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Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Urkost-Blog zur Urkost des Menschen - einfach, vegan und schön! für August, 2010.

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Archive für August 2010

Kann denn Töten “Hobby” sein? Schluss mit der Hobbyjagd! Wieder Tote!

Forderung an die Politik:

„Macht endlich Schluss mit der Hobbyjagd!“

Ein Jäger erschoss vom Hochsitz einen Treiber im Maisfeld - “Das nächste Mal trifft es einen Spaziergänger oder spielende Kinder!“

Heute ist es überall in den Zeitungen zu lesen:

Ein 71-jähriger Jäger erschoss gestern von seinem Hochsitz einen Mann im Maisfeld – aus Versehen. Der 39-jährige war Treiber bei einer Treibjagd und wollte die Tiere im Maisfeld aufscheuchen. Danach tötete der Jäger sich selbst mit der Jagdwaffe. Die Initiative zur Abschaffung der Jagd fordert: Schluss mit der Hobbyjagd! „Hier erschoss ein Jäger einen Treiber – das nächste Mal trifft es einen Spaziergänger oder spielende Kinder“, sagt Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd.

Das tragische Jagdunglück ist kein Einzelfall: Fast Woche für Woche gehen Meldungen über Jagdunfälle und Gewalttaten mit Jägerwaffen durch die Presse: nicht nur von Jägern, die ihre Jagdkollegen und Treiber mit Wildschweinen verwechseln, sondern auch von Spaziergängern, die von einer Kugel oder eine Ladung Schrot getroffen werden oder von Mountainbikern, Reitern und Hundespaziergängern, die von Jägern mit der Waffe in der Hand bedroht wurden. Und dann gibt es noch die Meldungen von Jägern, die im Streit die Ehefrau und die Kinder erschießen.

Die letzten Toten liegen gerade mal einen Monat zurück: Am 21. Juli tötete ein 33-jähriger Jäger in Brandenburg erst seine 39 alte Freundin und dann sich selbst mit einem Kopfschuss. (Tagesspiegel Berlin, 23.7.2010) Zwei Tage zuvor meldete die Nachrichtenagentur dpa: Ein 57-jähriger Jäger hat in Baden-Württemberg im Garten seines nebenan wohnenden Bruders dessen 51-jährige Lebensgefährtin und dann sich selbst erschossen – wegen eines Familienstreits.

Die Initiative zur Abschaffung der Jagd hat seit 2002 mehrere Hundert Tote durch Jäger und Jägerwaffen allein in Deutschland dokumentiert, bis zu 40 Tote pro Jahr (nachzulesen im Internet unter www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/index.h ..).

Hier stellt sich die Frage: Wie viele Menschen müssen noch erschossen werden, bis die Politik endlich handelt?

Noch viel mehr Menschen werden durch Jäger und Jägerwaffen verletzt:

Den landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften werden jährlich über 800 Jagdunfälle gemeldet, wobei diese Zahl sicherlich nur die Spitze des Eisbergs ist. Spaziergänger bekamen Schrot in den den Rücken geschossen, eine Frau wurde im Maisfeld mit einem Wildschwein verwechselt und sitzt heute im Rollstuhl.

Und immer wieder gibt es Berichte von Jägern, die mit der Waffe in der Hand die Ehefrau, den Nebenbuhler, die Schwiegereltern, oder die Nachbarn bedrohen, wie der 60-jährige Jäger aus Schwarmstedt (Kreis Soltau-Fallingbostel), der nach einem Streit mit seiner Ehefrau zur Flinte griff und ihre Eltern im Nachbarhaus mit dem Jagdgewehr bedrohte (bild.de, 26.5.2010) oder der Jäger, der mit der Flinte aus dem Fenster ballerte, weil nebenan die Party zu laut war (news.de, 7.5.2010).

Es wird Zeit, dass die Hobbyjagd in Deutschland verboten wird”, fordert Kurt Eicher, Biologe und Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd. Mit dieser Forderung liegt die Initiative zur Abschaffung der Jagd voll im Trend.
Repräsentative Umfragen der letzten Jahre zeigen: Zwei Drittel der Deutschen sind gegen die Hobbyjagd.

