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Und wie sieht Dein ökologischer Fußabdruck aus?



Die einfachste Begründung, urköstlich (vegane Frischkost!) zu leben, ist dieses (fast unglaublich) gute Körpergefühl, was man hat. Eine Leserbriefschreiberin formulierte es so:

“Dir muss ich ja nichts groß sagen, du weißt es ja, dass es sich einfach besser lebt und liebt(!) mit der Urmethodik!!!”

Das stimmt, dieses geniale Körpergefühl möchte man nicht mehr missen, aber auch geistig-seelisch fühle ich mich von Jahr zu Jahr besser.


Thomas Edison formulierte es schon 1910 so:

“Ich bin sowohl Vegetarier wie auch leidenschaftlicher Antialkoholist. Ich esse sehr wenig: nur morgens und abends. Ich tue es, weil ich so besser Gebrauch von meinem Gehirn machen kann.”

Ja, ich esse auch von Jahr zu Jahr immer weniger. wenn man die RICHTIGE Nahrung in nicht veränderter Form zu sich nimmt, verwerten die Zellen alles besser und man braucht immer weniger. Dies ist sozusagen das Gütesiegel richtiger Ernährung. Daran könnt Ihr es erkennen!

Kochkost ist Vielkost! (Nicht nur Schlechtkost!)

Was wird da alles verschlungen! Anfänger der Rohkost oder Falschmacher der Rohkost hängen oft noch in diesem Schema drin, sie empfinden die Gerüche der Schlechtkost sogar noch als “lecker”. Was für ein Irrtum.

Ich halte es das lieber so wie Edison: ich esse immer weniger, zwar nicht morgens und abends, sondern meist gegen Mittag und abends. (18 Uhr ist die letzte Mahlzeit)
Und es geht mir immer besser - das ist eigentlich Beweis genug, oder?

Aber das persönliche Wohlbefinden ist zwar wichtig, aber nicht alles!
Vom Leid der Tiere soll heute mal nicht die Rede sein (obwohl dies mein Hauptantrieb ist, vegan zu leben …).

Kommen wir zur Überschrift.

Was wirst du, lieber Leser, später Deinen Kindern mal sagen als Ausrede?

Dass Du “das alles nicht gewusst” hast? Das wäre doch zu billig und wenig originell, oder?

Das World-Watch-Institute geht sogar einen Schritt weiter und befindet:

Fleischkonsum ist keine Privatsache mehr!

Doch lest selbst, was der hervorragende Renato Pichler dazu schreibt:

“Die eigene Ernährung wird als eine sehr private Angelegenheit angesehen. Oft müssen Vegetarier hören: Es sei ja schon in Ordnung, dass sie kein Fleisch essen, aber nur so lange, wie sie nicht versuchten, andere auch davon zu überzeugen.


Viele Vegetarier sind mittlerweile sogar selbst dieser Meinung.
Das renommierte World-Watch-Institut (bekannt durch den jährlichen Bericht «Zur Lage der Welt») ist allerdings ganz anderer Ansicht.

In seinem Magazin(1) veröffentlichte das World-Watch-Institut aus Washington einen Artikel unter folgendem Titel:


FLEISCH – Nun ist es nicht (mehr) persönlich!


Ob du es willst oder nicht, der Fleischkonsum wird zu einem Problem für alle Menschen auf diesem Planeten.

Wie in all seinen anderen Publikationen geht das Institut hierbei nicht auf ethische oder moralische Argumente ein, sondern zeigt die ökologischen Folgen für die Umwelt durch den Fleischkonsum auf. Und diese sind erschütternd …
Hier eine kurze Zusammenfassung der in diesem Artikel angesprochenen Themen:


Waldrodungen

In Zentralamerika wurden innerhalb der vergangenen 40 Jahre 40 Prozent des gesamten Regenwaldes gerodet bzw. abgebrannt, hauptsächlich um Weideland zu erhalten oder Futtermittel anzubauen. Dennoch konnte damit der zunehmenden weltweiten Nachfrage nach Fleisch nicht entsprochen werden. Deshalb wurde zusätzlich die Fischerei in den Weltmeeren so stark forciert, dass nun auch hier die Grenzen erreicht sind und sich die Fischbestände nicht mehr erholen können.

Vernichtung von Grasland

Bisons, Antilopen und andere Tiere, welche auf Weidegebiete angewiesen sind, werden durch Rinderherden immer mehr verdrängt. Für die Rinderherden werden einheitliche Weiden geschaffen (Gras-Monokulturen), denen die natürliche Vielfalt der Pflanzenwelt fehlt. Die Rinder selbst haben eine zerstörerische Auswirkung auf den Boden. Im Gegensatz zu Antilopen müssen sie täglich zu den Wasserstellen gehen und komprimieren so den Boden durch ihr schwereres Gewicht zusätzlich.

Der Kot von Antilopen ist kompakt und kugelförmig. Der Stickstoff wird darin festgehalten und düngt so nachhaltig den Boden. Rinder hingegen haben einen sehr feuchten Kot, der sich flach auf dem Boden ausbreitet und durch die Hitze einen Grossteil des Stickstoffes verdunsten lässt. Dabei entsteht Ammoniak, welches zusätzlich die Atmosphäre belastet.

Damit wird dem Boden ein wertvoller Nährstoff entzogen und die Atmosphäre mit Ammoniak angereichert, das später als saurer Regen woanders wieder auf die Erde fällt.
Mit dem Wasserverbrauch für 1 kg Fleisch könnte man ein ganzes Jahr lang täglich duschen.

Wasserverschwendung

Die Versorgung mit genügend Wasser wird in vielen Weltregionen zu einem immer grösseren Problem. Am meisten des kostbaren Wassers wird für die Produktion von Fleisch benötigt. Diese Aussage wird im Artikel des World-Watch-Institutes mit eindrücklichen Zahlen aus verschiedenen Quellen unterstrichen:

Bei einer typischen US-amerikanischen Ernährungsweise werden für die Herstellung der Nahrungsmittel für eine Person pro Tag 15′900 Liter Wasser benötigt. Bei einer veganen Ernährung macht dies nur 1140 Liter pro Tag aus, also rund 14-mal weniger! Für Entwicklungsländer, die sich oft in eher trockenen Gebieten befinden, ist dieser Unterschied besonders gravierend: Um das Mehl für einen Laib Brot herzustellen, werden rund 550 Liter Wasser benötigt. Im Gegensatz dazu werden bereits für 100 Gramm Rindfleisch 7000 Liter Wasser verbraucht.

In Kalifornien wurde berechnet, dass das Wasser zur Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch ausreichen würde, um ein ganzes Jahr lang täglich sieben Minuten zu duschen. Gerade ökologisch denkende Menschen kann man schnell davon überzeugen, Duschwasser zu sparen, doch ist ihnen selten bewusst, dass durch den Verzicht auf Fleisch viel mehr Wasser gespart werden könnte.

