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Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Urkost-Blog zur Urkost des Menschen - einfach, vegan und schön! für August, 2010.

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Archive für August 2010

Auch in Großstädten kann man sehr gut urköstlich leben!

Brigitte Rondholz

Liebe Freunde,

Immer wieder gerne radle ich am Sonntagmorgen mit lieben Seminargästen nach und durch Hamburg, der - wie ich persönlich finde! - schönsten (Groß-)stadt Deutschlands.So auch gestern. Zuerst starteten wir im Regen (wer wird vor Regen schon kapitulieren?), da war wasserfeste Kleidung angesagt, später erfreute und wärmte uns die Sonne. wir sind halt Glückskinder! :-)

Hamburg hat mehr Grün, als es sonst in Großstädten üblich ist und die sie durchquerenden Flüsse Elbe und Alster haben ihren ganz besonderen Charme, der sich mir als Kind von der Waterkant natürlich besonders erschließt. Und es ist lehrreich unter dem Gesichtspunkt, wie man auch in der Großstadt urmethodisch leben kann!


Wenn Gäste ursprünglich aus der Instinktoecke kommen und noch entsprechend geschwächt sind (weil sie in manischer Besessenheit Unmengen von irgendwas  - sei es  Oliven oder Kohlrabi -  essen, anstatt eine ausgewogene abwechslungsreiche Kost in vernünftigen Mengen zu sich zu nehmen), mache ich es ihnen auch gerne etwas bequemer und wir überwinden die erste Strecke des Weges mit der Bahn:

Zuerst ging es zum Fischmarkt … äh … nein! Nicht, dass Ihr denkt, damit  der ehemalige “Instincto” erst einmal diese wunderbaren filigranen Lebewesen vertilgen konnte, nein, es ist der einzige Platz in Deutschland, wo man die Menschen Sonntagsmorgen gleich kistenweise das Obst wegschleppen sehen kann! Leider verkauft (und verschleudert zu Spottpreisen) “Bananen-Fred” keine BIO-Ware … :-(


Ist aber trotzdem lustig - zum Anschauen

Weiter ging es zur sehenswerten Speicherstadt, wo immer noch viele Drogen, wie Kaffee, Tee und Tabak umgeschlagen werden, aber auch Teppiche und Gewürze etc.

Hier könnt Ihr sehen, wo die reichen Hanseaten zu allen Zeiten gerne ihr Geld anlegten - ähem …

Früher - das Hamburg Rathaus:

Heute in der hoffentlich bald fertig werdenden Elbphilharmonie (sorry für den Tippo heute morgen… autsch …);-) :

… also fuhren wir zur Alster und ließen es uns schmecken:

Endlich wird er richtig satt! Das erreicht man nur, wenn man zu JEDER Mahlzeit wildes Grün verspeist. Hier Beifuß mit Paranüssen:

Auch in der Großstadt findet man hundefreie Winkel!

Der Trick ist, hauptsächlich hochwachsende Wildpflanzen zu sammeln, wie Mädesüß:

Den jetzt blühenden Blutweiderich:

Hochrankende Windengewächse:

Natürlich die mineralienreichen Brennesseln:


Auch seltene Pflanzen wie Wolfstrapp:

Ooops … nicht ins Wasser fallen, um diesen köstlichen Rohrkolben zu ergattern:


Ein Topinambur-Paradies:

Und ich persönlich bin verliebt in die alten und knorrigen Bäume der Alsterauen. Ich will ja auch mal so alt werden - allerdings nicht so knorrig, nun, wir werden sehen und ich werde berichten! :-)


Nun noch ein Bilderrätsel:

Wer kennt diese Pflanze?

Inspirierende Urkost - ich komme ins Schwärmen!

Brigitte Rondholz

Liebe Freunde und Leser schrieben mir  wieder viele Briefe - danke danke danke Euch allen immer wieder für die nie versiegende Unterstützung:

(1)
Auch das ist Kunst,
ist Gottes Gabe,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich so viel Licht ins Herz zu tragen,
dass, wenn der Sommer
laengst verweht,
das Leuchten
immer noch besteht!

(Johann Wolfgang von Goethe)

Das trifft auf alle Faelle auf uns Urkoestler zu, denn wir tanken die
Sonne mit dem Leben unserer Gruenpflanzen!!!!!
Einfach herrlich! Genial! Ich komme ins Schwaermen und mir kommen die
Freudentraenen!”

(2)“Jetzt ist das Wetter schon sehr herbstlich geworden, zu dieser Zeit war es früher noch Hochsommer.
Jetzt will ich noch Deinen Blog lesen…der ist immer sehr
motivierend….”

