Das Bienensterben geht weiter. Kritik an Pestiziden unerwünscht: Südtiroler Landesrat zeigt Umweltinstitut an!

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Liebe Brigitte, als du die Tür aufmachtest und ich Dich sah mit Deinem strahlenden Lachen und Deinem durchtrainierten Körper, dachte ich: Was immer sie macht, sie macht es richtig!“ (Karin Sch.)
 

Liebe Freunde und Leser,

das Umweltinstitut hat einen wirklichen Skandal öffentlich gemacht:

Der Südtiroler Landesrat Arnold Schuler hat Strafanzeige gegen das Umweltinstitut gestellt. Der absurde Vorwurf: Unsere Kritik am massiven Pestizideinsatz in Südtirol sei „üble Nachrede“, mit der wir der Landwirtschaft in der Region schaden würden.

Schon lange ist der Landesregierung unser Engagement gegen Ackergifte ein Dorn im Auge. Südtirol ist das größte Apfelanbaugebiet Europas. Die Plantagen werden bis zu zweimal wöchentlich gespritzt – ein wahrer Giftnebel, dem AnwohnerInnen und TouristInnen zu Spitzenzeiten ausgesetzt sind.

Unter anderem mit einer Plakataktion und der Website pestizidtirol.info hatten wir im Sommer auf den Widerspruch zwischen der idyllischen Südtiroler Tourismus-Werbung und der intensiven Obstwirtschaft aufmerksam gemacht.

Die Strafanzeige gegen uns ist nun ein vorläufiger Höhepunkt in einer Reihe von Maßnahmen, die die Landesregierung ergriffen hat, um die Arbeit der Gegnerinnen und Gegner der chemischen Landwirtschaft zu behindern. Doch wir lassen uns durch die Anzeige nicht einschüchtern und werden mit den AktivistInnen vor Ort weiter gegen den massiven Einsatz von Pestiziden kämpfen!

Kritik muss in einem demokratischen Rechtsstaat erlaubt sein und darf nicht mit Hilfe von Gerichten mundtot gemacht werden. Wir sind deshalb optimistisch, dass der Südtiroler Landesrat mit seiner Anzeige keinen Erfolg haben wird. Trotzdem könnte es zu einem langwierigen Verfahren kommen.

Bitte helfen Sie uns jetzt mit einer Spende dabei, die Auseinandersetzung mit der Südtiroler Landesregierung zu gewinnnen.
P.S.: Auch der Buchautor und Filmemacher Alexander Schiebel wurde von Landesrat Schuler angezeigt. In seinem Buch „Das Wunder von Mals“ dokumentiert Schiebel, wie das Südtiroler Dorf Mals der Agrarindustrie als erste pestizidfreie Gemeinde Europas die Stirn bietet. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns dauerhaft als Fördermitglied zu unterstützen, schenken wir Ihnen das Buch als Dankeschön. Quelle

Dabei wissen wir schon seit einiger Zeit, dass die Agrargifte das Tiergedächtnis stören. Die Ursache für das Sterben der Wildbienen ist also längst geklärt. Es ist derselbe, der auch die Schmetterlingspopulationen schrumpfen lässt: 

Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonikotinoide können Studien zufolge nicht nur Honigbienen, sondern auch Wildbienen und Schmetterlinge gefährden. Ihre Ergebnisse veröffentlichten zwei Forscherteams jetzt in Fachjournalen. Eine Studie des britischen Zentrums für Ökologie und Hydrologie (NERC) legt einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Neonikotinoiden und dem Rückgang von Wildbienen-Populationen nahe.
Für die Untersuchung analysierten Forscher um den Insektenkundler Ben Woodcock, wie sich der großflächige Einsatz von Neonikotinoiden auf 62 Wildbienen-Arten in Großbritannien von 1994 bis 2011 auswirkte. 2002 waren die Pestizide dort erstmalig zugelassen worden. Sie konnten dabei auf die Daten der „The Bees, Wasps and Ants Recording Society“ zurückgreifen, eines Verbandes von Naturfreunden, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts akribisch Informationen über Bienen, Wespen und Ameisen auf den britischen Inseln sammeln.
Quelle

Wann hören sie endlich auf von Pflanzenschutzmitteln zu reden? Es sind Pflanzenzerstörungsmittel, allerdings nicht nur für Pflanzen, sondern auch für die Tierwelt.

Für Menschen ebenso: Klick auf: ttt       

WER STOPPT diese Verbrecher?



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