Umweltverschmutzung

Solange nur einzelne Tiere in ihrer natürlichen Umgebung leben, sind deren Exkremente ein wertvoller Dünger für den Boden. Durch die hohe Nachfrage nach Fleisch werden jedoch immer mehr Tiere auf immer kleineren Flächen gehalten. Die Böden können die dabei entstehenden enormen Mengen an tierischen Exkrementen nicht mehr aufnehmen. Dadurch gelangt ein Teil durch Verdunstung in die Luft (Ammoniak) und ein Teil ins Grundwasser (Nitrat). Die Fische in Flüssen und Seen sterben durch diese Überdüngung. Die Überdüngung verursacht eine Explosion des Algenwachstums, welches wiederum den gesamten Sauerstoffvorrat des Gewässers aufbraucht und so alles restliche Leben ersticken lässt. In einem grossen Teil des Golfes von Mexiko ist das Leben dadurch abgetötet worden.
In den USA ist diese Umweltverschmutzung durch die Fleischwirtschaft 130-mal so hoch wie die Verunreinigungen durch die Menschen.

Energieverbrauch

Allein zur Produktion des Rindfleisches, das von einer durchschnittlichen US-amerikanischen Familie in einem Jahr konsumiert wird, benötigt man fast 1000 Liter Treibstoff.
Um Fleisch mit einem Nährwert von einer Kalorie zu erzeugen, benötigt man rund 28 Kalorien aus Brennstoff. Um dieselbe Kalorie aus Getreide zu gewinnen, werden hingegen nur 3,3 Kalorien Brennstoff benötigt.
70% des in den USA produzierten Getreides werden an Tiere (meist Rinder) verfüttert.

Globale Erwärmung

Diese wird durch die Verbrennung von fossilen Treibstoffen gefördert. Wie oben beschrieben, wird sehr viel dieser Treibstoffe benötigt, um Fleisch zu produzieren. Allerdings erzeugen Wiederkäuer auch direkt das Treibhausgas Methan. Methan wirkt sich 23-mal stärker auf die Erwärmung der Atmosphäre aus als Kohlendioxid, das üblicherweise bei einer Verbrennung entsteht.

Eine einzige Milchkuh produziert rund 75 Kilogramm Methangas pro Jahr. Rund 1,3 Milliarden Rinder werden heute weltweit zur Milch- und Fleischproduktion gehalten.

Effizienz der Nahrungsmittelerzeugung

Der grösste Teil der Landfläche, die heute zur Fleischproduktion genutzt wird, könnte viel effizienter zur direkten Herstellung pflanzlicher Lebensmittel genutzt werden (statt Futtermittel zu produzieren oder Tiere darauf weiden zu lassen).


Durch die Verkürzung der Nahrungskette kann man die Nahrungsmittelproduktion viel mehr steigern als durch jeden Dünger. Wenn man Getreide an Tiere verfüttert, anstatt es direkt selbst zu essen, erhält man nur einen Bruchteil der Nahrungsenergie. Man braucht also ein Vielfaches an Land, um Fleisch zu erzeugen, gegenüber der Erzeugung von Brotgetreide oder anderer pflanzlicher Nahrung.

In den USA werden 230000 km2 Land zur Produktion von Heu für Nutztiere beansprucht, aber nur 16000 km2 zur Produktion pflanzlicher Nahrungsmittel.

Übertragbare Krankheiten

Nur durch hohen Medikamenteneinsatz können die Tiere in den grossen Massentierhaltungen bis zu ihrer Schlachtung überleben. Dadurch werden einerseits die Antibiotika immer weniger wirksam (auch beim Menschen) und andererseits Krankheiten unterdrückt (aber nicht vermieden).

Zum Beispiel enthalten 89% der Hackfleischpasteten in den USA Spuren des gefährlichen E.-coli-Bakterienstammes.

Tierische Fäkalien aus der Fleischproduktion enthalten Krankheitskeime, die über 40 verschiedene Krankheiten übertragen können.

Durch den globalen Fleischmarkt wird Fleisch über die Kontinente hinweg transportiert. Damit erhöht sich auch die Gefahr einer schnellen Ausbreitung von Krankheiten, die irgendwo auf der Welt aufgetreten sind.
Es wird angenommen, dass eine Unterart der Schimpansen in Zentralafrika die Quelle des HIV-Virus sein könnte und dass dieses über das Blut auf Jäger übergegangen sei.

Zivilisationskrankheiten

Es wird immer klarer, dass die meisten der heutigen gesundheitlichen Probleme in den Industriestaaten nicht genetisch bedingt sind, sondern von Umweltfaktoren abhängen. Ein Faktor ist dabei die Ernährung, welche jede Person selbst ändern kann bzw. könnte.

Wissenschaftliche Daten zeigen, dass das Risiko, an einer der folgenden Krankheiten zu erkranken, durch die vegetarische Ernährung stark gesenkt werden kann: Übergewicht, arterielle Erkrankungen, koronare Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Diabetes, einige Arten von Krebs.

Verlust der Artenvielfalt

Durch immer grössere Monokulturen zur Futtermittelproduktion und die Verdrängung von wild lebenden Tieren durch die wenigen Nutztierrassen verkleinert sich automatisch die Artenvielfalt. Natürlich wird dies durch das Abholzen der Regenwälder für die Fleischproduktion noch verstärkt. Hinzu kommt in den letzten Jahren die Jagd auf so genanntes «Bushmeat»: Fleisch aus den Urwäldern. Damit ist vor allem Affenfleisch gemeint, das nicht etwa zur Ernährung armer Bevölkerungsteile, sondern zum Verkauf an reiche Fleischesser gewonnen wird. Dies führt zur Dezimierung der sowieso schon stark bedrohten Gorillas, Bonobos und anderer Arten.

Die Gier nach Fleisch drängt bereits in die entlegensten Gebiete der Welt.

Im letzten Abschnitt des 20-seitigen Artikels des World-Watch-Institutes wird Albert Einstein zitiert:

«Nichts wird die Gesundheit der Menschen und die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.»

Ob Einstein schon damals die enormen Auswirkungen der heutigen Fleischproduktion vorausgesehen hat?”

Renato Pichler

Quelle

Tut was!

Hier könnt Ihr euch an der Anzeige der “Vegetarischen Initiative” in der TAZ beteiligen!

Vom Segen der rein vegetarischen Rohkost im Wandel der Zeit


Es mutet immer wieder seltsam an, aber Menschen mit gaaaanz altem und überholten Denken schwadronieren noch heute manchmal von “Mangelerscheinungen” bei veganer/vegetarischer Rohkost.

Das ist allerdings so daneben, fast schon lustig, dass man kaum noch Lust hat näher drauf einzugehen.