Und :


(3)”Ich weiß, dass jeder Mensch einen anderen Körperbau hat, aber ich weiß auch, dass man mit Urkost nicht dünn sein muss, was man an Dir schön sehen kann, bitte gib dazu noch mal Tipps!”

Zu ( 1) und (2):

Ja, auch mir kommen oft die Tränen der Freude, wenn ich die einfache  Schönheit unser Nahrung betrachte -  einfach und GENIAL. Ja, es ist DIE Sonnenkost schlechthin.

Im Moment ist es wirklich schon ein wenig herbstlich hier, aber wenn die Sonne durchkommt, hat sie immer noch viiiel  Kraft. Der Trick ist, Ihr müsst wirklich jeden Sonnenstrahl nutzen.

Also: Früh ins Bettchen und früh wieder hoch. Im Morgengrauen die PC-Arbeit erledigen und dann - wenigstens am Wochenende! - jeden Sonnenstrahl nutzen.


ZU (3):

In der Tat gibt es so einige Tricks, um zuzulegen:

Viel Muskeltraining, viel proteinreiche Kost, wie Wildpflanzen (zu JEDER Mahlzeit!), Kokosnüsse, Paranüsse, Walnüsse, Safus, Oliven, Erbsen, Brokkoli, Durian etc….


Und: Ohne Moos nix los!

Probiert einmal die POWERkost des Waldes, die muskulösen Rentiere machen damit im kargen Winter beste Erfahrungen - und ich auch:

Und an 365 Tagen im Jahr das Training in freier Natur machen:

Diese Woche gibt es wieder reichlich Feigen:

Schon Karl Mays Helden lebten gut von einer Handvoll Datteln und Feigen!

Und die grüne POWERkost gibt es natürlich auch wieder reichlich und GRATIS:

Es ist nie zu spät, seinem Leben noch einmal eine Wendung zu geben - worauf wartet Ihr? Macht es wie Neueinsteiger Rudi:
Es ist schön, Urmethodiker zu sein, das sagen wir allen Neulingen, wie Robert zum Beispiel:

[3)
Hallo Brigitte,
ich (Robert aus Tirol, 25) befinde mich seit einem guten Jahr in einem gravierenden Lebenswandel.
Der Ursprung des ganzen war ein Melanom das ich vor ca 5 Jahren hatte (mir wurde ein ordentliches Fleisch-Stück, dort wo vorher das Muttermal war aus meinem Rücken entfernt). Bereits vor dieser Operation wurden mir andere Muttermale entfernt aber als gutartig diagnostiziert.
Nun .. vor etwa einem Jahr kam bei einer der üblichen Muttermalkontrollen wieder das Thema auf, eines rauszuschneiden um es zu analysieren. Da es genau über der Wirbelsäule ist und mir das aufgrund der darunterliegenden Nerven sehr riskant vorkam begann ich nach Alternativen zu suchen. Abgesehen davon – wo führt das hin -; rausschneiden, dann erst schauen ob es doch gepasst hätte und somit meinen Körper ständig weiter zu löchern.
Die suche endete temporär, als ich bei einem Naturheiler landete, der mir seine Sichtweise der Dinge erklärte und mich damit erst richtig wachrüttelte (und meine Ahnung, dass der medizinische Ansatz ziemlich auf dem Holzweg ist bestätigte). Nach dem Gespräch mit ihm habe ich meinen OP-Termin sofort abgesagt und habe Kräuterkuren gemacht und meine Ernährung komplett umgestellt, so wie es mir empfohlen wurde.
Seither lese ich sehr viel. Begonnen habe ich mit dem Thema „Kopf“ - im Sinne von NLP und Energetisch Spirituell.
Kurz darauf begann ich mich genauso mehr mit der regelmäßigen körperlichen Ertüchtigung zu beschäftigen und nun recherchiere ich seit einer Weile das Thema Ernährung und bin schlussendlich nun nach ausdauerndem Googeln auf das Thema Urkost gestoßen und der Überzeugung, dass das mein nächster Schritt auf diesem Gebiet sein soll.
Vor drei Tagen habe ich den Entschluss gefasst, gleich damit anzufangen und das habe ich auch - aus fester Überzeugung.
Momentan lebe ich in einer ländlichen Gemeinde in Tirol, wo ich direkt vor dem Haus massenhaft Wildpflanzen finde – außerdem haben wir hier auch einen eigenen Garten, den ich nun erst richtig zu schätzen weiß.
Aber frei nach meinem neuen Motto:
„Weg vom Computer, hin zum Menschen und zur Natur“…
… ziehe ich im November nach Salzburg Stadt um, weil ich dort mehrjährige Ausbildungen zum Lebens- und Sozialberater, NLP-Coach, NLP-Trainer und ESP Ausbildungen starte.
Du scheinst mir für meine weitere erfolgreiche Umsetzung meines Ernährungsweges nun der beste Ansprechpartner zu sein, da du, wie ich gesehen habe eine umfangreiche Webpräsenz hast – und du die Urkost seit langem auch wirklich lebst.
Vielleicht kennst du sogar zufällig Urköstler in Salzburg, die mir zeigen könnten, wo ich dort am besten mein Obst, Gemüse und vor allem die Wildpflanzen besorgen kann?
Herzliche Grüße aus Tirol,
Robert”
PS:
Mach weiter so – du inspirierst!”

