Die Liebe ist eine Himmelsmacht und in jedem Alter wunderschön


Brigitte Rondholz
Liebe Freunde,
es ist schon merkwürdig, welche Resonanz mein Beitrag über Nina Hagens Äußerungen zu Sex in ihrem Alter ausgelöst hat.
Ich bekam viele Mails von Frauen, die mir einerseits bei meiner Einschätzung zustimmten, aber auch wütend waren. Allerdings bezog sich ihre Wut eher auf die Pro-Abtreibungspropaganda vieler Feministinnen, die Abtreibung, so wie die unsägliche Jutta Ditfurth* als Lappalie und sozusagen als notwendige Begleiterscheinung eines „erfüllten Sexuallebens“ bezeichnen und von der lebenslangen seelischen Pein so gut wie nie reden! Vielen war PAS einfach bislang nicht bekannt gewesen (mehr dazu HIER!). Aber ich bekam auch Mails von Frauen, die mich offensichtlich falsch verstanden haben, weil sie dachten, dass es gegen Nina Hagen gerichtet war (was ich niemals in dieser Form so täte!) oder weil sie für sich selber ein – wie jemand schrieb – „RECHT auf NO-SEX“ proklamieren, weil sie mehr auf der geistigen Ebene leben wollen oder meine Einstellung mit „wahllosem SEX“ verwechselten.
Ach, Ihr Lieben, wer mich kennt, weiß, das Sexualität für mich persönlich immer mit Liebe verbunden ist, aber es ist doch auch für mich völlig in Ordnung keinen Sex zu haben (geht ja auch vielen Jungen so!), wenn Ihr damit persönlich glücklich seid – richtig und verallgemeinerungsfähig finde ich das allerdings nicht. Wenn man sich menschenartgerecht roh und vegan ernährt, möchte man auf diese wichtigen Gefühle auch im Alter nicht verzichten. Wäre so, als wenn man auf Emotionen wie Lachen, Weinen, Glücklichsein oder Singen, Spielen, Trallala verzichten würde – nur, weil man „alt“ ist! Machen Männer doch auch nicht!
Nein, normal ist, dass alle Emotionen bis ans Lebensende immer weitergehen, bis wir irgendwann keine Lebens- und Liebesenergie mehr haben und dann sanft in eine andere Dimension hinübergleiten. Dass dies so wenig verstanden wird, liegt sicherlich darin begründet, dass Sexualität immer nur mit vordergründigen „Reizen“ und „Jugendwahn“ in Verbindung gebracht wird und viele Frauen sich einfach nicht mehr „hübsch“ genug finden. DAS muss doch nicht sein! Ich persönlich finde mich heute mit 60 hübscher als mit 30, obwohl sicherlich auch bei mir der Zahn der Zeit nicht spurlos vorbeigegangen ist. Aber kommt es darauf an? Nein! Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters und ich habe festgestellt, dass die Männer, die mich liebten, mich auch immer als SCHÖN bezeichneten – ob mit moppeligen 36 (OMG):

oder sportlichen 60:

Was ist sagen möchte: Liebe Frauen, genießt das Leben in seiner ganzen Fülle,  aber wenn Ihr glücklich als Nonne seid, ist das auch völlig in Ordnung. Aber redet doch bitte nicht allen anderen Frauen ein, dass dies normal sei.
Für mich gilt nur ein Ausschlusskriterium:Nichtvegane Männer kommen mir nicht ins Haus ha ha ha:
Ansonsten halte ich mich täglich fit mit Urkost (vegane Rohkost mit hohem täglichem Wildpflanzenanteil) Urtraining und Yogaübungen und fühle, dass das Leben erst so richtig los geht, wenn man keine Fruchtbarkeitsängste (die auch nicht NORMAL sind, ich weiß, aber von vielen Frauen leider erlebt werden …)  mehr haben muss:



Ich hoffe, ich habe mich nun besser verständlich gemacht?

* (unvergessen: Nina versus Jutta:“Ich finde es furchtbar, was diese dicke Frau da mit mir macht…“ 🙂 )

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Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)