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Archive für 22.7.2010
Es ist erwiesen: Kochkost macht definitiv krank - aber die falsche Rohkost auch!
22.7.2010 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde der naturbelassenen pflanzlichen Kost,
gestern schrieb ich:
“Auf meinen Seminaren erleben die Menschen oft zum allerersten Male (nach all den Irrläufen zur “Instincto”- und “Wandmaker-nur-Rohkost”), dass sie völlig satt und zufrieden sind. Wie sie sich dann freuen!
Und das schafft jede Menge Glücksgefühle, die wiederum Energie freisetzen, um andere schöne Dinge jenseits der Nahrung zu machen und intensiv zu erleben.
Es besteht auch keine Lust mehr auf Ersatzhandlungen wie Rauchen, Trinken oder sich mit Süßigkeiten oder Salzigem oder gar Fleisch vollzustopfen.
Man muss wissen, dass das Appetitzentrum im Hypothalamus erst dann abschaltet, wenn der Mineralienbedarf gedeckt ist und das geschieht hervorragend mit unserem wilden Grün, welches wir in ausreichender Menge zu jeder Mahlzeit essen.”
Dass dies nicht nur eine Vermutung ist, bestätigt sich wieder dieser Tage, wo ich von fleischessenden Rohköstlern (”Instinctos”) erfahre, die Berge von Nahrungsmitteln zu sich nehmen (müssen), um noch halbwegs zu funktionieren.
Sie essen täglich Fleisch in rauhen Mengen - auch rohes und “gereiftes” (aka: vergammeltes) Schweinefleisch - , sowie Innereien und haben vermutlich einen Bandwurm oder andere Würmer entwickelt.
Anders sind die Irrsinnsmengen von 7 (!) Pagoden bei einer Mahlzeit oder ganzen Gläsern von Oliven (ich schaffe maximal 10 Stck. pro Mahlzeit!), sowie mehrere Packungen Heidelbeeren auf einmal kaum zu verstehen. Ein Irrsinn erster Güte, der sich in ihren ständigen Zipperlein und “Entgiftungen” spiegelt …
Was für Irrungen und Wirrungen! (Ich hoffe, dass die meisten von ihnen bald aufwachen werden)
Freut Euch, mit der richtigen pflanzlichen Rohkost (Urkost) wird der Essensbedarf immer weniger von Jahr zu Jahr, weil der gereinigte Organismus mit sehr wenig Nahrung perfekt funktioniert und sogar zu sportlichen Höchstleistungen fähig ist.
Wie sollte auch eine mehrköpfige Familie solche Riesenmengen finanziell verkraften?
Seid also glücklich, die rein pflanzliche Urkost für Euch entdeckt zu haben …
Wer kann bei dieser Vielfalt der Urkost schon widerstehen?
Und Euren noch an der Kochkost hängenden Familienmitgliedern könnt Ihr ja mal Folgendes ausdrucken, was Dr. med.Karl Probst schon 2006 in der “Natürlich Leben!” schrieb:
Bekanntlich sind die Menschen die einzige Spezies auf diesem Planeten, die an degenerativen Krankheiten aller Art leiden, und das obwohl ein ganzes Heer an Wissenschaftlern, Ökotrophologen, Medizinern und sonstigen Spezialisten vorgibt, um unsere Gesundheit besorgt zu sein.
Ferner ist nicht zu übersehen, daß bei steigenden Ausgaben für all diese Spezialisten die Gesundheit der Bevölkerung keineswegs besser wird: So verwenden die USA für ihre Gesundheit 14,3 % des Bruttosozialprodukts und stehen damit weltweit mit Abstand an der Spitze der Gesundheitsausgaben. Dennoch stehen die USA laut neuestem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO weltweit nur auf Platz 72 der Gesundheitsskala.
Ebenso sind 60 % der Amerikaner übergewichtig, obwohl ständig 65 % aller amerikanischen und englischen Frauen irgendeine der gerade wieder mal von den Medien hochgejubelten Diäten gegen Übergewicht befolgen. Dennoch ist beispielsweise das Übergewicht nicht in den Griff zu bekommen, sondern weltweit weiterhin im Anstieg begriffen.
Diese eindeutigen und höchst alarmierenden Tatsachen sollten die nationalen Gesundheitsbehörden und auch die verschiedenen Ernährungsgesellschaften endlich wachrütteln und zum Überdenken ihrer Ernährungsempfehlungen veranlassen – das heißt, wenn diese Institutionen tatsächlich zum Schutze des Verbrauchers geschaffen sein sollten und nicht dazu, um den Profit der Pharmakonzerne zu maximieren, indem sie durch ihre Empfehlungen die Bevölkerung erst so richtig in Krankheit und Siechtum hineintreiben.
