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Sie befinden sich aktuell in den Urkost-Blog zur Urkost des Menschen - einfach, lustvoll und schön! Blog-Archiven für den folgenden Tag 25.7.2010.

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Archive für 25.7.2010

Lasst die Tierchen leben - und esst pflanzliche Kost

Liebe Leser,

“Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt” wusste schon Hebbel.

Geht euch das auch manchmal so?

Umgeben von Blinden - besonders im Internet - träumt Ihr auch manchmal davon, dass alle Menschen plötzlich sehend werden? Zum Wohle der Tiere und der gesamten schönen Welt.

Aber das bleibt vorerst, so fürchte ich, nur ein schöner Traum.

Also müssen wir immer weiter aufklären und rackern für die Tierchen, die sich selber nicht schützen können vor der Gier des Menschen. Jeder auf seine Art - der eine handverlesen und voll köstlicher Ironie, der andere mehr bodenständig wie ich. :-)


Zuerst muss man immer wieder folgende Frage beantworten:

Ist der Mensch von Haus aus ein Fleischfresser ?

Nun, dies steht eindeutig fest: Der Mensch ist von Natur aus kein Fleischfresser.

Er ist zwar offensichtlich in der Lage Fleisch zu essen, aber nicht in dem Übermaß, wie es heutzutage üblich ist.

Ein Vergleich zwischen Fleischfressern und Menschen bringt Klarheit:

  • Die Zähne eines fleischfressenden Tieres sind scharf und spitz -
    und zwar alle !Wir Menschen hingegenr benutzen unsere Backenzähne, um die Nahrung zu zerkleinern.
  • Beim Abreißen und Zerkleinern der Nahrung bewegen sich die Kiefer eines Fleischfressers nur von oben nach unten.Der Kiefer des Menschen kann für das Abbeißen und Kauen seitlich bewegt werden.
  • Der Speichel eines Fleischfressers ist sauer und dafür gemacht, tierisches Eiweiß zu verdauen; er verfügt nicht über eine chemische Substanz mit dem Namen Ptyalin, die für die Verdauung von Stärke benötigt wird.
  • Unser Speichel ist basisch/alkalisch und enthält Ptyalin für die Verdauung von Stärke.
  • Der Magen eines Fleischfressers ist ein einfacher, runder Sack, der die zehnfache Menge an Salzsäure absondert im Vergleich zu dem Magen eines Lebewesens, das kein Fleisch verzehrt.
  • Der Magen des Menschen ist länglich und kompliziert strukturiert.
  • Der Darm eines Fleischfressers ist dreimal so lang wie sein Oberkörper und dafür gemacht, tierisches Eiweiß so schnell wie möglich auszuscheiden, da dieses schnell verdirbt.
  • Unser Darm ist zwölfmal so lang wie unser Oberkörper und dafür gemacht, die Nahrung solange darin ‘zu verwahren’, bis ihr alle Nährstoffe entzogen worden sind.
  • Die Leber eines Fleischfressers ist dazu imstande, die zehn- bis fünfzehnfache Menge an Harnsäure auszuscheiden als die Leber eines Lebewesens, das kein Fleisch verzehrt.
  • Unsere Leber kann nur geringe Mengen an Harnsäure ausscheiden. Bei Harnsäure handelt es sich um eine hochgiftige Substanz, die im Körper verheerenden Schaden anrichten kann. Als Folge von Fleischkonsum bilden sich im Körper große Mengen an Harnsäure. Im Gegensatz zu Fleischfressern und Allesfressern verfügt der Mensch jedoch nicht über das Enzym Uricase, um die Harnsäure abzubauen.
  • Ein Fleischfresser schwitzt nicht durch die Haut, da diese keine Poren hat.
  • Wir schwitzen durch die Haut, da diese Poren hat. (Zwar viel weniger als Rohköstler, aber immerhin…)
  • Der Urin eines Fleischfressers ist sauer.
  • Unser Urin ist basisch.
  • Die Zunge eines Fleischfressers ist rau.
  • Unsere Zunge ist glatt.
  • Die Klauen eines Fleischfressers sind zum Wildern bestens geeignet.
  • Unsere perfekt geformten Hände sind dafür gemacht, Früchte zu pflücken und nicht, aus einem Kadaver die Eingeweide herauszureißen.
    .
    Quelle: Der Kampf um die Gesundheit / Credence Publications / Phillip Day .
    Da das Fleisch wesentlich schwerer verdaulich als pflanzliche Nahrung ist, setzt sich der Fäulnisprozess im Darm weiter fort. Es dauert immerhin etwa vier Stunden, bis es im Darm verarbeitet ist (pflanzliche Nahrung nimmt im Vergleich dazu nur etwa zwei Stunden in Anspruch).Durch die Zersetzungsprozesse entstehen im Darm Toxine, also Giftstoffe, die sich u. a. in Leber, Niere und Dickdarm ansammeln und diese in der Folge schwer belasten.Außerdem enthält das Fleisch gesättigtes Fett, dessen Säuren sich innerhalb und außerhalb lebenswichtiger Organe und Blutgefäße ablagern, die Mitverursacher für die Bildung von Herzinfarkten, Krebsgeschwülsten und eine ganze Reihe weiterer Krankheiten sind.Gesättigtes Fett erhöht auch die Cholesterinmenge (Fettmenge) im Blut, was in weiterer Folge zu Arteriosklerose (Verhärtung der Blutgefäße) führen kann, die heute leider noch von vielen als normaler Alterungsprozess angesehen wird.Zusätzlich werden Leber und Niere durch gewaltige Mengen von Harnsäure überbelastet, was zu Gelenkentzündungen und Rheuma führen kann. Besonders ältere und körperlich eher passive Menschen sollten vorsichtig sein, denn Kinder und andere Leute, die körperlich aktiver sind, vertragen die Belastung des Fleisches eindeutig besser, weil durch Bewegung der Körper veranlasst wird, die vom Fleisch entstandenen Gifte rascher abzubauen und auszuscheiden.

