahl von Gründen, die das Leben in Gruppen vorteilhaft machen.“

Brigittes Meinung dazu:

So ergibt alles einen Sinn. Denn diese Forschungen stimmen haarklein mit dem Gefühl überein, welches wir als sensible und Empathie empfindende Menschen gefühlsmäßig von uns als Menschheit haben:

Wir Menschen sind angelegt als friedliche Wesen!

(Es sei denn, man trainiert uns einen Killerinstinkt an - wie zum Beispiel den Jägern, Metzgern, “Instinktos” oder Soldaten.)

Genießt also in Frieden eure pflanzliche Urkost und freut euch eures gesunden Lebens. Die Opfer unter den Tieren werden es uns danken.

Fangt heute noch damit an!
Im Moment in Saison: Superleckere Gandaria aus Thailand, die an fruchtige Mangos oder Mirabellen erinnern:

Auch sehr lecker: Wilde Mispeln mit vielen Kernen:

Sie und die Sonne lassen mich erblühen. Mangelerscheinungen? Ihr beleibt zu scherzen!

Schön ist es, auf der Welt zu sein ….

Quelle

Zu Prof. Sussman

Siegfried W.F. Pagel Umweltbilanz durch Fleischessen ist niederschmetternd


Dass Fleischessen für ein gesundes und langes Leben (als Inuit-Frau wäre ich jetzt schon tot, denn sie haben bekanntlich durch ihre exzessive Fleischesserei eine geringe Lebenserwartung)
unzuträglich ist, wissen aufgeklärte Menschen schon lange, aber wie sieht es mit unserer Erde insgesamt aus?


Neben dieser beschriebenen Gesundheitshypothek des Fleisches steht nun aber noch sein unabsehbar zerstörerischer Niederschlag in der Umweltbilanz, und es gibt ebenso ethisch-moralische Aspekte.

Die Umweltmeldungen vermitteln uns kein gutes Bild vom Zustand unserer Erde. Wir beginnen es zu erleben: Tornados schlagen selbst schon bei uns ihre Warnungen in die Flur und paradiesische Inselwelten beginnen zu versinken. Die aus der Klimaentwicklung drohenden Schatten lassen sich nicht mehr einfach wegreden. Der aktuelle strenge Winter könnte Leichtgläubige zu Zweifeln an der Klimaerwärmung verführen. Doch täuschen wir uns nicht, ein relativ harter Winter ist ein Wetter-Ausrutscher, aber er ist nicht Klima mit seinen langläufigen Folgen. Wenn das bei Ihnen in besagter Runde nun auch nicht das Thema des Abends war, so wird es Zeit, zu erkennen, daß Klimaentwicklung und Ernährungsverhalten der Menschheit nicht in verschiedenen Welten stattfinden. Nicht nur dies beides steht in enger Beziehung zu einander, sondern alles mit allem. Diese Weisheit bestand schon in der Antike (Aristoteles: Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile). Wir scheinen das bis heute noch nicht richtig begriffen zu haben. Jeder Vorgang in unserer Welt spielt da mit seiner Qualität und Abstimmtheit auf das System eine mustergültige, steuernde Rolle. So auch unsere Ernährung. Diese Tatsache muß endlich in alle Köpfe kommen, und besonders bei den Journalisten mit Multiplikatorenfunktion. Und sie (Sie) müssen damit in die breite Diskussion gehen und für Einsicht werben. Sie besitzen das Forum dafür. Deshalb auch diese meine umfassenden Ausführungen an Ihre Adresse. Sie sollten nach meinem Dafürhalten diese umweltrelevante Ernährungsrolle einmal aus einer unerwarteten Warte und mit rückhaltloser Offenheit dargestellt bekommen. Wenn Sie dies nun als unbequemen Einwurf betrachten und sich in Schweigen hüllen mögen, wie anderswo schon oft geschehen, so bleibt dennoch die Tatasche meiner ausgesandten mahnenden Worte an Sie in der Welt.

Der Lebensstil Fleisch-Ernährung der Menschheit übersteigt nach heutigen Erkenntnissen die Kapazität unseres Globus’ bei weitem, ist unverantwortlich verschwenderisch und belastend zugleich. Was den Flächenbedarf für Weidegründe und Futteranbau im Rahmen der Schlachtviehhaltung im Verhältnis zum daraus erzielbaren Nutzen für die Ernährung der Weltbevölkerung betrifft, macht dies die Rechnung einiger kluger Leute sofort klar: Die Nahrungsmittelproduktion über das Schlachttier bedeutet eine substanzielle Vernichtung von natürlichen Nahrungsressourcen im Verhältnis von 15-20:1. Welch eine Vergeudung! Würde die gesamte Menschheit am verschwenderischen Fleischtopf hängen, dann benötigten wir dafür – sage und schreibe – fünf Planeten. Mit diesem riesigen Flächenbedarf für die Fleischproduktion geht aber auch eine endlose Verschwendungsreihe einher. So steht beispielsweise hinter jedem einzelnen erzeugten Kilo Fleisch der geradezu gigantische Trinkwasserverbrauch von 16.000 Litern. Das sind schier unglaubliche 16 Tonnen Wasser pro Kilo. Dieses ungeheure Geschehen sollte man sich wirklich bewußt machen. Damit erweist sich die Ernährungsform über den Tierverzehr nicht nur als Nahrungsressourcen-Vernichtungsmaschine, sondern auch noch als Trinkwasservernichtungsstrategie. Und was die Umweltbelastung und ihre Vergiftung anbelangt, kommt alles zusammen einer Vergewaltigung unserer Erde gleich. Das lehren weitere harte Fakten, um die jeder, vor allem jeder Fleischesser, wissen sollte. Sie begründen schließlich diese harsche Kritik am Fleischverzehr: Rinder und Schafe sind Wiederkäuer und wahre Klimakiller, sie selbst permanente Methan-Ausscheider (Methan ist 25-30 mal klimawirksamer als CO2) und die Weiden Lachgas- und Ammoniakbrutstätten (Lachgas ist sogar 240-310 mal klimawirksamer als CO2). Dies alles fügt sich dem gigantischen Land-, Wasser- und Nahrungsreserven-Verbrauch durch Fleisch hinzu. Dem hilft auch kein noch so wohlmeinendes Biofarming/Biofleisch ab.