All diese Gedanken und Zusammenhänge sind schon vor über 70 Jahren von dem deutschen Ernährungsforscher Prof. Werner Kollath ausgesprochen und in unzähligen Versuchen bewiesen worden. Prof. Kollath nannte die durch Fehlernährung ausgelösten Krankheiten „Mesotrophie“. Dieser Begriff setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort „mesos = in der Mitte, dazwischen liegend“ und „trophe = üppiges Leben“, das heißt eine halblebige Ernährung, eine Ernährung zwischen Leben und Tod, zu viel, um zu sterben, aber zu wenig, um zum echten Leben zu finden.
Es ist ein besonderes Trauerspiel, daß von den unzähligen, hoch interessanten und informativen Büchern von Prof. Kollath, in denen er auch auf die Zusammenhänge von Fehlernährung und Übergewicht eingeht, heute kein einziges mehr verlegt wird. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Professor Kollath konnte bei Fütterungsversuchen mit verschiedenen Tierarten nachweisen, wie es zu degenerativen Erkrankungen kommt, indem er den Versuchstieren verschiedene verarbeitete Nahrungsmittel mit teilweise fehlenden Vitaminen bzw. Mikronährstoffen verabreichte. Die Tiere wuchsen trotz dieser Mangelernährung zunächst normal heran, ohne irgendein Zeichen irgendeiner Krankheit. Sobald sie jedoch erwachsen waren, entwickelten sie die verschiedensten degenerativen Erkrankungen, ebenso wie die Menschen der westlichen, sogenannten „zivilisierten“ Welt.
Als erstes war eine vom Darm ausgehende Toxämie zu beobachten, mit einer nachfolgenden Osteoporose und Zahnverfall. Anschließend kam es zu den verschiedensten degenerativen Erkrankungen der verschiedenen Organsysteme. Die Gabe von Multivitaminen und irgendwelchen Nahrungsergänzungsmitteln konnte diese degenerativen Verfallserscheinungen nicht beeinflussen.
Erst die Gabe von Rohkost, insbesondere frische, rohe Gemüse, konnten diesen Degenerationsprozeß aufhalten. Diese Forschungen von Professor Kollath wurden in den folgenden Jahren von verschiedenen Wissenschaftlern auf der ganzen Welt wiederholt und seine Befunde immer wieder eindrucksvoll bestätigt.
Die beste Langzeit-Studie dürfte die in den USA durchgeführte „Pottenger cat study“ sein, bei der Dr. Francis Pottenger und der Pathologe Dr. Alvin Foord zwischen 1932 und 1942, also über einen Zeitraum von 10 Jahren, 900 Katzen über mehrere Generationen unter den verschiedenen Fütterungen mit wissenschaftlicher Genauigkeit beobachteten.
Die Katzen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die Kontrollgruppe bekam Rohkost, bestehend aus rohem Fleisch, Milch und Lebertran. Die andere Gruppe bekam der Menge und der Zusammensetzung nach genau dieselbe Diät, allerdings waren das Fleisch und die Milch gekocht. In der ersten Generation war die Kontrollgruppe gesund und hatte gesunde Nachkommen. Ebenso waren die mit Kochkost ernährten Katzen in der ersten Generation gesund und hatten scheinbar gesunde Nachkommen. Während die Katzen der Kontrollgruppe auch in den nachfolgenden Generationen gesund blieben, traten ab der zweiten Generation bei den mit Kochkost ernährten Katzen degenerative Erkrankungen auf. Diese Leiden verschlimmerten sich von Generation zu Generation. Ab der vierten Generation schließlich starben alle Katzen, die mit Kochkost ernährt wurden, indem die Katzen der dritten Generation entweder nur Totgeburten hatten, oder aber die Kätzchen der vierten Generation vor Erreichen des sechsten Lebensmonats starben.
Die mit Rohkost ernährten Katzen waren der Größe und der Entwicklung nach gleichförmig. Ihr Fell und die Knochen entsprachen alle der Norm. Die Blutwerte waren alle normal. Sie waren nicht krankheitsanfällig und emotional ausgeglichen. Man konnte mit ihnen spielen. Sie kratzten nicht und waren verspielt. Es gab keine Geburtskomplikationen. Das Stillverhalten war normal. Durchschnittlich warfen die Weibchen jeweils 5 Junge mit einem Durchschnittsgewicht von 119 g.
Die mit Kochkost ernährten Katzen hatten in jeder Generation mehr von der Norm des Knochenbaus abweichende Nachkommen. In der dritten Generation waren die Knochen stark osteoporotisch und äußerst brüchig.
Ab der ersten Generation fanden sich bei diesen Katzen, mit jeder nachfolgenden Generation schlimmer werdend, folgende Erkrankungen: Sehschwäche, Nah- und Fernsichtigkeit, Herzerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Blasenerkrankungen, Nervenerkrankungen, Meningitis, Lähmungen, infektiöse Erkrankungen und Atrophien der inneren Organe, Übergewicht, Erkrankungen der Ovarien und der Hoden, Entzündungen aller Art, sowie verminderte Fruchtbarkeit.
