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Archive für September 2010
Ein schon fast herbstlicher Tag
18.9.2010 von Brigitte Rondholz.
Brigitte Rondholz

Liebe Freunde,
es ist schon fast wie im Herbst oder vielleicht doch eher wie im April?
Die Sonne wechselt sich stündlich mit kräftigen Regengüssen ab, aber das soll uns nicht verdrießen, oder?
Mit einer zünftigen Regenbekleidung (Regenhosen sind zwar nicht gerade kleidsam, aber ungeheuerlich praktisch!) kann man auch bei diesem Wetter im Wald herumturnen. Ich liebe es.
Der Regen lässt die Pilze sprießen:
… auch diese hübschen Exemplare, die zwar nicht essbar sind, aber unsere Augen doch erfreuen:
Die Brennesseln wachsen auch jetzt noch so schön kräftig und saftig nach!
Sie sorgen mit ihren mineralienreichen Vitalstoffen für endlose Energie bei uns!
Immer daran denken: Zu jeder Mahlzeit wildes Grün essen.
Auch er ist von der Urmethodik hellauf begeistert, die er nun in einem 6- Tages-Seminar regelgerecht bei mir erlernt. Seminarteilnehmer Manfred:
Heute Mittag erfreuten wir uns an dieser wunderbaren Gemüsemahlzeit:
Im Detail:
Fettfrüchte wie Safus, Oliven und Avokados sollten nicht fehlen!
Und nun geht es wieder hinaus - die Sonne scheint gerade …
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Dringender Spendenaufruf für einen Gnadenhof in Schleswig-Holstein
17.9.2010 von Brigitte Rondholz.
Liebe Freunde,
wer irgendwie kann, sollte hier helfen.
Ein wirklicher Freund aller Tiere, besonders der Tiere, die in existentieller Not sind und niemanden mehr haben, benötigt unsere Hilfe.
Er betreibt aufopfernd einen Gnadenhof hier oben im Norden, er tut, was er kann und hat sein Leben diesen Ärmsten der Armen gewidmet. Aber das Geld für die immer mehr werdenden Tiere fehlt an allen Ecken und Kanten. Doch lest selber, was der Betreiber des Gnadenhofes, Frank Hummel, schreibt:
Animal Central - Spenden benötigt - Dringend!
Liebe Unterstützer, liebe Freunde der Tiere,
nun ist das neue Forum online und ich mache gleich einen Spendenaufruf.
Das mache ich sicher nicht oft und auch nicht sehr gern aber mir bleibt keine andere Wahl.
Wie alle Aufrufe ist es auch diesmal für einen bestimmten Zweck. Er betrifft das Hunderudel.
Bruno hat sich - ich weiss nicht wie - einen Fussballen halb abgerissen.
Die Op und die Nachbehandlung werden bzw. haben bereits mit 250 Euro zu Buche geschlagen.
Hinzukommt, dass einer der ausländischen Hunde Ohrmilben ins Rudel gebracht hat und nun alle derzeit 14 Hunde damit befallen sind.
Das muss dringend und zeitnah behandelt werden und wird nocheinmal kräftig ins Geld gehen, so dass der Rest des Monats für mich finanziell in den Sternen steht, denn der Tierarzt schreibt nicht an.
Deshalb möchte ich diejenigen, denen es möglich ist bitten, uns hierbei finanziell zu unterstützen.
Jeder Euro zählt und wird mit einer Spendenquittung quittiert.
Es ist dringend, bitte helft uns!
Lieben Dank im Voraus von allen Zwei- und Vierbeinern auf dem Hof
Frank
ANIMAL CENTRAL e.V.
Notstation für befreite Tiere
Spendenkonto:
Animal Central e.V.
KTO 186017307
BLZ 217 500 00
NORD- OSTSEE SPARKASSE
Kontakt: fr.hummel(at)web.de
ICH TREIBE IM OZEAN DER WELT - ASCHE AUF EINEM MEER AUS TRÄNEN.
