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Sie haben die Urkost-Blog zur Urkost des Menschen - einfach, lustvoll und schön! Blog-Archive nach Urkost Schnuppertage durchsucht.

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Die Urmethodik ist auch bei Ess-Störungen ideal zum Gesundwerden!


Dieser Leserbrief erreichte mich:


Liebe Brigitte

Gestern bin ich auf deine tolle Homepage gestossen und bin total begeistert. Du siehst so toll aus!!!

Ich will schon lange meine Ernährung umstellen. Leider habe ich eine Essstörung, d.h. ich muss immer zu viel essen. Es ist wie ein Zwang. Ich denke aber, dass es mir helfen würde, ganz auf Gekochtes, Zucker,
Mehl etc. zu verzichten.

Bin sehr an deinen Urkost Schnuppertagen interessiert. Meinst du, dass wäre was für mich?
Ich wohne in der Schweiz.

Ich würde mich freuen, wenn du mir kurz zurück schreiben würdest.

Herzlichen Dank und viele Grüsse aus der “heissen” Schweiz.

J.

Ja, gerade bei solchen Störungen ist die Urmethodik ideal! Es ist schon auffallend, dass die heutige Zivilisation viele Essgestörte produziert, was ja auch logisch ist, denn die heutige Kost ist nicht normal! Allein das Vertilgen unserer Mitlebewesen ist so pervers und gestört, dass einem da als friedlicher Pflanzenesser oftmals die Worte fehlen.

Sehr viele Essgestörte konnten sich mit der Urmethodik schon heilen und leben nun ein glückliches und schönes Leben.

Nur Mut - es lohnt sich!

Es gibt nichts Besseres.

Urkostwoche über Pfingsten in Rohrbach/Österreich (Mühlviertel)

Liebe Freunde, durch Krankheit oder andere persönliche Gründe sind kurzfristig 4 Plätze frei geworden.
Greift zu, schnell entschlossen und meldet Euch bei Monika Theloy an. Bis zum 20. Mai ist dies noch möglich. Für alles ist gesorgt, Ihr müsst euch nur eine Fahrkarte dorthin besorgen und Euch auf ein schönes Pfingstfest mit gleichgesinnten und lieben Menschen freuen. Weitere Info hier:

Wenn nicht jetzt - wann dann?
Eine Woche nur für eure Gesundheit über Pfingsten 2009
Urkost-Schnuppertage mit Brigitte Rondholz im Haus Sanitas in Rohrbach/Österreich vom 28. Mai bis 4. Juni 2009.
Es ist eine gute Gelegenheit für alle im südlichen Raum Wohnenden folgende Fragen beantwortet zu bekommen:

  • Wie werde ich meine Zipperlein los?
  • Wie erreiche ich am schnellsten „strahlende Gesundheit“?
  • Welche Nahrung hat die Natur für uns vorgesehen? (Kennenlernen von Tropenfrüchten)
  • Wie erkenne ich die richtigen Wildpflanzen?
  • Wie viel sollte ich täglich essen?
  • Und wie mache ich das mit dem Erdfasten?
  • Und wie mit der täglichen Bewegung, dem Urtraining?


· Das alles und noch viel mehr erfahrt Ihr in dieser Woche im Haus Sanitas inmitten einer wunderschönen Natur und wunderbaren Menschen. (Kapazitäten sind begrenzt - also schnell reservieren! (Haus Sanitas,

Tel.: 0043 – (0)7289 - 5309)


28. Mai ist der Anreisetag, dann drei Tage Erdfasten mit viel Urtraining. Danach Kennenlernen der richtigen und hundertprozentigen Urkost und Einführung in die Urmethodik. “Frau Urkost”, die Stellvertreterin von Franz Konz, macht euch alle fit.

Am 4. Juni ist der Abreisetag.

Ich freue mich auf Euch!