Quelle

Ermunterungen der liebevollsten Art


Eine liebe Reaktion auf meinen BLOG - ich freue mich - danke! :-)


Liebe Brigitte,

ich freue mich von Herzen über jeden deiner Einträge; zumindest über die, die mit solch wunderschönen Fotos von dir gespickt sind – und die anderen, die der ernsteren und informativen Art finde ich ebenfalls immer super. Du selbst bist wahrhaftig eine Augenweide, meine Liebe, mit deinen „fast 60 Jahren“, die man dir noch lange nicht ansieht – und das Kleid und der Hut von heute gefallen mir ebenfalls sehr. Mach bitte noch lange so weiter.

Alles Liebe für dich und deine Familie.

Deine Doris

Die Fülle, die uns umgibt

Liebe Freunde der natürlichen Lebensart,

es ist die Fülle, die uns umgibt.

Die Augen dafür müssen uns aber erst einmal “aufgehen”, damit man den Wald vor lauter Bäumen auch sieht.


Apropos …
… gestern “stolperte” ich über diesen Urzeit-Mammutbaum, direkt hier in meinem Wohnort. X-mal dran vorbeigeradelt,  jetzt endlich entdeckt:


Wunderschön.

Ich labe mich auch zur Zeit an mirabellenartigen Früchten, die etwa Kirschgröße haben:

Lecker!
Dazu gab es reichlich Gänsefingerkraut, welches zu den Vitamin-C-reichsten Pflanzen gehört,  Breitwegerichsamen, die jetzt zu ernten und ggf. für den Winter zu sammeln sind:

Gestern erfreute die Sonne uns noch mit ihrer Wärme, heute morgen regnet es leider:

Avokados geben uns wertvolle Fette, die uns zufrieden und gelassen machen.

Wer es ganz genau wissen möchte

B-Vitamine, wertvolle Fette - alles drin, alles dran!

Eine pro Tag reicht vollkommen (plus ein wenig Kokosnuss, Safus, Durian, Oliven…(wahlweise):


… mehr als in Schweinefleisch zum Beispiel.

Sie geben uns POWER PUR für unsere wichtige Tierrechtsarbeit, die so viele erfreut.

With a smile - besonders heute morgen an Stefan:

Du musst unbedingt was gegen Deinen monströsen Heißhunger tun! Das ist doch ein Anfängerfehler ts ts ts.

Und:

Lass sie leben, unsere wunderbaren Freunde und Mitlebewesen - nicht nur in Deinem Darm, denn:


Würmer durch Rohfleischessen sind nicht lustig!

Symptome: ewiger Heißhunger, Bauchschmerzen (für Insider: “Entgiftung”) und ähem … Labersucht. :-)

Pflanzliche Proteine - Ticket to heaven on earth - alles wird immer besser mit rein pflanzlicher Kost


Dieser Mailwechsel entwickelte sich heute mit einer lieben Freundin der Urkost:


Liebe Brigitte, freue mich, dass Du einen schoenen Urlaub hattest! Du siehst auf alle Faelle noch besser aus!


Brigittes Antwort: Ich fühle mich auch von Jahr zu Jahr besser - fast ein wenig unheimlich, nicht? :-)


Ich habe mein Fitnessprogramm sehr in die Hoehe geschraubt und es tut mir natuerlich total gut!


Brigitte:

Ja, Bewegung ist die halbe Miete, es kann nicht zu viel sein, bei den meisten ist es meist viel zu wenig. Der Urmensch war doch ständig in Bewegung…


Zusammen mit der Urkost der Oberhammer!

Brigitte: Yep - ich freue mich! Die das nicht selber erlebt haben, können unsere Begeisterung kaum glauben, aber es ist real. Ticket to heaven - on earth! :-)


Ja, es ist das Paradies auf Erden - wenn wir naturgemäß essen und leben.