Hier könnt Ihr den Spendenaufruf nachlesen!
Ich bitte Euch herzlich: Bitte öffnet euer Herz und spendet dieser guten Sache so viel Ihr könnt (auch kleine Spenden helfen weiter!) Danke - im Namen der Tiere - Eure Brigitte
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SS - Sarrazin superblöd - ein grandios schlechtes Buch!
16.9.2010 von Brigitte Rondholz.
Man hätte es wissen können …
… wenn die Blödzeitung eine unheilige Allianz mit dem ausgewiesenen Muslimenverachter Hendryk M. Broder (der seine rhetorische Brillanz auch gerne nutzt, um auf Tierrechtler und Alleinerziehende herumzuknüppeln und es eigentlich besser wissen müsste, warum es in Deutschland höchst gefährlich ist, Sündenböcke und Popanze aufzubauen und sich entsprechend der ähnlichen Familiengeschichte besser - wie Jonathan S. Foer - den Schwächsten der Schwachen widmen sollte …) eingeht, ahnt man schon nichts Sinnvolles oder gar Gutes, aber dass es so schlimm ist, haben wohl die wenigsten Abnicker gedacht, die den unsäglichen Wälzer von Sarrazin selber kaum in der Hand hatten, aber dennoch Bescheid wissen …
Zu Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab
Die Muslime sind unser Unglück. Ein Buch, das eigentlich in Deutschland nicht sein sollte. Von Rupert Neudeck
Das Buch ist sehr ärgerlich, weil es so tut, als sei es über unser gemeinsames Land besorgt und biete Lösungen an, ernsthafte und Menschen- und Bürger-freundliche. Das aber genau tut das Buch nicht. Es ist zwar unanständig dick und versucht sich auf allen Themenfeldern zu verbreiten, auch denen, bei denen der Autor außer gepflegten Vorurteilen nicht die geringste blasse Ahnung hat. Und Ahnung reimt sich nicht immer auf Statistik und Demoskopie.
Gleichzeitig macht er einige sehr interessante Analysen und Forderungen mit seinem Buch deutlich, die man ernst nehmen müsste, wenn ja, wenn das Buch und der Autor nicht eindeutig zu einem Krawallmacher degeneriert wären. Das ist er, Thilo Sarrazin, kalt und unerbittlich wetzt er die heimlichen Messer in der Tasche.
Es war eine unbeabsichtigte Koinzidenz für mich, der ich am 6. September nach Afghanistan geflogen war und in dem Haus in der westafghanischen Provinz Herat, wo wir zum Frühstück am 8. September auf dem Boden saßen, das Morgenmagazin sahen. Drei Krawallmacher wurden da durch drei Stunden immer wieder durchgenudelt, die der Welt und uns Deutschen nichts, aber auch gar nichts bringen. Aber sie haben gelernt: die Medien, die neben der Politik wichtigsten Agenten der Moderne, leben nur noch von diesem Krawall. Wir hatten kein Fernsehteam und keinen Reporter zu der Eröffnung der 32. Dorf-Schule, die mit Geldern der Bevölkerung von Bad Vilbel aufgebaut worden war, dorthin bringen können, nicht mal durch die Eröffnung einer neuen Sportanlage, mit Skateboard Brettern und einer Beton-Bahn. Nichts, das war alles zu gefährlich. Der ZDF Reporter war ausnahmsweise mal mit der Bundeswehr unterwegs, von der wir meistens aus Afghanistan gar nichts hören.
Kurz, Sarrazin sei von seinem Amt zurückgetreten, und würde nun noch mehr die Säle in Deutschland füllen, Ausdruck unseres medialen Intelligenzquotienten. Ein Dr. Jones – ähnlich kühl die globale Medien Wirkung kalkulierend – machte weltweit bekannt, er würde Koran-Ausgaben auf seinem Acker verbrennen. Er verschob das von Tag zu Tag, aber die TV-Kameras bleiben alle da. Erika Steinbach wurde endlich in den politischen Abschied und das Abseits geschickt, das sie schon lange verdiente. Aber Kameras wollten von ihr selbst beim Herausgang aus der CDU Klausur-Vorstandstagung noch einen Krawallsatz, einen deftigen hören.