Urkostseminare und Drups der Ölpalme

Sehr oft erreichen mich dankbare Rückmeldungen zu meinen Seminaren:

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Liebe Brigitte,

ich bin Ihnen immer noch unendlich dankbar für den Weg von Rohkost zur Ur-Kost den Sie mir durch die Schnuppertage gezeigt haben. Mir und meinem Sohn Frederic geht es wunderbar damit. Ich denke oft an Sie und lese sehr gerne in Ihrem Tagebuch.

Leider habe ich es zu spät mitbekommen, mit der dem Stress und dem Unfall mit der Zecke. Ich habe eine Diplomarbeit zum Thema Stress geschrieben, wie gefährlich er sein kann usw. Wenn ich es vorher wusste hätte ich Ihnen meine Texte zur Verfügung gestellt für die NL. Sie war aber auch ohne sehr informativ und was Stress betrifft sehr lehrreich.

Ich habe eine Frage zur Drups der Ölpalme: Sie schreiben sehr oft über diese Frucht. Ich habe sie einmal bestellt und fand sie zu faserig. Eigentlich bestand sie nur aus Fasern. Hatte ich nur Pech oder ist es so richtig. Ich fand es auch schwierig sie zu essen, weil die Faser so hart waren, könnten sie mir dazu ein Tipp geben? Ich danke Ihnen!

Ganz lieben Gruß von R. mit F.
P.S. Wir finden die Gandaria auch super lecker: mini Mangos mit Hauch Pfirsichgeschmack!

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Ja, wenn man die richtigen Hinweise von langjährigen Urköstlern annimmt, geht es einem phantastisch mit dieser naturgemäßen Kost, ich freue mich, dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen kann.

Die einzige Kritik, die manchmal (eher selten) geäußert wird, ist, dass das Urtraining zu anstrengend ist. Aber das passe ich natürlich auch den Seminarteilnehmern an. 100 Wiederholungen sind am Anfang natürlich zu schwer, aber nach kurzer Zeit schon ist das locker zu bewältigen. Zwei Stunden Training pro Tag ist Minimum. (1 Stunde Laufen, eine Stunde Urtraining, zwei bis dreimal die Woche Hanteltraining)

Die Drups (außen am Rand):

… sind tatsächlich faserreich, man muss sie abnagen und die Fasern durchkauen und so das äußerst wertvolle Öl herauskauen.

Urkost-Seminar über Pfingsten 2009 in Rohrbach/Österreich

Es sind noch 4 Plätze kurzfristig freigeworden - Chance nutzen und schnell bei Monika Theloy melden!

Wenn nicht im neuen Jahr, wann dann?
Eine Woche nur für eure Gesundheit über Pfingsten 2009
Urkost-Schnuppertage mit Brigitte Rondholz im Haus Sanitas in Rohrbach/Österreich vom 28. Mai bis 4. Juni 2009.
Es ist eine gute Gelegenheit für alle im südlichen Raum Wohnenden folgende Fragen beantwortet zu bekommen:

  • Wie werde ich meine Zipperlein los?
  • Wie erreiche ich am schnellsten „strahlende Gesundheit“?
  • Welche Nahrung hat die Natur für uns vorgesehen? (Kennenlernen von Tropenfrüchten)
  • Wie erkenne ich die richtigen Wildpflanzen?
  • Wie viel sollte ich täglich essen?
  • Und wie mache ich das mit dem Erdfasten?
  • Und wie mit der täglichen Bewegung, dem Urtraining?


· Das alles und noch viel mehr erfahrt Ihr in dieser Woche im Haus Sanitas inmitten einer wunderschönen Natur und wunderbaren Menschen. (Kapazitäten sind begrenzt, also schnell reservieren! (Haus Sanitas, Tel.: 0043 – (0)7289 - 5309)
28. Mai ist der Anreisetag, dann drei Tage Erdfasten mit viel Urtraining. Danach Kennenlernen der richtigen und hundertprozentigen Urkost und Einführung in die Urmethodik. “Frau Urkost”, die Stellvertreterin von Franz Konz, macht euch alle fit.

