| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Jan | Mrz » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | ||||
- Allgemein (1183)
- 23.5.2012: Urkost und GFK mit Kerstin
- 22.5.2012: Hämorrhoiden - auch sie kann man mit der Urmethodik heilen
- 21.5.2012: Neuer Onlinehandel rund um die Kokosnuss zu fairen Preisen
- 18.5.2012: Fleisch macht krank! +++ Der Faktencheck +++
- 17.5.2012: Rohvolution - am nächsten Wochenende in Freiburg: frisch, frank, frei und vegan!!
- 15.5.2012: Sonjas tolles Zwiebelbrot für Rohkost-aber-auch-für-andere-Kinder
- 14.5.2012: Attachment Parenting: Stillen - so wie die Natur es für uns vorsieht
- 14.5.2012: Lange vermisst, jetzt wieder da: Die genialen Kopyor von Orkos!
- 13.5.2012: Eine wunderbare Familie mit einem strahlenden Sonnenschein
- 11.5.2012: News von Passion4fruit und Rohvolution in Freiburg
Blogroll
- Brigitte bei Menschen bei Maischberger
- Brigitte Rondholz im NDR
- Brigitte Rondholz im NDR (neu)
- Direkt zur Firma Keimling
- Ka Sundance TV interview mit Brigitte Rondholz
- Ka Sundance TV interview mit Brigitte Rondholz
- Mein altes Tagebuch-Archiv
- Redaktion "Natürlich Leben!"
- Urkost-Schnuppertage
- Urkostexpertin Nr. 1 im Interview
- Urkostforum
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Alexander Steininger darf seine Vorurteile beim NDR ausleben - plietsch und fair ist das nicht!
Betrifft: Alexander Steininger in “Visite” NDR: Wie gesund ist Rohkost wirklich?
Sendedatum: 07.02.2012 20:15 Uhr - Link dazu:
Visite über Rohkost
Das ist doch ziemlich seltsam, dass jemand da eine öffentlich-rechtliche Spielwiese hat, wo er sich mit den wirren Konstrukten der Nahrungsmittelindustrie und sogenannter Ernährungs”experten” austoben kann. Peinlich oder ärgerlich - plietsch ist das jedenfalls nicht, wenn er ungeprüft “Weisheiten” kolportiert, die man so auch schon in der “Welt” lesen konnte, was sie wahrlich nicht richtiger macht. Und FAIR ist es auf jeden Fall nicht, wenn er ungefragt seine ungaren Thesen über “Mangelerscheinungen” mit Bildern von einer kerngesunden Urköstlerin, nämlich mir, unterlegt!
Oder war der Gute schlichtweg überfordert wie auf Facebook vermutet wird:
“Also, so viel Schwachsinn auf einmal, da haut´s einen ja aus den Socken….ich hab nur den Kopf geschüttelt….ohne Worte….liebe Brigitte, teile dem Guten doch mit, daß wir Rohköstler gar nicht so selten sind….also ich erfreue mich jedenfalls bester Gesundheit und gedenke, die Welt noch nicht so schnell zu verlassen….wir bleiben auf dem richtigen Weg!!!!!….“
So ist es und die wohlernährte und topfitte Autorin (60 Jahre jung und seit fast 20 Jahren Rohköstlerin) schrieb zu den abstrusen “Kochkost-Thesen” gerade einen Artikel in der letzten Ausgabe von Natürlich Leben!
Brigitte Rondholz
Kochen die Menschen schon seit 1,9 Millionen Jahren - oder will man uns wieder einmal für dumm verkaufen?
Die weltweite Rohkostbewegung wird immer stärker und so darf es nicht verwundern, dass die Widersacher unserer naturgemäßen Lebensart und Hüter des Kochherdes auf den Plan gerufen werden, um einen schnellen Wechsel zur natürlichen Kost zu verhindern – zu viel Gewinn steht auf dem Spiel! Aber so viel vorweg: Lasst Euch nicht beirren. Über kein Ereignis in der Geschichte wird so munter spekuliert wie über die erste Nutzbarmachung des Feuers durch den Menschen.