Ich hatte in meinem politischen Leben gelernt, dass alle Menschen gleichwürdig geboren und gleich ernst zu nehmen sind. Ich wusste noch nichts davon, dass wir uns nur um die bemühen sollten, bei denen die Intelligenz und der Intelligenz-Quotient sich durch die Vererbung von 50 bis 80 Prozent gesichert wäre. Ich wusste nicht, dass die „bildungsfernen Schichten“ zu verachten und von uns abzuwehren sind. Meine Bewunderung für den unter den Nazis hingerichteten Franz Jaegerstetter hatte immer damit zu tun, dass der nicht so gebildet und klug war, dass er nicht gute Gründe fand, den Wehrdienst im Sinne einer ungerechten Sache doch zu akzeptieren, wie die anderen bildungsnahen Millionen.
Schade, dass Heinrich Böll nicht mehr lebt, der hätte diesem Buch eine Rezension gewidmet, die den Verkauf des Buchers durch ein früher angesehenes Unternehmen (DVA, Deutsche Verlags Anstalt) unterbrochen hätte: Allein der hemmungslose Gebrauch des Wortes „Selektion“ hätte Sarrazin bei Böll in berechtigte Ungnade fallen lassen. Seit dem Grauen des Holocaust verbat sich Böll dieses Wort.
Die „Verdummung der Gesellschaft“ kommt auch durch dieses Buch und Sarrazin zustande, der einiges durchaus Richtige mit hanebüchenen Vorstellungen und Reizvokabeln so durcheinander rührt, dass die niedrigsten Instinkte in jeder Gesellschaft dadurch Nahrung bekommen. Pfui Teufel.
Da muss man nur mit Vorurteilsschablonen und Korsettstangen mit dem Titel „Verdummung der deutschen Gesellschaft“ durch Muslime durch die Gegend rennen, dann kommen die Rattenfängerinstinkte einer Händlergesellschaft, die mit dem Buch Profit macht und die Instinkte einer Gesellschaft, die immer gern einen Sündenbock hat, weshalb es in der eigenen Gesellschaft nicht so gut läuft, an die Oberfläche.
Und dann kommen noch bereitwillige Medien, die das alles doppelt und dreifach verstärken.
Also, nur ein Beispiel. Eine der größten Probleme für eine verantwortliche Politik wird die Frage werden 2010 bis 2015, wie wir mit dem Armutsabgrund in Afrika, dem nur durch das Mittelmeer getrennten Kontinent mit einer Milliarde Menschen umgehen werden. Die dort kommen, sind nicht „Wohlstandsflüchtlinge“, sie sind weder Flüchtlinge noch haben sie geringste Ahnung, was der EU-und Euro-Wohlstand ist. Sie möchten mit dem Einsatz ihres Lebens etwas für sich, ihre Familie und ihr Dorf erreichen, was bisher durch die korrupte Schwäche von afrikanischen Regierungen und durch eine Entwicklungspolitik betrieben wurde, die diese verantwortungslose Korruption nur gefördert hat.
Er rührt an diesen Stellen alles in einen markanten Vorurteilseintopf, wo er sonst seitenlange Statistiken hinsetzt. Da kennt er auf einmal Türken, Afrikaner, Nahost-Menschen, die uns die Intelligenz und den Wohlstand rauben und die wir abwehren müssen.
Zu meiner Freude hat ihm, Sarrazin, ein Vietnamese schon geantwortet und es abgelehnt, gegen die bildungsfernen Muslimenschichten ausgespielt zu werden als guter bildungsnaher Vietnamese.
Was das Buch und sein diesen Affekt kühl und profitorientiert kalkulierender Autor klar ausnutzen: Der Bodensatz an Fremden- und Ausländer-feindlichen Haltungen. „Die Muslime sind unser Unglück“ wäre ein besserer und genauerer Titel gewesen. Deutschland schafft sich ab, ist ja ein falscher Titel.