Denn schon vor knapp 100 Jahren warnte der Vegetarier Dr. Hindhede Deutschland mit den Worten:

Deutschland habe nicht nur mit drei europäischen Großmächten zu kämpfen, sondern mit einer noch weit gefährlicheren Großmacht: mit dem Schwein!” (Wobei das arme Schwein natürlich nichts für die Dummheit der Menschen kann, der Mensch ist sich selber der größte Feind!!)

Er prangerte schon damals die falschen Lehren des Eiweiß-Dogmas (120 g pro TAG) als gesundheitsschädlich an. Es wurde schon damals einwandfrei nachgewiesen, dass 30- 40 g Eiweiß für einen Schwerstarbeiter ausreichend ist!

(Heute sagt man: Wir brauchen mindestens 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Wenn man also 70 Kilogramm wiegt, sollte man jeden Tag mindestens 56 Gramm Eiweiß zuführen.)

Das ist mit regelgerechter pflanzlicher Rohkost (Urkost) leicht getan!

Schon damals wurden, abgesehen von den volkswirtschaftlich Schädigungen der “Eiweißüberschussernährung”, die gesundheitlichen Folgen des Fleischessens erkannt:

Rheumatismus, Gicht, chronische Nierenentzündung, Arterienverkalkung, Leberverhärtung … etc.

Faustformel damals schon: 1 Pfund (500g) Fleisch pro Tag (was üblich war in bürgerlichen Kreisen)  = Eiweißüberlastung.

>Längst ist dies heute gesicherte medizinische Erkenntnis, dass ein Zuviel an Eiweiß die Gesundheit des Menschen beeinträchtigt, die den Harnsäurespiegel im Blut ansteigen lässt. Die Folge ist Gicht. Außerdem begünstigt eine hohe Proteinzufuhr Osteoporose, denn je mehr Eiweiß aufgenommen wird, desto mehr Kalzium scheiden die Nieren aus. Der für die Knochen wichtige Baustoff geht damit verloren und fördert zudem die Bildung von Nierensteinen.

Auch die Erkenntnisse von damals bestätigen sich heute:
Neun Zehntel aller Krankheiten kommen von falscher Ernährung. Weniger Eiweißzufuhr - mehr Muskelkraft. “

(Quelle: Dr. Friedrich Wolf: “Die Natur als Arzt und Helfer”).

Habe ich mal antiquarisch erstanden, es ist eine wahre Fundgrube (werde ich mal öfter daraus zitieren).

Die Forschungen gingen weiter seit damals:

Der Arzt Prof. Lothar Wendt prägte den Begriff der “Eiweißmast”.

Mit seinen Untersuchungen stellte er fest, dass der Körper des Menschen Eiweiß in den Zellzwischenwänden speichern kann. Dies führt zu einer Verdickung der Membran der kleinen Blutgefäße und ist damit, laut Wendt, eine Ursache unserer typischen Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose, Herz- Kreislauferkrankungen oder Altersdiabetes. Der Arzt geht davon aus, dass vor allem ein Zuviel an tierischem Eiweiß aufgrund der hohen biologischen Wertigkeit zur Verschlackung des Menschen beiträgt. Aus pflanzlichem Protein kann der Körper weniger Eigeneiweiß aufbauen, das abgelagert werden kann.

Viele Menschen leiden unter Eiweißmangel, obwohl sie viel Eiweiß essen. Weil sie sich falsch ernähren. Das können sie Mengen in sich hineinschaufeln bis zum Geht-nicht-mehr. Es wird niemals reichen!

Der großartige Vegetarier Dr. Mikkel Hindhede lebte mit Frau und vier Kindern rein vegetarisch und hatte viel Schaffenskraft und Lebensfreude und war ein wahrer Segen für Dänemark in Kriegszeiten.

Dr. med. v. Kügelgen, Dresden, sagte schon 1926 in einem Rundfunkbeitrag:

“Die beste Zubereitung von Speisen … keine Zubereitung!”

Prof. E. Friedberger beobachtete bei der Einnahme des Hotelessens zuerst an sich selbst, dass der Sättigungs- und Nährwert der Speisen nicht nur abhängig war von ihrer Zusammensetzung, sondern ganz wesentlich von dem Erwärmungsgrad und Dauer beim Kochen. Tierversuche (die man sich in den Falle durchgehen lassen kann…) bestätigten seine Selbstbeobachtung, dass gekochtes Essen weniger lange “vorhält” als ungekochtes.

Rohköstler und Vegetarier hatten dies schon seit Jahrzehnten - zum Gelächter der Umwelt - behauptet..

Und wir Urmethodiker können dies absolut bestätigen im Jahre des Herrn 2010.

Prof. Friedberger:

” Von allen Tierspezies hat der Mensch allein die Kunst erfunden, die Nahrung zu kochen, und nur er und seine Haustiere machen Gebrauch davon. Ich möchte die Entdeckung des Kochens, die man gerne als einen der größten Kulturfortschritte bezeichnet, in mancher Beziehung der Auffindung des Alkohols, des Tabaks und anderer Rausch- und Genussgifte an die Seite stellen.

Der Mensch hat das Kochen angewandt, weil er vom gekochten Essen mehr verzehren kann als von Rohkost. Er verlängert sich also durch das Kochen künstlich den Genuss. den ihm die Aufnahme der Nahrung bereit.

Und: “Gut gekaut, ist halb verdaut!”

Wer gut kaut, nutzt die Nahrung besser, wird besser gesättigt, braucht weniger Nahrung.

Hufeland:

” Man lebt nicht von dem, was man isst, sondern von dem, was man verdaut!”

Manche Gierschlunde schaufeln riesige Mengen in sich hinein und werden nimmer satt!

Dies trifft besonders bei Fleischessern zu, denn Fleisch kann der Mensch einfach nicht richtig verdauen und verwerten.

Ich schließe mich den Worten Senecas an:

“Pflanzenstoffe sind genügend Nahrung für den Magen, wir brauchen nicht wertvolle Lebewesen hineinzustopfen.

Bakunin, der russische Revolutionär, Anarchist und vielfach kluge Denker befand:

“Vom Tiertöten zum Menschentöten ist nur ein kleiner Schritt!”

Und mit Jean Paul rufe ich aus:

“Gerechter Himmel! Aus wie viel Marterstunden der Tiere lötet sich der Mensch eine einzige Festminute seiner Zunge zusammen!”

Kann denn Töten “Hobby” sein? Schluss mit der Hobbyjagd! Wieder Tote!

Forderung an die Politik:

„Macht endlich Schluss mit der Hobbyjagd!“

Ein Jäger erschoss vom Hochsitz einen Treiber im Maisfeld - “Das nächste Mal trifft es einen Spaziergänger oder spielende Kinder!“

Heute ist es überall in den Zeitungen zu lesen:

Ein 71-jähriger Jäger erschoss gestern von seinem Hochsitz einen Mann im Maisfeld – aus Versehen. Der 39-jährige war Treiber bei einer Treibjagd und wollte die Tiere im Maisfeld aufscheuchen. Danach tötete der Jäger sich selbst mit der Jagdwaffe. Die Initiative zur Abschaffung der Jagd fordert: Schluss mit der Hobbyjagd! „Hier erschoss ein Jäger einen Treiber – das nächste Mal trifft es einen Spaziergänger oder spielende Kinder“, sagt Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd.

