Che Guevaras Enkelin: Schließ Dich der vegetarischen Revolution an!


Brigitte Rondholz


Ihre Landsleute essen viel zu viel Fleisch, findet Lydia Guevara, die Enkelin von Guerillaführer Che. Und zieht gegen die Argentinier zu Felde – schwer bewaffnet.
Ehe der Argentinier Ernesto „Che“ Guevara 1966 nach Bolivien aufbrach, um dort wie zuvor in Kuba Revolution zu machen, schrieb er seinen Kindern einen Brief. „Wachset auf als gute Revolutionäre“, mahnte er seine Nachkommen.
Lydia Guevara erregt Aufsehen – mit diesem Foto in Revoluzzer-Pose. Zwecks Werbekampagne für die Tierschutzorganisation Peta karikierte sie ihren toten Opa. Sie zog sich aus, stopfte die dunkle Mähne unter ein Barett mit einem fünfzackigen Stern, wie es der Che beim berühmten Foto von Alberto Korda trug, bedeckte ihre Brüste mit zwei Patronengurten, die mit Karotten vollgestopft waren, mutmaßlich aus ökologischem Anbau, und reckte die Faust in die Höhe.
„Schließ Dich der vegetarischen Revolution an“, soll die Kampagne heißen, die auch in Deutschland geschaltet werden soll. Lydia Guevara findet, die Verwendung ihres toten Opas sei keine Frivolität – und auch mit ihrer Familie abgesprochen. Und liebe Freunde, nicht vergessen:
Kommt alle am 24. und 25. März zur Rohvolution nach Berlin! Bald ist es soweit:

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Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)

Nina Hagen: Mit Sex bin ich durch! PAS? Hilfe ist möglich!


Brigitte Rondholz
Liebe Freunde,
Seit 5 Jahren hatte ich keinen Sex mehr, sagte die wunderbare Frau und Künstlerin Nina Hagen

Wie ist das nur möglich? fragt man sich als gesunde Frau im ähnlichen Alter.
Mit Sex bin ich durch. Ich habe keine Lust mehr. Ich bin aus dem Alter raus, bin froh, dass das alles hinter mir liegt“, sagte Nina Hagen, die in ihrer Autobiographie „Bekenntnisse“ verriet, dass sie ihr erstes Mal mit zwölf Jahren erlebte – und nur zwei Jahre später ihre erste Abtreibung hatte, wodurch sie zu Tode gedemütigt und tief erschüttert.“ wurde.


Was hat man diesem armen Mädchen damals angetan?!
Sehr wahrscheinlich hat sie die Abtreibung seelisch überhaupt nicht verarbeitet und eine versteinerte Libido ist nun die Folge dieses Traumas. Beim Post-Abortion-Syndrom (PAS) kann der tiefe innere Schmerz zu den folgenden Zeiten verstärkt auftreten:


– unmittelbar nach dem Eingriff,
– in den ersten Wochen nach der Abtreibung,
– um den errechneten Geburtstermin,
– ein Jahr nach der Abtreibung,
– nach der Geburt eines Kindes in der Familie oder im engeren Bekanntenkreis
und ganz massiv in den Wechseljahren.


Doch es gibt Heilung – unbedingt weiterlesen!

„Die genannten psychischen und psychosomatischen Erscheinungen sind also keine unmittelbaren Folgen, sondern treten mitunter erst nach vielen Jahren in Form einer seelisch und/oder körperlichen Erkrankung in Erscheinung. Daher kann man lediglich vage Angaben über die Häufigkeit dieser Erscheinungen nach vorausgegangenen Abtreibungen machen. Außerdem hängen das Erkennen der beobachteten Erscheinungen und Häufigkeitsangaben vom Beruf, der fachlichen Qualifikation des Untersuchers, der Art der Erhebung (z.B. tiefenpsychologisch orientiertes Interview oder Befragung per Fragebogen), aber auch von der Einstellung des Untersuchers zur Abtreibung ab.