Und die Reihe der fleischindizierten Umweltschädigungen setzt sich in der Ungeheuerlichkeit fort, daß wir unsere eigenen Schlachttiere gar nicht mehr selber durchfüttern können. Dazu reichen unsere heimischen Ackerflächen längst nicht aus. Dafür müssen in Übersee Urwälder weichen, wie übrigens für unseren Bio-Sprit auch. Da werden 35 Mio. Tonnen Futtermittel fern von uns erwirtschaftet und herbeitransportiert, und wieviel Ladungen Düngemittel vorher von hier nach dort? Alles bedeutet weiterer CO2-Ausstoß durch die weitgedehnten Seetransporte, dann Weiterverteilung per Bahn und schließlich Lkw, hüben wie drüben. Diese ellenlange umweltschädigende Dauertransportkette wird in den Diskussionen um die Fleischernährung gerne übergangen, die automatische CO2-Freisetzung durch die Urwaldvernichtung gleich gar nicht erkannt. (Die Erklärung dieses Zusammenhanges geht hier aus Platzgründen nicht).

Es folgen Tiertransporte zum Schlachthaus und dann die Fleischverteilungsfahrten mit Tiefkühl-Lkw zu den Verkaufseinrichtungen und zum Konsumenten. Alle diese Wege sind ebenso CO2-gepflastert. Letztendlich setzt sich dann die große Manipulationsserie im Haushaltsbereich fort. Das Fleisch wird hier tiefgekühlt oder nur zwischengekühlt, bei der Mahlzubereitung vielleicht sogar maschinell bearbeitet, erhitzt und dann manchmal auf der Warmhalteplatte serviert. Diese allgemein geübte Erhitzungspraxis im Lokal oder zu Hause allein einer einzigen Kochmahlzeit verursacht den CO2-Ausstoß einer Autofahrt von 20 Km. Ergo: Aus dem Fleischkonsum ergeben sich auf Dauer untragbare Lasten für unsere Erde.

Aber nicht nur sie leidet, Menschen in aller Welt auch. Diesen ungebremsten Konsum, von künftigen Steigerungen nicht zu sprechen, leisten sich die Fleischesser aufgrund des gänzlichen Verzichtes von einer Milliarde religiös motivierter Vegetarier in der Welt, dazu einer weiteren Milliarde hungernder Menschen und – noch schrecklicher - 50 Millionen Hungertoten pro Jahr, davon 25 Mio. Kinder! Neben der unsäglichen Ausplünderung unseres Planeten durch Fleisch steht da also auch noch diese schreckliche Leidensbilanz. Angesichts dieser Situation in der Welt durch Ernährung vom Tier dürfte der so leichtlippige Moralvorwurf des Dr. Frank an Frau Rondholz bei ihrer Präsentation der Rohkost doch wohl mehr als überflüssig erscheinen. Er offenbarte blankes Unwissen oder Negieren dieser Zusammenhänge. Diese entlarvenden Tatsachen müssen den auf so großem Fuß-’Abdruck’ lebenden Fleisch-’Genießern’ doch endlich ungeschönt und mit allem Nachdruck vorgeführt werden. Sollte ihnen das denn nicht unter die Haut gehen, sie zum Nachdenken bewegen können? – Es läßt sich mit Fug und Recht behaupten: Fleischernährung ist gleichermaßen gesundheits-, umwelt- und zukunftszerstörend und dazu in höchstem Grade unsozial. Diese Ernährungsform gehört mit ihrem über die Maßen verschwenderischen Stil nicht mehr in den fragilen Zustand unserer heutigen Umwelt. Und Fisch, das sei an dieser Stelle betont, ist hierbei nicht ausgenommen. Die zur Schonung der Meeresbestände gut gemeinten Outdoor-Fischzuchtanlagen verschmutzen die Meere, bringen Krankheiten und Mißbildungen ein und provozieren Kreuzungen mit entwichenen Beständen. Die Reinheit des Genpools draußen ist äußerst gefährdet.”

Fleisch/Fisch machen nachweislich krank - es sind keine Nahrungsmittel für uns Menschen


Dass wir Menschen kooperative, friedliche pflanzliche Esser sind, spürt jeder Mensch in sich, wenn er noch nicht gänzlich abgestumpft ist oder seine Sucht nach Fleisch/Fisch überwinden konnte.

Unsere Kinder weisen uns den Weg, wenn sie nicht durch die falschen Gewohnheiten der Eltern verbildet wurden, denn sie wollen kein Tier töten oder es aufessen.

Allmählich wird es wärmer, aber auch wenn es kühler ist, ist es schön, sich draußen in der Natur aufzuhalten. Hier turne ich wieder einmal im Moor herum - diese Stille ist ein einziger Kraftspender für mich.


Mein Freund, der Baum:

Es sprießt das Labkraut:

… die Goldnessel treibt neu aus…

Der Giersch sowieso… schnell ist die Vorratsdose voll:

Bezaubernde Pflanzenkost - alles drin, alles dran (danke, Marianne):

Und weiter geht es mit den Ausführungen von Siegfried W. F. Pagel (seit drei Jahrzehnten “Sonnenköstler”, jetzt veganer Rohköstler mit hohem Wildpflanzenanteil) zum Irrsinn des Fleisch/Fischessens:

[…] “Nun führen ja die Fleischverteidiger das Argument ins Feld, es sei für unsere Muskelbildung unabdingbar und hätte das für unsere Menschwerdung so wichtige Gehirnwachstum befördert. Das aber ist doch offensichtlich falsch, denn Elefant, Nashorn und Büffel, ja selbst der Gorilla, haben ihre imposanten Muskelpakete aus ihrer Grün-Naturnahrung. Woher denn sonst? Und anders, würde Fleisch tatsächlich klug machen, dann hätten uns die Raubtiere, die ja bekanntlich von Anbeginn der Evolution Fleischfresser sind, an Intelligenz schlankweg überholt haben müssen. Haben sie aber nicht. Zeit dazu gab es im Überfluß. Darüber sollten die Fleischbefürworter einmal nachsitzen.

Fleisch kann also nicht der Beschleunigungsfaktor für unser Gehirn gewesen sein. Die wahren Ursachen für unsere Gehirnexplosion von unglaublichen 400% - vergleichbare Tier-Werte im gleichen Zeitraum pendeln um die 3% - liegen in einem dunklen Kapitel der Menschheitsgeschichte, nämlich den unseligen 2 Mio. Jahren des Kannibalismus’ unserer Vorfahren. Die altüberkommenen Vorstellungen von damals, sich Gegnerkraft und Gegnerklugheit über dessen Herz und Hirn einverleiben zu können, steckte hinter den grausigen Ritualen.