Von Religion, Menschenliebe, Politik als das Bemühen um das bonum commune und nicht begründet durch darwinistische und malthusianische Selektionskriterien, bei denen wir einige aus dem Volkskörper ausspucken, andere drin lassen – davon hat das Buch gar nichts.
Dennoch, hätte der Autor ein Buch über die Frage geschrieben, weshalb es mit der Demografie nicht weitergeht, die allein darauf setzt, dass mit mehr Finanzmitteln die jungen Ehepaare und Lebensgemeinschaften mehr Kinder zeugen, dann hätte er mein Lob gehabt. Denn der Entschluss zu einem und mehreren Kindern, dass weiß ich noch, ist ein Entschluss, unabhängig von Wohlstand und neuen Zahlungen seine Existenz auf Zukunft zu setzen. In der allerschlimmsten Zeit, unser Vater kam aus Kriegsgefangenschaft zurück, wir lebten nach der grausamen Flucht als Familie mit vier Kindern hatten die Eltern die Kraft und die Zukunftszuversicht, ein fünftes Kind zu zulegen. Das kann in Deutschland heute jeder nur noch als finanziellen und haushälterischen Wahnsinn erkennen. Die Beteiligten wissen es ganz anders.
Würde der Autor sich auf das Feld beschränkt haben, die unglaubliche Krähwinkelei deutscher Schulpolitik zu beschreiben, hätte er meine ganze Zustimmung, so wie er das in dem Kapitel „Bildung und Gerechtigkeit“ tut.
Das dumpfeste an Vorurteilen hat er mit seinem Buch befördert, der Schaden ist schon jetzt unglaublich groß. Es gibt eine wunderbare muslimische Gemeinde in Bayern, Penzberg, ausgerechnet in Bayern. Wer die besucht, wird erkennen: Diese deutschen Muslime machen alles richtig. Sie haben mit einem europäischen bosnischen Architekten eine ganz neue moderne Moschee Architektur geschaffen, ganz transparent von außen einsehbar und von blendender Schönheit. Sie haben es geschafft, den von der CSU beherrschaften Stadtrat zu gewinnen, die Moschee und Gemeinde gilt den bayerischen Bewohnern als „unsere Moschee“, weil sie so einzigartig schön und eindrucksmächtig ist.
Aber diese Moschee Gemeinde wird weiter vom bayerischen Verfassungsschutz verfolgt und beschattet. Das sind Beamte nach Sarrazins Vorstellungen:
Diese Verfassungsschützer sind der Meinung, dass der Islam in Mitteleuropa und zumal in Bayern nicht zu suchen hat und deshalb kann er sich nur erstellen und verschleiern, wenn er sich der Bevölkerung gegenüber sympathisch darstellt.
Ein grandios schlechtes Buch, Ausdruck einer verkommenen Buch und Medienkultur in Deutschland. Noch 1980 hätte ich ein solches Buch bei einem sog. renommierten Verlag für nicht möglich gehalten.
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Gwen Olsen - eine Insiderin packt aus: Das Geschäft der Pharmaindustrie ist nicht, Dich zu heilen!
15.9.2010 von Brigitte Rondholz.
Nicht so ganz neu oder überraschend für Urmethodiker, aber für die anderen vielleicht schon:
Die Pharmas wollen nicht heilen!
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Bishnoi - mein Herz ist berührt von diesen wunderbaren Menschen
15.9.2010 von Brigitte Rondholz.
Wir hatten dies schon einmal vor Jahren im alten Urkostforum thematisiert, aber weil es mich grad wieder einmal so fasziniert, hier noch einmal für euch der Hinweis auf diese liebenswerten Menschen.
Es gibt ein Volk in Indien, die Bishnoi, die seit Jahrhunderten vegetarisch und gewaltfrei leben.
Sie lieben die Natur so sehr und betrachten alle Tiere als ihre Freunde und Ihresgleichen, dass sie sogar ihre Milch mit verwaisten Jungen teilen.
Ich bin überwältigt von so viel Nächstenliebe:

Das Wort Bishnoi heisst übrigens: neunundzwanzig.
Diesen Namen erhielten die Mitglieder dieser Glaubensrichtung, weil sie ihr Leben nach 29 Regeln (Bisch=20, Noi=9) ausrichten. Dazu gehören zum Beispiel folgende Gebote:
Auszug aus den Geboten der Bishnoi
* Grossmütige und achtungsvolle Beziehung zwischen
Mann und Frau
* Töte niemals ein Tier, egal wie klein es ist
* Esse niemals Fleisch
* Kastriere nicht einen Bullen, da er dir neues
Leben schenkt
* Schütze das Wilde Leben, denn auch die wilden
Tiere spielen eine Rolle, um die Balance der Natur
* Schafe und Ziegen nicht als Haustiere halten, da
sie irgendwann geschlachtet werden müssten
* Praktiziere höchste Sauberkeit, da es dich von
Krankheiten bewahren wird.
* Praktiziere Innere und äußere Reinheit
* Bade jeden Tag
* Hingabe
* Konserviere Wasser für die Nützung von Mensch
und Tier, indem du überall Wasserspeicher baust.
* Praktiziere Vegetarismus und sei von nichts
abhängig - nicht mal von Tee
* Rauche kein Opium
* Rauche keinen Tabak - gleich welcher Form
* Trinke keinen Alkohol
* Befreie vor dem Gebrauch Milch, Wasser und
Tierdung (Brennstoff) von allen lebenden Wesen
* Nehme nur Nahrung zu dir, die von jemandem
zubereitet wurde, der Bishnoi-Anhänger ist
* Faste jede mondlose Nacht
* Erwarte oder suche keine Almosen - auch nicht
vom König oder von der Regierung - glaube an die Selbst-Hilfe!
* Entsage Habgier, Egoismus, Zorn und Ärger
* Vergleiche nicht andere mit dir
* Bete dreimal an jedem Tag
* Erwecke jeden Tag das Lob Gottes
* Sei immer zufrieden
* Stehle nicht
* Lüge nicht
* Lasst die Frauen - die Quellen des Lebens -
leuchtende orange oder rote Kleider tragen, und die Männer weiß - als
Symbol für die ungetrübte Hingabe an den Glauben
* Halte bis zu 30 Tagen keinen Kontakt zu neu
gewordenen Müttern und Neugeborenen
* Während der Menstruation dürfen Frauen 5 Tage
lang nicht arbeiten
* Denke, bevor du sprichst
* Habe Verständnis, zu vergeben
* Wann immer du dich entscheiden mußt, Gewalt
anzuwenden, mag es auch für die Verteidigung eines Baumes oder Tieres sein
- empfange den Tod mit Jubel.
* Kritisiere nicht ohne Grund
* Ehrlichkeit
* Habe Mitgefühl mit allem, was lebt
* Fälle niemals einen Baum, warte bis ein Baum
herangewachsen, gealtert und gestorben ist, dann kannst du es als Bau-Holz
benutzen
* Verwende nur Brennmaterial wie Kokosnuss-Schale,
geklärte Butter, Dung
* Trage keine blauen Kleider
* Beerdige deine Toten einfach, damit die Erde das
Fleisch wieder aufnehmen kann - so rettest du auch den Baum, dessen Holz
du für den Sarg brauchen würdest!
Ich liebe sie. In solch einer Gesellschaft würde ich soooo gerne leben. Es sind meine Seelenverwandten, das ist mir klar geworden.
Ich habe heute Nacht meine Reisepläne geändert und werde lieber mit dem Fahrrad nach und durch Indien fahren. Ich muss das vor Ort selber ERLEBEN.
Und danach werde ich sehen, ob sich so eine Gemeinschaft nicht auch in Europa aufziehen lässt. (Mit leichten Abänderungen, das mit der Menstruation sehe ich nicht ein …etc.)
Was meint Ihr?
Und vollkommen VEGAN natürlich, denn das ist ein kleiner Schwachpunkt, dass sie die Milch von Tieren benutzen. (Im Notfall wie oben, ja, aber sonst keinesfalls.)
Hier wird das auch grad thematisiert
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Ein schöner Sonntag mit Mary
13.9.2010 von Brigitte Rondholz.
…. und mit ihrem Liebsten natürlich!
Das war wirklich schön, so liebe Freunde hier zu haben und selbst der Wettergott war uns gnädig.
Und wenn Ihr glaubt, dass man als spastisch gelähmter Mensch nur fein brav und schicksalsergeben im Rolli vorm Fernseher sitzt, dann kennt Ihr die beiden naturverbundenen Herumstromer nicht!
Sie haben ein Spezialfahrrad, wo Mary sich wie die Queen persönlich durch die Gegend kutschieren lässt - und wenn Vattern in die Pedale tritt, dann wächst da kein Gras mehr …
Wenn es bergrunter geht, erreichen sie auch schon mal eine Geschwindigkeit von 50km/h.
Das ist natürlich ganz nach dem Geschmack von Wirbelwind und Abenteuerin Mary … hui …
Ich habe es auch mal probiert und finde das toll. Jetzt, wo ich weiß, dass das SO geschmeidig geht, werde ich mal eine größere Tour mit Dir planen, meine liebste Mary!
Und auf Deutschlandtour traue ich es Euch auch zu. (Gut, wer einen Mann mit kräftigen Waden hat, nicht?)
Der ist dann auch für’s Mirabellenpflücken bestens geeignet, ne?
Und so sieht das dann aus, wenn Mary und Brigitte durch Deutschland sausen.
Überschrift:
Zwei Urköstlerinnen auf großer Fahrt und nicht zu stoppen!
Zwei Urgesteine unter einem Urzeitbaum:
Kleine Stärkung mit Wildis, Seetang, Durian bis zum Abwinken und noch so mancherlei:
Im Zauberwald fand Mary es auch wunderbar, und wenn Dein Liebster immer brav die gezeigten Rückenübungen macht, wird er die Rückenschmerzen bald los ein. Versprochen.
Auf ein baldiges Wiedersehen!
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Hagen Rether in Hamburg - brillant, charmant und intelligent
12.9.2010 von Brigitte Rondholz.
Gestern war es also soweit, dass ich mich mal wieder mutig in die Parallelwelt der Muggel
stürzte - und um es gleich vorweg zu sagen:
Ich habe es nicht bereut: Hagen Rether war brillant !
Aber zuerst musste ich mich für den Marathonabend (ich hatte schon gehört, dass er mindestens drei Stunden spielt…) stärken und so fuhren wir an die Küste, um das mineralienreiche Meeresgemüse zu ernten. Ganz frisch gewachsen, das sieht man an der hell-grünlichen Farbe):
Ein kleiner Krebs, der eine Schere verloren hatte, erregte unser Mitleid, ich tröste ihn mit den einleitenden Worten: “Du hast Glück, ich heiße Brigitte und nicht Stefan …”
Es kam sogar die Sonne durch und es war wieder erholsam und schön am Meer.
Abends ging es dann nach St.Pauli zum Spielbudenplatz.
Aua aua aua!
Sind die bekloppt? Saufen die sich schon am Nachmittag die Hucke voll oder warum torkeln so viele schon um 19 Uhr durch die Gegend??
Der war ganz witzig, ein Transvestit machte eine Führung über St.Pauli direkt an uns vorbei:
Gleich gegenüber vom St. Pauli-Theater
befinden sich die neuzeitlichen Tempel:
Nun denn, ich sagte ja schon: Parallelwelt eben.
Der erste Eindruck der Bühne war spartanisch, aber schön und machte das Ambiente drumherum wieder wett: Auf dem Flügel lachten mich 4 Bio-Bananen an!
Was dann kam, übertraf alle Erwartungen über drei Stunden Non-Stop-Pointen - aktuell, witzig und intelligent.
Später vielleicht mehr, jetzt klingelt grad die liebe Mary an der Tür und wir werden einen schönen und hoffentlich sonnigen Sonntag miteinander verbringen.
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6 vegane TOP-Athleten wissen: You-don’t-need-meat-to-compete!
11.9.2010 von Brigitte Rondholz.
Es spricht sich immer mehr rum, und die Ewiggestrigen, die immer noch glauben, dass “Fleisch ein Stück Lebenskraft” ist, sehen immer älter aus. (Siehe Beitrag über Hagen Rether gestern und vorgestern)
Ein Mythos nach dem anderen fällt - und das ist gut so!
you-dont-need-meat-to-compete!
Es gibt keinen Proteinmangel bei Veggies, sondern es gibt einen ÜBERSCHUSS bei Nicht-Vegetariern!
Der-B-12-mythos-gehort-auf-den-mulleimer-der-geschichte
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Hagen Rether: Die Wahrheit über Fleisch: Die Fleischindustrie macht uns zu Barbaren
10.9.2010 von Brigitte Rondholz.
Endlich mal ein Kabarettist, der keinen Klamauk macht, sondern den Finger in die Wunden der “Zivilisation der Geistesgestörten” legt.
Auch die Presse ist begeistert, seine Auftritte heute und morgen in Hamburg auf der Reeperbahn sind restlos ausverkauft. Wohl dem, der eine Karte hat!
“
„…denn bei allem intellektuellen Weltschmerz, bei aller Frustration angesichts des salonfähigen Zynismus in unserer Gesellschaft, ist er ein unverbesserlicher Optimist, so scheint es, der glaubt, es könne besser werden, wenn nur jeder einmal nachdenkt. Dafür ist er hier, den Anstoß zu geben. Hagen Rether verkörpert etwas, das selten ist: Eine Haltung. Er weicht nie aus, sondern bezieht Stellung, auch wenn die unbequem ist.”
(Abendzeitung, Tina Schlegel)
„Wo Finck immerzu unter dem Zwang stand, die Wahrheit auf offener Bühne umzumünzen und umzucodieren in etwas Falsches und Uneigentliches, da decodiert und enthüllt Rether drei Stunden lang im Zustand des beschwingten Ekels das Falsche und Fiese unserer Welt. Er ist der Asket und der Messias unter den Kabarettisten.”
(Die ZEIT, Peter Kümmel)
„Sprachlich so geschliffen und knallhart wie kein anderer wehrt sich da ein von der Welt enttäuschter Intellektueller, betreibt eine verletzte Seele Aufklärung in ihrer furiosesten Form, mit allem, was das Arsenal an Ironie, Sarkasmus und Zynismus hergibt. Nach wie vor einzigartig.”
(Süddeutsche Zeitung, Oliver Hochkeppel)
„Denn das, was er am Samstagabend seinem Publikum in der restlos ausverkauften Redoute serviert hat, ist ein intellektueller Gaumenschmaus vom Feinsten gewesen.”
(Passauer Neue Presse, Bea Lederer)
„Wenn er das Vaterunser umdichtet zu einer Bitte der Bigotten, nachdem er die Kirche schon unter die Räder des gegen jedes Mitgefühl gepanzerten Papamobils gepredigt hat, dann vergisst Rether die Zeit und wird zum kantianischen Missionar. Mehr als drei Stunden hat er (…) Sysiphos’ Stein gegen die Schildbürger angerollt. Und wenn es was genützt hat, dann dass wir endlich den Balken im eigenen Auge, den Splitter vom Holz des Stammtischs sehen und verstehen, warum das Programm LIEBE heißt: Aus wahrhaftiger, aber selten gewordener Liebe zur Wahrheit.”
(Kieler Nachrichten, Jörg Meyer)
„Keine Frage, mit Rethers kurzweilig-intelligenter, oft hochpolitischer Pianoplauderei ist das deutsche Musikkabarett endlich im 21. Jahrhundert angekommen.”
(FAZ, Michael Köhler )
„Das Programm heißt übrigens LIEBE. Es ist eine Sternstunde des Kabaretts.”
(Frankfurter Rundschau, Daniel Bartetzko)
„… ist Aufklärer und möchte im Lichte Kants und Lessings Erhellendes sagen – gegen Heuchelei, Angstmacherei, Ungerechtigkeit und Verdummung. Das sollte gutes Kabarett leisten, auch wenn es Gefühle verletzt. Vielleicht muss gutes Kabarett heutzutage auch Gefühle verletzen, um den Panzer aus Stumpfsinn zu durchschlagen, der sich über die Welt zu legen droht.”
(Mannheimer Morgen, Jörg-Peter Klotz)
„Drei Stunden lang nimmt er planvoll und ohne Hast, voller Sarkasmus, Ironie und Angriffslust das Weltgetriebe auseinander - die personifizierte Rache des ewig auf Abstand gehaltenen Intellektuellen an den “Machern” dieser Welt.”
(Süddeutsche Zeitung)
„Das ist also der böse Bube des Gegenwartskabaretts, der zäh-krampfigen Comedy-Brei mit einem “Blubb” kalter Ironie zupflastert und den Winsel-Pop von Herbert Grönemeyer im Tränen-Abflussrohr für Liedermacher versiegen läßt.”
(Münchner Merkur, sta)
„In aller Seelenruhe und höchst charmant schmiedet Hagen Rether Sätze wie Gewehrkugeln.”
(Süddeutsche Zeitung, Oliver Hochkeppel)
„Es mag ja sein, dass in der einen oder anderen Zuhörerbrust das katholische Herz ins Flimmern geriet, als Hagen Rether im Parktheater den Papst in sein kabarettistisches Fadenkreuz stellte. Jedoch, Hand auf dasselbe Herz, spricht Rether nicht aus, was der Normalgläubige kaum zu denken wagt?”
(Augsburger Allgemeine)
„Er gilt als einer, der das Kabarett geradezu neu erfunden hat. Die Feuilletons sind voller Lobeshymnen auf den mit Preisen üppig dekorierten Hagen Rether.”
(Pforzh. Zeitung)
„…denn Hagen Rether hat viel mehr drauf: Er zeigte sich als eine Art Neil Postman des Kabaretts, erbarmungslos nimmt er das Weltgeschehen auseinander.”
(WZ, Jan Ehlert)
„Hagen Rether ist wieder so eine dieser Perlen, die jahrelang irgendwo im Verborgenen glitzerten, es nie in die großen Häuser geschafft haben und mit einem Schlag abgehen wie eine Rakete.”
(Süddeutsche Zeitung, Thomas Becker)
„Rether ist zynisch, respektlos, politisch absolut unkorrekt und fabelhaft.”
(Hamburger Abendblatt, Maike Schiller)
„Hagen Rether bringt etwas auf die Bühne, das bei jungen Kabarettisten keineswegs selbstverständlich ist: einen eigenen Stil, der gepaart ist mit Können, Souveränität und Ausstrahlung.”
(Stuttgarter Zeitung)”
Nehmt Euer Leben selber in die Hand - macht es wie Dave, der sich von monströsem Übergewicht, Darmkrebs, Diabetes u.v.m. selber heilte:
Vegan und roh - Dave - the raw food trucker
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Hagen Rether: Jeder Vollidiot weiß das - jetzt geht es um die Wurst!
9.9.2010 von Brigitte Rondholz.
Brigitte Rondholz

Es ist wirklich erfreulich, dass jetzt auch so ein hervorragender Kabarettist wie Hagen Rether

den Menschen klar macht, dass Fleischfressen nichts mehr mit persönlicher Freiheit, aber viel mit dem Untergang der Menschheit zu tun hat …
Am nächsten Wochenende ist er in Hamburg im St. Pauli-Theater, ich bin dabei, wer kommt mit?
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