Im August 2011 wartete die „Die Welt“ mit einem geradezu triumphierenden Artikel zur Nutzbarmachung des Feuers mit dem Titel: „Grillen seit 1,9 Millionen Jahren“ auf. Da konnte man Erstaunliches erfahren, nämlich dass schon der „Homo erectus“ dem Kochen frönte - und somit den „globalen Siegeszug der Gattung Mensch“ - ermöglichte. Begründet wurde diese kühne These u.a. mit diesen Behauptungen:
„Durch das leichter und schneller verdauliche Essen überlebten mehr Nachkommen der Frühmenschen. Wie unsere Vorfahren das Kochen erfanden und damit endlich etwas Warmes in den Magen bekamen, zählt zu den besonders revolutionären Fortschritten in der Geschichte der Menschheit. Das Essen zu sieden, zu braten, zu schmoren oder zu backen prägt heute noch genauso die Esskultur wie in grauer Steinzeit. Aus den einst dürftigen Feuerstellen mit offener Flamme, in Erdgruben oder aus Steinen gebaut, sind längst Statussymbole aus Chrom mit Induktionskochfeldern geworden. Die Forscher vermuten, dass schon der Homo erectus sein Essen kochen konnte. Diese ausgestorbene Art der Gattung Homo lebte vor rund zwei Millionen Jahren in Afrika, Asien und Europa. Die schmalen Backenzähne von Homo erectus sowie ein geringes Darmvolumen bestätigen diese Hypothese. Fundstellen wie die Höhle von Choukoutien in Peking, in der verkohlte Knochen gefunden wurden, oder auch die Reste von Hütten mit Herdstellen in der Terra Amata bei Nizza zeigen, dass Homo erectus das Feuer beherrschte. “Der Mensch ist das einzige Tier, das gekochte oder anderweitig verarbeitete Nahrung aufnimmt”, schreiben der Evolutionsbiologe Chris Organ und sein Team von der Harvard University. Im Magazin “PNAS”, berichten sie, dass sie herausgefunden hätten, dass der Mensch bereits vor 1,9 Millionen Jahren das Kochen erfand - und dass er sich damit seine Überlebenschancen und die Fitness seiner Art signifikant verbesserte: Die kalorisch höherwertigen Mahlzeiten führten zu einer gestiegenen Reproduktionsrate und sicherten den Fortbestand der Spezies .Die Forscher gehen davon aus, dass das langfristige Überleben des Homo sapiens allein durch Rohkost fraglicher gewesen wäre. Zudem sorgte das gute Essen offenbar dafür, dass das Gehirn sich besser entwickeln konnte. Das Erfinden des Kochens sei die Voraussetzung für die Entwicklung des Homo sapiens.“
Soweit im Wesentlichen der Bericht. Etwas Warmes in den Magen zu bekommen als revolutionärer Fortschritt? Das Wunschdenken eines Hobbykochs? Unfug? Wie sollte das möglich sein?
Ein größeres Gehirn durch Kochkost?
So wie wir als einzelne Menschen erleben, dass sich unsere persönliche Gesundheit und Fitness von Grund auf verbessern, wenn wir zur rein pflanzlichen Frischkost übergehen, so kann wohl kaum in grauer Vorzeit genau das Gleiche für die Urmenschen mit der Einführung des Kochens zugetroffen sein. Aber das Übel zeigte sich damals wohl nicht so leicht und schnell wie bei uns die Verbesserungen. Aber heute wissen wir, dass die Ernährung durch Koch- und Fleischkost zu allen uns bekannten Zivilisationskrankheiten führte. Warum hält man trotzdem daran fest?