Die mit Kochkost ernährten Katzen hatten in der ersten Generation 25 % Aborte und in der zweiten Generation 70 % Aborte. Die Geburt war in jedem Fall erschwert, und öfter starben die Mutterkatzen unter der Geburt. Das Durchschnittsgewicht der Kätzchen betrug 100 g und damit 19 g weniger als das der Rohkost-Katzen.
Die Knochen der mit Kochkost ernährten Katzen der dritten Generation wurden mehr oder weniger gummiartig. Ihr Gemützszustand war nicht mehr als normal zu bezeichnen: Mit jeder Generation wurden die Katzen mehr und mehr unkontrolliert. Ihr Verhalten war nicht mehr vorhersagbar. Sie kratzten und bissen ohne Grund und waren nicht mehr verspielt. Die Männchen wurden verweiblicht. Sie hatten keine Libido und kein Interesse an Sex. Die Weibchen demgegenüber wurden mehr und mehr aggressiv. Promiskuität und homosexuelles Verhalten nahmen überhand.
Um festzustellen, ob diese Abweichungen rückbildungsfähig sind, wurden anschließend diese degenerierten Katzen wieder mit Rohkost ernährt.
Es dauerte jedoch vier Generationen einer gesunden Rohkost, bis die Katzen wieder eine normale Gesundheit erreichten. Dabei zeigte es sich, daß nicht alle Organsysteme gleich schnell regenerierten. Manche Organfunktionen waren bereits nach einer Generation Rohkost wieder hergestellt. Andere Organsysteme benötigten zwei, drei oder gar vier Generationen bis zur Regeneration.
Zusammenfassend zeigte diese Studie, daß nach drei Generation Kochkost die Katzen degeneriert waren und anschließend vier Generationen benötigten, um wieder vollkommen gesund zu werden.
Wieviele Generationen Kochkost bei Menschen notwendig sind, um Schäden hervorzurufen, wissen wir nicht genau. Jedenfalls ist es eine allgemein bekannte Tatsache, daß degenerative Erkrankungen immer jüngere Menschen treffen, oft schon im Kindesalter. Auch die beschriebenen Verfallserscheinungen bis hin zu Homosexualität und Promiskuität sind unübersehbar.
Wenn die Menschheit nicht bald umkehrt, dann werden sich die Kochköstler irgendwann selber ausrotten. Andererseits besteht die Hoffnung, daß auf diese Art irgendwann nur noch die Leser von Natürlich Leben übrig bleiben und sich fortpflanzen und wir auf diese natürliche Art die Begründer eines neuen, gesunden Menschengeschlechts werden.
Das Pottenger Experiment wurde verschiedentlich variiert und ergab weitere interessante Befunde: So wurden in einem anderen Versuchsaufbau die Katzen zwar mit rohem Fleisch ernährt, aber mit pasteurisierter oder anderweitig denaturierter Milch. Dabei machte das rohe Fleisch ein Drittel der Nahrungsmenge aus, die Milch zwei Drittel.
Obwohl das Fleisch roh war, erzeugte die denaturierte Milch dieselben Gesundheitsprobleme wie oben beschrieben. Auch zeigte sich, daß nach 12 bis 18 Monaten dieser Dekadenzkost mit denaturierter Milch die Weibchen nicht mehr normal gebären konnten und alle Nachkommen dieses Weibchens in der einen oder anderen Art Degenerationserscheinungen zeigten, selbst wenn die Mutterkatzen nach diesen 12 bis 18 Monaten wieder rein rohköstlich ernährt wurden (!!!) Das Pottenger Experiment wurde auch mit Labormäusen wiederholt. Die Kontrollgruppe bekam Vollkornweizen aus organischem Anbau, die Versuchsgruppe bekam handelsübliches Auszugsmehl. Im Gegensatz zu der gesund ernährten Gruppe wurde die andere unterernährt, konnte sich nicht fortpflanzen, hatte Zahnverfall, war aggressiv und feindselig.
Dasselbe Experiment wurde mit denselben Ergebnissen mit Schweinen wiederholt. Allerdings erholten sich die Schweine bereits nach einer einzigen Generation gesunder Rohkost und hatten wieder gesunde Nachkommen.
Fazit:
Wie den meisten Lesern schon aufgegangen sein dürfte, werden wir von früh bis spät von den sogenannten Experten in Zusammenarbeit mit den Verblödungsmedien auf allen Lebensgebieten belogen und betrogen. Das gilt nicht zuletzt in Fragen der Ernährung, wenn etwa die halbstaatliche Organisation „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ (DGE) von “Wohlfühlgewicht” und Kalorien und Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln rumzuschwadronieren weiß, um die unwissenden Menschen krank zu machen und in die Hände der Abzocker in ihren Weißkitteln zu treiben.
Andererseits bleibt die Hoffnung, daß durch diese Irreführung der Menschheit die Dummheit aufgrund der oben dargestellten Gesetzmäßigkeiten von selber ausstirbt und die Urköstler eine neue und wenigstens ernährungsmäßig naturgemäß lebende Menschheit begründen werden.
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