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Heiß und trocken - welche Wildpflanzen gibt es jetzt noch in reicher Fülle?

Liebe Freunde der Urmethodik,

Solche Zuschriften erreichen mich manchmal von lieben Anfängern:

“Liebe Brigitte,

Urtraining und Wildkräutersuche stellen sich doch als schwieriges Unterfangen dar. Wir waren die ganzen Tage mit den Rädern unterwegs, um ein stilles Plätzchen zu finden, die sind ohne Wald leider rar. Meist gesellen sich Hunde dazu, entweder aus Neugierde oder aggressiver Natur. Oder die sind verdreckt mit Müll durch Angelei bzw. Grillen.
Die Wildkräutersuche hinterlässt bei uns ziemlichen Frust. Da wo Du das Knoblauchkraut entdeckt hattest, hinter dem Bach, schlief neulich ein Penner … Bei den Erdbeeren, wo Lothar ein Brett über den kleinen Fluß legte, waren Kinder zugange (nebenan ist ja ein Spielplatz), am nächsten Tag war das Brett verschwunden. Ich ging den nächsten Tag mit Gummstiefeln rüber, doch hatte ich zwischen meinen Fingern (hatte Gottseidank Gummihandschuhe an) Hundekot - wahrscheinlich waren Hunde über das Brett gelaufen….Dann entdeckte ich Goldnessel, freute mich, aber genau da lag ein schöner Hundehaufen.
Wir suchen und suchen….das einzige waren mal Brennessel, was wir mitgenommen haben. Sonst beschäftigen wir uns viel mit den Namen der Kräuter, sowohl in Büchern als auch im Notebook….nur diese bei uns in der Natur zu finden, macht es angesichts der vielen freilaufenden Hunde so schwer, dass wir derzeit frustiert sind. Aber aufgeben wollen wir nicht.”

Ihr Lieben - Ihr dürft keineswegs aufgeben. Wildpflanzen sind ein MUSS - zu jeder Mahlzeit und zu JEDER Jahreszeit.

Natürlich ist es zur Zeit etwas schwieriger, die Hitze dörrt alles aus, selbst die Himbeeren sind nur noch winzig klein zu haben - und wenn man in der Stadt wohnt, ist es sowieso schwieirig - aber nicht unmöglich!

Da muss man findig sein!

Brennesseln wachsen schön hoch und an schattigen Plätzen sind sie immer noch frisch und gut (besonders die Samenstände!)

Der Gilbweiderich buhlt in hundesicherer Höhe auch grad gelbblühend um unsere Gunst:

Bitte nicht mit dem Jakobs-Greiskraut verwechseln, welches jetzt auch blüht, aber nicht essbar ist:

Ebenso das hochwachsende und wohlschmeckende schmalblättriges Weidenröschen

Das Labkraut rankt sich auch in hundesicherer Höhe überall zwischen den Büschen.

Der Beifuß wächst auch überall und fleißig und schön hoch:


Bei mir wachsen, an hundesicherer Stelle, auch noch saftig und milde, die verschiedensten Gänsefußgewächse:

Auch das absolut leckere Franzosenkraut (Napoleon soll damit seine Truppen durch Europa gebracht haben …):

Lindenblätter sind auch noch lecker, und zu den Kirschen, die in unglaublich leckerer Qualität überall wachsen, bitte immer die eiweißreichen und sättigenden Blätter mit essen.

Die Zaunwinde rankt sich charmant duftig-weiß-blühend überall entlang, die Blätter des Weißdorns sind auch nicht zu verachten und so fort …

Also es gilt:

Wer suchet, der findet - selbst in der Großstadt!

Wir …

… haben da keine Probleme, sondern erfreuen uns an der Fülle - hier beim Elbepicknick mitten in Hamburg:

Wir labten uns während unserer zehnstündigen Radtour mittags an Wildpflanzen, Gurken, Tomaten, Safus, Oliven, Avokados, Blumenkohl, Fenchel, Erbsen.