Was ist da nun biologisch-physiologisch geschehen?

Die ständige Inkorporation gerade der Gegnergehirne samt deren Hormonsteuerungsapparat Hypothalamus muß nach heutigen Erkenntnissen regelrechte Rauschzustände ausgelöst haben. Dies hat die Führungs- und Leitfiguren besonders rauflustig und mutig gemacht und sie haben die an sie geknüpften Erwartungen der eigenen Gruppe, aus den ständigen Auseinandersetzungen mit fremden Horden stets siegreich hervorzugehen, erfüllt. Kannibalismus war Gehirnmanipulation par excellence, evolutionsbiologisch gesichert erklärbar. Es war massiver innerartlicher Hormontransfer, und allein der hat die Wachstumsbeschleunigung unseres Gehirns ausgelöst, nicht das Fleischessen an sich, wie fälschlicherweise noch immer behauptet wird. Der andauernde Rohverzehr von Gehirnen war es, der zur potenzierenden Aufsummierung der Wachstumshormone und damit zum überproportionalen Zuwachs der grauen Zellen geführt hat. Das aus dieser praktischen Selbstmanipulation entstandene Hirnvolumen bei den Hominiden hätte die Evolution von sich aus niemals hervorgebracht, weil naturrationell nicht sinnvoll. Und wie wir am gegenwärtigen Zustand unseres Planeten ablesen können, auch nicht segensreich. Während sich alle übrigen Geschöpfe der Erde in das vorgegebene Naturkonzept fügen, von der Natur, mit und in ihr leben, leistet sich der Mensch die Extravaganz, sich gegen sie zu stellen.

Entsprechend handelt er auch gegen den eigenen Körper. So hilft er sich als ursprünglicher Schwinghangler, also bestimmungsgemäßer Früchteverzehrer mit filigran gestaltetem, äußerst empfindlichem Verdauungsapparat und super-milden Verdauungssäften, bedenkenlos das grobe Fleisch ein, für das die Raubtiere 10- bis gar 100-mal schärfere Säurekonzentrationen aufbieten, um den ordnungsgemäßen Aufschluß von Eiweiß hinzukriegen. (Die bekommen niemals Sodbrennen). In unseren milden Säften gelingt das jedoch nicht, und so vagabundieren die durch die Garhitze unverwertbar gewordenen Eiweißbruchstücke als sauer machender Abfall durch den Organismus, für den er nun geeignete Deponieplätze suchen muß. So bieten sich u. a. auch die Gelenkspalten an, und hinterher wundert man sich über steife und dicke Knie. Der Eiweißabfall kann sogar im Auge landen. Bei der trockenen Makuladegeneration sind diese Müllbrocken dann unter dem Mikroskop klar zu erkennen. Ein Graus. Ganz allgemein entsteht im Organismus das ätzende Ammoniak im Darm. Damit droht der Krebs.

Alles schädigt den Fleischesser auf vielfältige, allgemein auch schon bekannte Weise, so z.B. Gefäßverkalkung, Bluthochdruck, die dann das weit verbreitete metabolische Syndrom im Schlepptau haben mit Infarktrisiko für Herz und Hirn sowie Diabetes II, oft mit offenen Beinen (Unterschenkeln). Fleisch macht unabweisbar krank. Wer Augen hat, der sehe! -

Dies gilt übrigens in gleichem Maße für Fisch. Er wird gemeinhin als harmlos, ja als sehr gesund hingestellt. Dennoch zählt er selbstverständlich auch zum nicht akzeptablen Tiereiweiß. Außerdem sehen seine Befürworter darüber hinweg, daß er inzwischen aus einem mit Umweltgiften und Plastik verseuchten Meer kommt, in dem sich nach neuesten Erkenntnissen deutscher Forscher, regional unterschiedlich, zwischen 6 bis 60mal mehr Plastik als Plankton angehäuft hat. Das ist eine bisher noch nicht richtig erkannte, verflixt stille Katastrophe. Die Fische nehmen diese feinen Plastikteilchen statt Plankton auf und verhungern mit vollem Magen. (Von der speziellen Toxizität bei Erreichen von Nanopartikel-Größe durch Wellenbewegungen und UV-Strahlenwirkung ganz abgesehen. Diese nano-Gefahr trifft auch den Fischesser!). Und Grill und Pfanne denaturieren und zementieren auch dieses tierische Eiweiß, machen es für unsere Verdauungsenzyme ebenso wenig aufschließbar wie Fleischeiweiß. In diesem physiologisch unzureichenden Verdauungsvorgang finden die gleichen unvollständigen Verdauungsprozesse mit der Bildung des aggressiven Ammoniaks statt. Beide Eiweiße sind eben tierischen Ursprungs und machen den Organismus sauer. Die im Fisch so hoch gelobten ’Omega-3-Fettsäuren’ gibt es ebenso, aber gefahrlos, z.B. in der guten alten Walnuß (1-3 pro Tag genügen). Außerdem sehen wir doch, der Gorilla ist trotz völligen Fleisch- und Fischverzichts nicht ausgestorben. Der macht das, im Gegensatz zu meinen persönlichen drei Jahrzehnten des vorausschauenden Vegetarismus, ja bekannter Weise seit seiner Abspaltung vom Entwicklungsstrang der Hominiden schon über 7 Mio. Jahre. Und er lebt richtig wohl dabei, wenn wir ihm nur seinen Heimatwald lassen würden.

Bleibt hier doch festzustellen: Auf Eiweiß aus dem Tierreich können wir getrost verzichten.”

Neben dieser beschriebenen Gesundheitshypothek des Fleisches steht nun aber noch sein unabsehbar zerstörerischer Niederschlag in der Umweltbilanz, und es gibt ebenso ethisch-moralische Aspekte.”

(Dazu bald mehr!)