Das tragische Jagdunglück ist kein Einzelfall: Fast Woche für Woche gehen Meldungen über Jagdunfälle und Gewalttaten mit Jägerwaffen durch die Presse: nicht nur von Jägern, die ihre Jagdkollegen und Treiber mit Wildschweinen verwechseln, sondern auch von Spaziergängern, die von einer Kugel oder eine Ladung Schrot getroffen werden oder von Mountainbikern, Reitern und Hundespaziergängern, die von Jägern mit der Waffe in der Hand bedroht wurden. Und dann gibt es noch die Meldungen von Jägern, die im Streit die Ehefrau und die Kinder erschießen.

Die letzten Toten liegen gerade mal einen Monat zurück: Am 21. Juli tötete ein 33-jähriger Jäger in Brandenburg erst seine 39 alte Freundin und dann sich selbst mit einem Kopfschuss. (Tagesspiegel Berlin, 23.7.2010) Zwei Tage zuvor meldete die Nachrichtenagentur dpa: Ein 57-jähriger Jäger hat in Baden-Württemberg im Garten seines nebenan wohnenden Bruders dessen 51-jährige Lebensgefährtin und dann sich selbst erschossen – wegen eines Familienstreits.

Die Initiative zur Abschaffung der Jagd hat seit 2002 mehrere Hundert Tote durch Jäger und Jägerwaffen allein in Deutschland dokumentiert, bis zu 40 Tote pro Jahr (nachzulesen im Internet unter www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/index.h ..).

Hier stellt sich die Frage: Wie viele Menschen müssen noch erschossen werden, bis die Politik endlich handelt?

Noch viel mehr Menschen werden durch Jäger und Jägerwaffen verletzt:

Den landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften werden jährlich über 800 Jagdunfälle gemeldet, wobei diese Zahl sicherlich nur die Spitze des Eisbergs ist. Spaziergänger bekamen Schrot in den den Rücken geschossen, eine Frau wurde im Maisfeld mit einem Wildschwein verwechselt und sitzt heute im Rollstuhl.

Und immer wieder gibt es Berichte von Jägern, die mit der Waffe in der Hand die Ehefrau, den Nebenbuhler, die Schwiegereltern, oder die Nachbarn bedrohen, wie der 60-jährige Jäger aus Schwarmstedt (Kreis Soltau-Fallingbostel), der nach einem Streit mit seiner Ehefrau zur Flinte griff und ihre Eltern im Nachbarhaus mit dem Jagdgewehr bedrohte (bild.de, 26.5.2010) oder der Jäger, der mit der Flinte aus dem Fenster ballerte, weil nebenan die Party zu laut war (news.de, 7.5.2010).

Es wird Zeit, dass die Hobbyjagd in Deutschland verboten wird”, fordert Kurt Eicher, Biologe und Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd. Mit dieser Forderung liegt die Initiative zur Abschaffung der Jagd voll im Trend.
Repräsentative Umfragen der letzten Jahre zeigen: Zwei Drittel der Deutschen sind gegen die Hobbyjagd.

Quelle

Ermunterungen der liebevollsten Art


Eine liebe Reaktion auf meinen BLOG - ich freue mich - danke! :-)


Liebe Brigitte,

ich freue mich von Herzen über jeden deiner Einträge; zumindest über die, die mit solch wunderschönen Fotos von dir gespickt sind – und die anderen, die der ernsteren und informativen Art finde ich ebenfalls immer super. Du selbst bist wahrhaftig eine Augenweide, meine Liebe, mit deinen „fast 60 Jahren“, die man dir noch lange nicht ansieht – und das Kleid und der Hut von heute gefallen mir ebenfalls sehr. Mach bitte noch lange so weiter.

Alles Liebe für dich und deine Familie.

Deine Doris

Die Fülle, die uns umgibt

Liebe Freunde der natürlichen Lebensart,

es ist die Fülle, die uns umgibt.

Die Augen dafür müssen uns aber erst einmal “aufgehen”, damit man den Wald vor lauter Bäumen auch sieht.


Apropos …
… gestern “stolperte” ich über diesen Urzeit-Mammutbaum, direkt hier in meinem Wohnort. X-mal dran vorbeigeradelt,  jetzt endlich entdeckt:


Wunderschön.

Ich labe mich auch zur Zeit an mirabellenartigen Früchten, die etwa Kirschgröße haben:

Lecker!
Dazu gab es reichlich Gänsefingerkraut, welches zu den Vitamin-C-reichsten Pflanzen gehört,  Breitwegerichsamen, die jetzt zu ernten und ggf. für den Winter zu sammeln sind:

Gestern erfreute die Sonne uns noch mit ihrer Wärme, heute morgen regnet es leider:

Avokados geben uns wertvolle Fette, die uns zufrieden und gelassen machen.

Wer es ganz genau wissen möchte

B-Vitamine, wertvolle Fette - alles drin, alles dran!

Eine pro Tag reicht vollkommen (plus ein wenig Kokosnuss, Safus, Durian, Oliven…(wahlweise):


… mehr als in Schweinefleisch zum Beispiel.

Sie geben uns POWER PUR für unsere wichtige Tierrechtsarbeit, die so viele erfreut.

With a smile - besonders heute morgen an Stefan:

Du musst unbedingt was gegen Deinen monströsen Heißhunger tun! Das ist doch ein Anfängerfehler ts ts ts.

Und:

Lass sie leben, unsere wunderbaren Freunde und Mitlebewesen - nicht nur in Deinem Darm, denn:


Würmer durch Rohfleischessen sind nicht lustig!

Symptome: ewiger Heißhunger, Bauchschmerzen (für Insider: “Entgiftung”) und ähem … Labersucht. :-)

Pflanzliche Proteine - Ticket to heaven on earth - alles wird immer besser mit rein pflanzlicher Kost


Dieser Mailwechsel entwickelte sich heute mit einer lieben Freundin der Urkost:


Liebe Brigitte, freue mich, dass Du einen schoenen Urlaub hattest! Du siehst auf alle Faelle noch besser aus!


Brigittes Antwort: Ich fühle mich auch von Jahr zu Jahr besser - fast ein wenig unheimlich, nicht? :-)


Ich habe mein Fitnessprogramm sehr in die Hoehe geschraubt und es tut mir natuerlich total gut!


Brigitte:

Ja, Bewegung ist die halbe Miete, es kann nicht zu viel sein, bei den meisten ist es meist viel zu wenig. Der Urmensch war doch ständig in Bewegung…


Zusammen mit der Urkost der Oberhammer!