DANKE - dies beruht auf Gegenseitigkeit! :-) Ich hoffe, es melden sich ein paar nette Urköstler aus dem schönen Tirol!

Kennt Ihr das Früchte - Alphabet?

Brigitte Rondholz

Es ist nicht mehr zu übersehen:

Immer mehr Menschen auf der Welt möchten frische, biologische und thermisch oder chemisch unbehandelte Nahrungsmittel zu sich nehmen.

Vor allen Dingen Eltern, die Verantwortung für ihre Kinder tragen, möchten immer mehr über diesen einfachen und urgesunden Lebensstil erfahren.

Haben die Kinder großes Glück, dann haben sie so kluge Eltern wie Silke, die HIER über die Neurodermitis ihrer kleinen Tochter berichtet und wie sie durch Urkost gesund wurde.

Kinder kann man aber auch ohne Krankheit so leicht und beschwingt an die bezauberndste Nahrung heranführen, die Mutter Natur für uns alle bereithält. Zum Beispiel so:

Das Früchte-ABC von Mr. Kinderlieder (Stephen Janetzko/ Text: Brigitte Rondholz)

Enjoy!
Einfach und schnell zu bestellen, hier bei dem besten, dem nettesten und zuverlässigsten Kinderliedermacher der Welt! :-)

Urkost macht Spaß, sieht gut aus und lässt gesunde Kinder heranwachsen

Brigitte Rondholz

Liebe Leser,

dass Urkost optisch und geschmacklich ein Genuss ist, hat sich wohl schon herumgesprochen, nicht?

Die liebe Ruth schickte mir jetzt ein paar Bilder von einem Seminar bei mir zu Hause, die ihr lieber Mann Lothar machte.

Danke, Ihr Lieben!


Ein Linsengericht:

Gemüseauswahl satt zur Mittagszeit:

Na? Ist das ein Augenschmaus? Und es schmeckt!! Genuss - ohne Reue.

Und niemals das wilde Grün vergessen, welches nun wieder so reichlich wächst:
Hier die überall rankenden und wohlschmeckenden Wicken:

Die goldige kanadische Goldrute erfreut uns im Moment überall, wächst schön hoch, da kommen die Hundis nicht ran:

Was passiert eigentlich, wenn ein gutaussehender und muskulöser Urköstler ein hübsches urköstliches Mädel trifft?

Richtig. :-)

Sie bekommen ein wunderschönes urköstliches Baby, was sich propper entwickelt, den Eltern zur Freude. Enjoy:

Aber zur Familie gehören auch noch diese bezaubernden Wesen:

Alles Glück dieser Welt für Euch!

Klimarelevante Emissionen - das größte Potential liegt in fleischloser Kost


Ein Nachtrag zu meinem Beitrag vom 22. 8.:

Die Untersuchungs-Kommision des Deutschen Bundestages zum Schutz der Erdatmosphäre.

“Durch die Senkung des Fleischkonsums auf ein auch der Gesundheit förderliches Mass könnten ein viertel oder mehr der klimarelevanten Emissionen vermieden werden. Der Übergang zu einer stärker pflanzlich orientierten Ernährung eröffnet somit das mit Abstand grösste Einsparpotential (bis zu 100 Mio. t CO2-Äquivalente) im Ernährungssystem. Darüber hinaus würden die volkswirtschaftlichen Folgekosten der ernährungsbedingten Krankheiten (50 Mrd. DM/Jahr) erheblich reduziert.”


Quelle: Mehr Zukunft für die Erde, Economica Verlag, Bonn, 1995, S. 1329

Und:

“Bezogen auf die Klimabelastung ergibt sich bei der fleischhaltigen Komponente (z.B. Frikadelle) die 13fache Menge an CO2-Äquivalenten gegenüber der fleischlosen Komponente (z.B. Getreidebratling).”


Quelle: ebenda

Hier der Beitrag zu meinem persönlichen ökologischen Fußabdruck:

Liebe Freunde, nachdem ich gestern einen entzückenden Leserbrief erhielt, habe ich mir doch mal die Mühe gemacht, meinen ökologischen Fußabdruck messen zu lassen.

Hier entlang zum persönlichen Test!