Auch wenn ich gestern und auch heute wieder mal einzelne Inhaltsstoffe erwähne, sind sie doch nicht wirklich wichtig.

Esst die pflanzliche Urkost einfach nach Gusto in guter Vielfalt, zu jeder Mahlzeit die wertvollen Wildpflanzen und alles ist gut! :-)

Heute labte ich mich an einem Wildbaum mit leckeren kirschgroßen, gelben Früchten.

Es war die Kirschpflaume (Prunus cerasifera), bekannt ist die Kirschenpflaume regional auch unter dem Namen „Türkenkirsche“.  Zusammen mit vielen Wildis war das sehr lecker und befriedigend.

Bromberen gibt es zwar auch, wie ich gestern schrieb, aber durch die große Trockenheit sind sie hier doch recht klein und längst nicht so zahlreich wie in vergangenen Jahren. Schade, denn sie gehört zu meinen Lieblingsfrüchten.
Noch einmal ein paar Inhaltsstoffe:

“Brombeeren sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten viel Calcium, mehr als alle anderen Beerensorten und sind reich an Kalium, Magnesium, Kupfer, Beta-Carotin und Vitamin C.
Außerdem liefern sie Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung und Sättigung unentbehrlich sind. Zusätzlich sind sie sehr reich an Flavonoiden (blaue Farbstoffe), die immunstimulierend wirken und anderen heilsamen Pflanzenstoffen. Insgesamt kräftigen die Nährstoffe der Brombeeren das Bindegewebe und die Gefäßwände. Brombeersaft wird auch gerne bei Halsschmerzen und Heiserkeit eingesetzt.
Auch die Brombeerblätter sind in der Naturheilkunde sehr beliebt. Aufgrund des Gehaltes an Gerbstoffen und organischen Säuren werden sie z.B. bei der Behandlung leichter Durchfallerkrankungen und leichten Entzündungen im Bereich der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt.”

Für uns Urmethodiker sind sie DAS Winterfutter schlechthin, wenn sonst alles unter einer Schneedecke liegt.


Es spricht sich immer mehr herum, wie wichtig eine rein pflanzliche Kost für uns Menschen ist.
Ein Freund schrieb:

“Brigitte, lass doch die Instincto-Spinner links liegen, der besagte Mann hat doch von Dir schon so viel übernommen, der wird auch noch den Rest eines Tages kapieren.”

Kann sein, aber es ist schon schlimm, was da so alles an Fehlinformationen ins Netz gekübelt wird - gerade auch auf “Rohkost”seiten, liebe Freunde.

Zum Beispiel über Protein, man sollte meinen, dass es längst “ein alter Hut” ist, oder?

Also noch einmal: Alle Eiweiße (Protein), tierische und pflanzliche, setzen sich aus etwas mehr als zwanzig verschiedenen Aminosäuren zusammen.

Acht davon kann der menschliche Organismus nicht selbst herstellen.
Diese acht “essentiellen” Aminosäuren sind alle in Pflanzen enthalten, also in unseren Früchten, Gemüse, Wildpflanzen, Nüssen etc., um damit  körpereigenes gesundes Eiweiß aufzubauen.

Avokados, diese herrliche Fettfrucht aus Südamerika zum Beispiel, enthält alle essentiellen Aminosäuren und ihr solltet sie Euch nicht von irgendwem madig machen lassen!

Selbst sie wissen es schon:

Alles was Sie über Aminosäuren wissen sollten!

Essentielle Aminosäuren

Eiweiße (Proteine) sind für die Struktur und die Funktion des menschlichen Organismus von überragender Bedeutung. So ist auf der einen Seite die Gestalt eines Menschen im wesentlichen abhängig von Proteinen, denn sie sind die entscheidenden Bestandteile fast aller Organe. Daneben sind Eiweiße in ihrer Funktion als Biokatalysatoren (Enzyme) die Garanten für einen ordnungsgemäßen Ablauf des Stoffwechsels.

