Urkost: Lebendige Kost ist nährende und wärmende Kost


Brigitte Rondholz

Liebe Freunde, schon der großartige Aterhov wusste, dass die richtige Nahrung des Menschen aus lebendigen Zellen besteht und uns vollkommen nährt und erwärmt – auch und gerade im Winter. (Wenn also fleischessende Rohköstler behaupten, dass sie bei dieser Kälte Fleisch brauchen, um sich zu erwärmen, ist dies ein klares Indiz dafür, dass sie alles falsch machen!) Aterhov erklärt es am einfachen Beispiel: Wenn die pflanzliche Nahrung aus dem Garten kommt, bleibt sie lange Zeit frisch. Eine Rosenknospe blüht in einer Vase weiter, während das Korn noch Jahre nach der Ernte neu sprießt, wenn es gesät wird. Aber Zellen von getöteten Tieren, auch die Zellen der Milch, sterben schnell ab, zersetzen sich und verwandeln sich in Gifte. Kochen verwandelt die Zellen in besonders schädliche Gifte.
Wie so viele Irrtümer im Ernährungsbereich (auf andere komme ich noch zu sprechen), ist es ein Irrtum, wenn immer noch so viele Menschen meinen, dass tierisches Eiweiß wertvoller als pflanzliches Eiweiß sei. Es ist ein längst widerlegter Irrglaube der kurzsichtigen fleischanbetenden Biologen, welche durch ihre persönliche Einstellung oder beruflich „gezwungen“ sind, nach den Vorzügen von Fleisch zu suchen. Sie ziehen nicht in Betracht, dass die Aminosäuren, die Eiweißbausteine, aus einfachem Gras gebildet werden, das die Tiere gefressen haben. Warum hat der Organismus einer Kuh die Fähigkeit, aus Kräutern und Gräsern Aminosäuren zu bilden? Der menschliche Organismus sollte dagegen nicht die Fähigkeit haben, die gleichen Verbindungen aus Pflanzennahrung von höchstem Nährwert zu bilden? Warum können Millionen Buddhisten ohne tierische Aminosäuren leben und warum sind wir, die veganen Rohköstler (Urköstler), so gesund und fit? (u.A.w.g. verehrte Ernährungswissenschafter!) 🙂
Leider glauben aber auch noch viele vegane Kochköstler, dass der Mensch, der sich schon seit Jahrtausenden von Kochkost ernährt, längst an sie gewöhnt habe oder gar, dass er krank würde, wenn er zur Rohkost überginge oder dass ihm gar etwas fehle! Die merkwürdigsten Konstrukte werden da gebastelt, besonders von den Profiteuren der Nahrungsergänzungsmittel, ach herrje! Mit anderen Worten: Wenn wir ein Auto eine gewisse Zeit mit unreinem Benzin gefahren haben, müsste sich der Motor daran gewöhnt haben, und er nähme Schaden, wenn er wieder reines Benzin bekäme? Lachhaft, oder?
Die Wahrheit ist leider auch bei Veganern: Durch den Verzehr schädlicher oder giftiger Substanzen frönt der Kochköstler seiner Sucht, lähmt dabei seine Magenfunktion und gibt sich der Illusion hin, gesättigt zu sein, wogegen in Wirklichkeit seine Zellen vor Hunger nach essentieller Nahrung schreien. Der Magen eines Rohköstlers ist immer in Ruhe, selbst wenn er vollständig leer ist, aber sein Körper ist voll befriedigt in des Wortes wahrstem Sinn. Wenn ein Kochköstler zur Rohkost zu wechseln wünscht, fühlt er sich anfangs niemals befriedigt, so viel er auch isst. aber das geht vorbei, Ihr Lieben! Meist sind Kochköstler in dieser Situation leider zu schnell unzufrieden und schreiben dann Internet-Tagebücher ha ha ha…,  um ihre Unfähigkeit zu sozialisieren. 🙂 . Sie meinen dann oft, die Ursache für den ständigen Hunger läge in der vermeintlichen Tatsache, dass Rohkost von niedrigem Nährwert und als Nahrung wertlos sei. Dies ist aber ein großer Irrtum. Im Gegenteil, diese Nahrungsstoffe sind sowohl nahrhaft als auch vollkommen ausgeglichen. Nur bedenken sie nicht: Die menschlichen Zellen haben jahrelang unter ihrem erzwungenen Mangel gelitten. Der Magen bevorzugt nämlich Lebensmittel, die er rasch verdaut und sie dann ohne viel Zögern an den Darmtrakt weitergibt, während die Zellen ihrerseits, ausgehungert und geschwächt wie sie sind, die wertvollen Substanzen rasch absorbieren und immer mehr nach ihnen verlangen.
Was geschieht nun unter Rohkost? Die kranken Zellen werden geheilt, die ausgehungerten Zellen gewinnen ihre Vitalität wieder. Die Fettzellen andererseits beginnen durch Aushungern wegzuschmelzen, die Anhäufung von Giftstoffen wird allmählich abgebaut und das überflüssige Wasser verläßt den Körper. Dann nehmen normale aktive Zellen den Platz der Zellen ein, die durch Trägheit und Inaktivität fett wurden. Ein Gewichtsverlust des Körpers ist ein sicheres Zeichen für die Rückkehr der Gesundheit und Vitalität.
Diese Tatsache sollte das Herz mit Freude und Glück erfüllen. Sorgt Euch nicht – alles wird gut – juchu!! Denn die Nährstoffe der rohen Lebensmittel breiten sich sofort über den ganzen Körper aus und geben ihm Wohlbefinden, Stärke, Kraft und Energie. Es ist das erste Mal in seinem Leben, dass, obwohl alle seine Organe und Drüsen früher reichlich Nahrung erhielten, sie jetzt ihre Arbeit bequemer und effektiver und RICHTIG machen können. Selbst wenn man mal eine größere Menge Rohkost zu sich nimmt als der Organismus braucht (sollte man natürlich nicht in der Regel tun!), verweigert der Magen sie weder noch gibt es ein Gefühl von Übelkeit oder gar Erbrechen. Die überflüssige Nahrung bleibt nicht im Magen und verursacht Gärung, sie wird nicht in Giftstoffe umgewandelt oder bringt Verdauungsstörungen. Statt dessen passiert sie unverdaut den Magen, geht in den Darm und verläßt am gleichen Tage den Körper mit den Exkrementen, ohne den geringsten Schaden zu verursachen. So ist der Magen immer leicht, während der Körper mit vollwertigen Nährstoffen versorgt wird. Versucht man dann, gekochte Nahrung zu essen, weist der Magen solche fremden und ungewünschten Substanzen sofort ab. Sie liegt lange Zeit im Magen, der Hunger wird gedrosselt und der normale Ablauf der Verdauungstätigkeit wird gelähmt. Ein Kochköstler ist aber mit diesem Zustand zufrieden und glücklich, weil er seinen Appetit befriedigt hat, er hat seinen Magen vollgestopft und fühlt sich richtig satt. Oh, was für eine Tragödie, was für Irrtümer!
ATERHOV’s 6 Rohkost-Regeln:
1. Die Ursache menschlicher Krankheiten ist endgültig entdeckt – alle Krankheiten haben eine gemeinsame Ursache und ein gemeinsames Heilmittel.
2. Krankheiten entstehen durch die Ernährung mit gekochten Speisen und anderer schädlicher Nahrung und sogenannten „Genussmitteln“.
3. Die einzige Möglichkeit der dauerhaften Heilung besteht in der Abkehr von der Kochkost und anderer schädlicher Nahrung.
4. Das Kochen tötet die wichtigen Bestandteile der natürlichen Nahrung und verwandelt sie in giftige und schädliche Substanzen.
5. Alle wissenschaftlichen Daten über den Nährwert einzelner Proteine, Vitamine, Mineralien usw. sind in ihrer isolierten Darstellung wertlos.
6. Zeit- und Kostenaufwand für das Zubereiten gekochter Speisen sind reine Verschwendung. Quelle: „Rohkost“ von Aterhov

Gestern bei Dauerfrost gepflückt: Brombeerblätter und Goldnesseln. Sobald sie drinnen warm werden, entrollen sie wieder ihre Blätter und sehen frisch aus, lebendige Vitalkost!)

Gestern im Avocadorausch – zwei fette Avos mussten es sein!

Das wärmt, sodass ich mein Schneebad um so mehr genießen konnte:

—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)