Mein Ergebnis:

Im Bereich Ernährung hinterlassen Sie einen ökologischen Fußabdruck von 0,36 global Hektar.
Ihr Footprint im Bereich Ernährung ist um 71,9% kleiner - also deutlich besser - als der österreichische Durchschnitt.

(Für Deutschland gilt es sicher ebenso oder ähnlich).

Das ist schon mal sehr erfreulich. Er wäre noch kleiner ausgefallen, wenn ich nicht ab und an die Beiladungen der Linienmaschinen konsumieren würde. :-)


Es gibt da keinen “Ausweg”: Jeder Fleischesser muss SOFORT mit dem Frevel aufhören, auch Du, liebe “Nelly”!

In diesem Sinne wünsche ich allen Menschen, die guten Willens sind, einen wunderbaren, sonnigen und tierleidfreien Tag.

Roh macht froh - raw is fun - auf der ganzen Welt!

Roh macht froh - raw is fun! Click here and enjoy!

Ei ei, was haben wir denn da Schönes?





Diese wunderbare Kost von Mutter Natur macht groß und stark und hält uns gesund:

Das mit den “Mangelerscheinungen” ist natürlich ein journalistischer Witz von Onkel Fritz! :-)
Sieht so der Mangel aus? 2 - 3 Stunden Sport täglich bei bester Gesundheit sprechen eine andere beredte Sprache, oder?

So lässt es sich leben- auf die nächsten 60 Jahre! :-)

Christoph Schlingensief starb mit nur 49 Jahren an Krebs


Er hat gekämpft, er hat gehofft und wie so viele Menschen hat er der modernen Medizin vertraut. Und auch er hat verloren, so wie rund 220. 00 Menschen allein in Deutschland jedes Jahr.

“Wir geben jetzt volle Kanne - es gibt keine Gnade.” sagten die Mediziner vor der Chemo. Und:
“”Sie werden gelb werden, Sie werden stinken. Sie werden kahlköpfig. Ihre Freunde werden sich von Ihnen abwenden. Sie werden allein sein.”

Mir wird heiß und kalt, wenn ich so etwas lese.

Es fällt mir kein Kommentar dazu ein.

Mein ganz persönlicher ökologischer Fußabdruck


Liebe Freunde, nachdem ich gestern einen entzückenden Leserbrief erhielt, habe ich mir doch mal die Mühe gemacht, meinen ökologischen Fußabdruck messen zu lassen. (Normalerweise fliegen solche Hassmail gleich in den virtuellen Schredder bei mir, aber hier habe ich mal eine Ausnahme gemacht.) :-)

Hier entlang zum persönlichen Test!

Mein Ergebnis:

Im Bereich Ernährung hinterlassen Sie einen ökologischen Fußabdruck von 0,36 global Hektar.
Ihr Footprint im Bereich Ernährung ist um 71,9% kleiner - also deutlich besser - als der österreichische Durchschnitt.

(Für Deutschland gilt es sicher ebenso oder ähnlich).

Das ist schon mal sehr erfreulich. Er wäre noch kleiner ausgefallen, wenn ich nicht ab und an die Beiladungen der Linienmaschinen konsumieren würde. :-)


Es gibt da keinen “Ausweg”: Jeder Fleischesser muss SOFORT mit dem Frevel aufhören, auch Du, liebe “Nelly”!

In diesem Sinne wünsche ich allen Menschen, die guten Willens sind, einen wunderbaren, sonnigen und tierleidfreien Tag.

Und wie sieht Dein ökologischer Fußabdruck aus?



Die einfachste Begründung, urköstlich (vegane Frischkost!) zu leben, ist dieses (fast unglaublich) gute Körpergefühl, was man hat. Eine Leserbriefschreiberin formulierte es so:

“Dir muss ich ja nichts groß sagen, du weißt es ja, dass es sich einfach besser lebt und liebt(!) mit der Urmethodik!!!”

Das stimmt, dieses geniale Körpergefühl möchte man nicht mehr missen, aber auch geistig-seelisch fühle ich mich von Jahr zu Jahr besser.


Thomas Edison formulierte es schon 1910 so:

“Ich bin sowohl Vegetarier wie auch leidenschaftlicher Antialkoholist. Ich esse sehr wenig: nur morgens und abends. Ich tue es, weil ich so besser Gebrauch von meinem Gehirn machen kann.”

Ja, ich esse auch von Jahr zu Jahr immer weniger. wenn man die RICHTIGE Nahrung in nicht veränderter Form zu sich nimmt, verwerten die Zellen alles besser und man braucht immer weniger. Dies ist sozusagen das Gütesiegel richtiger Ernährung. Daran könnt Ihr es erkennen!

Kochkost ist Vielkost! (Nicht nur Schlechtkost!)