Am 4. Juni ist der Abreisetag.

Ich freue mich auf Euch!

Gerade in stressigen Zeiten ist Urkost optimal

Gerade in den bewegten Zeiten, in denen ich mich gerade befinde, ist gutes Essen von großer Wichtigkeit. Ich habe festgestellt, dass die Fettfrucht “Pili” zum Beispiel geradezu entspannend wirkt. Gerade mussten wir den Tod einer ganz lieben Frau und Freundin unserer Familie hinnehmen, welche die Urkost leider für sich nicht annehmen konnte, viele Gäste erwarten meine volle Aufmerksamkeit (dieses Jahr ist schon komplett ausgebucht und ich bin schon voll in der Planung meiner “Urkost-Schnuppertage” für 2008) und dazu heiratet mein zweitältestes Töchterlein am kommenden Wochenende. Da ist reichhaltige und befriedigende Nahrung die Vorbedingung, um alles mit Gelassenheit und innerer Ausgeglichenheit zu bewältigen.

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Kommt ruhig noch ein bisserl näher und entdeckt:
Weintrauben, Ananas, Sapote Blanco, Mangos, Mangostane, Pilis und leckere Wildpflanzen.
Ganz wichtig: Nur vollreife, sonnengereifte Früchte essen und zu jeder Mahlzeit wildes Grün.
(So wie ich früher immer dafür gesorgt habe, dass der Brotschrank gefüllt war, sorge ich heutzutage dafür, dass die Wildpflanzendose immer voll ist.)

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Köstlich sind auch die vollreifen Pflaumen, die man jetzt überall wild entdecken kann, wenn man Glück hat!

Auch bei Regen macht das Draußensein Spaß - hier das süße Stillkind Theresa mit ihrer Mami nach dem Urtraining:
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Ach ja .. auch Urkostkinder werden mal flügge und entwickeln so ihren eigenen Stil.
Cool sein bedeutet jedoch nicht, Junkfood zu essen, Zigaretten zu rauchen oder Flatratesaufen zu machen!

Cool ist man mit frischen Früchten in der Tasche, wenn man hilfsbereit und freundlich zu seinen Mitmenschen ist und Alkohol und Zigaretten “von gestern” findet!

STILLEN MIT HINDERNISSEN und dann auch wieder ein Erfolg der Urmethodik bei Neurodermitis

Dieser wunderschöne und mutmachende Erfahrungsbericht einer jungen Frau und Mutter, die ein Seminar bei mir machte, erreichte mich dieser Tage:

Im Frühjahr 2006 wurde meine kleine Tochter Svenja geboren und dies war sicher das bisher größte Ereignis in meinem Leben. Schon lange vor der Geburt war mir klar, dass ich unbedingt stillen möchte und das so lange, wie es mein Baby möchte.

Mir war auch schon vor der Schwangerschaft das nobelpreisverdächtige Buch DGGK bekannt. Leider war auch ich zu schwach, mich sofort und umgehend ernährungsmäßig danach umzustellen. Wie ich nun weiß, ein schwerer Fehler. Aber wie so oft braucht man erst einen „Leidensdruck“, bevor man endgültig erwacht.

Es blieb nach dem Reinlesen und der „Erleuchtung“ trotzdem lediglich beim Erhöhen der Frischkostzufuhr, dem sofortigen Absetzen der Pille, dem Verzicht auf Kosmetika und andere starke Chemikalien. Medikamente bei Krankheiten hatte ich schon seit Jahren instinktiv nicht mehr genommen; eine Ärztin schrieb mir bei meiner jährlichen Bronchitis immer Rettichsaft und Salbeitee auf. Dies klang mir immer angenehmer, obgleich ich es auch nicht einnahm, sondern mich immer nur ins Bett legte.