Siegfried W. F. Pagel: Warum wir keine Fleischesser sind und warum es uns krank macht, Fleisch zu essen

  Der langjährige vegane Sonnenköstler (seit den 80er Jahren), Autor des Buches “Gesünder durch Sonnenkost” und seit geraumer Zeit urköstlich lebende Rohköstler, Sportler und ehemalige Marineoffizier machte sich Gedanken zur Maischberger-Sendung und schrieb ihr einen langen offenen Brief dazu, den ich an dieser Stelle in Teilen veröffentlichen werde:



1. Teil:

An diesem Abend jedenfalls wurde wieder einmal mehr ein Vorstoß für gesunde Ernährung demonstrativ untergebuttert. Für die natürliche Ernährung, die Urkost, waren da weder Raum noch Wille. Es war wie Kopenhagen-Gipfel im Kleinen, Umweltzerstörung mißachtet, und niemand schien sie auch nur entfernt mit Fleischernährung in Zusammenhang zu sehen, sich für unsere ’Welt auf der Kippe’ überhaupt zu interessieren. So ist auch die letzte meiner Eingangsbehauptungen keine bloße rhetorische Floskel. Wir ruinieren unseren Planeten nicht nur durch unseren rücksichtslosen Umgang mit den Naturressourcen bei der Energiegewinnung, sondern zusätzlich durch die Überschwemmung unseres Planeten mit Schlachtviehmassen. Diese fatalen Wirkungen müssen angesichts der Klimaproblematik in die breite Öffentlichkeit, endlich in die Köpfe der Menschen kommen.

Ich werde in den nachfolgenden Ausführungen alle meine kategorisch erscheinenden Eingangsbehauptungen durch harte Fakten unterlegen, über die es sich dringend gründlich nachzudenken gebietet, auch zu streiten.

Fleisch ruiniert die Gesundheit. - Warum?

Da bestehen entstehungsgeschichtliche und somit ernährungsphysiologische Gründe. Darwin hat schon vor 160 Jahren für eine Aufklärung über den Ursprung unserer Art gesorgt. Das weiß eigentlich heute auch fast jeder. Wir kommen aus der Gruppe der Schwinghangler, auch Brachiatoren genannt. Sie waren Baumbewohner und somit Früchte- und Blätteresser mit einem dafür ausgelegten superfeinen Verdauungstrakt, der auf die Enzyme aus den Früchten angewiesen und für die Blätterverwertung mit verlängertem Darmkanal ausgestattet ist. Fleisch ist schwer verdaulicht, hier völlig fehl am Platze, weil nicht artgerecht. (Die physiologische Begründung, auch die der Gefährlichkeit von tierischem Eiweiß, Beispiel Alzheimer, muß hier entfallen. Dafür waren in meinem Buch 133 Seiten erforderlich). Blätter sind zwar anspruchsvoller in der Verdauungszeit als Früchte, deshalb ja der lange Darm, aber sie vergiften den Organismus nicht.

Das Fleisch dagegen tut dies in hohem Maße. Seine extreme Verweildauer im menschlichen Verdauungstrakt, um ein Vielfaches länger als im drastisch kurzen Raubtierdarm, gewährt Harnsäure, Ammoniak und Leichengift daraus den breitesten Zugang und die beste Gelegenheit zu einer permanenten Rückvergiftung des gesamten menschlichen Organismus. Der Sigmoid (Endschleife des Dickdarms) wird so zur Dauerkloake (Beweis: Toilettengeruch). Das Raubtier hingegen ist vor diesem Angriff geschützt. Es hat – schon gesagt – einmal den extrem kurzen Darm, der das giftige Abfallgut schnell ausstößt, und es verfügt zudem mit dem speziellen Enzym Urikase über ein glänzend wirksames Werkzeug, welches die hochaggressive Harnsäure aus dem Fleisch in harmlosen Harnstoff umwandelt. Der wird dann ohne Schaden restlos ausgeschieden. Für Früchte- und Blattnahrung jedoch ist keine Urikase erforderlich.

Auch ein selbst von Ernährungsfachleuten mißachteter Ausweis für uns als Früchteesser. Wir sind also diesem konzentrierten Säureangriff schutzlos ausgeliefert, bekommen Blasen-, Nieren- und Gallensteine, Rheuma, Gicht, Arthritis, Bandscheibenschäden etc., und wir können uns mit Fleisch vergiften. Das passiert keinem Räuber. Soweit in aller Kürze nur einige Beweise dafür: Der Mensch ist kein Raubtier! Deshalb hat Fleisch auf seinem Teller auch nichts zu suchen.

Fleisch macht uns aber nicht nur krank, weil es keine Menschennahrung ist, es birgt auch ursächliche Gefahren, die es uns inzwischen reihenweise beschert, in Form von Schweine- und Vogelgrippe, BSE, Kreutzfeldt-Jacob und schließlich Ziegengrippe, (kürzlich in Holland sind Tausende Ziegen getötet worden). Ohne Schweine keine Gefahren aus Rotlauf, ohne Rinder keine aus der Blauzungenkrankheit oder Maul- und Klauenseuche. Nun Dioxinalarm bei Schaf- und Lammleber. Die seien ungenießbar (3Sat nano 16.März). Da wurde teilweise das Hundertfache der verträglichen Werte festgestellt. Fleisch, Fisch, Eier und Milch seien gleichermaßen von dioxinartigen PCBs (Polychlorierten Biphenylen) betroffen. Tatsache ist doch: Ohne das Essen vom Tier sähe die Welt für uns weit friedlicher aus und wäre unser Gesundheitssystem niemals so tief in die Knie gegangen. Alle diese Entwicklungen resultieren aus dieser nicht artgerechten und damit wahrlich abartigen Ernährung. Wir nehmen das Falsche, verfallen zusätzlich dem Erhitzungswahn, verstümmeln das Ganze noch bis zur Unkenntlichkeit für unseren Organismus und schaffen damit viele Krankheitsursachen. Der Mensch glaubt, sich mit dem grandiosen Freiheitsgrad seines 100 Mrd. Gehirnzellen zählenden Denkapparates nebst technischer Errungenschaften alles herausnehmen, sich über sämtliche ihm gesetzten Schranken hinwegsetzen zu können und ist trotz geistiger Überkapazität dennoch nicht einmal fähig, die über 40.000 sog. Zivilisationskrankheiten als blanke Sanktion der Natur zu begreifen. Keine der einfügsamen Kreaturen ’da draußen’ in der Natur erfährt solche drastischen Strafaktionen.

Und damit kommen wir nun zu einem heiklen Punkt dieses Appells. Wenn Fleisch unseren Körper krank macht, und das tut es, denn ’Der Mensch ist, was er ißt’ (Feuerbach), dann muß es das selbstverständlich auch mit unserem Gehirn anstellen. Das aber darf uns nicht unberührt lassen, handelt es sich dabei doch um unser Zentralorgan für Ich-Bewußtsein und unsere Wahrnehmungsqualität für die Welt. Als relativ kleines Organ, um die 2% unseres Körpergewichtes, beansprucht es aber außergewöhnliche 20% des gesamten Energiehaushaltes unseres Körpers. Hier wird der Rieseneinfluß der jeweiligen Ernährung auf unser Oberstübchen deutlich. Wenn Essen vom Tier nun die Qualität unserer Gehirnzellen vermindert, dann ganz unmittelbar ebenso – weit weniger beachtet - auch unsere Denkfähigkeit und Gedankenqualität. Und das ist schlimm. Um da noch gleich eins draufzusetzen:

Fleisch macht auch süchtig.

Es bildet, wie von Alkohol, Nikotin, Drogen und Medikamenten hinlänglich bekannt, auch für sich ein eigenes Suchtzentrum im Gehirn aus, das den Fleischesser überborden und somit beherrschen kann. Fleisch ist also nicht nur für unseren Körper schlecht, sondern auch für unseren Geist. Und mal ganz ehrlich, für den noch unverstellten Blick sind in unserer heutigen Gesellschaft doch untrügliche Ansätze dafür zu erkennen, daß da oben etwas klemmt? Wie anders ist es denn sonst zu erklären, daß die Menschen angesichts der gräßlichen Fleischauswirkungen, einschließlich der vielerorts dunklen Machenschaften, die aus den zahllosen Gammelfleisch-Skandalen sprechen, dennoch nicht vom Tiere-Verspeisen ablassen können? Der normale Menschenverstand müßte doch spätestens bei den letzten Scheußlichkeiten korrigierend einsetzen und den Sperriegel vorwerfen. Tut er aber ganz offensichtlich nicht. Das Gedächtnis ist längst erkennbar kurz geworden. Und selbst die Akteure in Sachen richtiger Ernährung vor der Kamera bei Ihnen zeigten sich dessen mit keiner Bemerkung bewußt. Auch von den vielen Ernährungsfachleuten in unserem Lande habe ich noch keine aufrüttelnd-kritische Stellungnahme dazu vernommen, keine konsequente Absage an das Fleisch als für Menschen generell Schädliches. Gerade unter ihnen dürfte es aus ureigener ernährungsphysiologisch geschulter Fach-Einsicht eigentlich keinen einzigen Fleischesser geben. Eigentlich.

Daß Fleischkonsum tasächlich die Psyche beeinflußt, hat eine Gefängnisstudie im schottischen Pallmont (aktuelle Meldung vom 7. März 2010) gezeigt. Die überschießende Gewaltausübung der Häftlinge untereinander, ein offensichtlicher Trend der Zeit, ist durch Absetzen der üblichen Fleischkost und Ersetzen durch Obst und Gemüse schon nach kurzer Zeit, wie es wissenschaftlich heißt, signifikant (um 37%) zurückgegangen. Damit ist der Einfluß der Ernährung auf das generelle Verhalten, selbst so rauer Gestalten, ziemlich gut belegt. Sollte die Gewaltentwicklung bei uns, gerade bei unseren Heranwachsenden, nicht einmal im Lichte dieser Erkenntnis betrachtet werden? Der Auslöser für Entgleisungen ist sehr wohl mit den Streßhormonen in Verbindung zu bringen, die in einem großen Ansturm der Angst bei intensivem Blutgeruch und Schreien aus den Tötungsmaschinen im Tier davor ausgeschüttet werden. Sie können dann wegen des Kreislaufzusammenbruches durch die Schlachtung im Tier selbst unmöglich abgebaut werden und finden so mit geballter Ladung im Gehirn des Fleischessers (Hypothalamus, Mandelkern) ihr biologisch adäquates Wirkungsfeld. Und für den wachen Blick des noch intakten kritischen Verstandes ist doch das beunruhigend steigende Auftreten von ADS und ADHS bei unseren Kindern geradezu Bestätigung dafür. Überschießende Streßhormone aus dem Tier drängen in den empfindlichen Kinderorganismus und in seine noch unfertige Psyche. Die Zappeligkeit und Hibbeligkeit der Sprößlinge kommt aus dieser Richtung. Das alles paßt doch zusammen wie Haken und Öse. Und der verflixte Haken steckt im Fleisch. Erkenntnis: Auch das Kind ’ist, was es ißt’(!)

Über diese Tatsachenverquickung sollten sich Gesundheitsministerium und Fachkreise, da meine ich die Mediziner und Ernährungsfachleute, endlich ernsthafte Gedanken machen und Empfehlungen erarbeiten, die diesen Ernährungsschwachsinn eindämmen. Eine vernünftige Wortmeldung von ihnen erschiene mir geradezu befreiend. Und Mütter, mal scharf nachdenken: Fleischportionen voller Streßfaktoren während der Schwangerschaft regen das werdende Baby auch schon auf. Es bekommt bei alledem die ersten Rationen überdrehender Stoffe mit. Diese Erkenntnis muß zumindest bei den Ärzten aufblitzen, oder endlich befeuert werden. Vielleicht durch Wortmeldungen, wie diese.

Werdenden und schon seienden Müttern muß dieser hinterlistige Link des Fleisches zur Kenntnis gebracht werden. Fleischverzicht dann ist doch allemal besser als Langzeitbehandlung mit persönlichkeitsverändernden Spezialpräparaten zur Wattierung für den Alltag, die unzählige Kinder und ihre Eltern ständig gemeinsam hinbekommen müssen und auch zu erleiden haben. Medikamentengabe wegen falscher Ernährung. Welch ein Irrsinnszirkel, welch eine Krüppelidee!

- Wo bleibt hier bloß der Aufschrei der Ernährungsfachleute im Lande? Gerade sie sind zur raschen Information unserer jungen Eltern aufgerufen, damit sie die lammfromme ’Weichbettung’ ihrer Sprößlinge guten Gewissens beenden zu können. Es geht um die Unversehrheit unserer Kinder, unserer Zukunft. So heißt es doch in Fensterreden.

Also, Aufforderung an die Medien: Raus mit dieser Information, und zwar auf allen Kanälen. Ihre hehre Aufgabe. Erst damit besteht die Chance, daß dieser Rat in größerem Rahmen draußen befolgt und das Ergebnis daraus ermittelt werden kann. Beobachter seien dann bitte die Hausärzte.

Ich habe in meinem Buch (bereits 2009 und früher in verschiedenen Ausgaben), in 15-jähriger Vortragstätigkeit Deutschland-weit und in Österreich, sowie mit vielen solcher Appelle auf diesen Zusammenhang aufmerksam gemacht. Jedoch sind sämtliche schriftliche Eingaben der allgemeinen Nichtachtung – eben der Medien - anheimgefallen. Wo bleiben da bloß homo sapiens so selbstgerühmter Geist und dessen Einsichtsfähigkeit? – Wirkt das Fleisch – wie auch immer – schon?

Nun führen ja die Fleischverteidiger das Argument ins Feld, es sei für unsere Muskelbildung unabdingbar und hätte das für unsere Menschwerdung so wichtige Gehirnwachstum befördert. Das aber ist doch offensichtlich falsch, denn Elefant, Nashorn und Büffel, ja selbst der Gorilla, haben ihre imposanten Muskelpakete aus ihrer Grün-Naturnahrung. Woher denn sonst? Und anders, würde Fleisch tatsächlich klug machen, dann hätten uns die Raubtiere, die ja bekanntlich von Anbeginn der Evolution Fleischfresser sind, an Intelligenz schlankweg überholt haben müssen. Haben sie aber nicht. Zeit dazu gab es im Überfluß. Darüber sollten die Fleischbefürworter einmal nachsitzen.

Immer wieder - Urkost vom Feinsten

Frau Urkost freut sich darauf - jeden Tag auf’ s Neue. Auf ein bezauberndes urköstliches Mittagessen - sättigend und glücklich machend: Safus, Pilis, Avos, Blumenkohl, Brokkoli, Tomaten, Gurken, Oliven und viel wildes Grün und Meeresalgen.

Überall blüht jetzt der Huflattich, die Gänseblümen, die Taubnesseln und natürlich bezaubert uns auch die Mandel- und Forsythienblüte …

Glücklich-mach-Kost ist reine Urkost

Guten Morgen, liebe Leser,
fertig zum Sport, ich freue mich jeden Morgen darauf:

Und bevor ich jetzt gleich wieder in meinem geliebten Wald husche, hier noch ein paar Bilder von gestern:


Und abends gab es wieder einmal Wildis satt mit Durian. Was für ein köstlicher Genuss:

Es ist die bezaubernde Kombination des herben und mineralienreichen Grüns mit der überaus süßen Tropenfrucht, die unsere Geschmacksnerven so ansprechen und die uns so glücklich und zufrieden macht

Wie schön es doch im Wald ist

Geht Euch das auch so?

Herumturnen im Wald gehört bei mir mit zu den liebsten Tätigkeiten am Tag:

Eine Stunde Laufen und eine Stunde Urtraining (Muskel- und Dehnübungen) :

Und dann gibt es ja auch allerlei zu futtern im Wald, zum Beispiel das Sternmoos und andere Moose. Der Sauerklee sprießt auch wieder tüchtig.

Moose schmecken übrigens überraschend gut und man hat ordentlich was zu kauen, was ja bekanntlich den Zähnen zugute kommt. Außerdem mag ich Moose und auch Flechten, weil sie die Dinosaurier unter den Pflanzen sind.

Es erweckt in mir so etwas wie Ehrfurcht, wenn ich sie betrachte und in die Hand und in den Mund nehme.


Moose besitzen einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Nährstoffen, sind reich an Vitamin A, D, E, F und K und enthalten viel Jod, Kalzium und Natrium.

Schaut euch die prächtigen Rentiere an, die ausgewachsen rund 120 cm hoch und 200 cm lang sowie bis zu 320 kg schwer sind. Im Sommer fressen Rentiere Gräser und Moos. Im Winter graben sie mit den Hufen unter dem Schnee Moos hervor, das ihnen Saft und Kraft gibt. Nach heutiger Auffassung haben sich die Moose und Flechten vor langer Zeit, vor etwa 400 bis 450 Millionen Jahren, aus Grünalgen der Gezeitenzone entwickelt.

Das älteste Moos-Fossil, das Lebermoos, ist rund 350 Millionen Jahre alt. Weltweit kennt man über 25.000 Moosarten. Wie wenig weiß ich doch von diesen Schätzen der Natur! Auch diese Vielfalt gemahnt zur Ehrfurcht vor der Natur und verpflichtet zur Wahrung der Schöpfung.

Vielseitiges Moos – unsere Vorfahren wussten dies

Getrocknetes Moos ist in der Lage, viel Wasser aufnehmen zu können. Deswegen hat man es im Mittelalter als Windeln für Babys und zur Säuberung verwendet.Und folgerichtig benutze ich es wie Toilettenpapier, wenn der Darm im Wald beim Laufen oder Urtraining auf Entleerung drängt. Finde ich überhaupt viel angenehmer als Papier, zumal die urköstliche Verdauung kaum Spuren am After hinterlässt. Wie praktisch! :-)

Moose haben darüber hinaus auch antimikrobielle (fungizide und bakterizide) Wirkung.
Die Ureinwohner Südamerikas haben aus diesem Grund Salben daraus hergestellt und Wunden mit Moos wie ein Pflaster bedeckt.

Heute noch wird aus bestimmten Moos-Arten auch für Muggel Medizin gewonnen: zum Beispiel gegen Husten und Heiserkeit, bei Magenleiden, Durchfall, Blasenentzündung, Blutungen aller Art und als Anregungsmittel. (Wir Urmethodiker brauchen diese ja nicht!)

In der traditionellen chinesischen Medizin werden rund 40 Moosarten verwendet, etwa gegen Verbrennungen, Ekzeme, Angina und Bronchitis.

Bereits seit dem Altertum nutzten Chinesen und Ägypter Flechten als Heilpflanzen. Dem griechischen Naturforscher und Philosophen Theophrastus von Eresos, dem römischen Arzt Dioskurides und dem römischen Naturphilosophen Plinius Secundus waren Flechten als Heil- und Färbepflanzen wohl bekannt.

Wie viel medizinisches Wissen ist vergessen oder unterdrückt worden!

Manches schmeckt nicht so gut, fast matschig-muffig, das lasse ich natürlich, wo es ist, aber die meisten Moose schmecken einfach wunderbar - wenn man länger darauf herumkaut, fast ein bisserl “fischig” (nur interessant für die, die wie ich den Fischgeschmack als “lecker” irgendwann mal abgespeichert haben). Es befinden sich auch Stoffe wie Omega-3-Fettsäuren in Moosen, die allgemein - aus Unkenntnis oder um die Menschen zu verwirren und in die Irre zu leiten, -, (fast) nur dem Fisch zugesprochen werden.

Noch einmal für alle langsam zum Mitschreiben:

Omega-3 Fettsäuren sind Alpha-Linolensäure, Eicosapentasäure (EPA), Docosahexeansäure (DHA) und die werden in grünen Blättern, Moosen, Flechten etc. gebildet!