Was wird da alles verschlungen! Anfänger der Rohkost oder Falschmacher der Rohkost hängen oft noch in diesem Schema drin, sie empfinden die Gerüche der Schlechtkost sogar noch als “lecker”. Was für ein Irrtum.

Ich halte es das lieber so wie Edison: ich esse immer weniger, zwar nicht morgens und abends, sondern meist gegen Mittag und abends. (18 Uhr ist die letzte Mahlzeit)
Und es geht mir immer besser - das ist eigentlich Beweis genug, oder?

Aber das persönliche Wohlbefinden ist zwar wichtig, aber nicht alles!
Vom Leid der Tiere soll heute mal nicht die Rede sein (obwohl dies mein Hauptantrieb ist, vegan zu leben …).

Kommen wir zur Überschrift.

Was wirst du, lieber Leser, später Deinen Kindern mal sagen als Ausrede?

Dass Du “das alles nicht gewusst” hast? Das wäre doch zu billig und wenig originell, oder?

Das World-Watch-Institute geht sogar einen Schritt weiter und befindet:

Fleischkonsum ist keine Privatsache mehr!

Doch lest selbst, was der hervorragende Renato Pichler dazu schreibt:

“Die eigene Ernährung wird als eine sehr private Angelegenheit angesehen. Oft müssen Vegetarier hören: Es sei ja schon in Ordnung, dass sie kein Fleisch essen, aber nur so lange, wie sie nicht versuchten, andere auch davon zu überzeugen.


Viele Vegetarier sind mittlerweile sogar selbst dieser Meinung.
Das renommierte World-Watch-Institut (bekannt durch den jährlichen Bericht «Zur Lage der Welt») ist allerdings ganz anderer Ansicht.

In seinem Magazin(1) veröffentlichte das World-Watch-Institut aus Washington einen Artikel unter folgendem Titel:


FLEISCH – Nun ist es nicht (mehr) persönlich!


Ob du es willst oder nicht, der Fleischkonsum wird zu einem Problem für alle Menschen auf diesem Planeten.

Wie in all seinen anderen Publikationen geht das Institut hierbei nicht auf ethische oder moralische Argumente ein, sondern zeigt die ökologischen Folgen für die Umwelt durch den Fleischkonsum auf. Und diese sind erschütternd …
Hier eine kurze Zusammenfassung der in diesem Artikel angesprochenen Themen:


Waldrodungen

In Zentralamerika wurden innerhalb der vergangenen 40 Jahre 40 Prozent des gesamten Regenwaldes gerodet bzw. abgebrannt, hauptsächlich um Weideland zu erhalten oder Futtermittel anzubauen. Dennoch konnte damit der zunehmenden weltweiten Nachfrage nach Fleisch nicht entsprochen werden. Deshalb wurde zusätzlich die Fischerei in den Weltmeeren so stark forciert, dass nun auch hier die Grenzen erreicht sind und sich die Fischbestände nicht mehr erholen können.

Vernichtung von Grasland

Bisons, Antilopen und andere Tiere, welche auf Weidegebiete angewiesen sind, werden durch Rinderherden immer mehr verdrängt. Für die Rinderherden werden einheitliche Weiden geschaffen (Gras-Monokulturen), denen die natürliche Vielfalt der Pflanzenwelt fehlt. Die Rinder selbst haben eine zerstörerische Auswirkung auf den Boden. Im Gegensatz zu Antilopen müssen sie täglich zu den Wasserstellen gehen und komprimieren so den Boden durch ihr schwereres Gewicht zusätzlich.

Der Kot von Antilopen ist kompakt und kugelförmig. Der Stickstoff wird darin festgehalten und düngt so nachhaltig den Boden. Rinder hingegen haben einen sehr feuchten Kot, der sich flach auf dem Boden ausbreitet und durch die Hitze einen Grossteil des Stickstoffes verdunsten lässt. Dabei entsteht Ammoniak, welches zusätzlich die Atmosphäre belastet.

Damit wird dem Boden ein wertvoller Nährstoff entzogen und die Atmosphäre mit Ammoniak angereichert, das später als saurer Regen woanders wieder auf die Erde fällt.
Mit dem Wasserverbrauch für 1 kg Fleisch könnte man ein ganzes Jahr lang täglich duschen.