Für die Geburt hatte ich mich recht früh innerlich für das Geburtshaus entschieden, auch wenn ich dies mal wieder vor aller Welt – besonders vor meinem Partner - rechtfertigen musste. Er hat es dann schweigend geduldet. Im Geburtshaus klappte alles prima, zwei Hebammen waren anwesend. Es war zwar eine anstrengende 8-Stunden-Geburt, aber in einer entspannten Atmosphäre. Sein kleines 37°C warmes Baby auf dem Bauch liegen zu haben, verursacht wohl das größte vorstellbare Glücksgefühl. Die Nabelschnur ließ man auch „ordnungsgemäß“ auspulsieren. Die Augenprophylaxe für mein Baby konnte ich verhindern, 2 von 3 folgenden Vitamin-K-Gaben leider nicht, da der Kindsvater anwesend war.

Dass sich das Stillen zu einem Problem entwickeln würde, hatte ich nicht erwartet. Natürlich las ich vorbereitend darüber etwas. Auch eine meiner Hebammen war eingeweiht, da ich Schlupfwarzen hatte. Sie empfahl mir sog. Brustwarzenformer (z.B. von Medela), die aber in dem heißen Sommer eher lästig unter dem BH zu tragen waren. Stattdessen bat ich meinen Partner, regelmäßig daran zu saugen, so dass sie „trainiert“ wurden.

Doch als Svenja auf der Welt war, klappte es in den ersten zwei Tagen überhaupt nicht. Kaum herausgesaugt, verschwanden sie wieder… So musste ich den Vorschlag der Hebamme annehmen, mit Stillhütchen zu stillen. Plötzlich klappte alles prima und ich war so erleichtert. Stillhütchen gibt es aber in unterschiedlichen Größen. Ich bekam Größe S und machte mir darüber keine Gedanken. Ein weiterer Fehler, wie sich im nachhinein herausstellte. Es vergingen Tage und Wochen bis die Hebamme feststellte, dass Svenja nicht ausreichend zunahm. Ich dachte, ‚das kann doch nicht wahr sein’. Ich stillte mit dem größten Vergnügen, hatte also den Kopf frei, so dass es keine psychischen Ursachen haben konnte. Aber die Waage bestätigte: nur 30-40g Gewichtszunahme pro Mahlzeit. Das war definitiv zu wenig. Wenn ich mir die Fotos aus der Zeit anschaue, sah mein Baby auch sehr, sehr mager aus, aber sicher nicht lebensbedrohlich.

Es erklärte mir nun auch ihr dauerndes Weinen und dass sie dauernd ihre Hände in den Mund steckte. Außerdem hatte ich zwei heftige Milchstaus mit Fieber, Schüttelfrost und völliger Kraftlosigkeit. Ich lies sofort die Stillhütchen weg, obgleich dies sehr schmerzhaft für mich war, aber immerhin konnte sie in der Zwischenzeit die Brustwarzen fast selber heraussaugen. Aus jetziger Sicht hätte ich auch sofort alles stehen und liegen lassen müssen und mich im Zimmer einschließen und „Stillmarathon“ betreiben müssen…das hätte die Produktion angeregt.

Ich ging auch sofort zur La-Leche-Stillberaterin. Aber sie und auch die Hebamme drängten mich zum Zufüttern, da sonst ‚das Gehirn nicht ausreichend versorgt wäre’…

Drei Tage und Nächte wand ich mich, stillte wie ein Weltmeister 2-stündlich, stündlich, halbstündlich…ich war verzweifelt und erlag dann trotzdem ihrem Drängen, da Svenja einfach nicht zunahm. 4 Wochen lang musste ich zu den meisten Mahlzeiten Chemiefabrikmilchpulver zufüttern und es brach mir das Herz.

Aus jetziger Sicht hätte ich es doch lieber mit Mandelmilch oder Kokosmilch versuchen sollen. Erst nach 4 Wochen war dann die Milchproduktion wieder eingepegelt, die durch zu kleine Stillhütchen (wie wir im Nachhinein analysierten) gesunken war. Ich hätte – wenn überhaupt – Stillhütchen in Größe L nehmen müssen. Ein altes Ammenmärchen, nämlich dass man niemals unter 2 Stunden anlegen soll, weil sonst neue auf angedaute Milch trifft und zu Blähungen führt, wurde dabei auch widerlegt. Svenja schläft mittlerweile nur an der Brust (oder im Auto) ein. Das Phänomenale dabei ist, dass sie selber genau zu trennen vermag zwischen „Trinken bei Durst“ oder „Nuckeln zum Einschlafen“.