Zuerst einmal muss man festhalten, dass die Berechnungen des genauen Zeitpunkts der Einführung des Kochens rein spekulativ sind, weil es wirkliche Beweise aus der Altsteinzeit nicht gibt. Und dass man Hinweise für die Nutzung des Feuers hat, bedeutet nicht, dass man es auch zum Kochen nutzte. Viele Forscher sagen, dass das Feuer höchstwahrscheinlich zuerst anderweitig genutzt wurde, z.B. um sich warm zu halten oder um Tiere abzuwehren. Die Spekulation, dass das Kochen der entscheidende Impuls für die Entwicklung des menschlichen Gehirns gewesen sei, ist so neu nicht, aber sie ist längst widerlegt. Es war der Zoologe Richard Wrangham, der die Theorie einführte, dass das Kochen zu einem größeren Gehirn führte. Dabei unterschlägt er allerdings, dass die Menschen schon ein hohes Maß an Intelligenz brauchten, um das Feuer zu kontrollieren und die Nutzung zu erlernen. Mit anderen Worten, man musste schon intelligent sein, um es nutzen zu können und nicht umgekehrt, dass man durch die Nutzung erst intelligent wurde. Viele Forscher sind sich einig, dass dies frühestens vor 250.000 Jahren begann, andere Quellen sagen, dass der Beginn des kontrollierten Einsatzes des Feuers durch den Menschen zum Zweck des Kochens erst vor 125.000 Jahren begann und dort auch nur sporadisch. Nach den allermeisten paläontologischen und archäologischen Erkenntnissen begannen die Menschen erst vor etwa 40.000 bis 50.000 Jahren Feuer systematisch zu nutzen, um sich mit einer größeren pflanzlicher Nahrungspalette zu versorgen. Alle pflanzlichen Nahrungsmittel, die des Kochens bedurften, wie Weizen, Gerste, Reis, Hirse, Roggen und Kartoffeln wurden noch viel später, nämlich vor circa 10. 000 Jahren gezüchtet und mit der Sesshaftwerdung kam sicherlich auch die Langeweile. Und was macht man dagegen auch noch heute? Richtig, man lädt sich Freunde ein und fängt an zu grillen. Auf jeden Fall ist dieser Zeitraum zu kurz, um uns an diese widernatürliche Handlungsweise anzupassen. Vielleicht können wir sie zu einem gewissen Grad tolerieren, aber optimal ist sie gewiss nicht!
Es wäre sicherlich einmal interessant, eine langfristige wissenschaftliche Studie mit Menschen, die hundertprozentig gekochte Nahrung ohne einen Anteil von rohem Obst oder Gemüse zu sich nehmen, durchzuführen und die Auswirkungen dann nach einem Jahrzehnt festzustellen. Fest steht: Eine Erhöhung der gekochten Stärken, Getreide und die Einführung von Milchprodukten hat großen Schaden an unserer Spezies verursacht, sogar in Bezug auf die Größe des Gehirns, während viele von uns mit reiner Urkost sich von Jahr zu Jahr besser fühlen.
Am Anfang war noch kein Feuer!
Die Forscher Paola Villa und Wil Roebroek kommen zu anderen Zahlen und einem anderen Schluss, nämlich, dass die frühen Menschen durchaus in der Lage waren, ohne Feuer im viel kälteren Europa zu überleben - und das sogar über Hunderttausende Jahre hinweg. Sie schreiben:
„Am Anfang war noch kein Feuer
Die ersten Frühmenschen besiedelten Europa ohne die Hilfe der wärmenden Flammen. Die Herrschaft über das Feuer gelang den Frühmenschen später als bisher angenommen: Sie besiedelten sogar das im Vergleich zu Afrika kalte Europa noch ohne diese Schlüsseltechnologie. Das schließt ein Forscherduo aus einer Bestandsaufnahme der in Europa bisher entdeckten Fundstellen früher menschlicher Aktivitäten. Demnach begannen die Frühmenschen und ihre Verwandten, die Neandertaler, erst vor etwa 400.000 Jahren, Feuer systematisch