Und da muss man nun wahrlich nicht den Umweg über den Fisch und das Töten dieser wunderschönen Tiere machen, um an diese Stoffe zu kommen!

http://www.vital.co.at/lexikon/omega-3-fettsaeuren.html

Zumal alle längst wissen könnten:

Bewiesen seit Jahren: Fischessen macht krank!

Fisch fördert Immunreaktionen und Entzündungsprozesse im Körper, zum Beispiel Rheuma und Arterienverkalkung

Tierische Produkte enthalten viel Arachidonsäure, woraus sich Entzündungsstoffe bilden.

Fisch liefert viel Arachidonsäure, die auch in Fleisch und in tierischen Fetten zu finden ist. Die Arachidonsäure kann die Entstehung von entzündlichen Prozessen an den Gefäßwänden, im Bindegewebe und an den Gelenken begünstigen und zahlreiche Erkrankungen wie z.B. Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Fibromyalgie, Asthma, Neurodermitis, Dünn- und Dickdarmentzündungen, Rheuma, Arthritis, Arthrose und alle Arten von Entzündungen verursachen. Arachidonsäure ist eine zentrale Vorstufe in der Entwicklung von Entzündungsstoffen, den so genannten Prostaglandinen und Leukotrienen.

Aktuelle medizinische Studien zeigen, dass viele Krankheiten mit Entzündungen beginnen: z. B. hat man festgestellt, dass Atherosklerose, also die Arterienverkalkung, mit einem chronischen entzündlichen Prozess der Gefäßinnenwand der Arterien beginnt.

Quelle: Dtsch. Ärzteblatt 01/2003

Andere Erkrankungen, wie z.B. rheumatische Gelenkbeschwerden, Hautprobleme, Allergien u.v.m., haben auch als Grundlage eine Entzündung. Eine Ernährung mit tierischem Eiweiß, Fisch und Fleisch, verstärkt diese Entzündungsprozesse im Körper.

+++ Am 01.10.2003 wurde eine interessante Studie von Wissenschaftlern der University of California in der Zeitschrift PNAS, „Proceedings of the National Academy of Sciences“, veröffentlicht. ++++

Das Ergebnis der Studie:

Der menschliche Organismus reagiert auf Fleischnahrung wie auf einen Fremdkörper und wehrt sich. Man konnte nachweisen, dass Moleküle aus dem Fleischverzehr in menschliches Körpergewebe aufgenommen werden und dort Immunreaktionen auslösen.

Allergien, Magenverstimmungen, Krebs und hoher Blutdruck durch Fischkonsum

Der Genuss von verdorbenem Fisch kann im harmlosesten Fall Magenverstimmungen mit Erbrechen, Durchfall, Fieber, (Instinktos nennen dies “Entgiftung”! :-( ) Allergien und Hautausschläge hervorrufen. Im schlimmsten Fall kann er zu Lebensmittelvergiftungen führen, die sogar tödlich enden können.

Fisch und Fleisch essen fördert Krebs

Im November 2003 wurde im Journal of Nutrition eine dänische Studie mit über 23.000 Frauen veröffentlicht, in welcher der Einfluss des Fischkonsums auf das Brustkrebsrisiko untersucht wurde.

Ergebnis:

Der tägliche Verzehr von mindestens 25 Gramm Fisch erhöhte das Brustkrebsrisiko um 13 Prozent. Wurde täglich mehr Fisch konsumiert, z.B. die zwei- oder dreifache Portion, stieg auch proportional das Brustkrebsrisiko.

Quelle

Fisch macht Brustkrebs

Kochkost verursacht Dauerentzündung im Körper

Frischer Lachs? Sushi? Lecker Würmer inklusive

Dass der “gesunde Fisch” ein Mythos ist, habe ich schon gestern thematisiert

Höchstens vielleicht die Band- und Spulwürmer im Fisch sind gesund! (Aber auch nicht wirklich …)

Von Becky Fenson, People for the Ethical Treatment of Animals

In den letzten Wochen erreichten uns immer mehr Nachrichten zum Thema Fisch in Chicago. Dabei ging es meist nicht um die neusten „Delikatessen“, sondern um Vorfälle wie diese:

Der erste Fall handelte von einem Mann, der ein Restaurant in Chicago verklagte, weil er tagelang schwerkrank war, nachdem ihm dort ein Salat mit rohem Lachs serviert worden war. Der Mann hatte einen 2,70 Meter langen Bandwurm.
Gerichtsdokumenten zufolge fand eine Pathologin heraus, dass der Riesenbandwurm nur einer Quelle stammen kann: „ungekochtem Fisch, wie rohem Lachs“.

Wenn einen das nicht zum Vegetarier macht, was dann?

Die nächste Meldung berichtete uns von einem Mann aus dem Großraum Chicago, der sich das Gift von Kugelfischen beschaffte, um dieses als Waffe einzusetzen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich der Mann als Forscher ausgab, um Tetrodotoxin, die tödliche, im Kugelfisch vorkommende Substanz, die keine bekannten Antidoten besitzt, kaufen zu können. Er wurde festgenommen, nachdem eine Polizeitruppe sein Haus stürmte und mehr als 40 Ampullen des tödlichen Neurotoxins fanden.

Natürlich ist es wohl ehr die Ausnahme, dass jemand Pufferfisch-Gift sammelt, um Menschen damit zu verletzen (obwohl in Japan jedes Jahr eine Hand voll Menschen sterben, nachdem sie Kugelfisch, Fugu oder Sashimi gegessen haben).
Würde ich allerdings Fisch essen, käme mir diese Bandwurm-Geschichte wirklich beängstigend vor. Nun, da rohe Fischgerichte wie Lachs-Tartar und marinierter, geräucherter Lachs immer beliebter werden, gehe ich davon aus, dass wir in Zukunft noch mehr von grusligen Würmern im Darm eines Fischessenden hören werden.

Viele Menschen, die einen Bandwurm haben – durch das Essen von Fisch, der mit Larven infiziert ist – merken dies jahrelang nicht. Den ungebetenen Gast bemerken sie erst mit dem Stuhlgang, durch Durchfallerkrankungen, Unterleibskrämpfen, Übelkeit oder andere Symptome.

Tammy Burton, einer Fischpathologin des Alaska Department of Fish and Game zufolge, treten Bandwurmlarven in Lachs aus Alaska “häufig” auf.