Fast zeitgleich mit dem wieder voll Stillen kam die nächste Sorge: An den Beinen der Kleinen traten erste Ekzeme durch die schreckliche Kunstmilch auf…Neurodermitis.

Auch damals war ich noch zu schwach, da ich nicht wusste, wie die Urkost in der Großstadt gelebt werden konnte…und als Stillende hat man Hunger wie ein Bauarbeiter. Also aß ich weiter Schlechtkost und wusste aber, dass dies der falsche Weg war…weitere 3 Monate vergingen, bis ich endlich auf die restlichen Dinge verzichtete wie Fisch, Käse, Gewürze, Back- und Teigwaren…so wurde es zumindest nicht schlimmer, aber auch noch nicht besser.

In der Zeit des Kratzens ergab sich eine weitere Sache von selbst: es war nun auch meinem Partner klar, dass wir das Kind nicht sich selbst in seiner Wiege überlassen können, sondern dass wir es nachts sanft vom Kratzen abhalten müssen, bzw. sie beim Kratzen „unterstützen“, so dass nicht alles blutig wurde. Und ab dem Tag schlief Svenja in unserem Bett – etwas, was ich auch gern ab dem ersten Tag wollte und was aber vorher für ihren Vater auch tabu zu sein schien !

Nun, es waren Monate der Quälerei für die Kleine und mich, die wohl tränenreichste Zeit meines Lebens. Um mit meiner Familie (besser gesagt mit meinem Partner und seinen Eltern) einig zu werden, begab ich mich auch noch unsinnigerweise in eine Hautklinik, die zwar nicht mit Kortisonsalben arbeitete, aber dennoch eine Qual für Svenja und mich war, da es verlorene Zeit auf dem Weg zur Urkost war.

Von der Urkost wollte niemand etwas wissen, man tat Herrn Konz als „Guru“ und „Sektenoberhaupt“ ab, ohne jemals tiefer in sein Buch zu schauen…ich fand leider keinerlei Unterstützung, die ich so dringend gebraucht hätte.

Aber noch von der Klinik aus buchte ich die “Urkost-Schnuppertage”, da ich wusste, dass nur durch konsequente Urkost eine Linderung oder Heilung kommen konnte. Erst die wirkliche Urkost unter Anleitung von Brigitte brachte dann auch wirklich die Erlösung. Bereits nach 4 Tagen (!) konnten wir eine Besserung erkennen. Die Wangen waren weniger rot, die Beine nässten nicht mehr. Ich konnte sie nachts frei im Bett liegen lassen, ohne sie vom Kratzen abhalten zu müssen. Sie kratzte zwar noch, aber nicht mehr blutig und ununterbrochen.

Seitdem sind ein paar Monate vergangen und alles ist deutlich besser geworden um nicht zu sagen fast ganz weg ! Man konnte Tag für Tag zusehen, wie das Ekzem eintrocknete und die Kratzer blasser wurden. Auf meinem Weg, die Urkost zu Hause zu leben, kamen dann zwar immer noch Holpersteine, denn ich musste mich verbal verteidigen, trotzdem die Ergebnisse nicht zu leugnen waren!! Immer noch kamen Sätze wie:

„Mangelernährung“ ohne Fleisch! „Wenn dem Kind was passiert, zeige ich Dich an“.

Ich hatte auch noch „Schwächeanfälle“, da nicht immer ausreichend Kräuter und Rohkost im Haus waren.