Wasserverschwendung

Die Versorgung mit genügend Wasser wird in vielen Weltregionen zu einem immer grösseren Problem. Am meisten des kostbaren Wassers wird für die Produktion von Fleisch benötigt. Diese Aussage wird im Artikel des World-Watch-Institutes mit eindrücklichen Zahlen aus verschiedenen Quellen unterstrichen:

Bei einer typischen US-amerikanischen Ernährungsweise werden für die Herstellung der Nahrungsmittel für eine Person pro Tag 15′900 Liter Wasser benötigt. Bei einer veganen Ernährung macht dies nur 1140 Liter pro Tag aus, also rund 14-mal weniger! Für Entwicklungsländer, die sich oft in eher trockenen Gebieten befinden, ist dieser Unterschied besonders gravierend: Um das Mehl für einen Laib Brot herzustellen, werden rund 550 Liter Wasser benötigt. Im Gegensatz dazu werden bereits für 100 Gramm Rindfleisch 7000 Liter Wasser verbraucht.

In Kalifornien wurde berechnet, dass das Wasser zur Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch ausreichen würde, um ein ganzes Jahr lang täglich sieben Minuten zu duschen. Gerade ökologisch denkende Menschen kann man schnell davon überzeugen, Duschwasser zu sparen, doch ist ihnen selten bewusst, dass durch den Verzicht auf Fleisch viel mehr Wasser gespart werden könnte.

Umweltverschmutzung

Solange nur einzelne Tiere in ihrer natürlichen Umgebung leben, sind deren Exkremente ein wertvoller Dünger für den Boden. Durch die hohe Nachfrage nach Fleisch werden jedoch immer mehr Tiere auf immer kleineren Flächen gehalten. Die Böden können die dabei entstehenden enormen Mengen an tierischen Exkrementen nicht mehr aufnehmen. Dadurch gelangt ein Teil durch Verdunstung in die Luft (Ammoniak) und ein Teil ins Grundwasser (Nitrat). Die Fische in Flüssen und Seen sterben durch diese Überdüngung. Die Überdüngung verursacht eine Explosion des Algenwachstums, welches wiederum den gesamten Sauerstoffvorrat des Gewässers aufbraucht und so alles restliche Leben ersticken lässt. In einem grossen Teil des Golfes von Mexiko ist das Leben dadurch abgetötet worden.
In den USA ist diese Umweltverschmutzung durch die Fleischwirtschaft 130-mal so hoch wie die Verunreinigungen durch die Menschen.

Energieverbrauch

Allein zur Produktion des Rindfleisches, das von einer durchschnittlichen US-amerikanischen Familie in einem Jahr konsumiert wird, benötigt man fast 1000 Liter Treibstoff.
Um Fleisch mit einem Nährwert von einer Kalorie zu erzeugen, benötigt man rund 28 Kalorien aus Brennstoff. Um dieselbe Kalorie aus Getreide zu gewinnen, werden hingegen nur 3,3 Kalorien Brennstoff benötigt.
70% des in den USA produzierten Getreides werden an Tiere (meist Rinder) verfüttert.

Globale Erwärmung

Diese wird durch die Verbrennung von fossilen Treibstoffen gefördert. Wie oben beschrieben, wird sehr viel dieser Treibstoffe benötigt, um Fleisch zu produzieren. Allerdings erzeugen Wiederkäuer auch direkt das Treibhausgas Methan. Methan wirkt sich 23-mal stärker auf die Erwärmung der Atmosphäre aus als Kohlendioxid, das üblicherweise bei einer Verbrennung entsteht.

Eine einzige Milchkuh produziert rund 75 Kilogramm Methangas pro Jahr. Rund 1,3 Milliarden Rinder werden heute weltweit zur Milch- und Fleischproduktion gehalten.

Effizienz der Nahrungsmittelerzeugung

Der grösste Teil der Landfläche, die heute zur Fleischproduktion genutzt wird, könnte viel effizienter zur direkten Herstellung pflanzlicher Lebensmittel genutzt werden (statt Futtermittel zu produzieren oder Tiere darauf weiden zu lassen).


Durch die Verkürzung der Nahrungskette kann man die Nahrungsmittelproduktion viel mehr steigern als durch jeden Dünger. Wenn man Getreide an Tiere verfüttert, anstatt es direkt selbst zu essen, erhält man nur einen Bruchteil der Nahrungsenergie. Man braucht also ein Vielfaches an Land, um Fleisch zu erzeugen, gegenüber der Erzeugung von Brotgetreide oder anderer pflanzlicher Nahrung.

In den USA werden 230000 km2 Land zur Produktion von Heu für Nutztiere beansprucht, aber nur 16000 km2 zur Produktion pflanzlicher Nahrungsmittel.

Übertragbare Krankheiten

Nur durch hohen Medikamenteneinsatz können die Tiere in den grossen Massentierhaltungen bis zu ihrer Schlachtung überleben. Dadurch werden einerseits die Antibiotika immer weniger wirksam (auch beim Menschen) und andererseits Krankheiten unterdrückt (aber nicht vermieden).

Zum Beispiel enthalten 89% der Hackfleischpasteten in den USA Spuren des gefährlichen E.-coli-Bakterienstammes.