Brigitte: Yep - ich freue mich! Die das nicht selber erlebt haben, können unsere Begeisterung kaum glauben, aber es ist real. Ticket to heaven - on earth! :-)


Ja, es ist das Paradies auf Erden - wenn wir naturgemäß essen und leben.

Auch wenn ich gestern und auch heute wieder mal einzelne Inhaltsstoffe erwähne, sind sie doch nicht wirklich wichtig.

Esst die pflanzliche Urkost einfach nach Gusto in guter Vielfalt, zu jeder Mahlzeit die wertvollen Wildpflanzen und alles ist gut! :-)

Heute labte ich mich an einem Wildbaum mit leckeren kirschgroßen, gelben Früchten.

Es war die Kirschpflaume (Prunus cerasifera), bekannt ist die Kirschenpflaume regional auch unter dem Namen „Türkenkirsche“.  Zusammen mit vielen Wildis war das sehr lecker und befriedigend.

Bromberen gibt es zwar auch, wie ich gestern schrieb, aber durch die große Trockenheit sind sie hier doch recht klein und längst nicht so zahlreich wie in vergangenen Jahren. Schade, denn sie gehört zu meinen Lieblingsfrüchten.
Noch einmal ein paar Inhaltsstoffe:

“Brombeeren sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten viel Calcium, mehr als alle anderen Beerensorten und sind reich an Kalium, Magnesium, Kupfer, Beta-Carotin und Vitamin C.
Außerdem liefern sie Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung und Sättigung unentbehrlich sind. Zusätzlich sind sie sehr reich an Flavonoiden (blaue Farbstoffe), die immunstimulierend wirken und anderen heilsamen Pflanzenstoffen. Insgesamt kräftigen die Nährstoffe der Brombeeren das Bindegewebe und die Gefäßwände. Brombeersaft wird auch gerne bei Halsschmerzen und Heiserkeit eingesetzt.
Auch die Brombeerblätter sind in der Naturheilkunde sehr beliebt. Aufgrund des Gehaltes an Gerbstoffen und organischen Säuren werden sie z.B. bei der Behandlung leichter Durchfallerkrankungen und leichten Entzündungen im Bereich der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt.”

Für uns Urmethodiker sind sie DAS Winterfutter schlechthin, wenn sonst alles unter einer Schneedecke liegt.


Es spricht sich immer mehr herum, wie wichtig eine rein pflanzliche Kost für uns Menschen ist.
Ein Freund schrieb:

“Brigitte, lass doch die Instincto-Spinner links liegen, der besagte Mann hat doch von Dir schon so viel übernommen, der wird auch noch den Rest eines Tages kapieren.”

Kann sein, aber es ist schon schlimm, was da so alles an Fehlinformationen ins Netz gekübelt wird - gerade auch auf “Rohkost”seiten, liebe Freunde.

Zum Beispiel über Protein, man sollte meinen, dass es längst “ein alter Hut” ist, oder?

Also noch einmal: Alle Eiweiße (Protein), tierische und pflanzliche, setzen sich aus etwas mehr als zwanzig verschiedenen Aminosäuren zusammen.

Acht davon kann der menschliche Organismus nicht selbst herstellen.
Diese acht “essentiellen” Aminosäuren sind alle in Pflanzen enthalten, also in unseren Früchten, Gemüse, Wildpflanzen, Nüssen etc., um damit  körpereigenes gesundes Eiweiß aufzubauen.

Avokados, diese herrliche Fettfrucht aus Südamerika zum Beispiel, enthält alle essentiellen Aminosäuren und ihr solltet sie Euch nicht von irgendwem madig machen lassen!

Selbst sie wissen es schon:

Alles was Sie über Aminosäuren wissen sollten!

Essentielle Aminosäuren

Eiweiße (Proteine) sind für die Struktur und die Funktion des menschlichen Organismus von überragender Bedeutung. So ist auf der einen Seite die Gestalt eines Menschen im wesentlichen abhängig von Proteinen, denn sie sind die entscheidenden Bestandteile fast aller Organe. Daneben sind Eiweiße in ihrer Funktion als Biokatalysatoren (Enzyme) die Garanten für einen ordnungsgemäßen Ablauf des Stoffwechsels.

Alle Proteine sind aus Aminosäuren zusammengesetzt. Wir unterscheiden 20 verschiedene Aminosäuren, von denen acht für den Organismus essentiell sind. Diese Aminosäuren - Valin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Methionin und Lysin, bei Säuglingen auch Arginin und Histidin - müssen dem Körper also täglich via Nahrung zugeführt werden, weil er sie nicht selbst herstellen kann.

Die Ernährung in den westlichen Industrienationen ist aufgrund des charakteristischen hohen Fleischkonsums eher durch ein Zuviel als ein Zuwenig an Eiweiß gekennzeichnet. Defizite gibt es aber trotzdem - nicht, was die Gesamtmenge an verzehrtem Eiweiß betrifft, sondern dessen Wertigkeit.

Nicht selten sind in der Nahrung eine oder mehrere essentielle Aminosäuren unterrepräsentiert, vor allem dann, wenn Eiweißbedarf überwiegend aus tierischer Kost gedeckt wird. Interessanterweise sind essentielle Aminosäuren nämlich vorwiegend in pflanzlichen Lebensmittel enthalten.

Experten empfehlen daher, den Eiweißbedarf zu zwei Dritteln aus pflanzlicher und zu einem Drittel aus tierischer Kost zu decken.

    (Wie sie zu diesem Schluss nach diesen Erkenntnissen kommen, die Herren “EXperten”, liegt sicherlich daran, dass ihr Geldgeber die Fleischindustrie ist! *kopfpatsch* BR)

Valin

Funktion: wichtig für Leber und das Immunsystem; Lieferant zahlreicher Botenstoffe des Nervensystems; Energiequelle für die Muskulatur

Vorkommen in Lebensmitteln: Rüben aller Art, grüne Blattsalate, Zucchini, Tomaten

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Leucin

Funktion: wichtig für Leber und das Immunsystem; Lieferant zahlreicher Botenstoffe des Nervensystems; Energiequelle für die Muskulatur

Vorkommen in Lebensmitteln: Oliven, Avocados, Papayas, Kokosnüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Isoleucin

Funktion: wichtig für Leber und das Immunsystem; Lieferant zahlreicher Botenstoffe des Nervensystems; Energiequelle für die Muskulatur

Vorkommen in Lebensmitteln: Oliven, Avocados, Papayas, Kokosnüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Phenylalanin

Funktion: Ausgangssubstanz für die Hormone der Schilddrüse, des Nebennierenmarks sowie des Pigments Melanin, Beteiligung am Aufbau des Streßhormons Noradrenalin

Vorkommen in Lebensmitteln: Karotten, Rote Bete, Tomaten, Spinat, Äpfel, Ananas

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, starker Stress (erhöhter Bedarf an psychoaktiven Aminosäuren wie Phenylalanin), häufige Diäten, Leistungssport, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Threonin