So griff ich vor lauter Hunger immer noch mal zu gekochten Kartoffeln, Reis, Quinoa und Buchweizen, was die Haut aber immer wieder verschlechterte. (Mittlerweile fand ich wohl auch die Erklärung dafür: Kinder unter 18 Jahren können mangels vorhandenem Enzym die Stärke aus diesen Nahrungsmitteln nicht verdauen.)

Jetzt habe ich meinen Rhythmus gefunden, auch Orte außerhalb der Großstadt zum Sammeln der Kräuter und es wird geduldet, da die Haut der Kleinen deutlich besser geworden ist und somit auch ein entspanntes Familienleben möglich geworden ist.

Vor einigen Tagen fuhren wir dann noch zu einer Mutter-Kind-Kur an die Nordsee, um aus der Stadt herauszukommen. Das war zumindest in den Augen des Papas etwas „Unschädliches“ und somit auch klar von ihm befürwortet.

Ein Telefonat mit der Diätassistentin der Klinik ergab, dass man uns täglich Rohkost zur Verfügung stellen würde! Aha!

Man ließ uns in Ruhe machen, der betreuende Arzt meinte:

„Na, wenn Sie etwas gefunden haben, was Ihnen hilft, dann werde ich Sie nicht davon abbringen…“.

(Es gibt sie also noch, die VERNÜNFTIGEN und KLUGEN Ärzte!BR)

Dank einer engagierten Küchenkraft fanden sich sogar eines Tages Gänseblümchen, Sauerampfer und Birkenblätter auf meinem Rohkostteller.

Da musste ich fast mit den (Freuden-) Tränen kämpfen. Soviel Unterstützung hatte ich noch nie erhalten!

Den ganzen Artikel könnt Ihr in der übernächsten „NL“ lesen! (BR)

Urkost-Schnuppertage waren schön - aber der Tropenkostversand hat auch so seine Tücken

Diese liebe (und auch etwas traurige!) Rückmeldung eines Seminargastes erreichte mich heute:


Liebe Brigitte, danke nochmals für das wunderschöne Wochenende in Deinem lichtdurchfluteten Märchenwald, mit Deinen so liebevoll arrangierten Urkost-Platten, in denen wir geschwelgt haben, den wertvollen Weisheiten, die uns mitgegeben hast und für Deine Person überhaupt. Nach der “Bewegungsabstinenz” der letzten Jahre bin ich wie aus dem Dornröschenschlaf erwacht, mein Fahrrad ist repariert, ein unbändiger Bewegungsdrang da. In meinem Garten habe ich viele schöne Kräutlein gefunden, die in hellem Maigrün täglich aus dem Boden sprießen. Die Brunnenkresse habe ich an mehreren Stellen gepflanzt, sie scheint sich hier wohl zu fühlen. Brombeeren gibt es jede Menge. Mit der praktischen ad-hoc-Umsetzung im täglichen Leben habe ich ohne Deine liebevolle Führung allerdings noch einige Probleme. Bin auch auf die in den Läden angebotenen Früchte angewiesen, nachdem meine Tropenfruchtbestellung, die ich vor dem Wochenende bei Dir getätigt hatte, in einem etwas rüden Ton storniert, der neue account gelöscht wurde. Es sei “gedankenlos”, wenn man auf einer Insel lebt, sich keine Gedanken über eine “Lösung” sprich: Inselzuschlag zu machen. Ich fühlte mich verletzt und bin traurig, daß ich nun keine Tropenfrüchte habe. Es gab nie Probleme mit den Zustellerdiensten, entweder wurde der Zuschlag, wo es ihn gab, automatisch mit erhoben oder - in seltenen Fällen - bekam ich eine kleine Hinweis-mail und bezahlte die dreizehn-Euro-nochwas. Hier wurde mir unterschwellig unterstellt, ich wolle den Versender darum betrügen. Das tut weh. Das Urtraining werde ich langsam angehen lassen und dann steigern. Und sicher irgendwann noch ein Auffrischwochenende bei Dir einlegen…. Draußen ruft die Sonne. Danke für Deine Gastfreundschaft und die Übergangsverpflegung, die Du mir mitgegeben hattest. Es war schön bei Dir. Viele herzliche Grüße Christa

Das stimmt mich traurig, liebe Christa, dass mit Kunden so umgegangen wird. Ich hoffe sehr, dass dies Verhalten nicht zur Regel wird. So ein rüdes Verhalten mag ich gar nicht. Ich hoffe, dass Du noch eine Möglichkeit findest, an die wertvollen Tropenfrüchte heranzukommen.

Liebe Grüße

Deine Brigitte

Ein Erfahrungsbericht von den “Urkost-Schnuppertagen” bei Brigitte Rondholz

Dieser schöne Erfahrungsbericht einer jungen Urköstlerin erreichte mich gerade. „Urkost-Schnuppertage“ bei mir gaben neuen Schwung und Motivation. Es war ein Schub in die richtige Richtung – hin zum urköstlichen Leben mit viel Freude und mit viel Genuss!


Julia Koelpin

Täglich Urbewegung … und nicht auf die Vogelmiere treten!

Nachdem ich endlich nach einer turbulenten Bahn-Reise bei Brigitte zu Hause angekommen war, meine Sachen abgestellt und mich beruhigt hatte, sagte Brigitte: „Wir fangen den Tag mit einer Kokosnuss an!“ Sie kam mit kleinen, hellbraunen, recht glatten „Bällchen“ an. Sie erklärte mir, das seien junge, geschälte Kokosnüsse.

Die Flüssigkeit darin sei das wichtigste Getränk auf diesem Planeten nach der Muttermilch. „Die sehen ja aus wie Brüste!“ bemerkte ich. „Stimmt!“ Ihr war es erst dank mir aufgefallen! Eine der drei Kerben ist weich. Die anderen beiden sehen oft wie Mutteraugen aus. Brüste und ein nettes Mutter-Gesicht – darauf sind wir Menschen genetisch programmiert. In die weiche Stelle (ist sozusagen wie der Mund des „Mutter-Gesichtes“ der jungen Kokosnuss) vorsichtig reinstechen und mit einem Trinkrohr genussvoll austrinken. Später dann mit einem Hammer zwischen der Kerben- und der Unterseite rundherum aufschlagen bis sie aufspringt und das Weiße innen auslöffeln. Im Gegensatz zu den dunklen Kokosnüssen aus dem Supermarkt (die schon alt sind), sind die jungen Kokosnüsse (z.B. wie diese Sorte „Pagode light“) sehr lecker, besonders was ihre wunderbare Kokosmilch anbelangt. Manche umgangssprachlichen Bezeichnungen sind übrigens sachlich falsch:
Kokosnüsse sind Früchte und keine Nüsse. Also ist Kokosmilch keine Milch, sondern Saft, denn es sind ja keine Tiere oder Menschen. Gestärkt ging es weiter mit der ersten der beiden wichtigsten Praxis-Säulen: Urbewegung bei möglichst frischer Luft. Dafür hat Brigitte ein Bewegungs-Programm zusammengestellt, das den Körper von oben bis unten durchtrainiert. Wir auf Bewegung angelegten Menschen brauchen täglich die Durchführung bestimmte Bewegungs-Abläufe, damit die Schadstoffe im Körper abfließen können und sich so der Körper selbst entgiftet. Auf einer Waldlichtung wurde ich phlegmatischer Stubenhocker weiter zur Bewegung animiert, nachdem ich schon durch den Wald gescheucht wurde. Die nächsten Tage fuhren wir direkt zur Lichtung. Denn jahrelang vermied ich Bewegung und wäre sonst zu kaputt gewesen. Inzwischen wird mein Phlegma durch die weiterhin von mir durchgeführte Urbewegung immer weiter abgebaut. Ich fühle mich seit der Urbewegung viel fitter und kräftiger als vorher. Nach dem etwa eine Stunde dauernden Urtraining ging es weiter mit der Vertiefung der 2. Praxis-Säule: Wildgrün sammeln. Weil auf dem Spielplatz Hunde verboten sind, sammelten wir dort weiter. Denn zuvor hatten wir im Wald Brombeerblätter gesammelt. Das ist das Haupt-Wildgrün im Winter, denn dann gibt es nur ein spärliches Angebot an Grünzeug in der Natur. Während ich also Brigitte folgte und noch ein bisschen die bereits vielen Eindrücke verarbeitete, hörte ich sie auf einmal rufen: „Julia, nicht auf die Vogelmiere treten!“ Ziemlich erschrocken drehte ich mich auf dem braunen Laub auf dem Spielplatzboden um, auf dem zwischen dem Laub allerhand Grün war. Die Art und Weise wie sie das rief, erinnerte mich an einen Witz, für dessen Pointe als Schlüsselsatz wichtig ist: „Nicht auf die Enten treten!“ Da erklärte mir Brigitte, die häufig auf Spielplätzen wachsende Vogelmiere sei unser Essen. Außerdem ist es doch angebracht, es sein zu lassen, auf das eigene Essen zu treten. Denn das was da zwischen den braunen Blättern wächst, ist alles Vogelmiere! Ich entwickelte recht schnell einen Blick für das „Vogelmieren-Labyrinth“ zwischen den brauen Blättern dort. Nachdem ich noch zusätzlich Gundermann kennen lernte, entwickelten wir für mich eine Merkhilfe für das Wichtigste der Urmethodik: „Täglich Urbewegung und nicht auf die Vogelmiere treten!“ Übrigens: Brombeersträucher wachsen ja zumindest in Deutschland so gut wie überall. Sind sie unmittelbar an der Straße, bekommen sie zu viele Abgase ab. Werden die Blätter zu tief unten gesammelt (so dass bücken nötig wäre), können sie von Hundedreck verschmutzt sein. Sind sie herbstfarben bzw. sehr fleckig, liegt wahrscheinlich was mit der Erde, in der sie wachsen, im Argen. Trotzdem gibt es genug geeignete; einfach mal aufmerksam durch die Gegend gehen. Ein gutes Zeichen ist es, wenn sie kleine Löcher (eins oder mehrere) aufweisen. Denn dann haben kleine Tierchen wie Käferchen beim Rüberlaufen davon gefressen. Diese Tiere haben einen noch so intakten Instinkt, dass sie merken, ob Grünzeug schon zu stark denaturiert ist oder noch natürlich genug. Also macht es nichts, auch zerlöcherte Blätter zu essen. Im Gegenteil, das sind die besten. Am besten ist es, mit dicken Handschuhen die Blätter-Vereinigungen abzureißen und in einer Tüte bzw. einem Stoffbeutel zu sammeln. Wird eine Plastiktüte zum Zuknoten verwendet, ist sie mit so viel Luft wie möglich zuzuknoten, so dass ein richtiger Luftbeutel entsteht, wo sie schön frisch bleiben, bei Stofftaschen ist das nicht nötig, denn durch Stoff können sie von allein mehr Luft bekommen. Große Blätter machen schnell satt.
… aber es gab auch noch sonst so mancherlei:
[…] Weiterlesen in der nächsten “Natürlich Leben!” bitte!

Urkost-Schnuppertage

Köstliche Papayas - baumreif geerntet - u.v.m. bieten immer wieder absoluten Hochgenuss!
Hier bestellen:

Ab Sonntag habe ich gleich eine ganze Familie zu Gast bei meinen beliebten Urkost-Schnuppertagen . Das finde ich großartig, denn auf Dauer ist es dem Familien- und Seelenfrieden nicht zuträglich, wenn die einen noch voll im Kochtopf stecken (oder gar dem Leichenschmaus frönen!), während die anderen sich schon an der natürlichen Nahrung erfreuen. (Siehe Bild)… und diese lustigen Gesellen freuen sich auch schon auf Euch, liebe Sofie und lieber Anouk: