Veganer Faktencheck: Sind Wildpflanzen wirklich so gut für uns?

Willst du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten!

Willkommen, bienvenue, welcome im Blog der weltweit führenden Naturkostberaterin

Die Naturmethodik – der geniale und einfache Weg zu Schönheit, Fitness und Gesundheit.
Tiere essen war vorgestern, Milch trinken war gestern und Naturkost essen ist heute!
 

Liebe Freunde,
immer wieder erreichen mich solche Anfragen:

„Brigitte, bitte erlaub mir als großem fan von dir meinen nagenden wurm loszuwerden und um deine und die von anderen veganern meinung bitten … ich kriege irgendwie innere herzstimme einfach nicht los, dass die wildkräuter nicht wirklich für uns menschen bestimmt sein können … (und ich lebe seit jahren vegan)[…]“

 

Nun ja, ich vertraue  nur der Natur und meinen eigenen Erfahrungen. 🙂 Und die sind bezüglich der Wildpflanzen NUR positiv. 🙂

Ähhhh…

🙂

Nun wieder mit gebotenem Ernst!

Ich schrieb es schon oft hier im BLog:

Dass die Kulturpflanzen überzüchtet sind und dass sie ohne die Hilfe der Chemie nicht mehr lebensfähig wären, ist banal und Allgemeinwissen.  (Besser: SOLLTE es sein, wird natürlich tunlichst verheimlicht, denn an Wildpflanzen kann man ja nichts verdienen!) Wildkräuter hingegen brauchen unsere Hilfe nicht, sie haben sich selbst durchgekämpft und ihren idealen Standort eigenständig gefunden und enthalten im Vergleich zu den gezüchteten Kulturpflanzen ein Vielfaches an Vitalstoffen.

Und so schreib ich es noch hunderttausendmal an jede Wand:
Grüne Pflanzen braucht das Land!
Und auch jeder Mensch und auch (fast) alle Tiere. Und dies ist auch gut so, denn die Hauptfarbe in der Natur ist das Grün und ist letztlich immer für uns da – es sei denn, wir ziehen in so unwirtliche Gebiete wie die Sahara oder den Südpol.

z. B. die leckere Knoblauchrauke:

Wenn die Wildrosen blühen ist die schönste Zeit des Jahres da:

Rotklee – so wichtig:

In meinem Garten darf Vieles vor sich hinwuchern:

Jeder Mensch sollte wissen: Grüne Wildpflanzen sind SEHR bedeutend für unsere Gesundheit, sie sind das Tüpfelchen auf dem i sozusagen.

  Wir Naturköstler genießen sie zu jeder Mahlzeit, wobei (in etwa) zwei Hände voll genügen.

Manchmal jetzt im Frühling esse ich auch sehr viel mehr (böse Zungen behaupten, ich LEBE ausschließlich davon … ha ha ha ) weil sie mir gar zu sehr munden. Lecker und sättigend.

Sie sind einfach herrlich und schmecken hervorragend – viel besser als Kulturpflanzen. Die Brennnessel enthält zum Beispiel im Vergleich zu Kopfsalat das 30-fache an Vitamin C, das 20-fache an Provitamin A, das 40-fache an Kalzium, das 25-fache an Magnesium und das 50-fache an Eisen.
Kopfsalat, biologisch gezogen, enthält z.B. pro 100 Gramm 11 Milligramm Magnesium, Wegmalve dagegen 71 mg. Vitamin C:Salat 13 mg – Wegmalve 178 mg. Eiweiß:Salat 600 mg Wegmalve 7.200 mg!

Dies ließe sich beliebig fortsetzen. sie können viel, aber eines sollte auch endlich klar sein:

HEILEN können sie uns nicht.

Auch dies sage ich seit Jahren immer und immer wieder, aber für die meisten Menschen ist das zu schwer zu begreifen, denn ihnen ist von Kindesbeinen eingetrichtert worden, dass der „Onkel Doktor“ sie mit seinen chemischen Präparaten „heilt”, sodass sie von dieser Idee nicht lassen können. Sie erwarten, wie bei den vorgeschobenen und falschen allopathischen Prinzipien, nun eben Heilung von den Phytosubstanzen.

Der springende Punkt ist:

Wir sagen seit Jahren: Ändere Dein Leben, Deine Bewegung, deine Nahrung hin zum Natürlichen und Artgerechten (rein pflanzlich und unverändert) und erwarte dann, dass dein Körper wieder dem folgt, was ihm einprogrammiert wurde, nämlich dem Prinzip HEIL zu werden, zu sein und zu bleiben.

Wir sollten aufhören, nach einzelnen Inhaltsstoffen zu suchen, das Wissen darum ist müßig. Denn die Natur ist eine schier unergründliche, aber harmonische Ganzheit mit noch so vielen unerforschten Einzel- und Inhaltsstoffen, ob wir diese kennen oder nicht, macht keinen Unterschied. Und noch einmal: Wir müssen weiß Gott keine Biologen sein, um uns naturgemäß zu ernähren!

Nur wer ihr vertraut oder wer das Urvertrauen zu ihr wieder zurückerlangt und ihre Regeln befolgt, kann voller Zuversicht damit rechnen, heil zu werden.

Ein Nahrungsaufnahmestopp kann diesen Prozess beschleunigen, daraus nun aber den Schluss abzuleiten, dass Fasten uns “heilt”, wäre wiederum verfehlt.

Fasten kann durchaus eine temporäre Hilfsmaßnahme sein – auch hier können wir unsere Tierbrüder duchaus als Vorbild sehen! – aber auch sie nehmen nach kurzer Auszeit das Essen wiederum auf und ziehen nicht den Fehlschluss, dass ein Dauerfasten sie sozusagen noch gesünder macht.

Oder gar das Hirngespinst „Lichtnahrung“! 🙂

Nun könnte man sich stundenlang über die Inhaltsstoffe der wunderbaren Wildpflanzen auslassen, ihren Proteingehalt, ihren Vitamin- Mineralienreichtum, ihre Öle und Mineralsalze, ihren Chlorophyllgehalt und ihre Bitterstoffe.

Aber wozu?

Jeder der sie regelmäßig isst, spürt, nein, WEISS, dass sie unser Lebenselixier schlechthin sind, uns Energie schenken und den Alterungsprozess stoppen. Aber bitte nicht getrocknet und pulverisiert (seufz), sondern frisch von der Hand in den Mund.

Chlorophyll wirkt harmonisierend und fördert die innere Gelassenheit, ein ständiges „Ausflippen“ ist uns Naturköstlern deshalb völlig fremd. 

Und ganz wichtig für die Praxis:
Ohne ausreichend grünes Chlorophyll und die organische Mineralien in der Nahrung, wird immer wieder dies Unzufriedenheitsgefühl, welches die Menschen über Jahre hinweg zu Suchenden macht, auftauchen, weil diese Menschen (bei gefüllten Töpfen!) einfach nicht satt werden.

Sie stehen nach dem Essen auf und sind doch nicht richtig satt und zufrieden, während ich oft schon mit einer Handvoll Wildis und ein paar Mispeln oder einem Apfel zufrieden bin. :-)

Ihr Sucht- und Fresskreislauf beginnt. Ständig fallen diese Menschen in ihre alten Fress-Sucht-Gewohnheiten zurück, finden sich plötzlich an Dönerbuden wieder, obwohl sie WISSEN, welches Leid damit verbunden ist.

Man muss wissen, dass das Appetitzentrum im Hypothalamus erst dann abschaltet, wenn der Mineralienbedarf gedeckt ist und dies geschieht eben hervorragend mit unserem wilden Grün.

Bei meinen Seminaren erleben die Menschen oft zum allerersten Male (nach all den Irrläufen zur “Instincto”- und “Wandmaker-nur-Rohkost”), dass sie völlig satt und zufrieden sind. Und das schafft jede Menge Glücksgefühle, die wiederum Energie freisetzen, um andere schöne Dinge jenseits der Nahrung zu machen und intensiv zu erleben.

Schließlich sind wir nicht nur zum Essen auf der Welt. 😉

Es besteht auch keine Lust mehr auf Ersatzhandlungen wie Rauchen, Trinken oder sich mit Brot, Kuchen, Schoki, Süßigkeiten oder Salzigem oder gar Fleisch oder Fisch vollzustopfen.

Auch Erfolgsgeschichten erreichen mich häufig:

 

„Liebe Brigitte, vielen herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag. Wenn man die Schlechtkost als Sucht einstuft, ist es natürlich nur sinnvoll, komplett und sofort damit aufzuhören. Das macht wirklich Sinn für mich. Als ich mit dem Rauchen und Süffeln aufgehört habe, setzte die Droge auch sofort und komplett ab, nachdem ich erfahren habe, dass es unmöglich ist, die Suchtmittel langsam von Tag zu Tag zu reduzieren. Ich ziehe das jetzt konsequent durch. Die Jahreszeit ist jetzt auch ideal. Mein Garten ist proppevoll mit Wildpflanzen (wohne direkt am Waldrand… da siedelt viel über…). Danke, dass Du mir die Augen geöffnet hast! … ich war am Morgen im Wald joggen… herrlich! Wer das nicht macht, ist selbst Schuld!
Ganz liebe Grüße von T.“

Zum Abschluss nur noch mal das Gedicht des bekannten Naturarztes und Dichter des „Struwwelpeter“, Dr. Heinrich Hoffmann (1809 – 1894) – auch damals wusste man schon Bescheid …

Brennessel, verkanntes Kräutlein
Brennessel, verkanntes Kräutlein, Dich muß ich preisen,
Dein herrlich Grün in bester Form baut Eisen,
Kalk, Kali, Phosphor, alle hohen Werte,
Entsprießend aus dem Schoß der Mutter Erde,
Nach ihnen nur brauchst Du Dich hinzubücken,
Die Sprossen für des Leibes Wohl zu pflücken,
Als Saft, Gemüse oder Tee sie zu genießen,
Das, was umsonst gedeiht in Wald, auf Pfad und Wiesen,
Selbst in noch dürft´ger Großstadt nahe Dir am Wegesrande,
Nimms hin, was rein und unverfälscht die gütige Natur
Dir heilsam liebend schenkt auf ihrer Segensspur!

 

 


Du willst Frische direkt vom Feld? Wir Urköstler nehmen den direkten Weg!

Nichts fürchten die Menschen so sehr wie ihren Tod, aber nichts üben sie mehr, als das Töten von Mensch und Tier.“
(Deutscher Naturforscher und Erfinder Alexander von Humboldt (1769 -1859))

 

 

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