Später an Kirschen … und über uns wachte der Storch:

Und Jule liebt auch Kirschen - hier mit “Hundeflüsterin” Doreen (ich werde dich vermissen …)

Zu der Wichtigkeit der wilden Pflanzen, hier erst einmal noch ein wenig theoretisches Futter für Euch:

Vom Segen der Wildpflanzen

Unsere Kulturpflanzen sind überzüchtet, werden naturwidrig in Monokulturen angebaut und mit Kunstdünger bzw. hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln “traktiert”, so dass sie ohne die Hilfe der Chemie nicht mehr lebensfähig wären. Es ist logisch, dass wir von geschwächten und kranken Pflanzen keine strahlende Gesundheit erwarten können. Wildkräuter jedoch, die sich in der Natur selbst durchgekämpft und ihren idealen Standort eigenständig ausgesucht haben, enthalten im Vergleich zu den Zuchtpflanzen ein Vielfaches an Vitalstoffen. Statistisch gesehen ist der Gesundheitszustand der hochzivilisierten Völker schlechter als der in den aufstrebenden Nationen. Eine der Ursachen dafür ist der Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen in der Nahrung.

Das Verhältnis der Menge, der einzelnen Inhaltsstoffe zueinander sowie ihre Vitalstoffdichte, wie es die Wildpflanzen als frühere Nahrungsquelle der Menschen hatten, ist bei der Zucht und “Veredelung” der Kulturpflanzen weitgehend verloren gegangen Wildgemüse und Wildfrüchte sind nun einmal die Urnahrung der Menschen und so ist es kein Wunder, dass diese Ernährungsform unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber allen “unnatürlichen” Krankheiten (Krebs, Schmerzen… ) erhöht.

Zahlreiche Beispiele können objektiv beweisen, das selbst “unheilbare Krankheiten” heilbar sind, wenn eine sinnvolle Verbindung zur ursprünglichen Natur hergestellt wird.

Bezüglich der Inhaltsstoffe sind Wildpflanzen den Kulturpflanzen (Gemüse, Obst) immer weit überlegen (bis 80-fach). Im Durchschnitt enthalten sie das 3-fache an Magnesium und das 10-fache an Eisen. Dort, wo bei den Zuchtpflanzen das pflanzliche Eiweiss aufhört, fängt es bei Wildpflanzen an.

Vergleichende Beispiele:

Die Brennnessel enthält im Vergleich zu Kopfsalat das 30-fache an Vitamin C, das 20-fache an Provitamin A, das 40-fache an Kalzium, das 25-fache an Magnesium und das 50-fache an Eisen.
Kopfsalat, biologisch gezogen, enthält z.B. pro 100 Gramm 11 Milligramm Magnesium, Wegmalve dagegen 71 mg.
Vitamin C:
Salat 13 mg
Wegmalve 178 mg.

Eiweiß:
Salat 600 mg
Wegmalve 7.200 mg!
Diese beeindruckende Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Die in den Wildpflanzen und Kräutern enthaltenen Öle und Mineralsalze sind die wichtigsten Komponenten. Durch die Öle werden die Nerven und Organe gestärkt, der Körper wird entschlackt und die Blutwerte reguliert. Durch die Salze wird das Zellwachstum angeregt und regeneriert.
Quelle: http://www.heilpraktikerverband.de/heilv/natur_261.php?sid=&s_von=

Von der Kraft der wilden Pflanzen

Ich schreib’s an jede Wand … grüne Pflanzen braucht das Land!

… und jeder Mensch sollte wissen: Grüne Wildpflanzen sind überaus bedeutend und entscheidend für unsere Gesundheit.

Wildpflanzen sind nicht nur wegen ihres Kalzium- und Magnesiumreichtums so wichtig, sondern weil sie auch Chlorophyll und viele Bitterstoffe enthalten.

Sie sind unser Lebenselixier schlechthin, sie schenken uns Energie und stoppen den Alterungsprozess.
Chlorophyll beschwingt und energetisiert den Körper. Chlorophyll wirkt harmonisierend und fördert die innere Gelassenheit.

Grün ist die Farbe von Harmonie und Frieden, während der große Killer unserer Zeit der Stress (können auch wir manchmal nicht umgehen!) und das Kochen nebst Fleischfresserei ist.

Wichtig: Unsere Nahrung darf niemals über 40 C erhitzt werden, sonst werden die Biophotonen und Enzyme zerstört. Auch das Chlorophyll wird durch den Kochvorgang geschädigt.
Ohne ausreichend grünes Chlorophyll und organische Mineralien in der Nahrung, wird immer wieder dies Unzufriedenheitsgefühl, welches die Menschen über Jahre hinweg zu Suchenden macht, auftauchen, der Mensch wird nicht satt. Sie stehen nach dem Essen auf und sind doch nicht richtig satt und zufrieden. Der Sucht- und Fresskreislauf beginnt!