Funktion: reguliert das Zusammenspiel von Aminosäuren und Zuckern, indem es deren Verknüpfung vermittelt

Vorkommen in Lebensmitteln: Alfalfa, grüne Blattgemüse, Papayas, Karotten, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Tryptophan

Funktion: Bestandteil fast aller körpereigenen Proteine, ausgenommen Kollagen und Insulin; Ausgangssubstanz der Hormone Serotonin und Melatonin; regulatorische Funktion auf das Zentralnerven-, Herz-Kreislauf- und Immunsystem; Bindeglied zwischen körperlichen und seelischen Beschwerden: depressive Phasen »verbrauchen« Tryptophan, die Folge sind zunächst Herz-Kreislauf-Beschwerden

Vorkommen in Lebensmitteln: Rüben, Rettich, Fenchel, Bananen, Tomaten, Spinat

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Methionin

Funktion: überträgt Methylgruppen und ist dadurch am Aufbau zahlreicher körpereigener Eiweiß- und Wirkstoffe beteiligt

Vorkommen in Lebensmitteln: Kohlarten, Meerrettich, Knoblauch, Äpfel, Haselnüsse, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Lysin

Funktion: Bestandteil zahlreicher Enzyme sowie der Kollagenfasern

Vorkommen in Lebensmitteln: Sojasprossen, grüne Gemüse, Sellerie, orangefarbene Früchte, reichlich in Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Anfälligkeit für Krebs und Autoimmunerkrankungen

Arginin

Arginin (essentiell für Säuglinge und Kleinkinder)

Funktion: wichtige Stickstoffquelle für den Körper; Lieferant des Immunmodulators Stickoxid

Vorkommen in Lebensmitteln: grüne Gemüse, Alfalfa, Lauch, Rettich, Kartoffeln, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit

Histidin

Histidin (essentiell für Säuglinge und Kleinkinder)

Funktion: Bestandteil der Atmungskette und des roten Blutfarbstoffs; reguliert Wachstum und Regeneration von Zellen; kreislaufwirksam

Vorkommen in Lebensmitteln: Rüben, Rettich, Sellerie, Gurken, grüner Salat, Zwiebel, Knoblauch, Apfel, Ananas, Papaya, Quinoa

Mögliche Ursachen von Mangelzuständen: langfristige unausgewogene Ernährung, häufige Diäten, Leistungssport, starker Stress, Krebsleiden

Mögliche Symptome eines Mangels: generell erhöhte Infektanfälligkeit

/Ende Zitat

Quelle

Ein genussreicher Sonntag

Mich erreichen zur Zeit wieder so wundervolle Zuschriften, sodass ich das Internet wieder zu lieben lerne! :-)

    Liebe Brigitte,ein sehr schönes Foto, das Du für das neue NL ausgewählt hast!Zeigt eine sehr schöne Frau in ihren besten Jahren!
    Glückwunsch!
    Und sehr sexy!! (Kleine Anmerkung - muss einfach sein)
    Vermute Du hast wieder kaum was an - oder nichts, außer dem
    Band im Haar und die Kette :))
    Liebe Grüße, M.” (weiblich)Ganz ehrlich: Ich finde es sooo süß, dass ich von FRAUEN so liebe Zuschriften bekomme, das zeigt, dass wir Urkost-Frauen mittlerweile so viel Selbstbewusstsein bekommen haben, dass wir es nicht nötig haben, stutenbissig zu sein. Meine Antwort:Natürlich nichts drunter! ;-)

Und dann noch diese Anfrage:

    “Liebe Brigitte, sagst du mir bitte, wie der folgende Satz aus deinem Blog-Eintrag von gestern lauten soll? Ich kann mir irgendwie keinen Reim draus machen (manchmal ist es im Grunde genommen ganz einfach, und man steht aber grad’ auf’m Schlauch…):“Ja, wir sind Genussmenschen - konzipiert das Leben zu hüten und zu genießen.”Vielen Dank und ganz liebe Grüße,D.

Nun, das war darauf bezogen, dass bei Anfängern oft die Sorge umgeht, dass sie mit diesem neuen Lebensstil auf “GENUSS” verzichten müssten. Dem ist nicht so - ganz im Gegenteil. Man kann es nicht oft genug betonen.

Das Foto darunter war reiiiin zufällig! ;-)

Das Hüten bezog sich auf unsere Mitlebewesen, die wundervollen Tiere, die wir hüten und bewahren müssen, aber keinesfalls töten dürfen.


Ich kann es gar nicht oft genug sagen, dass wir nicht den Hauch einer Chance hätten, unsere charmante und genussvolle Art zu essen, den Menschen näher zu bringen, wenn unsere Mahlzeiten nicht so ein GENUSS wären

.
Aber aufgepasst: Der wahre Genießer genießt in Maßen!
Nehmen wir zum Beispiel mal die wundervolle und gehaltvolle Durian-Frucht.

Wenn ich sie zusammen mit Wildpflanzen als MONOmahlzeit genieße, esse ich um die 500g (sie kommen, wenn sie schon ausgeschält sind, in 500g Schalen an) und bin dann satt und zufrieden damit.

Wenn ich dieser Tage in einem monströsen Blog von einem Roh-Fleischesser lese, dass er am Schluss einer - sowieso schon riesigen Mahlzeit! - noch 3 Päckchen Durian (also 1500 g!!) vertilgt hat, weiß jeder Kenner,  dass nicht nur eine Kleinigkeit schiefläuft mit seiner angeblich “instinktiven” Kost. ich sagte es gestern schon, da muss man massiven Parasitenbefall im Darm vermuten.

Nun aber zu meinem genussreichenEssen heute.
Wir begannen den Tag - wie immer - mit Bewegung im Wald:

Gegen 11 Uhr verspürte ich den ersten Hunger und aß draußen in der Natur ganz viele Wildpflanzen. Ich hatte weder Beistift noch Waage bei mir, aber ich schätze mal, dass es eine große Salat-Schüssel voll war. :-) Jetzt kommt der zweite Frühling nach dem Regen. Viel frische Vogelmiere:

Beifuss, das Lieblingskraut von uns Kräuterhexen ;-), kommt auch neu wieder, wenn man es beschneidet:

Viel Franzosenkraut, dass reich an Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium und Vitamin A und C ist und sehr viel Mangan hat. Mangan ist Bestandteil vieler Enzyme und spielt eine wichtige Rolle im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel.

Die fast salzig schmeckenden Gänsefußgewächse:

Das liebliche Weidenröschen:

Kamille und Breitwegerich:

Junger Giersch buhlt um unsere Gunst wie im Frühling:

Gegen Eins gab es dann viele (etwa 500 Gramm) frisch gepflückte Brombeeren und ein paar vollreife Stachelbeeren (hmmmm …. lecker und süß…) und sie machten mich zufrieden und satt, was immer noch anhält.