zu nutzen - alle älteren Funde zeigen keinerlei Hinweise auf gezielt eingesetztes Feuer. Die Herrschaft über das Feuer gilt als eine Grundlage des Erfolgs des Menschen: Es erzeugt Wärme, Licht, Schutz vor Raubtieren und macht Nahrung leichter verdaulich. Bisher vermuteten viele Experten, dass die Frühmenschen in Afrika schon vor etwa 1,6 Millionen Jahren diesen Effekt nutzten. Vor allem folgende Besiedelung Europas und Asiens sei nur mit Hilfe seiner wärmenden und schützenden Kraft möglich gewesen, so die bislang gängige Ansicht. Die Auswertung der Forscher bezog 141 Fundorte in Europa ein. Alle Spuren, die von Experten auf ein Alter von über 400.000 Jahren geschätzt werden, zeigen den Forschern zufolge keine Hinweise auf den systematischen Gebrauch von Feuer. Erst danach finden sich Feuerspuren an Holz, Knochen oder Steinen. Besondere Eigenschaften dieser Funde lassen dabei den Schluss zu, dass es sich nicht um natürliche Feuer gehandelt haben kann, wie sie etwa bei Blitzschlägen oder Vulkanausbrüchen entstehen. Die Ergebnisse zeigen lauf den Forschern auch, dass der Neandertaler beim Gebrauch von Feuer seinen Verwandten in nichts nachstand. Er nutzte das Feuer offenbar bereits als komplexe Technologie: Es gebe Hinweise, dass die Frühmenschen sogar Rinde in bedeckten Erdlöchern schwelen ließen, um eine Art Pech herzustellen, berichten die Wissenschaftler. Damit verfeinerten sie vermutlich ihre Waffen und Werkzeuge. Wahrscheinlich waren sie auch bereits selber in der Lage, Feuer zu entzünden. Dies sei ein weiterer Mosaikstein, der nicht zu dem immer noch gängigen Bild des Neandertalers als keulenschwingendem Urmenschen passe, sagen die Wissenschaftler. Der Neandertaler hat sich vor etwa 400.000 bis 500.000 Jahren in Europa entwickelt. Vor etwa 30.000 Jahren verschwand er dann, nachdem der moderne Mensch aus Afrika eingewandert war. Was der entscheidende Nachteil gegenüber den Neuankömmlingen war, bleibt weiter eine offene Frage. Die Feuernutzung kann es laut den aktuellen Ergebnissen wohl nicht gewesen sein - hier unterschieden sich die beiden Menschenformen offenbar nicht grundlegend.“
Der Mensch war niemals ein Jäger, er war der Gejagte!“
Ich habe Euch hier vor einiger Zeit das Buch des Anthropologen und Forschers Robert W. Sussman vorgestellt, wo er die Erkenntnis „Der Mensch war niemals ein Jäger, er war der Gejagte!“ wissenschaftlich begründet und die die Erkenntnisse von Franz Konz bestätigt. Der Autor hat in mehreren Ländern die Ökologie und die sozialen Strukturen von Primaten erforscht.
In seinem Buch wird die Theorie vom Menschen als “Jäger” endlich wissenschaftlich überzeugend und schonungslos entlarvt. Angesichts gegenwärtiger Weltgeschehnisse würde man es nicht denken, aber Menschen entwickelten sich dereinst wirklich, um ruhige, kooperative und friedliche Sozialtiere zu sein und (eigentlich) bis heute so zu bleiben. Unsere Intelligenz, unseren Gemeinschaftssinn und viele andere Eigenschaften, die wir als moderne Menschen haben, entwickelten sich aus dem Versuch heraus, die Fleischfresser zu überlisten, nicht durch die Kochkunst oder das Essen von Tierleichen! Die Idee “des Mannes als Jäger” ist das im Allgemeinen geltende Paradigma der menschlichen Entwicklung, sagt Sussman. “Dies entwickelte sich aus einer grundlegenden jüdisch -christ. Ideologie des Menschen, welche von sich selbst annahm, schlecht, aggressiv und von Natur aus Mörder zu sein. Tatsächlich ist das nicht der Fall, wenn man einmal die Primatenbeweise der Fossilien überprüft. Sie studierten die versteinerten Beweise und sagen: “Die meisten “Mensch - als - Jäger - Theorien” halten diesen versteinerten Schlüsselbeweisen nicht stand. Wir wollten Beweise, nicht selbstgerechte Theorien“. Und Sussman und Hart entdeckten, dass Australopithecus afarensis von den Zähnen her nicht dazu angelegt war, Fleisch zu essen. „Er hatte nicht die scharfen scherenden Blätter, die notwendig sind zu halten und solche Nahrungsmittel zu schneiden,” sagt Sussman. “Diese frühen Menschen konnten Fleisch einfach nicht essen. Wenn sie nicht Fleisch essen konnten, warum sollten sie dann jagen? Sussman und Hart liefern Beweise, dass viele unserer modernen menschlichen Eigenschaften, einschließlich die des Miteinanders und der Sozialisierung, aus seinem Opferstatus resultierten, die Fleischfresser auszustechen! Diese Wesenszüge resultierten nicht aus den Versuchen zu jagen oder unsere Konkurrenten zu töten, sagt Sussman. „Eine der Hauptmethoden, sich gegen Fleischfresser zu wehren ist, in Gruppen zu leben.” sagt Sussman. “Tatsächlich leben alle Primaten (die tagaktiv sind) in dauerhaften Sozialgruppen. Auf diese Art gibt es mehr Augen und Ohren, um die Fleischfresser zu lokalisieren und mehr Einzelpersonen, die bei einem Angriff gemeinsam reagieren und die Angreifer verwirren können, indem sie sich zerstreuen. Es gibt eine Anzahl von Gründen, die das Leben in Gruppen vorteilhaft machen.“
Meine Meinung dazu: So ergibt alles einen Sinn. Denn diese Forschungen stimmen haarklein mit dem Gefühl überein, welches wir als sensible und Empathie empfindende Menschen gefühlsmäßig von uns als Menschheit haben: Wir Menschen sind von der Natur als friedliche, nicht als tötende und kochende Wesen angelegt!
Schlussfolgerung:
Für viele Hunderttausende von Jahren aßen die Menschen ihre Nahrung roh, aber zu irgendeinem Zeitpunkt zwischen dem ersten gezielten Einsatz von Feuer – auf einen Zeitpunkt will ich mich nicht festlegen, wenn noch nicht einmal die Forscher dies können! – haben sie das Kochen entdeckt. Aber warum setzte es sich global durch? Dass es eine kulinarische Offenbarung war, glaube ich nicht, wenn ich mir das Kochen ohne die üblichen Geschmacksverstärker wie Salz, Pfeffer und Öle vor Augen führe. War es die Bequemlichkeit, die Nahrung nicht mehr so gründlich kauen zu müssen? Wahrscheinlich – aber der Preis, den wir für diese Bequemlichkeit zahlen müssen, ist nicht nur in diesem Falle groß (ich denke hier auch, aber nicht nur an die Zähne!). Genießt und kaut also mit Freude eure pflanzliche Kost und freut euch eures gesunden Lebens. Und falls Ihr es noch nicht macht, mein Tipp: Fangt heute noch damit an und lasst Euch nicht beirren, sondern genießt fortan die “unbeschreibliche Leichtigkeit des Seins”.
Quellen:
“Die Welt” vom 23. 8. 2011
Paola Villa (University of Colorado, Boulder) und Wil Roebroeks (Leiden University): PNAS, doi: 10.1073/pnas.1018116108
Robert W. Sussman: “Man the Hunted:Primates, Predators and Human Evolution”
http://mitglied.multimania.de/geflmi/Studien%20Nahrung%20Gesundheit.pdf
———–
Brigitte Rondholz im Februar 2012 in ihrem Garten:
Schnell mal 100 Liegestütze am Morgen:
Brigitte Rondholz (36 Jahre) als sie noch kochte:
Oh Schreck, dann lieber so - Brigitte Rondholz heute:
Seit 20 Jahren kochfrei, nikotinfrei, alkoholfrei und vegan: Gewonnene Lebensqualität: 100 %!
—
Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)
