Safus – eine Fettfrucht aus Afrika, die Ihr nicht verpassen solltet – geben Kraft beim Alstervergnügen!


Brigitte Rondholz
Liebe Freunde,
auf Facebook und auch sonst, werde ich öfter mal nach den hier völlig unbekannten Safus befragt. Sie sind klasse und ich esse sie besonders jetzt sehr gerne. Diese wunderbare und deftige Fettfrucht aus Afrika, die man hierzulande bei

bestellen kann und auch zur Zeit in guter Qualität erhältlich ist, fällt zunächst durch die Schönheit ihrer Farben auf. Von einer Frucht zur anderen reichen sie von Marine- über Himmelblau und Violett bis Hellrosa. Ihre Größe variiert zwischen 6 und 9 cm in der Länge und zwischen 3 und 4 cm im Durchmesser. Die Safu enthält 59 % Wasser, 4,0 % Proteine, 5,0 % Kohlenhydrate, 8,7 % Faserstoffe, 1,4 % Mineralstoffe und liefert 230 Kcal pro 100 g. Ihr Gehalt an Fettsäuren (22 %) entspricht dem der Avocado. Man findet in der Safu auch Provitamin A (72 mg/100 g), Vitamin E (1,3 mg/100 g) und Mineralstoffe, vor allem Kalzium (64 mg/100 g), Kalium (440 mg/100 g) und Phosphor (68 mg/100 g).
Das Fruchtfleisch, die Schale und das Häutchen um den Kern der Safu sind essbar, der mehrteilige Kern hingegen nicht. Sie schmeckt am besten, wenn sie vollkommen weich ist. Man braucht aber keine Gerätschaften, um Safus perfekt reifen zu lassen. Man muss nur ein feuchtes und warmes Klima erzeugen. Am besten Ihr legt sie in ein nasses Küchentuch in eine Glasschale mit Deckel, darauf kommen die gewaschenen noch feuchten Safus und ab an eine Wärmequelle. Im Sommer macht die Sonne sie innerhalb von ein paar Stunden reif, sonst erledigt das die Heizung oder der Ofen mit seiner Strahlungswärme (vorsichtig – nicht zu nah stellen und nicht zu warm – nicht über 42 Grad – werden lassen). Dann aus der Schale nehmen und an der Luft nachreifen lassen. Die noch unreifen lagere ich praktisch „endlos“ im Gemüsefach meines Kühlschrankes und entnehme nur so viel zur Reifung wie ich benötige.

Dies ist ein älteres Foto von gereiften Safus:

Diese habe ich heute Mittag gegessen, zusammen mit Feldsalat – herrlich sättigend – einfach und schön!



Die bekam ich Freitag geliefert aus dem BIO-Großhandel: Saftige Sandmohrrüben, die sich gut halten, wenn sie direkt aus der Erde kommen!

Ach ja, liebe Freunde …  Frau Übermut geht es schon wieder gut nach dem kleinen Rodelunfall letztes Wochenende – also hinein ins Alstervergnügen mit der Familie:


Da residiert Udo Lindenberg:


Tanzen hält warm!


Im Baum kann man sich gut mit den Engelkindern vom Trubel absetzen


… und die mitgebrachten Erdmandeln, rohen Erdnüsse und Zweigdatteln knabbern! Was für ein Genuss gegen die Tierleichen im Darm!


Was für ein Spaß!

Mit der wunderbaren Urkost geht es ganz schnell: ene, mene, miste … und du bist

VEG ! 🙂

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Ja, wir optimistischen Urmethodiker machen den Unterschied als Weltverbesserer!
… weil die Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, die sind, die es tun! (frei nach “Think different”)