Später werde ich noch Seetang, Tomaten und Avokados genießen.

Euch allen noch einen wunderbaren und genussreichen Sonntag!

Besseresser - unsere Kraft verändert die Welt

Liebe Freunde,

da bin ich wieder. :-)

Langsam pirsche ich mich wieder an das virtuelle Leben heran, eigentlich habe ich, wie Frau Merkel :-) , noch bis Montag Urlaub,aber ich muss mich jetzt schon schön langsam warm machen, und peu a peu wieder an diese Welt gewöhnen,  denn das Leben jenseits von PC und anderer Elektronik hat mir ausnehmend gut gefallen. Nächste Woche beginne ich wieder mit meinen Seminaren - und ich freue mich drauf! (Für Schnellentschlossene: Im September ist durch Verschiebung noch ein Termin frei geworden).

Mein Entschluss steht allerdings fest: Ich werde jetzt vierteljährig solch eine Auszeit nehmen, das ist herrlich und kraftspendend. :-)

Und Kraft brauchen wir, denn wir haben der Welt noch vieles zu zeigen und vorzuleben, denn mittlerweile erkennt jeder denkende Mensch die Wahrheit, dass diese schöne Welt so nicht mehr lange existieren kann: Ein Wandel tut not! (Mehr davon gleich …)

Zuerst möchte ich Euch an einigen Augenblicken meiner Auszeit teilhaben lassen. Ein kluger Mann (Goethe? Schiller?) sagte einmal:

“Jeder Augenblick ist so kostbar wie das Leben eines Menschen!”

Und das habe ich bewusst erlebt und in vollen Zügen genossen in den vergangenen zwei Wochen.


In vielen Augenblicken war ich dermaßen glücklich, das war schon überirdisch … besonders als mir bewusst wurde, dass meine einzige Beschäftigung und Aufgabe darin besteht, zu leben.

Und natürlich das Leben anderer zu bewahren, die dieses Bewusstsein nicht haben.

Ich wusste plötzlich, warum Tiere immer eine so zufriedene und glückliche Ausstrahlung haben. Sie leben sehr intensiv im Augenblick. -  (Haltet in diesem Augenblick mal kurz inne … schaut aus dem Fenster in die Natur oder betrachtet die Wolken am Himmel und seid Euch bewusst, dass es eine Gnade ist, zu leben!) -

Nur schützen und bewahren können Tiere diesen Zustand nicht, dazu benötigen sie unsere Hilfe und die dürfen wir ihnen niemals aus Bequemlichkeit oder Trägheit verweigern.

Wusstest Ihr übrigens, dass man “besoffen vor Glück” werden kann, wenn man mit dem richtigen Menschen zur richtigen Zeit die richtige Musik hört? Und zwar ohne Alkohol oder andere Drogen?;-)

Bei mir waren es (neben den Troggs) die Lieder von Dire Straits: Z. B. “Ticket to heaven”:

I got my ticket to heaven
and everlasting life
I got a ride all the way to paradise
I got my ticket to heaven
and everlasting life
all the way to paradise

U.a. waren wir in Dänemark und fühlten uns an den unglaublichen Stränden wohl:



Wildis en masse auf herrlichen Naturgrundstücken:

Überhaupt haben wir sehr einfach gelebt - ganz bewusst OHNE Versender!

Es kann ja wohl nicht sein, dass immer mehr Menschen den Eindruck gewinnen, dass man rohköstlich NUR mit Tropenfrüchten überleben kann! Oh, doch - man kann! Und zwar hervorragend - jedenfalls im Sommer. (Anfängern rate ich dennoch, zuerst einmal die ganze Auswahl an Früchten kennenzulernen, vor allen Dingen Urfrüchte wie Durian, Jackfrucht, Pagoden, Cempedak, Safus etc.)

Der wichtigste Grundstock an Nahrungsmitteln waren für uns die WILDpflanzen, wir labten uns an Beeren ohne Ende (aber nicht mengenmäßig “ohne Ende”… wenn man die Wildpflanzen dazu isst, reichen meist um die 300 - 500g!), anfangs auch noch an Kirschen, später an Mirabellen, dazu kauften wir in Bioläden Kokosnüsse (ein Viertel pro Tag genügt!), Paranüsse, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, Blumenkohl und wir waren satt und zufrieden! Und leistungsfähig … ähem …


Rohköstler, die die richtige Rohkost (Urkost!) praktizieren und vor allen Dingen kein rohes Fleisch vertilgen, wie unser Spezi aus Berlin dies so ekelerregend in seinem Blog vorführt, brauchen mit den Jahren immer weniger zu essen und sind trotzdem fit und gesund - und zwar jeden Tag.

Bei den riesigen Mengen, die er so vertilgt, nehme ich stark an, dass er nicht nur einen Mitesser (Bandwürmer!) im Darm hat, was bei Rohfleischessern ja sehr stark verbreitet ist.


Come on: Wir sind eindeutig nicht dazu gemacht, einem anderen Lebewesen die Leber aus dem Leib zu reißen und roh zu verspeisen. No way.


Wer es dennoch macht, zahlt irgendwann dafür einen hohen Preis.
Die mir von vielen immer wieder berichtete Gesichtsblässe deutet zusätzlich darauf hin.

Nun denn, er wird schon noch lernen, er hat es ja nicht so mit dem schnellen Lernen, wie man sieht, wenn man nach angeblich 15 Jahren Rohkost immer noch den Anfängerfehler macht und Durian IN DEN Plastikschälchen im Kühlschrank verstaut. Das sagt einem doch schon der Instinkt! Raus aus dem schwitzigen Plastik, die gute Frucht will atmen!

Aber nach diesem kleinen Exkurs zu den Verwirrten wieder hin zu unserer einfachen und bezaubernden Art, Nahrung zu uns zu nehmen: Frisch und knackig, so wie die Natur sie für uns macht!


Das gibt uns Kraft, ich fühle mich persönlich so stark und so gut wie selten in meinem Leben. Wesentlich stärker als mit 30 oder mit 40!


Und unsere Kraft verändert die Welt, denn so können wir ein Vorbild sein für die Zauderer oder Anfänger, die sich immer wieder verwirren lassen.
Und zusätzlich muss man immer wieder betonen:

Unsere Urkost bietet Hochgenuss!

Ja, wir sind Genussmenschen - konzipiert das Leben zu hüten und zu genießen.

Ooopsi …*rotwerd* …. das gehört nicht hier her… das gehört in meinen BLOG über die Liebe  das Leben und so …

Einmal Hippie - immer Hippie, dachte sich mein Töchterlein wohl, als sie mir folgende Schilder mitbrachte aus den USA:


Nun zu dem Wandel, den ich eingangs erwähnte:

Der allgemeine Wandel hat längst stattgefunden:
Ich wies schon auf das hervorragende Buch des bekannten amerikanischen Literaten Jonathan Safran Foer hier hin:

Eating animals

Nun gibt es diesen amerikanischen Bestseller auch bald hier zu kaufen und er wird auch hier das Bewusstsein verändern - ähnlich wie der Roman “Uncle Tom’s cabin”, von Harriet Beecher-Stowe, der das Ende der Menschenversklavung einläutete..

