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Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Urkost-Blog zur Urkost des Menschen - einfach, vegan und schön! für Mai, 2010.

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Archive für Mai 2010

Die Sonne macht’s! Werdet wie die Kinder …

Liebe Freunde,
ich bin früh dabei gewesen heute morgen, mein Training ist beendet und ich hoffe, dass die Sonne es auch heute schafft, die Wolken zu durchbrechen.
Gestern hatten wir reichlich Sonne und ich merke, wie ich wieder aufblühe - so wie die Blumen am Wegesrand. :-)

Viele unserer Mitlebewesen können diese Sonne allerdings niemals oder niemals mehr genießen, weil sie Tag für Tag in grausamen Ställen hocken müssen bis sie “schlachtreif” sind oder heute zur Schlachtbank geführt werden. Dies ist die wahre ewige Wunde auf unserem (immer noch) schönen Planeten und diese Welt wird erst gesunden, wenn dieser Frevel überwunden ist.

Er muss genauso überwunden werden wie der Kannibalismus, auch das dauerte eine gewisse Zeit und so bin ich sicher, dass auch das barbarische Fressen unserer Mitlebewesen bald der Vergangenheit angehören wird. Jedenfalls werden es irgendwann nur noch die Freaks und Unbelehrbaren tun, so wie es in der Rohkostszene jetzt schon der Falls ist.

Da gibt es diese Unbelehrbaren zwar noch, aber es werden immer weniger, wie ich anhand meiner Zuschriften sehr gut beurteilen kann. Das macht mir Hoffnung.

Der tschechische Schriftsteller Milan Kundera (geb. 1929) schrieb in seinem Roman »Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins«:

“Die wahre moralische Prüfung der Menschheit, die elementarste Prüfung (die so tief im Innern verankert ist, dass sie sich unserem Blick entzieht) äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren. Und gerade hier ist es zum grundlegenden Versagen des Menschen gekommen, zu einem so grundlegenden Versagen, dass sich alle anderen aus ihm ableiten lassen.”

Ich wünsche allen Menschen am heutigen sonnigen Tag etwas weniger VERSAGEN, öffnet Eure Herzen, fühlt die Leichtigkeit des Seins - ohne Tierleichen. Und alles, alles wird gut.

In den letzten Tagen habe ich mich mit dem Jahresbuch meines zweiten Engelkindes beschäftigt. (Ich musste ihr Bild ein wenig unkenntlich machen, wegen der vielen Spinner im Netz):

Das ist immer ein großer Spaß für mich. Noch einmal alle schönen Erlebnisse Revue passieren lassen, die lustigen Sachen, die sie sagen, festzuhalten, die Bilder zu archivieren. (Kann ich jedem nur empfehlen, der Erfolg wird jedes mal bejubelt!) Es war wieder so ein bezauberndes Jahr - Kinder sind unsere wahren Lehrmeister, nicht?

Auch sie werden viel zu viel missachtet in einer Gesellschaft, die nur ans HABEN denkt, die immer nur an das materielle “Genießen” und an sich selber denkt. Sie werden zwar nicht in Ställe gesperrt, aber oft sind die “Horte” auch nicht viel besser! Kinder gehören in die Natur - und zwar jeden Tag.

Werdet wie die Kinder - heißt es schon in alter Überlieferung. Kinder sind toll, sie leben im Hier und Jetzt, sie lachen und singen den ganzen Tag, wenn man sie lässt - möge die Welt auch morgen noch lebenswert für sie sein.

Übermorgen steigt die große Party - ich werde einen großen Früchtesalat vorbereiten, den mögen auch die lieben Muggel immer sehr gerne.

Und zum Knabbern nehme ich Folgendes mit:

Knusprige Topinambur, die man in dünne Scheiben schneidet und dann an der Sonne auftrocknen lässt. Probiert diese köstlichen “Chips” mal aus - Ihr (und Eure Kinder!) werdet sie lieben:

Viel Bewegung - und: Schafft die Jagd ab! Fakten zum Verbrechen der Jagd

He he, liebe Freunde der natürlichen Lebensart,


die Sonne kommt ENDLICH wieder heraus und so werde ich keine Minute länger am Schreibtisch hocken bleiben. Heute morgen hatte ich schon 2 1/2 Stunden Sport, jetzt werde ich ein wenig Vitamin D tanken und mich dann nochmals bewegen.

Immer daran denken:

Viel Bewegung ist die halbe Miete der Gesundheit.


Franz Konz sagt sogar, dass dies NOCH wichtiger als die richtige Ernährung sei, aber das finde ich ein bisserl übertrieben. Fifty-Fifty wird es aber mindestens sein. Denkt an die Urmenschen, wie viel sie sich bewegt haben, hier was sammeln und da was pflücken, das hielt in Schwung! :-)

Bei der Enährung müsst Ihr Euch nur merken:

IMMER ROH - so wie die Natur uns die Nahrung schuf.

NIEMALS Fleisch/Fisch oder “tierische Produkte” Wirklich niemals - egal, was dumme und süchtige Zeitgenossen darüber sagen. (ROH ist es aber besonders gefährlich!)

Zu JEDER Mahlzeit wildes Grün - und zwar nicht nur ein paar Blätter.

Die Auswahl der pflanzlichen Nahrungsmittel und die Mengen sind sehr INDIVIDUELL, da wäre es dumm, Euch Vorschriften machen zu wollen.

Das ist einfach gell? Einfach, lustvoll und SCHÖN! :-)

(Und dann kriegt Ihr auch keine langen Nasen und kurze Beine, gell? (Insiderjoke - müsst Ihr nicht unbedingt verstehen.. :-) )

Zum Ausdrucken nun noch ein paar Fakten über den Mord an unsere hilflosen und wunderbaren Mitlebewesen:

Unentbehrlich für alle, die Argumente brauchen, um die dümmlichen Jägermärchen aufzudecken:

Fakten gegen die Jagd


Es wird Zeit für eine Natur ohne Jagd!

Die wenigsten Menschen wollen es wahrhaben, und doch ist es in deutschen Wäldern blutige Realität: 320.000 Jäger bringen jedes Jahr 5 Millionen Wildtiere ums Leben. 5 Millionen Tiere jedes Jahr – das sind 13.700 jeden Tag, 570 pro Stunde, fast 10 Tiere pro Minute. Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand.