Auf meinen Seminaren erleben die Menschen oft zum allerersten Male (nach all den Irrläufen zur “Instincto”- und “Wandmaker-nur-Rohkost”), dass sie völlig satt und zufrieden sind. Wie sie sich dann freuen!

Und das schafft jede Menge Glücksgefühle, die wiederum Energie freisetzen, um andere schöne Dinge jenseits der Nahrung zu machen und intensiv zu erleben.

Es besteht auch keine Lust mehr auf Ersatzhandlungen wie Rauchen, Trinken oder sich mit Süßigkeiten oder Salzigem oder gar Fleisch vollzustopfen.

Man muss wissen, dass das Appetitzentrum im Hypothalamus erst dann abschaltet, wenn der Mineralienbedarf gedeckt ist und das geschieht hervorragend mit unserem wilden Grün, welches wir in ausreichender Menge zu jeder Mahlzeit essen.

Das pflanzliche Blut und das menschliche Blut ähneln sich

Beide Stoffe – Blattgrün = Chlorophyll und Blutfarbstoff = Hämoglobin – sind fast völlig identisch und unterscheiden sich in ihrer Struktur nur minimal. Der Hauptunterschied zwischen beiden ist, dass Hämoglobin ein Eisenmolekül enthält, während sich Chlorophyll um ein Magnesiummolekül gruppiert.

Das ist wichtig zu wissen, denn der Kreis beginnt und schließt sich hier: Es gibt keinen besseren Nährstoff für unser Blut als Chlorophyll.

Alles auf unserer Erde ist genial einfach und logisch konzipiert und hängt zusammen, weshalb es so fatal ist, wenn wir Menschen da zum Beispiel durch die verheerende Gentechnik eingreifen. Wir wissen noch aus unserer Schulzeit:

Chlorophyll ist der grüne Pflanzenfarbstoff, der die Photosynthese ermöglicht und damit die Basis der gesamten Nahrungsmittelkette darstellt. Die Pflanzen nehmen über das Chlorophyll Sonnenenergie auf und speichern sie.

Die Photosynthese ist der zentrale Stoffwechselvorgang der Erde. Aus den energiearmen, anorganischen Stoffen Kohlenstoffdioxid und Wasser bauen Pflanzen die energiereichem, organische Verbindung Glucose sowie Sauerstoff auf.

Die Energie für diese endergone Reaktion stammt vom Sonnenlicht. Die Sonne ist also das Lebenselexier Nummer eins - und auch darum ist es fatal , sie zu verteufeln.

Unter Photosynthese versteht man also jene Fähigkeit, vor allem grüner Pflanzen, Lichtenergie in chemische Energie umzuwandeln.

Nicht nur so gut wie sämtliche Nahrung von Tieren und Menschen entstammt diesem Prozess in Pflanzenzellen. Auch der Sauerstoff, den wir zur Energieverwertung “veratmen” müssen, wenn wir Nährstoffe verbrennen, ist ausnahmslos dessen Produkt. Überdies sind unsere Vorräte an fossilen Brennstoffen, Kohle, Erdgas etc. das Resultat von Jahrmillionen Photosynthese.

Um das Blut immer in einen optimalen Zustand zu bringen, braucht es viele Nährstoffe in Form von Chlorophyll und organischen Mineralien.

Ohne genügend Nährstoffe, kann das Blut die verschiedenen Körpergewebe nicht nähren und gesund erhalten.

Merke: Die Gesundheit beginnt immer mit gesundem Blut!

Chlorophyll wirkt blutreinigend und entschlackend , es wirkt geradezu wie ein Putzmittel und ist in der Lage, Toxine und Schlacken zu beseitigen Chlorophyll und die Enzyme aus Wildpflanzen bringen Zellen und Organe wieder ins richtige Gleichgewicht – wir gesunden und müssen nicht mehr ständig “entgiften” :-), wie es bei den fleischessenden Zeitgenossen so üblich ist, die ständig krank sind oder Zipperlein haben.

Jeden Morgen beim Morgenlauf drei Datteln. drei Paranüsse und mindestens 10 Blätter Brennnesseln verkauen, das ist ein wunderbarer Start in den Tag.

Wahlweise können wir den Tag auch mit einer Pagode und vielen grünen Wildpflanzen beginnen.

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