Alle Proteine sind aus Aminosäuren zusammengesetzt. Wir unterscheiden 20 verschiedene Aminosäuren, von denen acht für den Organismus essentiell sind. Diese Aminosäuren - Valin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Methionin und Lysin, bei Säuglingen auch Arginin und Histidin - müssen dem Körper also täglich via Nahrung zugeführt werden, weil er sie nicht selbst herstellen kann.

Die Ernährung in den westlichen Industrienationen ist aufgrund des charakteristischen hohen Fleischkonsums eher durch ein Zuviel als ein Zuwenig an Eiweiß gekennzeichnet. Defizite gibt es aber trotzdem - nicht, was die Gesamtmenge an verzehrtem Eiweiß betrifft, sondern dessen Wertigkeit.

Nicht selten sind in der Nahrung eine oder mehrere essentielle Aminosäuren unterrepräsentiert, vor allem dann, wenn Eiweißbedarf überwiegend aus tierischer Kost gedeckt wird. Interessanterweise sind essentielle Aminosäuren nämlich vorwiegend in pflanzlichen Lebensmittel enthalten.

Experten empfehlen daher, den Eiweißbedarf zu zwei Dritteln aus pflanzlicher und zu einem Drittel aus tierischer Kost zu decken.

    (Wie sie zu diesem Schluss nach diesen Erkenntnissen kommen, die Herren “EXperten”, liegt sicherlich daran, dass ihr Geldgeber die Fleischindustrie ist! *kopfpatsch* BR)

Valin

Funktion: wichtig für Leber und das Immunsystem; Lieferant zahlreicher Botenstoffe des Nervensystems; Energiequelle für die Muskulatur

Vorkommen in Lebensmitteln: Rüben aller Art, grüne Blattsalate, Zucchini, Tomaten

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Leucin

Funktion: wichtig für Leber und das Immunsystem; Lieferant zahlreicher Botenstoffe des Nervensystems; Energiequelle für die Muskulatur

Vorkommen in Lebensmitteln: Oliven, Avocados, Papayas, Kokosnüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Isoleucin

Funktion: wichtig für Leber und das Immunsystem; Lieferant zahlreicher Botenstoffe des Nervensystems; Energiequelle für die Muskulatur

Vorkommen in Lebensmitteln: Oliven, Avocados, Papayas, Kokosnüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Phenylalanin

Funktion: Ausgangssubstanz für die Hormone der Schilddrüse, des Nebennierenmarks sowie des Pigments Melanin, Beteiligung am Aufbau des Streßhormons Noradrenalin

Vorkommen in Lebensmitteln: Karotten, Rote Bete, Tomaten, Spinat, Äpfel, Ananas

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, starker Stress (erhöhter Bedarf an psychoaktiven Aminosäuren wie Phenylalanin), häufige Diäten, Leistungssport, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Threonin

Funktion: reguliert das Zusammenspiel von Aminosäuren und Zuckern, indem es deren Verknüpfung vermittelt

Vorkommen in Lebensmitteln: Alfalfa, grüne Blattgemüse, Papayas, Karotten, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Tryptophan

Funktion: Bestandteil fast aller körpereigenen Proteine, ausgenommen Kollagen und Insulin; Ausgangssubstanz der Hormone Serotonin und Melatonin; regulatorische Funktion auf das Zentralnerven-, Herz-Kreislauf- und Immunsystem; Bindeglied zwischen körperlichen und seelischen Beschwerden: depressive Phasen »verbrauchen« Tryptophan, die Folge sind zunächst Herz-Kreislauf-Beschwerden

Vorkommen in Lebensmitteln: Rüben, Rettich, Fenchel, Bananen, Tomaten, Spinat

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Methionin

Funktion: überträgt Methylgruppen und ist dadurch am Aufbau zahlreicher körpereigener Eiweiß- und Wirkstoffe beteiligt

Vorkommen in Lebensmitteln: Kohlarten, Meerrettich, Knoblauch, Äpfel, Haselnüsse, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Lysin

Funktion: Bestandteil zahlreicher Enzyme sowie der Kollagenfasern

Vorkommen in Lebensmitteln: Sojasprossen, grüne Gemüse, Sellerie, orangefarbene Früchte, reichlich in Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Arginin