Von einem »schnellen Tod« kann dabei in vielen Fällen nicht die Rede sein: Rehe und Wildschweine werden oft nur angeschossen, wobei »Expansionsgeschosse« aus den schwer verwundeten, flüchtenden Tieren Blut und Darminhalte als »Pirschzeichen« herausschlagen. Die »Nachsuche« dauert oft Stunden oder Tage, das Tier verendet unter grausamsten Qualen. Fallen bereiten Füchsen und Mardern, aber auch Hunden und Katzen einen oft tagelangen Todeskampf - oder hinterlassen Krüppel, z.B. Füchse oder Katzen mit abgeschlagenem Bein. Die ganzjährige Fuchsjagd führt zwangsläufig dazu, dass in den Monaten Mai und Juni unzählige junge Füchse im Bau verhungern und verdursten, weil die säugende Fähe erschossen wurde. Opfer der Waidmannslust sind aber auch jährlich einige Hunderttausend Haustiere wie Hunde und Katzen - durch Fallen oder Schrotschuss. Katzen sind beliebte Köder zum Anlocken von Füchsen.
Die Mär vom Jäger als Naturschützer ist längst widerlegt. Wissenschaftliche Studien belegen die Selbstregulierungsfähigkeit der Natur. Auch die Erfahrungen in großen europäischen Nationalparks zeigen: Es geht Natur und Tieren ohne Jagd viel besser!

Jagd: “Artenfeind Nr. 2″

Die Zukunft der Arten gilt als hochgradig bedroht. Viele Pflanzen- und Tierarten, die früher selbstverständlich waren, kommen gegenwärtig nur noch selten vor oder sind vollständig verschwunden. So gilt rund die Hälfte der mitteleuropäischen Arten als gefährdet. Die Roten Listen werden von Jahr zu Jahr länger. Aus ihnen geht hervor, dass der Artenschutz in den letzten 30 Jahren weitgehend erfolglos blieb - trotz der ungezählten Anstrengungen von Natur- und Tierschützern.

Der anerkannte Ökologie- und Evolutionsbiologe Prof. Dr. Josef Reichholf von der Zoologischen Staatssammlung München, der an beiden Münchener Universitäten lehrte, kam bei seinen langjährigen Forschungen zu dem Ergebnis, dass die Jagd - nach der industriellen Landwirtschaft - der „Artenfeind Nr. 2“ ist.
Stimmt es also, dass wir den Wald vor den Rehen schützen müssen, wie die Jäger behaupten? Stimmt es, dass wir zum Schutz der Brutvögel in den Gärten massenhaft Rabenvögel abknallen müssen? Prof. Dr. Reichholf meint nein, denn „die Natur ist von Natur aus veränderlich, dynamisch“. Sie regelt sich selbst, und so schwanken die Bestände und die Arten je nach Klima oder Veränderung des Lebensraumes ganz natürlich. Der Wissenschaftler weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in der bevölkerungsreichsten deutschen Stadt Berlin sich die größte Artenvielfalt an Tieren findet. In Berlin sind Tiere heimisch, die in der freien Natur aufgrund des hohen Jagddruckes ganz oder teilweise schon verschwunden sind. Dies gilt auch für andere deutsche Großstädte (z.B. München, Hamburg, Köln usw.).
Quelle: Josef H. Reichholf: Die Zukunft der Arten - Neue ökologische Überraschungen
Verlag C.H.Beck, München, 2005

Es gibt keine wissenschaftlichen Gründe für Jagd

Es gibt aber auch noch andere renommierte Wissenschaftler, die den Widersinn der Jagd in wissenschaftlichen Publikationen deutlich aufgezeigt haben. Prof. Carlo Consiglio weist in der Dokumentation „Vom Widersinn der Jagd“ (2001) nach, dass es nicht die geringste wissenschaftliche Rechtfertigung für die Jagd gibt.

Prof. Consiglio stellt auf fast 300 Seiten mit vielen Tabellen, Schaubildern und Erklärungen wissenschaftlich exakt dar, warum er zu dem von ihm gefundenen Ergebnis zwingend kommen musste. So gibt es keinen einleuchtenden, geschweige denn notwendigen Grund, mit dem sich das Töten von Wildtieren begründen ließe. Prof. Consiglio zerpflückt geradezu die Sachzwänge, mit denen Jäger und ihre Funktionäre ihr Tun und Handeln zu legitimieren versuchen.

“Hege” - ein Relikt aus der Nazi-Zeit

Bei der von der Bundesrepublik Deutschland stets hervorgehobenen „Hege“, die weltweit einzigartig sein soll, handelt es sich um ein längst überkommenes Relikt aus der Nazi-Zeit, das mit den neuesten wildbiologischen Forschungsergebnissen nicht ansatzweise in Einklang zu bringen ist. Denn das Bundesjagdgesetz geht in seinen Grundzügen noch heute auf das Reichsjagdgesetz von 1934 zurück – erlassen von Hermann Göring, Hitlers Reichsjägermeister. In den westlichen Ländern der Bundesrepublik traten zwischen 1949 und 1950 Landesjagdgesetze in Kraft, die in ihren Grundzügen wesentlich dem Reichsjagdgesetz der Nationalsozialisten entsprachen; das jagdliche Brauchtum und die Trophäenorientierung wurde nicht einmal ansatzweise verändert. (Vgl.: Klaus Maylein, “Jagd und Jäger in der modernen Gesellschaft - Ambivalenz und Notwendigkeit?”)

In deutschen Wäldern und Fluren gelten also nicht moderne Maßstäbe von Natur- und Tierschutz, sondern Jagdtraditionen aus der braunen Zeit von Reichsjägermeister Göring; und diese haben im 21. Jahrhundert nun wirklich nichts mehr verloren. Weitreichende Zerstörungen von Lebensräumen, weltweites Artensterben sowie ein gewachsenes Bewusstsein in der Bevölkerung für Tier- und Naturschutz fordern andere Gesetze als noch vor 60 oder gar 70 Jahren.

Keine Rechtfertigung mehr für Jagd auf Füchse

Impf-Erfolge bei Tollwut und Fuchsbandwurm (Das dies am Impfen liegt, stimmt allerdings nicht! BR)

Füchse werden in Deutschland ganzjährig bejagt und haben keine Schonzeit. Da Füchse nicht essbar und die Pelze schwer zu vermarkten sind, werden die Kadaver meist kurzerhand in der Tierkörperbeseitigung entsorgt. Diese gnadenlose Jagd auf Füchse versuchen die Jäger gegenüber der Öffentlichkeit mit zwei Argumenten zu rechtfertigen: dem angeblichen Schutz der Bevölkerung vor Tollwut und dem Fuchsbandwurm. Der Haken daran: Deutschland gilt seit 2008 nach den internationalen Kriterien der »Weltorganisation für Tiergesundheit« als tollwutfrei. (Quelle: Ärzte Zeitung, 7.8.2008)

Und spätestens seit der Anfang 2010 veröffentlichten Untersuchung des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der Technischen Universität München kann auch das Argument »Fuchsbandwurm« getrost in die Kategorie »Jägerlatein« eingeordnet werden.
Die Wissenschaftler wiesen nach, dass durch das konsequente Auslegen von Entwurmungsködern die Infektionsrate dauerhaft auf ein Minimum gesenkt werden kann. Bei einem Projekt im Landkreis Starnberg wurde die Befallsrate der Füchse innerhalb weniger Jahre auf unter 3 Prozent gesenkt. (Quelle: Pressemeldung des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der TU München, Januar 2010)

Schon in den vergangenen Jahren hatten Forscher immer wieder darauf hingewiesen, dass die Angst vor dem Fuchsbandwurm übertrieben sei. Laut Robert-Koch-Insitut gibt es in Deutschland pro Jahr im Schnitt weniger als 20 bestätigte Fälle von Neuinfektionen. Und Professor Peter Kern, der das Europäische Echinokokkose-Register koordiniert, in dem alle bekannt gewordenen Infektionen mit dem Fuchsbandwurm dokumentiert werden, weist darauf hin, dass das größte Risiko der Ansteckung für den Menschen gar nicht der Fuchs ist, sondern der Hund. (Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 14.6.2009)

Zudem gibt es keinen einzigen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Jagd die Befallsrate der Füchse mit dem Bandwurm reduzieren kann. Auch bei der Tollwut führten einzig flächendeckende Impfaktionen mit Auslegung von Impfködern zum Erfolg - die Fuchsjagd hatte sich Studien zufolge als kontraproduktiv erwiesen und zur Ausbreitung der Tollwut sogar beigetragen.

Somit kann festgestellt werden, dass die angebliche Bedrohung der Volksgesundheit mit Tollwut und Fuchsbandwurm nicht existiert – und nur als Rechtfertigung der Jäger für ihr Hobby dient.

Mehr Jagd führt zur Vermehrung der Wildschweine

Seit Jahren ist in allen Zeitungen von einer „Wildschweinschwemme“, gar von einer „Wildschwein-Plage“ zu lesen. Doch obwohl in Deutschland so viele Wildschweine geschossen werden, wie noch nie seit Beginn Aufzeichnungen in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, steigt die Anzahl der Wildschweine weiter.
Ist die Lösung des „Wildschweinproblems“, noch mehr Tiere zu schießen? Oder ist gerade die intensive Jagd auf Wildschweine das Problem? Denn so paradox es klingen mag: Je mehr Jagd auf Wildschweine gemacht wird, um so stärker vermehren sie sich. Auf diesen Zusammenhang weisen immer mehr Wissenschaftler hin. Und zu diesem Ergebnis kommt auch eine aktuell publizierte französische Langzeitstudie: Starke Bejagung führt zu einer deutlich höheren Fortpflanzung und stimuliert die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen.

Die Wissenschaftler um Sabrina Servanty verglichen in einem Zeitraum von 22 Jahren die Vermehrung von Wildschweinen in einem Waldgebiet im Departement Haute Marne, in dem sehr intensiv gejagt wird, mit einem wenig bejagten Gebiet in den Pyrenäen. Das Ergebnis wurde nun im renommierten „Journal of Animal Ecology“ veröffentlicht: Wenn hoher Jagddruck herrscht, ist die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen wesentlich höher als in Gebieten, in denen kaum gejagt wird. Weiterhin tritt bei intensiver Bejagung die Geschlechtsreife deutlich früher – vor Ende des ersten Lebensjahres – ein, so dass bereits Frischlingsbachen trächtig werden. Auch das Durchschnittsgewicht der erstmalig fruchtbaren Wildschweine ist bei hohem Jagddruck geringer. In Gebieten, in denen wenig Jäger unterwegs sind, ist die Vermehrung der Wildschweine deutlich geringer, die Geschlechtsreife bei den Bachen tritt später und erst bei einem höheren Durchschnittsgewicht ein. (vgl. Servanty et alii, Journal of Animal Ecology, 2009) Mit dieser Studie ist bewiesen, dass die starke Vermehrung bei Wildschweinen nicht auf nur vom Futterangebot abhängt, sondern auch von der intensiven Bejagung.
Norbert Happ, der bekannteste deutsche Wildschweinkenner – selber Jäger – prangert an: „Die Nachwuchsschwemme ist hausgemacht“. Für die explosionsartige Vermehrung der Wildschweine seien die Jäger selbst verantwortlich: „Ungeordnete Sozialverhältnisse im Schwarzwildbestand mit unkoordiniertem Frischen und Rauschen und unkontrollierbarer Kindervermehrung sind ausschließlich der Jagdausübung anzulasten“, so Happ (in der Jägerzeitung “Wild und Hund”, 23/2002).

Auch Wildmeister Gerold Wandel weist auf das Jagd-Problem hin: „Jetzt werden die Sauen wirklich wehrhaft! Sie wehren sich mit einer unglaublichen Zuwachsdynamik gegen den falschen, asozialen Abschuss in den Altersklassen.“ (Jagdzeitung PIRSCH 1/2004)

Durch die Jagd vermehren sich Wildtiere stärker als unter natürlichen Umständen, meint auch Prof. Dr. Josef H. Reichholf, der die Abteilung Wirbeltiere der Zoologischen Staatssammlung München leitet. Würden in einem Gebiet durch die Jagd, die ja vor allem im Herbst und Winter statt findet, viele Tiere getötet, hätten die Verbliebenen ein besseres Futterangebot. „Tiere, die gestärkt überleben, pflanzen sich im Frühjahr zeitiger und zahlenmäßig stärker fort“, sagt Reichholf. (Süddeutsche Zeitung, 28.01.2009)

Biologen: Natur und Tiere regulieren sich selbst

Wenn die Jäger ihr blutiges Hobby in der Öffentlichkeit rechtfertigen möchten, malen sie Schreckensszenarien von Waldschäden durch „Wildverbiss“.
mehr hierzu: Schäden durch Wildtiere?
Seltsamerweise tauchen Rehe und Hirsche im Waldschadenbericht der Bundesregierung überhaupt nicht auf - als Ursache für Waldschäden werden statt dessen die Luftverschmutzung und saure Böden durch die hohen Nitratwerte, verursacht von der industriellen Landwirtschaft und Massentierhaltung (Ammoniak-Emissionen) genannt.