    Doch auch sie werden unter den Spätfolgen zu leiden haben.

    Das bemerkt man auch sehr anschaulich an den immerzu “entgiftenden” Rohköstlern, die Unmengen von Fleisch vertilgen (”Instinctos”).

    Ständig am Entgiften und ständig so absurd empfindlich, dass es zum Lachen ist. :-)

    Jede Olive zuviel oder jede Aprikose, die angeblich zuviel Sonne abgekriegt hat, verursacht die schlimmsten Beschwerden in ihren Augen. Von Schlaflosigkeit, über psychische Ausfälle, zu juckenden Gliedmaßen … zum Piepen, denn andererseits konsumieren Instinctos rauhe Mengen von Trockenfrüchten, die in der Natur natürlich nur durch die Sonne zu solchen werden!

    Nein, Ihr Dummerchen! Das ist nicht der Grund.

    Der Grund ist, dass Ihr völlig artwidrig Tieraas zu Euch nehmt! Begreift das endlich mal. DAS muss euer Körper “entgiften”!

    Denn des Menschen Kost ist die pflanzliche Kost.

    Und die gab es von je her in rauhen Mengen (Die Hauptfarbe in der Natur ist grün!)

    Auch während dieser Trockenzeit im Moment gibt es noch geschützte Stellen, wo man bestens fündig wird:

    Das Gänsefingerkraut blüht gerade gelb:

    Jede Menge Minze:

    All you can eat:

    Jule sucht die feinsten kühlen Plätze an Flüsschen etc:

    Saftiger Gundermann - schön bitter:

    Ach ja - und immer wieder reichlich Brennesseln:

    Sogar der Giersch sprießt wieder:

    Und auch der Bärenklau:

    Alles, was wir brauchen, ist da - kostenlos und ewig gültig.

    Wichtig: Zu JEDER Mahlzeit genießen, so wie die Primaten das alle machen.

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