Arginin (essentiell für Säuglinge und Kleinkinder)

Funktion: wichtige Stickstoffquelle für den Körper; Lieferant des Immunmodulators Stickoxid

Vorkommen in Lebensmitteln: grüne Gemüse, Alfalfa, Lauch, Rettich, Kartoffeln, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit

Histidin

Histidin (essentiell für Säuglinge und Kleinkinder)

Funktion: Bestandteil der Atmungskette und des roten Blutfarbstoffs; reguliert Wachstum und Regeneration von Zellen; kreislaufwirksam

Vorkommen in Lebensmitteln: Rüben, Rettich, Sellerie, Gurken, grüner Salat, Zwiebel, Knoblauch, Apfel, Ananas, Papaya, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit

/Ende Zitat

Quelle

Ein genussreicher Sonntag

Mich erreichen zur Zeit wieder so wundervolle Zuschriften, sodass ich das Internet wieder zu lieben lerne! :-)

    Liebe Brigitte,ein sehr schönes Foto, das Du für das neue NL ausgewählt hast!Zeigt eine sehr schöne Frau in ihren besten Jahren!
    Glückwunsch!
    Und sehr sexy!! (Kleine Anmerkung - muss einfach sein)
    Vermute Du hast wieder kaum was an - oder nichts, außer dem
    Band im Haar und die Kette :))
    Liebe Grüße, M.” (weiblich)Ganz ehrlich: Ich finde es sooo süß, dass ich von FRAUEN so liebe Zuschriften bekomme, das zeigt, dass wir Urkost-Frauen mittlerweile so viel Selbstbewusstsein bekommen haben, dass wir es nicht nötig haben, stutenbissig zu sein. Meine Antwort:Natürlich nichts drunter! ;-)

Und dann noch diese Anfrage:

    “Liebe Brigitte, sagst du mir bitte, wie der folgende Satz aus deinem Blog-Eintrag von gestern lauten soll? Ich kann mir irgendwie keinen Reim draus machen (manchmal ist es im Grunde genommen ganz einfach, und man steht aber grad’ auf’m Schlauch…):“Ja, wir sind Genussmenschen - konzipiert das Leben zu hüten und zu genießen.”Vielen Dank und ganz liebe Grüße,D.

Nun, das war darauf bezogen, dass bei Anfängern oft die Sorge umgeht, dass sie mit diesem neuen Lebensstil auf “GENUSS” verzichten müssten. Dem ist nicht so - ganz im Gegenteil. Man kann es nicht oft genug betonen.

Das Foto darunter war reiiiin zufällig! ;-)

Das Hüten bezog sich auf unsere Mitlebewesen, die wundervollen Tiere, die wir hüten und bewahren müssen, aber keinesfalls töten dürfen.


Ich kann es gar nicht oft genug sagen, dass wir nicht den Hauch einer Chance hätten, unsere charmante und genussvolle Art zu essen, den Menschen näher zu bringen, wenn unsere Mahlzeiten nicht so ein GENUSS wären

.
Aber aufgepasst: Der wahre Genießer genießt in Maßen!
Nehmen wir zum Beispiel mal die wundervolle und gehaltvolle Durian-Frucht.

Wenn ich sie zusammen mit Wildpflanzen als MONOmahlzeit genieße, esse ich um die 500g (sie kommen, wenn sie schon ausgeschält sind, in 500g Schalen an) und bin dann satt und zufrieden damit.

Wenn ich dieser Tage in einem monströsen Blog von einem Roh-Fleischesser lese, dass er am Schluss einer - sowieso schon riesigen Mahlzeit! - noch 3 Päckchen Durian (also 1500 g!!) vertilgt hat, weiß jeder Kenner,  dass nicht nur eine Kleinigkeit schiefläuft mit seiner angeblich “instinktiven” Kost. ich sagte es gestern schon, da muss man massiven Parasitenbefall im Darm vermuten.

Nun aber zu meinem genussreichenEssen heute.
Wir begannen den Tag - wie immer - mit Bewegung im Wald:

Gegen 11 Uhr verspürte ich den ersten Hunger und aß draußen in der Natur ganz viele Wildpflanzen. Ich hatte weder Beistift noch Waage bei mir, aber ich schätze mal, dass es eine große Salat-Schüssel voll war. :-) Jetzt kommt der zweite Frühling nach dem Regen. Viel frische Vogelmiere:

Beifuss, das Lieblingskraut von uns Kräuterhexen ;-), kommt auch neu wieder, wenn man es beschneidet:

Viel Franzosenkraut, dass reich an Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium und Vitamin A und C ist und sehr viel Mangan hat. Mangan ist Bestandteil vieler Enzyme und spielt eine wichtige Rolle im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel.

Die fast salzig schmeckenden Gänsefußgewächse:

Das liebliche Weidenröschen:

Kamille und Breitwegerich:

Junger Giersch buhlt um unsere Gunst wie im Frühling:

Gegen Eins gab es dann viele (etwa 500 Gramm) frisch gepflückte Brombeeren und ein paar vollreife Stachelbeeren (hmmmm …. lecker und süß…) und sie machten mich zufrieden und satt, was immer noch anhält.

Später werde ich noch Seetang, Tomaten und Avokados genießen.

Euch allen noch einen wunderbaren und genussreichen Sonntag!

Besseresser - unsere Kraft verändert die Welt

Liebe Freunde,

da bin ich wieder. :-)

Langsam pirsche ich mich wieder an das virtuelle Leben heran, eigentlich habe ich, wie Frau Merkel :-) , noch bis Montag Urlaub,aber ich muss mich jetzt schon schön langsam warm machen, und peu a peu wieder an diese Welt gewöhnen,  denn das Leben jenseits von PC und anderer Elektronik hat mir ausnehmend gut gefallen. Nächste Woche beginne ich wieder mit meinen Seminaren - und ich freue mich drauf! (Für Schnellentschlossene: Im September ist durch Verschiebung noch ein Termin frei geworden).

Mein Entschluss steht allerdings fest: Ich werde jetzt vierteljährig solch eine Auszeit nehmen, das ist herrlich und kraftspendend. :-)

Und Kraft brauchen wir, denn wir haben der Welt noch vieles zu zeigen und vorzuleben, denn mittlerweile erkennt jeder denkende Mensch die Wahrheit, dass diese schöne Welt so nicht mehr lange existieren kann: Ein Wandel tut not! (Mehr davon gleich …)

Zuerst möchte ich Euch an einigen Augenblicken meiner Auszeit teilhaben lassen. Ein kluger Mann (Goethe? Schiller?) sagte einmal:

“Jeder Augenblick ist so kostbar wie das Leben eines Menschen!”

Und das habe ich bewusst erlebt und in vollen Zügen genossen in den vergangenen zwei Wochen.


In vielen Augenblicken war ich dermaßen glücklich, das war schon überirdisch … besonders als mir bewusst wurde, dass meine einzige Beschäftigung und Aufgabe darin besteht, zu leben.

Und natürlich das Leben anderer zu bewahren, die dieses Bewusstsein nicht haben.

Ich wusste plötzlich, warum Tiere immer eine so zufriedene und glückliche Ausstrahlung haben. Sie leben sehr intensiv im Augenblick. -  (Haltet in diesem Augenblick mal kurz inne … schaut aus dem Fenster in die Natur oder betrachtet die Wolken am Himmel und seid Euch bewusst, dass es eine Gnade ist, zu leben!) -

Nur schützen und bewahren können Tiere diesen Zustand nicht, dazu benötigen sie unsere Hilfe und die dürfen wir ihnen niemals aus Bequemlichkeit oder Trägheit verweigern.

Wusstest Ihr übrigens, dass man “besoffen vor Glück” werden kann, wenn man mit dem richtigen Menschen zur richtigen Zeit die richtige Musik hört? Und zwar ohne Alkohol oder andere Drogen?;-)

Bei mir waren es (neben den Troggs) die Lieder von Dire Straits: Z. B. “Ticket to heaven”:

I got my ticket to heaven
and everlasting life
I got a ride all the way to paradise
I got my ticket to heaven
and everlasting life
all the way to paradise

U.a. waren wir in Dänemark und fühlten uns an den unglaublichen Stränden wohl:



Wildis en masse auf herrlichen Naturgrundstücken:

Überhaupt haben wir sehr einfach gelebt - ganz bewusst OHNE Versender!

Es kann ja wohl nicht sein, dass immer mehr Menschen den Eindruck gewinnen, dass man rohköstlich NUR mit Tropenfrüchten überleben kann! Oh, doch - man kann! Und zwar hervorragend - jedenfalls im Sommer. (Anfängern rate ich dennoch, zuerst einmal die ganze Auswahl an Früchten kennenzulernen, vor allen Dingen Urfrüchte wie Durian, Jackfrucht, Pagoden, Cempedak, Safus etc.)

Der wichtigste Grundstock an Nahrungsmitteln waren für uns die WILDpflanzen, wir labten uns an Beeren ohne Ende (aber nicht mengenmäßig “ohne Ende”… wenn man die Wildpflanzen dazu isst, reichen meist um die 300 - 500g!), anfangs auch noch an Kirschen, später an Mirabellen, dazu kauften wir in Bioläden Kokosnüsse (ein Viertel pro Tag genügt!), Paranüsse, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, Blumenkohl und wir waren satt und zufrieden! Und leistungsfähig … ähem …


Rohköstler, die die richtige Rohkost (Urkost!) praktizieren und vor allen Dingen kein rohes Fleisch vertilgen, wie unser Spezi aus Berlin dies so ekelerregend in seinem Blog vorführt, brauchen mit den Jahren immer weniger zu essen und sind trotzdem fit und gesund - und zwar jeden Tag.

Bei den riesigen Mengen, die er so vertilgt, nehme ich stark an, dass er nicht nur einen Mitesser (Bandwürmer!) im Darm hat, was bei Rohfleischessern ja sehr stark verbreitet ist.


Come on: Wir sind eindeutig nicht dazu gemacht, einem anderen Lebewesen die Leber aus dem Leib zu reißen und roh zu verspeisen. No way.


Wer es dennoch macht, zahlt irgendwann dafür einen hohen Preis.
Die mir von vielen immer wieder berichtete Gesichtsblässe deutet zusätzlich darauf hin.

Nun denn, er wird schon noch lernen, er hat es ja nicht so mit dem schnellen Lernen, wie man sieht, wenn man nach angeblich 15 Jahren Rohkost immer noch den Anfängerfehler macht und Durian IN DEN Plastikschälchen im Kühlschrank verstaut. Das sagt einem doch schon der Instinkt! Raus aus dem schwitzigen Plastik, die gute Frucht will atmen!

Aber nach diesem kleinen Exkurs zu den Verwirrten wieder hin zu unserer einfachen und bezaubernden Art, Nahrung zu uns zu nehmen: Frisch und knackig, so wie die Natur sie für uns macht!


Das gibt uns Kraft, ich fühle mich persönlich so stark und so gut wie selten in meinem Leben. Wesentlich stärker als mit 30 oder mit 40!


Und unsere Kraft verändert die Welt, denn so können wir ein Vorbild sein für die Zauderer oder Anfänger, die sich immer wieder verwirren lassen.
Und zusätzlich muss man immer wieder betonen:

Unsere Urkost bietet Hochgenuss!

Ja, wir sind Genussmenschen - konzipiert das Leben zu hüten und zu genießen.

Ooopsi …*rotwerd* …. das gehört nicht hier her… das gehört in meinen BLOG über die Liebe  das Leben und so …

Einmal Hippie - immer Hippie, dachte sich mein Töchterlein wohl, als sie mir folgende Schilder mitbrachte aus den USA:


Nun zu dem Wandel, den ich eingangs erwähnte:

Der allgemeine Wandel hat längst stattgefunden:
Ich wies schon auf das hervorragende Buch des bekannten amerikanischen Literaten Jonathan Safran Foer hier hin:

Eating animals

Nun gibt es diesen amerikanischen Bestseller auch bald hier zu kaufen und er wird auch hier das Bewusstsein verändern - ähnlich wie der Roman “Uncle Tom’s cabin”, von Harriet Beecher-Stowe, der das Ende der Menschenversklavung einläutete..

Ole Reißmann schreibt dazu bei Spiegel-Online:

“Schluss mit Schweinehaxen, nie wieder Wiener Schnitzel: Wir alle sollten Vegetarier werden! Das empfiehlt der bekannte US-Autor Jonathan Safran Foer, dessen viel diskutiertes Buch “Tiere essen” jetzt auf Deutsch erscheint.

Jetzt geht’s um die Wurst. Erst wurde unser Essen bio, zumindest das Etikett. Selbst der billigste Discounter führt mittlerweile ökologische Produkte. Längst gilt ein irgendwie grüner und nachhaltiger Lebensstil als erstrebenswert, niemand würde ernsthaft bestreiten, dass Bio besser für Mensch und Umwelt ist. Sogar McDonald’s preist seine (fettigen!) Salate und streicht seine Fastfood-Tempel grün. Nach der Bio-Welle ist der neue Ernährungstrend jetzt fleischlos.

Jahrzehntelang galt die Gier aufs Tier als Ausdruck guten Lebens. Lebenskraft durch Leberwurst, mit Wirtschaftswunder und neuem Wohlstand kam immer mehr Tier auf den Tisch. Sich große Mengen Wurst, Hack und Schnitzel reinzuschaufeln, ist längst nicht mehr sexy. Der Verzicht auf Fleisch hingegen wird nicht länger nur akzeptiert - er gilt sogar als chic und vorbildlich.

Wer wissen will, warum sich der Vegetarismus breitmacht, vor allem in Großstädten und bei auf Distinktion bedachten Bildungsbürgern, findet Antworten in dem Buch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer. Der amerikanische Bestseller-Autor hat nach zwei erfolgreichen Romanen (”Alles ist erleuchtet”, “Extrem laut und unglaublich nah”) ein Sachbuch über das Fleischessen geschrieben - und warum er darauf verzichtet.

Kein Szeneviertel ohne Rohkostküche

Mit dem Buch, einer Mischung aus Selbsterfahrungsbericht und Reportage aus der Fleischindustrie, könnte Foer zu einer Art Galionsfigur der aufgeklärten Besseresser werden. In Amerika, dem motherland of meaty meals, wo jeder Einwohner durchschnittlich 122 Kilogramm Tier pro Jahr isst, sorgt das Neue Testament der Vegetarier-Bewegung seit Ende vergangenen Jahres für erhitzte Diskussionen.

Nach Jahren in der Esoterik-Ecke und im Späthippie-Milieu mampfen sich die Vegetarier immer weiter in die Mitte unserer Gesellschaft vor.

[…] Kaum eine Kantine kommt mehr ohne vegetarisches Essen aus, kein Szeneviertel ohne Rohkostküche. Denn zu den Überzeugungstätern, die schon immer Tiere lieber auf der Wiese als auf dem Teller sahen, gesellt sich nun die politisch korrekte Bionade-Biedermeier-Fraktion aus Berlin und anderen Großstädten.
[…]
Denn Fleischentsager leben nicht nur länger, sie haben auch die Moral auf ihrer Seite: Die Produktion von Tierfleisch verbraucht Unmengen an Wasser und Getreide, das besser hungernde Menschen ernähren würde. Selbst wenn es weltfremd wäre zu glauben, dass dies auch umgehend passierte, stimmt dennoch Foers Satz:

“Sobald wir unsere Gabeln heben, beziehen wir Position”.

Quelle: Spiegel-online

Ihr seht also: Langsam , aber stetig geht es voran mit uns BESSERessern! :-)