Lachse aus Fischfarmen können die Larven ebenfalls enthalten, wenn sie einige Zeit in frischem Wasser verbringen. Kabeljau, Flunder und Heringe tragen oft Spulwürmer in sich; diese können auf den Menschen übertragen werden, die rohen oder ungekochten Fisch essen.

Möchte jemand Sushi?

Spulwürmer erscheinen vielen Menschen zwar ekelhaft (mal ehrlich, wer will schon einen 2,5 Meter langen Wurm im Bauch haben), aber sie bringen einen nicht um. Einige andere Substanzen in Fischen allerdings schon.
Gedächtnisverlust, Zittern und Gliederschmerzen verursachen kann – sowie Dioxin, PCB und anderen krebserregenden Giftstoffen – und im Gegensatz zu Wurmlarven, wird man Quecksilber und Dioxin nicht einfach durch das Kochen oder Eingefrieren des Fisches los.

Wenn ich nicht schon Vegetarierin wäre, würde ich nach diesen Geschichten auf jeden Fall darüber nachdenken. Ich habe schon vor vielen Jahren aufgehört, Fische und andere Tiere zu essen. Ich bin leidenschaftliche Schwimmerin und als ich in San Francisco lebte, verbrachte ich viel Zeit damit, in der Bucht zu schwimmen. Irgendwie hatte ich dann das Gefühl, meine „Freunde“ zu essen.

Was mich in der Bucht am meisten störte, waren nicht die starke Strömung oder der Schiffsverkehr, sondern unter einem Pier schwimmen zu müssen, von dem unzählige Angelhaken ins Wasser herabhingen. Das jagt mir immer noch eine Riesenangst ein, ich möchte nämlich nicht irgendwann einmal an so einem Haken hängenbleiben! Und man muss kein Genie sein, um zu der Annahme zu kommen, dass Fische auch nicht gerade scharf darauf sind.

Ich persönlich weiß jetzt, dass Fische – genau wie alle anderen Tiere – Schmerz empfinden und sogar eigenständige Charaktere besitzen; deshalb würde ich niemals nur im Traum daran denken, einen von ihnen zu essen.

Auch hier mal lesen!

Für diejenigen unter Ihnen, die dies jedoch noch immer tun, wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Kellner sie fragt: „Hätten Sie gern Tartar zu Ihrem Bandwurm?“

Wenn sich das nicht gerade appetitlich für Sie anhört, dann ist es jetzt wahrscheinlich an der Zeit, Fische und andere Tiere von Ihrem Teller zu verbannen.

Quelle: PETA

Und wer seine Kinder liebt, sollte ihnen diese Invasion von Würmern auch nicht zumuten.

Forscher belegen: Fischessen schützt nicht vor Herzschwäche

Der Verzehr von Fisch und seine positiven Effekte auf Herz und Gefäße galten lange Zeit als erwiesen. Forscher haben die vermeintlich segensreiche Wirkung nun widerlegt.

Ach ja und was werden von den fisch- und fleischsüchtigen Hardcore-Instinktos - aber auch von der Schulmedizin -  für Ammenmärchen verbreitet.

Elke, Anne, Angelika und co immer vorne weg: Besonders Herz und Gefäße sollen durch den Verzehr von Fisch länger offen und elastisch bleiben, was auf den hohen Gehalt der Tiere an langkettigen Fettsäuren zurückgeführt würde … blubber-di- blubber-di blubb …auch dieser Mythos säuft nun endlich ab, was die süchtigen Damen allerdings nicht davon abhalten wird, ihren Mist weiter zu verbreiten. In in knapp 40 Jahren leer gefischte Meere interessieren diese Egoisten dabei ebenso wenig wie die äußerst brutale und rücksichtslose Fischerei, welche diesen wunderbaren filigranen Lebewesen das Leben rauben und auch die biologische Vielfalt aufs äußerste gefährden.

Den Kinderglauben an die segensreichen Wirkungen von Tierleichen zerstören niederländische Forscher nun mit einer Untersuchung im European Journal of Heart Failure (online). Demnach sind Menschen, die regelmäßig Fisch essen, durch diese Ernährungsgewohnheit nicht vor einer Herzschwäche geschützt.

Das niederländische Forscherteam hatte mehr als 5000 ältere Bewohner eines Vororts von Rotterdam in ihre Untersuchung einbezogen und im Mittel zwölf Jahre lang beobachtet. In diesem Zeitraum entwickeltem 669 Teilnehmer der Untersuchung eine Herzschwäche. Es machte allerdings keinen Unterschied, ob und wie viel Fisch die Probanden zu sich nahmen. Unter den Probanden, die keinen Fisch aßen, litten 11 von 1000 an Herzschwäche, unter denen die gelegentlich Fisch zu sich nahmen, waren es 12 von 1000. Selbst unter den Teilnehmern, die täglich Fisch aßen, bekamen 10 von 1000 Herzschwäche. Bei Diabetikern war der schützende Effekt stärker ausgeprägt, aber nicht statistisch signifikant.

Quelle

Eur J Heart Fail. 2009 Oct;11(10):922-8.

Ostern ein Fest für die Sinne

Nun neigt sich schon wieder ein wirklich schönes und  rundes Osterfest dem Ende zu. In der Sonne war es an geschützten Plätzen schon richtig warm ab und zu, auf jeden Fall war Freude pur angesagt, die man immer empfindet, wenn man mit lieben Menschen zusammen ist.


Karfreitag im Sonnenschein an der Nordsee:

Und neben dem Meeresgemüse wachsen natürlich auch an Land die kraftspendenden Wildpflanzen zuhauf, hier die Knoblauchrauke:


Goldnesseln treiben mächtig aus:


Der Liebling aller Spießer-Gärtner, der umtriebige Giersch:

Herzhafter Löwenzahn:

Die Mineralien-Oase:  Brennesseln fangen an zu wuchern::


Voll bitterem ( danke, Ihr lieben Bitterstoffe!) Saft und Kraft, der Gundermann:

Sauer macht lustig: der Sauerampfer

Sehen hübsch aus und schmecken auch gut, die Blüten des Huflattichs:

Huflattich inmitten eines Kleefeldes:

Ostersonntag ist natürlich ein Fest für die Kinder (auch für die großen Kinder mit Kinderherzen!), da wachsen bei mir

dann Osternester mit roten Playmobil-Eiern in den Bäumen:
Der kleine Drache Kokosnuss darf nicht fehlen:

Ein Osterlauf im Wald macht auch Freude:

Auch Jule genießt den Frühling im Wald: