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Archive für 14.12.2011

Genießt die wilden Pflanzen, aber es gibt keine HEILkräuter!


Brigitte Rondholz

Liebe Freunde,

Wie oft muss ich das noch sagen, damit auch der letzte süße Wicht das kapiert? :-) Ei jei jei - eine neverending story, wie ich befürchte. Aber das macht nix, es macht mir Spaß, meine positiven Erkenntnisse zu wiederholen und sie zu teilen, bis dass der letzte GUTwillige es kapiert hat. Zum Wohle aller Lebewesen auf diesem Planeten.
Dass die Kulturpflanzen überzüchtet sind und dass sie ohne die Hilfe der Chemie nicht mehr lebensfähig wären, ist Allgemeinwissen. Wildkräuter hingegen brauchen unsere Hilfe nicht, sie haben sich selbst durchgekämpft und ihren idealen Standort eigenständig gefunden und enthalten im Vergleich zu den gezüchteten Kulturpflanzen ein Vielfaches an Vitalstoffen. Und so schreib ich es noch hunderttausendmal an jede Wand: Grüne Pflanzen braucht das Land! Und auch jeder Mensch und auch (fast) alle Tiere. Und dies ist auch gut so, denn die Hauptfarbe in der Natur ist das Grün und ist letztlich immer für uns da - es sei denn, wir ziehen in so unwirtliche Gebiete wie die Sahara oder den Südpool. Und jeder Mensch sollte wissen: Grüne Wildpflanzen sind SEHR bedeutend für unsere Gesundheit, sie sind das Tüpfelchen auf dem i sozusagen.

Wir Urmethodiker genießen sie zu jeder Mahlzeit, wobei (in etwa) zwei Hände voll genügen! Sie sind herrlich und schmecken hervorragend. Die Brennnessel enthält zum Beispiel im Vergleich zu Kopfsalat das 30-fache an Vitamin C, das 20-fache an Provitamin A, das 40-fache an Kalzium, das 25-fache an Magnesium und das 50-fache an Eisen.
Kopfsalat, biologisch gezogen, enthält z.B. pro 100 Gramm 11 Milligramm Magnesium, Wegmalve dagegen 71 mg. Vitamin C:Salat 13 mg - Wegmalve 178 mg. Eiweiß:Salat 600 mg Wegmalve 7.200 mg! Dies ließe sich beliebig fortsetzen. sie können viel, aber eines sollte auch endlich klar sein:
HEILEN können sie uns nicht.
Auch dies sage ich seit Jahren immer und immer wieder, aber für die meisten Menschen ist das zu schwer zu begreifen, denn ihnen ist von Kindesbeinen eingetrichtert worden, dass der „Onkel Doktor“ sie mit seinen chemischen Präparaten „heilt”, sodass sie von dieser Idee nicht lassen können. Sie erwarten, wie bei den vorgeschobenen und falschen allopathischen Prinzipien, nun eben Heilung von den Phytosubstanzen. Wir Urmethodiker hingegen sagen: Ändere Dein Leben, Deine Bewegung, deine Nahrung hin zum Natürlichen und Artgerechten und erwarte dann, dass dein Körper wieder dem folgt, was ihm einprogrammiert wurde, nämlich dem Prinzip heil zu werden, zu sein und zu bleiben. Diese von Franz Konz als „Urtherapie“ benannte Methode schielt nicht nach einzelnen Inhaltsstoffen, denn sie weiß, dass das Wissen darum müßig ist und niemanden heil macht. Denn die Natur ist eine schier unergründliche, aber harmonische Ganzheit mit noch so vielen unerforschten Einzel- und Inhaltsstoffen, ob wir diese kennen oder nicht, macht keinen Unterschied. Nur wer ihr vertraut oder wer das Urvertrauen zu ihr wieder zurückerlangt und ihre Regeln befolgt, kann voller Zuversicht damit rechnen, heil zu werden. Ein Nahrungsaufnahmestopp kann diesen Prozess beschleunigen, daraus nun aber den Schluss abzuleiten, dass Fasten uns “heilt”, wäre wiederum verfehlt. Fasten kann durchaus eine temporäre Hilfsmaßnahme sein - auch hier können wir unsere Tierbrüder duchaus als Vorbild sehen! - aber auch sie nehmen nach kurzer Auszeit das Essen wiederum auf und ziehen nicht den Fehlschluss, dass ein Dauerfasten sie sozusagen noch gesünder macht. :-)
Nun könnte man sich stundenlang über die Inhaltsstoffe der wunderbaren Wildpflanzen auslassen, ihren Proteingehalt, ihren Vitamin- Mineralienreichtum, ihre Öle und Mineralsalze, ihren Chlorophyllgehalt und ihre Bitterstoffe – aber wozu?
Jeder der sie regelmäßig isst, spürt, nein WEISS, dass sie unser Lebenselixier schlechthin sind, uns Energie schenken und den Alterungsprozess stoppen. Chlorophyll wirkt harmonisierend und fördert die innere Gelassenheit, ein ständiges „Ausflippen“ ist uns Urmethodikern deshalb völlig fremd. Die urköstliche Gelassenheit ist nicht umsonst schon fast ein Sprichwort. :-) Merke: Strahlende Gesundheit beginnt immer mit gesundem Blut und es gibt kein besseres Blutreinigungsmittel als das Chlorophyll in den wilden Pflanzen.
Und ganz wichtig für die Praxis:
Ohne ausreichend grünes Chlorophyll und die organische Mineralien in der Nahrung, wird immer wieder dies Unzufriedenheitsgefühl, welches die Menschen über Jahre hinweg zu Suchenden macht, auftauchen, weil diese Menschen (bei gefüllten Töpfen!) einfach nicht satt werden. Sie stehen nach dem Essen auf und sind doch nicht richtig satt und zufrieden, während ich schon mit einer Hanvoll Wildis und ein paar Mispeln oder einem Apfel zufrieden bin. Ihr Sucht- und Fresskreislauf beginnt. Ständig fallen diese Menschen in ihre alten Fress-Sucht-Gewohneheiten zurück, finden sich plötzlich an Dönerbuden wieder, obwohl sie WISSEN, welches Leid damit verbunden ist. Man muss wissen, dass das Appetitzentrum im Hypothalamus erst dann abschaltet, wenn der Mineralienbedarf gedeckt ist und dies geschieht eben hervorragend mit unserem wilden Grün.
Bei meinen Seminaren erleben die Menschen oft zum allerersten Male (nach all den Irrläufen zur “Instincto”- und “Wandmaker-nur-Rohkost”, dass sie völlig satt und zufrieden sind. Und das schafft jede Menge Glücksgefühle, die wiederum Energie freisetzen, um andere schöne Dinge jenseits der Nahrung zu machen und intensiv zu erleben. Schließlich sind wir nicht nur zum Essen auf der Welt.
Es besteht auch keine Lust mehr auf Ersatzhandlungen wie Rauchen, Trinken oder sich mit Brot, Kuchen, Schoki, Süßigkeiten oder Salzigem oder gar Fleisch oder Fisch vollzustopfen. (Zu der PERVERSION einiger weniger Rohköstler sich rohen Fisch und rohes Fleisch einzuverleiben, komme ich in den nächsten Tagen noch gesondert im Rahmen einer Buchbesprechung zurück!)


Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)

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