Tierische Fäkalien aus der Fleischproduktion enthalten Krankheitskeime, die über 40 verschiedene Krankheiten übertragen können.

Durch den globalen Fleischmarkt wird Fleisch über die Kontinente hinweg transportiert. Damit erhöht sich auch die Gefahr einer schnellen Ausbreitung von Krankheiten, die irgendwo auf der Welt aufgetreten sind.
Es wird angenommen, dass eine Unterart der Schimpansen in Zentralafrika die Quelle des HIV-Virus sein könnte und dass dieses über das Blut auf Jäger übergegangen sei.

Zivilisationskrankheiten

Es wird immer klarer, dass die meisten der heutigen gesundheitlichen Probleme in den Industriestaaten nicht genetisch bedingt sind, sondern von Umweltfaktoren abhängen. Ein Faktor ist dabei die Ernährung, welche jede Person selbst ändern kann bzw. könnte.

Wissenschaftliche Daten zeigen, dass das Risiko, an einer der folgenden Krankheiten zu erkranken, durch die vegetarische Ernährung stark gesenkt werden kann: Übergewicht, arterielle Erkrankungen, koronare Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Diabetes, einige Arten von Krebs.

Verlust der Artenvielfalt

Durch immer grössere Monokulturen zur Futtermittelproduktion und die Verdrängung von wild lebenden Tieren durch die wenigen Nutztierrassen verkleinert sich automatisch die Artenvielfalt. Natürlich wird dies durch das Abholzen der Regenwälder für die Fleischproduktion noch verstärkt. Hinzu kommt in den letzten Jahren die Jagd auf so genanntes «Bushmeat»: Fleisch aus den Urwäldern. Damit ist vor allem Affenfleisch gemeint, das nicht etwa zur Ernährung armer Bevölkerungsteile, sondern zum Verkauf an reiche Fleischesser gewonnen wird. Dies führt zur Dezimierung der sowieso schon stark bedrohten Gorillas, Bonobos und anderer Arten.

Die Gier nach Fleisch drängt bereits in die entlegensten Gebiete der Welt.

Im letzten Abschnitt des 20-seitigen Artikels des World-Watch-Institutes wird Albert Einstein zitiert:

«Nichts wird die Gesundheit der Menschen und die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.»

Ob Einstein schon damals die enormen Auswirkungen der heutigen Fleischproduktion vorausgesehen hat?”

Renato Pichler

Quelle

Tut was!

Hier könnt Ihr euch an der Anzeige der “Vegetarischen Initiative” in der TAZ beteiligen!

Vom Segen der rein vegetarischen Rohkost im Wandel der Zeit


Es mutet immer wieder seltsam an, aber Menschen mit gaaaanz altem und überholten Denken schwadronieren noch heute manchmal von “Mangelerscheinungen” bei veganer/vegetarischer Rohkost.

Das ist allerdings so daneben, fast schon lustig, dass man kaum noch Lust hat näher drauf einzugehen.

Denn schon vor knapp 100 Jahren warnte der Vegetarier Dr. Hindhede Deutschland mit den Worten:

Deutschland habe nicht nur mit drei europäischen Großmächten zu kämpfen, sondern mit einer noch weit gefährlicheren Großmacht: mit dem Schwein!” (Wobei das arme Schwein natürlich nichts für die Dummheit der Menschen kann, der Mensch ist sich selber der größte Feind!!)

Er prangerte schon damals die falschen Lehren des Eiweiß-Dogmas (120 g pro TAG) als gesundheitsschädlich an. Es wurde schon damals einwandfrei nachgewiesen, dass 30- 40 g Eiweiß für einen Schwerstarbeiter ausreichend ist!

(Heute sagt man: Wir brauchen mindestens 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Wenn man also 70 Kilogramm wiegt, sollte man jeden Tag mindestens 56 Gramm Eiweiß zuführen.)

Das ist mit regelgerechter pflanzlicher Rohkost (Urkost) leicht getan!

Schon damals wurden, abgesehen von den volkswirtschaftlich Schädigungen der “Eiweißüberschussernährung”, die gesundheitlichen Folgen des Fleischessens erkannt:

Rheumatismus, Gicht, chronische Nierenentzündung, Arterienverkalkung, Leberverhärtung … etc.

Faustformel damals schon: 1 Pfund (500g) Fleisch pro Tag (was üblich war in bürgerlichen Kreisen)  = Eiweißüberlastung.

>Längst ist dies heute gesicherte medizinische Erkenntnis, dass ein Zuviel an Eiweiß die Gesundheit des Menschen beeinträchtigt, die den Harnsäurespiegel im Blut ansteigen lässt. Die Folge ist Gicht. Außerdem begünstigt eine hohe Proteinzufuhr Osteoporose, denn je mehr Eiweiß aufgenommen wird, desto mehr Kalzium scheiden die Nieren aus. Der für die Knochen wichtige Baustoff geht damit verloren und fördert zudem die Bildung von Nierensteinen.

Auch die Erkenntnisse von damals bestätigen sich heute:
Neun Zehntel aller Krankheiten kommen von falscher Ernährung. Weniger Eiweißzufuhr - mehr Muskelkraft. “

(Quelle: Dr. Friedrich Wolf: “Die Natur als Arzt und Helfer”).

Habe ich mal antiquarisch erstanden, es ist eine wahre Fundgrube (werde ich mal öfter daraus zitieren).

Die Forschungen gingen weiter seit damals:

Der Arzt Prof. Lothar Wendt prägte den Begriff der “Eiweißmast”.

Mit seinen Untersuchungen stellte er fest, dass der Körper des Menschen Eiweiß in den Zellzwischenwänden speichern kann. Dies führt zu einer Verdickung der Membran der kleinen Blutgefäße und ist damit, laut Wendt, eine Ursache unserer typischen Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose, Herz- Kreislauferkrankungen oder Altersdiabetes. Der Arzt geht davon aus, dass vor allem ein Zuviel an tierischem Eiweiß aufgrund der hohen biologischen Wertigkeit zur Verschlackung des Menschen beiträgt. Aus pflanzlichem Protein kann der Körper weniger Eigeneiweiß aufbauen, das abgelagert werden kann.

Viele Menschen leiden unter Eiweißmangel, obwohl sie viel Eiweiß essen. Weil sie sich falsch ernähren. Das können sie Mengen in sich hineinschaufeln bis zum Geht-nicht-mehr. Es wird niemals reichen!

Der großartige Vegetarier Dr. Mikkel Hindhede lebte mit Frau und vier Kindern rein vegetarisch und hatte viel Schaffenskraft und Lebensfreude und war ein wahrer Segen für Dänemark in Kriegszeiten.

Dr. med. v. Kügelgen, Dresden, sagte schon 1926 in einem Rundfunkbeitrag:

“Die beste Zubereitung von Speisen … keine Zubereitung!”

Prof. E. Friedberger beobachtete bei der Einnahme des Hotelessens zuerst an sich selbst, dass der Sättigungs- und Nährwert der Speisen nicht nur abhängig war von ihrer Zusammensetzung, sondern ganz wesentlich von dem Erwärmungsgrad und Dauer beim Kochen. Tierversuche (die man sich in den Falle durchgehen lassen kann…) bestätigten seine Selbstbeobachtung, dass gekochtes Essen weniger lange “vorhält” als ungekochtes.

Rohköstler und Vegetarier hatten dies schon seit Jahrzehnten - zum Gelächter der Umwelt - behauptet..

Und wir Urmethodiker können dies absolut bestätigen im Jahre des Herrn 2010.

Prof. Friedberger:

” Von allen Tierspezies hat der Mensch allein die Kunst erfunden, die Nahrung zu kochen, und nur er und seine Haustiere machen Gebrauch davon. Ich möchte die Entdeckung des Kochens, die man gerne als einen der größten Kulturfortschritte bezeichnet, in mancher Beziehung der Auffindung des Alkohols, des Tabaks und anderer Rausch- und Genussgifte an die Seite stellen.

Der Mensch hat das Kochen angewandt, weil er vom gekochten Essen mehr verzehren kann als von Rohkost. Er verlängert sich also durch das Kochen künstlich den Genuss. den ihm die Aufnahme der Nahrung bereit.

Und: “Gut gekaut, ist halb verdaut!”

Wer gut kaut, nutzt die Nahrung besser, wird besser gesättigt, braucht weniger Nahrung.

Hufeland:

” Man lebt nicht von dem, was man isst, sondern von dem, was man verdaut!”

Manche Gierschlunde schaufeln riesige Mengen in sich hinein und werden nimmer satt!

Dies trifft besonders bei Fleischessern zu, denn Fleisch kann der Mensch einfach nicht richtig verdauen und verwerten.

Ich schließe mich den Worten Senecas an:

“Pflanzenstoffe sind genügend Nahrung für den Magen, wir brauchen nicht wertvolle Lebewesen hineinzustopfen.

Bakunin, der russische Revolutionär, Anarchist und vielfach kluge Denker befand:

“Vom Tiertöten zum Menschentöten ist nur ein kleiner Schritt!”

Und mit Jean Paul rufe ich aus:

“Gerechter Himmel! Aus wie viel Marterstunden der Tiere lötet sich der Mensch eine einzige Festminute seiner Zunge zusammen!”