Immer mehr Wildbiologen gelangen zu der wissenschaftlich untermauerten Ansicht, dass die Tiere ihre Populationsdichte am besten selbst regeln und Überpopulationen vor allem dadurch entstehen, weil bestimmte Tierarten von den Jägern aus augenfälligen Gründen besonders gefördert werden. Bei diesen förderungswürdigen Trophäen handelt es sich vor allem um Schalenwild, dem wiederum das größte Schadenspotential für Wald und Feld nachgesagt wird.

Die Auffassung, dass sich die richtige Wilddichte ganz von selbst einstellt, vertritt beispielsweise Prof. Dr. Josef Reichholf: „Die richtige Wilddichte könnte sich ganz von selbst einstellen, wenn die Tiere, wie z.B. das Reh, nicht durch Bejagung und Wildfütterung in den Wald hineingedrängt würden.“ (Süddeutsche Zeitung, 28.01.2009)

Feldstudien von Ökologen ergaben, dass die Tiere über einen inneren Mechanismus zur Regulierung des Populationswachstums verfügen: Die Regulation der Wildtierbestände erfolgt nicht durch die Jagd. Droht Überbevölkerung, wird die Geburtenrate gesenkt. Auch dort, wo in Europa die Jagd verboten wurde, wie z.B. in den ausgedehnten italienischen Nationalparks, im Schweizer Nationalpark oder auf der griechischen Insel Tilos, konnten bislang keine übermäßigen Wildtierbestände festgestellt werden. In fast allen anderen Ländern der Welt ist die Jagd in Naturschutzgebieten verboten, ohne dass dort bislang das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen geraten wäre.

Ragnar Kinzelbach, Zoologe an der Universität Rostock, ist überzeugt: „Die Jagd ist überflüssig. Wenn man sie einstellt, regulieren sich die Bestände von allein.“ (Süddeutsche Zeitung, 28.01.2009)

Studien: Waldverjüngung durch Hirsche

Dr. Hans Hertel von „Natural Science“ weist zum Thema Wildverbiss auf zwei interessante Studien der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Birmensdorf hin, die beide im Nationalpark Schweiz durchgeführt wurden.
Das Ergebnis: Hirsche tragen zur Verjüngung des Waldes und zur Artenvielfalt bei. Auf Wildwechseln wachsen nämlich um ein Vielfaches mehr Baum-Keimlinge.

Studie 1: Artenvielfalt nimmt zu
“Die erste Studie betrifft `Huftiere und Vegetation im Schweizerischen Nationalpark von 1917 bis 1997 bzw. Einfluss des Wildes auf die botanische Vielfalt der subalpinen Weiden.´ Sie kommt zu folgendem Ergebnis:
Obwohl seit Anfang des Jahrhunderts eine starke Zunahme der Hirschpopulation festzustellen ist, würde heute die Futtermenge im Nationalpark theoretisch sogar für das Fünf- bis Zehnfache des heutigen Wildbestands ausreichen. Auf durch das Wild intensiv genutzten Dauerkurzweiden haben die Pflanzenarten in den beobachteten 50 bis 80 Jahren stark zugenommen. Dagegen hat auf Weiden, die extensiv beäst wurden, die Artenvielfalt abgenommen. Trotz steigender Rothirschdichte durch das Jagdverbot wuchs die frühere, einzig von Hirschen und Murmeltieren geschaffene Schadensfläche zwischen 1955 und 1975 wieder vollständig zu.“

Studie 2: Dreißigmal mehr Baumkeimlinge auf Wildwechseln
“Die zweite Studie über die `Bedeutung von Huftieren für den Lebensraum des Nationalparks bzw. zum Nahrungsangebot und zur Waldverjüngung´ zeigt, dass trotz angewachsener Hirschpopulation die Anzahl der Bäume pro 100m⊃2; und der dem Verbiss entwachsenen über 150 cm hohen Bäume stark zugenommen hat. Auf den aktuell benutzten Wildwechseln wurden pro Quadratmeter ca. achtmal mehr Keimlinge gefunden als auf verlassenen Wechseln, und rund dreißigmal mehr als außerhalb von Wildwechseln. Die Verjüngung und die Ausbreitung des Waldes scheinen also durch die heutige Hirschdichte eher gefördert als behindert zu werden. Dies bestätigen auch Vergleiche mit alten Luftbildern und Langzeituntersuchungen auf Dauerbeobachtungsflächen. Diese zeigen, dass der Wald trotz der relativ hohen Hirschdichte während der letzten Jahrzehnte an verschiedenen Stellen sogar erfolgreich auf die ehemaligen Weiden hinaus vorgedrungen ist.“
(Quelle: Dr. Hans Hertel, Über Sinn und Unsinn des Jagens. In: The Journal of Natural Science 5/2000)

Bauern müssen sich den Naturbedingungen anpassen

Das Oberlandesgericht Karlsruhe seinem Urteil vom 6.4.2010 (Az.: 12 U 11/10) ausdrücklich klargestellt, dass es keine allgemeine, unmittelbar aus den Grundrechten abzuleitende Verpflichtung des Staates gibt, seine Bürger vor dem Verlust von Einnahmen zu schützen, die ihnen durch wild lebende Tiere entstehen können. Es ist vielmehr Sache des einzelnen, sich bei seiner landwirtschaftlichen Tätigkeit auf die natürlichen Rahmenbedingungen und gegebenenfalls auf deren Änderung einzustellen. Weil insoweit die Rechtslage in Deutschland eindeutig ist, hat das Oberlandesgericht die Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen.

Schädigung der Natur durch Jäger

Nach Schätzungen von Umweltverbänden werden durch die Jagd jährlich ca. 3. - 4.000 Tonnen Blei in die Natur freigesetzt. 30 % der Blei-Emissionen in den Boden werden durch Munition verursacht (Verdonck et al., 2005 - Quelle: http://www.umweltdaten.de/wasser/themen/stoffhaushalt/blei.pdf, S. 15)

Blei ist ein Schwermetall und tötet Tiere nicht nur grausam, sondern es gelangt auch durch chemische Umwandlung in die Nährstoffkreisläufe der Natur und landet schließlich im Boden, Trinkwasser und Brotgetreide. Mehr als drei Millionen Tiere enden jährlich im Schrothagel der Jäger, darunter auch Hunderttausende von Wasservögeln. Aufgrund der großen Streuwirkung der Schrotkugeln werden Schätzungen zufolge bis zu 30 Prozent der Vögel nicht unmittelbar getötet, sondern krankgeschossen, was mit dem Staatsziel Tierschutz nicht vereinbar ist.

80% der Deutschen sind gegen die Jagd

Umfragen zufolge stehen mehr als zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland der Jagd kritisch gegenüber oder lehnen sie ganz ab aus.

In einer von »Welt am Sonntag« veröffentlichten repräsentativen Umfrage, was die Deutschen verbieten würden, wenn sie könnten, rangierte das Waidwerk auf Platz vier, direkt hinter Tierversuchen, Kinderpornographie und Tabakwerbung (zitiert nach Komitee gegen den Vogelmord, 1999). 1996 hieß es in einer von HÖRZU veröffentlichten Studie: »71% aller Deutschen (zwischen 16 und 60 Jahren) lehnen die Jagd ab«. (HÖRZU 37/1996)

Im Jahr 2002 kam eine repräsentative Umfrage gar zu folgendem Ergebnis: 68% der Befragten meinen: »Der Staat sollte die Jagd auf wild lebende Tiere als Freizeitsport verbieten«, weitere 12% sind für die generelle Abschaffung der Jagd. 13% wollen den Grundeigentümer entscheiden lassen, ob auf seinem Besitz gejagt wird oder nicht. Lediglich 3% sagten: »Ich bin grundsätzlich gegen ein Jagdverbot.« (GEWIS-Institut, 29.07.2002)

Laut EMNID-Umfrage vom 10.9.2003 halten 78% das jagdliche Töten von Tieren durch Hobbyjäger für eher schlecht. Am 9.9.2004 wurde eine weitere EMNID-Umfrage veröffentlicht: 76,3% der Deutschen stehen der Jagd kritisch gegenüber oder lehnen sie ab.

Quelle: Abschaffung-der-Jagd.de

Die Hoffnung darf niemals sterben - danke, Ihr lieben Freunde!

Liebe Freunde,
heute muss ich mich bei so vielen von Euch bedanken, die meine Niedergeschlagenheit wegen des Ökoterrorismus im Golf von Mexiko erkannten und mich auf so vielfältige Art wieder auf Spur brachten. DANKE euch allen! Und wie Ihr seht: Ich kann schon wieder schmunzeln (auch wenn tief in mir drin, eine tiefe Traurigkeit bleibt):

Eine wunderschöne Mail schrieb mir Zuzana, die im letzten Jahr ein Urkost-Seminar mit Mann und Sohnemann bei mir besuchte und deren Leben sich so grundlegend gebessert hat. Doch lest selber, Ihr lieben Anfänger, es möge Euch Mut machen:

Geliebte Brigitte,

ich habe soeben über Deine Gefühlslage in Deinem Blog gelesen und mich gleich entschlossen, Dir paar Zeilen zu schreiben. (Deine Gefühlslage mag sich im Laufe des Tage aufgehellt haben, meine Mail wollte ich schon vor Tagen schreiben .. egal, ich schreibe JETZT):

In den letzten Wochen und Monaten hat sich meine ganze Welt durch die Urkost verändert. Die einfache und wohltuende Urkost ist ein integraler Bestandteil von unserem Leben geworden - so als ob es nie etwas anderes gegeben hätte. Bei unserem letzte Besuch bei meiner Familie konnten wir die Veränderungen, die mit unserem Seminar bei Dir angefangen haben, mit Freude und Erstaunen beobachten. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Januar 2010
Meine Mama fürchtet eine Galleblasenoperation (es wurde ein Gallenstein festgestellt). Nach einer Woche Erdfasten sind die Schmerzen und alle Begleiterscheinungen weg. Sie fängt an, Kräuter zu essen und läßt alles Gekochte weg. Sie studiert ausgiebig die Bücher von ihrer Namensvetterin Maria Treben und es bringt ihr eine bisher ungeahnte Erfüllung. Sie lernt mit den Naturkräften zusammen zu arbeiten (Baumkraft-Seminar) und entscheidet sich für das Leben. Wir haben sie im April gesehen, sie ist täglich mehrere Stunden zum Sammeln unterwegs, erforscht die Welt der Pflanzen und Heilkunde und füllt sich von Tag zu Tag besser. Im Speiseplan sind viele Wildkräuter enthalten, rohes Obst und Gemüse geraspelt oder püriert (sie hat leider keine Zähne mehr) und ab und zu mal etwas in Wasser gekochtes Gemüse. Der Spitzenreiter ist (und bleibt! - wie sie selber sagt) Löwenzahn. Im Sommer möchte sie zu uns zu einer “Urkost-Woche” kommen. OP ist kein Thema mehr.

Februar 2010
Meine 7 Monate alte Nichte ist zum ersten Mal ernsthaft krank. Die Kinderärztin erwägt nach einer Woche Inhalieren die Gabe von Antibiotika. In der klirrenden Kälte geht mein Schwager (mit dem Buch von Heike König in der Hand) Spitzwegerich sammeln. Er wird fündig, die bis dahin voll gestillte Kleine erhällt ihre erste Mahlzeit: pürierter Spitzwegerich mit Quellwasser. Sie ist begeistert, labt sich an diesem Start ins Essen und fortan ist Avocado mit Spitzwegerich ihre Leibspeise (neben ganz viel Muttermilch). Die Antibiotika musste sie nicht nehmen. Ihre Mama hat angefangen, viele Kräuter zu essen und holte sich das nötigste (Spitzwegerich und Nesseln) in die Balkonekästen.

März 2010
Mein Vater erwähnt eine geplante OP wegen Leistenbruch. Wir sprechen von der Entlastung von den Verdauungsorganen, daraufhin läßt er Fleisch und Fisch weg von seinem Speiseplan, eine vorübergehende Erleichterung tritt ein.

April 2010
Die Leistenbruchgeschichte ist aktualisiert. Bei unserem Besuch ist die Überbelastung deutlich, bereits nach zwei Tagen Erdfasten ist die Lebenskraft wieder voll da. Er lernt alle Wildkräuter in seinem Garten kennen (gaaaaaaaaanz viel Vogelmiere, Walderdbeeren, Kirschblüten und Birkenblätter) und kommt auf eine Wanderung mit. Er zeigt uns die schönsten Stellen, die er beim Fahrradrahren (täglich 1-2 Stunden Mountain-Bike) entdeckt hatte. Wir laben uns gemeinsam an Wiesenstorchenschabel, roten Taubnesseln, Waldklee, Veilchen und Huflatich.

Meine Schwester mit ihrer Familie zeigen uns wunderschöne Waldstellen, wo man klares Wasser direkt aus der Quelle trinken kann. Wir entdecken die köstlichen Buchenblätter: unser Sohn Raphael ißt sie mit dem Mund direkt vom Baum, erst nach ca. 15 Stück macht er eine kurze Pause. Sein Blick sagt deutlich: darauf habe ich die ganze Zeit gewartet!

Wir machen ein Urkostmittagessen für meinen Onkel und Mutter, die Oma (82) kommt auch dazu. Alle schlürfen genüsslich den Wildtrunk (pürierter Girsch, Wiesenstorchenschabel und Taubnesseln + Ananassaft). Der gedeckte Tisch ist eine Augenweide selbst nach dem Essen :-) Am Ende entscheidet sich die Oma für eine reife Mango, die sie selig nach Hause nimmt.

Mai 2010
Raphael vergnügt sich auf einer Hüpfburg und ich stehe am Rande und höre folgendes Gespräch zweier Mutter (nachdem sie eine Tüte Gummibärchen an ihre Kinder verfüttert haben): Und was gibt es heute abend bei euch zu Essen? Wickywurst! Das ist eine Kinderwurst mit einem Wickybild drauf. In diesem singulären Augenblick meines Lebens habe ich die Belohnung für halbes Jahr Urkost bekommen. Es breitet sich in mir ein klares warmes Gefühl aus. Ich weiß mit jeder Zelle meines Seins, dass mein Kind die beste Nahrung auf der Welt bekommt. Dieses Gefühl ist über alle Zweifel erhaben, die ich jemals gehabt habe. Es ist wahres erfahrenes Wissen. Ruhe und Vertrauen füllen mich gänzlich aus. Ja, jetzt ist der letzte Groschen gefallen. Eine unbezahlbare Belohnung. Liebe Sonne, liebe Erde, euer niiiieee vergessen werde…

In Liebe für Dich und diese Erde

Deine zuversichtliche Zuzana

Schön, schön, schön - ich freue mich. :-)

Ich muss gestehen, dass meine Stimmung sich schon vorher ziemlich aufgehellt hatte.

Meine Therapie sind Kinder. Sie zeigen uns den Weg: Sie leben im Hier und Jetzt - da ist keine Zeit für Zukunftsängste.

Und gerade eine Woche vor ihrem vierten Geburtstag hat sich gestern mein zweites Engelkind fast alleine das Fahrradfahren beigebracht und war so stolz und glücklich darüber, dass mir vor lauter Mitfreude die Tränen kamen.


Ich erinnerte mich an meine eigenen Töchter … als wir als Jungeltern nebenher gerannt sind (in gebückter Haltung), eine Hand immer fest am Sattel und wo ich recht schnell “aus der Puste” war.

Ganz anders jetzt! Jetzt bin ich schlappe 35 Jahre älter und renne neben her mit Kraft und Ausdauer ohne Ende.

DANKE Urmethodik -  danke Franz Konz, dass Du die Mühe auf Dich genommen hast, Dies alles in einem epochalen Werk niederzulegen.

Fitter als mit 30 - im Hintergrund auf dem Bild meine vier Töchter (mittlerweile zwischen 17 und 39):

Meere längst überfischt, Ölpest, Artensterben - when will they ever learn?

Es ist wirklich deprimierend. Ich finde keine innere Ruhe mehr.
Das Öl fließt unaufhörlich: Eine Ökokatastrophe ohnegleichen. Millionen von Lebewesen krepieren so grausam, wie man es sich nicht vorstellen mag. Ich leide mit ihnen.

Den Rettern gehen im Kampf gegen die Pest die Optionen aus, die Regierung beruft ein Expertenteam ein - nur die US-Bürger sind unbeeindruckt: Einer Umfrage zufolge beharrt angeblich eine Mehrheit auf der Offshore-Förderung. (Aber diese Umfrage wird genauso manipuliert sein, wie alle anderen Umfragen auch!)

Wissen die Menschen überhaupt, wie hoch die Risiken der Offshore-Ölförderung sind? In immer größeren Meerestiefen setzen die Konzerne ihre Bohrer an, um der Erdkruste noch die letzten Barrel Öl zu entreißen.
Mehr als vier Kilometer unter dem Meeresgrund, in Millionen Jahre alten Gesteinsschichten aus der Erdperiode des Tertiär, findet sich das schwarze Gold. Es ist brühend heiß.
Das Öl, das nun in rötlich-braunen Schlieren den Golf von Mexiko überzieht, hat einen langen Weg hinter sich. Wer ihn nachzeichnen will, muss 1500 Meter tief in den Ozean hinabtauchen, eine mächtige Schlammschicht passieren und anschließend durch hartes Salz stoßen.

Wer jene Stelle überfliegt, an der am 20. April die Bohrinsel “Deepwater Horizon” versank, sieht am Horizont Dutzende Ölplattformen aus dem Wasser ragen, wie Spielzeuge in der Badewanne.
Rund 60 Milliarden Barrel Öl, so eine aktuelle Schätzung der US-Regierung, lagern unter dem Meeresgrund des Golfs von Mexiko. Das gigantische Vorkommen reicht aus, um Amerikas Wirtschaft, seine Trucks, Chevrolets, Learjets und Boeings, seine Chemie- und Werkstoffindustrie fast für ein Jahrzehnt am Laufen zu halten.

Für ein Jahrzehnt weiter den Dreck produzieren, die Luft zu verpesten und alle Lebewesen krank zu machen?? :-(
Wann kehren die Menschen endlich um?

Wir brauchen kein Öl!!! Wir brauchen keine Autos. Wir brauchen kein Plastik!!

Ich will das alles nicht mehr. Kein Auto mehr, keine Plastikdosen zum Sammeln meiner Wildpflanzen, dann sammel ich eben zu jeder Mahlzeit frisch. Mehr Zeitaufwand – na und? Wenn wir alle tot sind, haben wir noch mehr Zeit.

Die Dummheit und Konsumsucht der Menschen machen mich krank – ich leide mit den wunderbaren Meeresbewohnern mit.


Dabei wissen wir seit langem: Die Fische in den Meeren werden knapp. Für den Informierten keine Überraschung. Aber es soll ja immer noch jede Menge Hirnbefreite geben, die glauben, Tiere seien zum Essen da!

Die Natur wird sie eines Besseren belehren:

Die Zeiten des großen Fischfangs sind längst vorbei: Die Meere leiden unter akutem Fischmangel. Seit 1889 haben Wissenschaftler an der Yorker Universität den Fischbestand in den Meeren verfolgt und mit Erschrecken festgestellt, dass dieser in den Salzgewässern um bis zu 94 Prozent (!!!) zurückgegangen ist.

Biologen warnen:

“Was wir heute sehen, sind die Vorboten des sechsten Massensterbens in der Geschichte der Erde”, der Biologe Lovejoy vergleicht die aktuelle Lage des Planeten mit dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. Seine kaum überraschende Bilanz: “Die Folgen für die Menschheit wären katastrophal.”

Dabei sollte der dritte Bericht zur globalen Biodiversität, der Global Biodiversity Outlook, eigentlich die Gelegenheit zum Feiern bieten. Vor acht Jahren hatten Regierungen eine Reihe von Zielen beschlossen, die bis 2010 zur Verminderung des Artensterbens und des Verlusts von Ökosystemen führen sollte. Doch das Ergebnis, wie Lovejoys Grafiken es zeigen, ist niederschmetternd: nicht eines der 21 Ziele ist erreicht worden.

Bedrohte Tierarten werden immer bedrohter, seltene Ökosysteme werden immer seltener. Vernichtender könnte die Bilanz nicht ausfallen.

Quelle1

Quelle2

Quelle3 (jetzt funzt er!)

Ob das wenigstens die Schlaueren unter ihnen nachdenklich machen wird?

Ich bezweifele es. Mit Volldampf in den Untergang!! Es SCHMECKT doch so gut!!

Seit vielen Jahren versuchen wir die irregeführten Menschen, die der “Fisch-ist-gesund-Werbung” aufgesessen sind, davon zu überzeugen, dass das Gegenteil der Fall ist:

Fisch fördert Immunreaktionen und Entzündungsprozesse im Körper, zum Beispiel Rheuma und Arterienverkalkung.

Tierische Produkte enthalten viel Arachidonsäure, woraus sich Entzündungsstoffe bilden.

Fisch liefert viel Arachidonsäure, die auch in Fleisch und in tierischen Fetten zu finden ist. Die Arachidonsäure kann die Entstehung von entzündlichen Prozessen an den Gefäßwänden, im Bindegewebe und an den Gelenken begünstigen und zahlreiche Erkrankungen wie z.B. Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Fibromyalgie, Asthma, Neurodermitis, Dünn- und Dickdarmentzündungen, Rheuma, Arthritis, Arthrose und alle Arten von Entzündungen verursachen. Arachidonsäure ist eine zentrale Vorstufe in der Entwicklung von Entzündungsstoffen, den so genannten Prostaglandinen und Leukotrienen u.s.w.u.s.f.

Allergien, Magenverstimmungen, Krebs und hoher Blutdruck durch FischkonsumDer “Genuss” von verdorbenem Fisch oder Fleisch kann im harmlosesten Fall Magenverstimmungen mit Erbrechen, Durchfall, Fieber, (Instinktos nennen dies “Entgiftung”!) Allergien und Hautausschläge hervorrufen. Im schlimmsten Fall kann er zu Lebensmittelvergiftungen führen, die sogar tödlich enden können.

Fisch und Fleisch essen fördert Krebs

Im November 2003 wurde im Journal of Nutrition eine dänische Studie mit über 23.000 Frauen veröffentlicht, in welcher der Einfluss des Fischkonsums auf das Brustkrebsrisiko untersucht wurde.

Ergebnis:

Der tägliche Verzehr von mindestens 25 Gramm Fisch erhöhte das Brustkrebsrisiko um 13 Prozent. Wurde täglich mehr Fisch konsumiert, z.B. die zwei- oder dreifache Portion, stieg auch proportional das Brustkrebsrisiko etc. pp.

Nun denn … es juckt sie nicht!!

Die Erde ist krank und wir schauen zu, wie sie stirbt.

Da kommt es auf einen Krebs- oder Herzinfarkt-Toten mehr oder weniger auch nicht mehr an, oder?

Verzeiht meinen Zynismus - aber im Moment fühle ich so.

F. William Engdahl: Ölpest im Golf von Mexiko: Eine »Halliburton«-Connection


Der Horror im Golf von Mexiko erschüttert uns alle und er wird uns noch lange begleiten. Zeit, auch mal die Hintergründe dieser Umwelt-Terroristen  zu durchleuchten:

Zitat:

“Am 20. April starben bei einer Explosion der von der Ölgesellschaft BP betriebenen Bohrinsel »Deepwater Horizon« vor der Küste von Louisiana im Golf von Mexiko elf Menschen, wenig später sank überraschend die gesamte Bohrinsel. Durch das Unglück wurde die bislang größte Ölpest der Geschichte ausgelöst – wahrscheinlich um Größenordnungen schlimmer, als bei der Havarie der »Exxon Valdez« 1989 – und noch ist sie nicht unter Kontrolle. BP beteuert, die Sicherheitsvorkehrungen seien ausreichend gewesen, der Fehler müsse an anderer Stelle liegen. Eine genauere Untersuchung fördert hingegen einige sehr bezeichnende Dinge im Zusammenhang mit der Ölpest zutage.

Bemerkenswert ist zunächst einmal die Doppelzüngigkeit von BP, eine der Großen Vier angloamerikanischen Ölgesellschaften, die zusammen mit Goldman Sachs und den Wall-Street-Banken de facto den gesamten weltweiten Ölmarkt beherrschen.

Der Chef von BP-Amerika, Lamar McKay, verteidigte zunächst öffentlich im US-Fernsehen die Sicherheitsvorkehrungen seines Unternehmens und erklärte, der »Ausfall eines einzelnen Bauteils« habe zu der massiven Ölpest an der Golfküste geführt. Laut einem Sprecher habe es sich von dem von McKay erwähnten defekten Bauteil, welches das Desaster verursacht habe, um einen Bohrlochschieber, einen sogenannten Blow-Out-Preventer, gehandelt.
Während also der BP-Chef erklärt, verantwortlich sei ein defekter Blow-Out-Preventer, ein Bauteil bei einer Ölplattform, das im Falle einer Explosion oder eines anderen Unfalls das Austreten des Öls verhindern soll, sprach Salvin, der offizielle Unternehmenssprecher von BP, davon, die Ursache der Explosion sei ungeklärt und betonte: »Wir schließen nichts aus.«


Könnte es sein, dass es bei der schlimmsten Ölpest der Geschichte einen politisch brisanten Hintergrund gibt?”

HIER weiterlesen!

Stephen Janetzko, der beste Kinderliedermacher der Welt /Geburtstagslied

Für alle, die gerne mal einen persönlichen Geburtstags-Hit verschenken wollen - hier ist DIE Idee, die bestimmt großartig ankommt. Meine Engelkinder sind jedenfalls begeistert:

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Schaut mal bei Stephen auf die HP - er ist auch großartig in Kinder-Live-Konzerten (Ihr könnt ihn für euren Kindergarten buchen).

Wer seine Roh-macht-froh-CD noch nicht kennt, sollte dies schnellstens nachholen, ein MUSS für alle Rohkost-Kiddies!

Stephen Janetzko

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Durian und Pitahaya an Braunalgen und Wildpflanzen

Meine lieben Leser und Freunde der veganen Frischkost,

zwei Abendessen der letzten Tage möchte ich Euch nicht vorenthalten, weil sie so bezaubernd und sättigend waren.
Einmal unser Durianessen mit Wildpflanzen und Braunalgen:

Und einmal die leichten und lieblichen Pitahayas, ebenso mit Braunalgen:

Beide Abendessen waren ein Hochgenuss und sehr sättigend, obwohl die Früchte unterschiedlicher nicht sein können.

Durian ist eine sehr reichhaltige Fettfrucht und Pitahayas sind wässrige Früchte ohne Fettanteil.

Dennoch sättigten uns beide Mahlzeiten perfekt und die beschwingte “Leichtigkeit des Seins” stellte sich bei beiden ein. Oh Mann-o- mann … wie schön es ist, diese Erkenntnisse zu haben und täglich danach zu leben. Es gibt nichts Besseres.

Bitte immer nur so viel essen, wie das Hungergefühl es Euch sagt. Dann gibt es kein ÜBER- aber auch kein UNTERessen.

Sättigen tun uns übrigens in hervorragender Weise die proteinhaltigen Blätter, welche die Natur in ihrer Weisheit so üppig für uns und alle Lebewesen wachsen lässt.

Ich freue mich darüber und wertschätze diese Weisheit der Natur jeden Tag aus Neue.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen und urköstlichen Tag!

Raps - die tödliche Gefahr


Es soll ja noch Leute geben, die sich an den Rapsfeldern im Mai, welches sie als Sinnbild der üppigen Natur betrachten, erfreuen.

Vielleicht hat Euch das satte Gelb heute am Muttertag  auch erfreut? Doch wie überall, kann auch hier der schöne Schein sehr trügen.

Was ist am Raps so schlimm? Bisher galt er doch als wichtige Trachtpflanze für Bienen und andere Insekten.

Aber die verfluchte Intensivlandwirtschaft mit ihren Monokulturen ödet nur noch an. Raps ist von Herbiziden, Fungiziden verseucht und wird, wie auch andere Feldfrüchte, mit einem Insektengift gebeizt, welches mit für das Bienensterben verantwortlich ist!

Das Mittel das hierfür verwendet wird, sorgt schon seit einigen Jahren für Schlagzeilen. Imidachloprid ist der Wirkstoff, der in Gaucho, Imprimo, Chinook und vielen anderen Pflanzenschutzmitteln enthalten ist.

Bereits ein Milliardstel des Körpergewichts führt bei Bienen zu Verhaltensstörungen.

Seit zwei Jahren werden auch über 80 % des Maissaatgutes mit Imidachloprid gebeizt.

Wie mich das alles anödet. :-(

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

Hier Hintergründe erfahren

Mit Urkost neu durchstarten

Im Urkostforum schrieb ich heute morgen:

“Ok - sammelt schön, vergesst die Wildis nicht - zu JEDER Mahlzeit und genießt Euer immer strahlendes Wohlgefühl.”

Genauso wird es jetzt dieser liebe Neuling der Urmethodik machen:

Wir freuen uns über eine üppige MittagsauswahL. Wildis, Braunalgen, Spargel, Blumenkohl Gurken, Tomaten, Topinambur, Fenchel, Papayas und als wunderbare Fettfrüchte: Oliven, Safus, Avos. Einfach, sättigend und lecker - yummy:

Wandern im Moor inmitten von Vögeln:

Zwei auf einer Wellenlänge,  die sich gut verstehen:

Und sie fängt jetzt genau in dem Alter (41) an mit dem Durchstarten in ein besseres Leben, wie ich damals vor knapp zwanzig Jahren!

Ich weiß, Du schaffst es, denn du bist intelligent und klug. :-)

Vegane Rohkost macht gesund, fit und schön!


Braucht Ihr noch mehr Beweise?

Nun, der geniale Markus Rothkranz beweist auf eine sehr spezielle Art, dass meine Überschrift nicht übertrieben ist.


Ein amerikanischer “Kölscher Jong” - I love it! (Dat is nich nur, wie man essen tut, dat is auch, wie man denken tut … :-) )

Schaut euch die Videos und seinen schönen und muskulösen Körper an:

Markus Rothkranz

Video mit Markus

Und noch ein Video

Es ist wunderbar, dass sich die Wahrheit der einfachen und rein pflanzlichen Lebensweise weltweit immer weiter herumspricht. Thank you, Markus!

Ein kleiner Unterschied zu meiner Lebensweise besteht höchstens darin, dass ich weder Blender, noch Entsafter brauche, denn ich bin stolz auf meine kräftigen und gesunden Zähne, für die ich viel Bewunderung einheimse, denn die meisten Menschen in meinem Alter (fast 60) haben künstliche Zähne.


Er hat recht und dies versuche ich immer wieder in meinen Seminaren zu vermitteln:


Alles muss im Munde schon verflüssigt werden, ehe es geschluckt wird, denn dann wird alles x-mal besser von Körper verarbeitet und aufgenommen - aber benutzt dazu bitte Eure Zähne!

Das schlimmste ist das Schlingen, was Schlechtköstler praktisch alle machen, weil Kochkost nicht wirklich gekaut werden muss.

Falls Ihr schon so vorgeschädigte Zähne durch die Schlechtkost habt, dass Ihr nicht mehr richtig kauen könnt, ist seine Methode natürlich die zweitbeste Lösung.

Heute morgen beim Munterwerden und Dehnen, fit wie Oskar, schlank und rank und immer gut drauf:

Und gleich geht es mit meinem Seminargast in den Wald zum Laufen und dem Urtraining, es regnet zwar, aber wir sind ja nicht aus Zucker, gell?

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren und urköstlichen Tag - und vergesst die Wildpflanzen nicht (zu JEDER Mahlzeit) - gerade SIE geben die Muckis und die Kraft!