2. Heilungsprozess

Viele Frauen reagieren auf Abtreibung durch Verdrängen, durch Verharmlosung oder Projektion. Erst die bewusste Auseinandersetzung mit der Tötung des Kindes und die Anerkennung der Fakten kann jedoch Erleichterung bringen. Gewöhnlich läuft der Mechanismus der Konfrontation in mehreren Phasen ab.
a) Erste Phase

Die Frau versucht zu ihrer Schuld zu stehen, verdrängt nicht, projiziert nicht und rechtfertigt sich nicht. Sie empfindet Reue über die Tötung ihres ungeborenen Kindes und beginnt mit der Trauerarbeit. Diese besteht an dem Aussprechen und damit Wiedererinnern des traumatischen Erlebens (Gedanken, Sinneswahrnehmungen, körperlichen Reaktionen) und des Affekts, der sie begleitet hat. Dieses ausführliche und genaue Erzählen, oft begleitet von heftigem Weinen, soll dazu führen, dass die Frau den schweren Verlust, den sie erlitten hat, erkennt und dass sie diesen Verlust des Kindes letztlich auch akzeptieren kann. Hier werden auch ihre Gefühle gegenüber Mitverantwortlichen zum Ausdruck gebracht.


b) Zweite Phase
Die Frau muss lernen, die Tatsache, dass sie abgetrieben hat, aufzuarbeiten.
Beispielsweise wird in Selbsthilfegruppen für betroffene Frauen versucht, das Thema zu enttabuisieren und offen zu besprechen. Hier können Frauen sich auch mit ihren abgetriebenen Kindern „versöhnen“. Dazu ist es notwendig, das getötete Kind als Person zu erkennen. Manchmal hilft es, dem Kind einen Namen zu geben, wodurch die Beziehung zum Kind konkreter, fassbarer wird. Es besteht die Möglichkeit, das Kind symbolisch zu begraben und dadurch das Abschiednehmen zu verbildlichen. Hilfreich kann auch sein sich eine Vorstellung zu machen, wo das Kind jetzt ist. Sehr tröstlich empfinden religiöse Frauen die Vorstellung, dass das Kind „im Herrn lebt“. Die Versöhnung und Vergebung ist wohl der schwierigste Schritt in diesem Prozess. Durch den Akt der Vergebung können der Zorn überwunden und der Schmerz vermindert werden. Die Frau muss versuchen, den „Mittätern“ zu verzeihen und auch selbst um Verzeihung bitten (das Kind, event. Gott). Wenn Frauen im Rahmen eines Beichtgespräches die Vergebung zugesagt wird, müssen sie trotzdem auch noch lernen sich selbst zu verzeihen. Für die Heilung psychischer Verletzungen ist es wichtig, dass auch geeignete psychotherapeutische Methoden miteinbezogen werden.


c) Dritte Phase
„Tragfähige“ Beziehungen werden von der Frau wieder erneuert und hergestellt. Die Frau entwickelt einen Neuanfang für ihr Leben. Aus jedem Fehler kann man lernen und er birgt eine Chance in sich. So wird eine Neubewertung des Lebens möglich und das gesunkene Selbstwertgefühl der Frau wieder gestärkt.
Die Frau versucht in dieser letzten Phase die Tötung ihres Kindes wieder gut zu machen. So kommt es im Leben dieser Frauen immer wieder zu Phasen, in denen sie die Abtreibung nochmals erleben und psychisch nachvollziehen. Manche begehen den „Jahrestag der Abtreibung“ mit einer guten Tat und laden z.B. ein Kind aus dem Kinderheim zu sich ein. Andere Frauen versuchen ein Kind zu adoptieren, weil sie meinen, durch Adoption Psyche und Gewissen zu erleichtern.“

Quelle


Ich wünsche Nina Hagen von Herzen, dass sie dieses große Unglück in ihrem Leben verarbeiten kann und wieder Liebe und Glück – auch in der Sexualität! – finden kann.
Bei der RAHEL-ev.können verletzte Frauen Hilfe finden, denn sie brauchen Hilfe, weil auch sie OPFER unserer ideologisch verkorksten Gesellschaft wurden!
Nina Hagen setzt sich auch vorbildlich für Contergan-Opfer ein!
Direkt zu Nina Hagen

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Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)