Ole Reißmann schreibt dazu bei Spiegel-Online:

“Schluss mit Schweinehaxen, nie wieder Wiener Schnitzel: Wir alle sollten Vegetarier werden! Das empfiehlt der bekannte US-Autor Jonathan Safran Foer, dessen viel diskutiertes Buch “Tiere essen” jetzt auf Deutsch erscheint.

Jetzt geht’s um die Wurst. Erst wurde unser Essen bio, zumindest das Etikett. Selbst der billigste Discounter führt mittlerweile ökologische Produkte. Längst gilt ein irgendwie grüner und nachhaltiger Lebensstil als erstrebenswert, niemand würde ernsthaft bestreiten, dass Bio besser für Mensch und Umwelt ist. Sogar McDonald’s preist seine (fettigen!) Salate und streicht seine Fastfood-Tempel grün. Nach der Bio-Welle ist der neue Ernährungstrend jetzt fleischlos.

Jahrzehntelang galt die Gier aufs Tier als Ausdruck guten Lebens. Lebenskraft durch Leberwurst, mit Wirtschaftswunder und neuem Wohlstand kam immer mehr Tier auf den Tisch. Sich große Mengen Wurst, Hack und Schnitzel reinzuschaufeln, ist längst nicht mehr sexy. Der Verzicht auf Fleisch hingegen wird nicht länger nur akzeptiert - er gilt sogar als chic und vorbildlich.

Wer wissen will, warum sich der Vegetarismus breitmacht, vor allem in Großstädten und bei auf Distinktion bedachten Bildungsbürgern, findet Antworten in dem Buch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer. Der amerikanische Bestseller-Autor hat nach zwei erfolgreichen Romanen (”Alles ist erleuchtet”, “Extrem laut und unglaublich nah”) ein Sachbuch über das Fleischessen geschrieben - und warum er darauf verzichtet.

Kein Szeneviertel ohne Rohkostküche

Mit dem Buch, einer Mischung aus Selbsterfahrungsbericht und Reportage aus der Fleischindustrie, könnte Foer zu einer Art Galionsfigur der aufgeklärten Besseresser werden. In Amerika, dem motherland of meaty meals, wo jeder Einwohner durchschnittlich 122 Kilogramm Tier pro Jahr isst, sorgt das Neue Testament der Vegetarier-Bewegung seit Ende vergangenen Jahres für erhitzte Diskussionen.

Nach Jahren in der Esoterik-Ecke und im Späthippie-Milieu mampfen sich die Vegetarier immer weiter in die Mitte unserer Gesellschaft vor.

[…] Kaum eine Kantine kommt mehr ohne vegetarisches Essen aus, kein Szeneviertel ohne Rohkostküche. Denn zu den Überzeugungstätern, die schon immer Tiere lieber auf der Wiese als auf dem Teller sahen, gesellt sich nun die politisch korrekte Bionade-Biedermeier-Fraktion aus Berlin und anderen Großstädten.
[…]
Denn Fleischentsager leben nicht nur länger, sie haben auch die Moral auf ihrer Seite: Die Produktion von Tierfleisch verbraucht Unmengen an Wasser und Getreide, das besser hungernde Menschen ernähren würde. Selbst wenn es weltfremd wäre zu glauben, dass dies auch umgehend passierte, stimmt dennoch Foers Satz:

“Sobald wir unsere Gabeln heben, beziehen wir Position”.

Quelle: Spiegel-online

Ihr seht also: Langsam , aber stetig geht es voran mit uns BESSERessern! :-)

Auszeit - für die Liebe - ’cause love is all around me …

Liebe Freunde,


ab heute Mittag werde ich eine Auszeit nehmen vom Internet und von allen elektronischen Medien, kein Telefon (lediglich mein Handy bleibt auf Empfang im Nebenraum, weil mein Töchterlein in Amerika ist und ich erreichbar für sie bleiben möchte),  ich werde es einmal am Tag checken.

Warum?

Nun, auch Urköstler müssen mal zur Ruhe kommen und sich Zeit für Wichtigeres nehmen - für die Liebe zum Beispiel! :-)

Wir werden viel Sport machen, wie immer …

… unsere Muskeln stählen … ähem ..

…aber noch mehr die Natur durchstreifen … und die Seele baumeln lassen.

Bestimmt werden wir uns auch mal “fein machen” und  Konzerte besuchen:

Ich freue mich drauf!

Macht es gut Ihr Lieben, genießt noch den Sommer, und genießt die genialste Nahrung von Mutter Natur - möglichst direkt aus der Natur - und habt Freude im Herzen. Im Urkostforum werden Mary und Silke das Zepter schwingen und notfalls für Ordnung sorgen, ich freue mich auf ein Wiederlesen mit Euch - irgendwann in diesem Theater! :-)

Unsere Hymne:

Love Is All Around
The Troggs

COME ON AND LET IT SHOW

I feel it in my fingers
I feel it in my toes
love is all around me
and so the feeling grows

it is written on the wind
thats everywhere I go
so if you really love me
come on and let it show

you know I love you
I always will
my mind’s maid up
by the way that I feel

there’s no beginning
there be no end
cause on my love
you can depend

I see your face before me
as I lay on my bed
I kind a get to thinking
of all the things we said

you gave your promise to me
and I gave mine to you
I need someone beside me
in everything I do

you know I love you
I always will
my mind’s maid up
by the way that I feel

there’s no beginning
there be no end
cause on my love
you can depend

it is written on the wind
thats everywhere I go
so if you really love me
come on and let it show
come on and let it show
come on and let it show
come on and let it show
come on and let it show
come on and let it show
come on and let it show
come on and let it show

Die Unaussprechlichen


Heute wird’s ein wenig schlüpfrig, liebe Freunde! ;-)

“Schlüpper” sagen wir Ostfriesen, Slips, Tanga, String die anderen … die “Unaussprechlichen” -  Unterhosen waren einstmals so tabuisiert, dass man sie nicht einmal zu benennen wagte! Sprach man im 18. Jahrhundert von Beinkleidern, so war im 19. Jahrhundert fast nur noch von den „Unaussprechlichen“ die Rede -,  haben heute viele Namen und Formen.

Unterhosen im heutigen Sinn kannte man bis ins 18. Jahrhundert gar nicht, und als sie eingeführt wurden, gab es sie bei Männern früher als bei Frauen.

Denn Verwendung fanden sie zuerst beim Militär. Der Begründer der Wiener “Sozialhygiene” Johann Peter Frank empfahl in seinem 1783 veröffentlichten „System einer vollständigen medicinischen Polizey“ für die Kleidung der kaiserlichen Armee unter den weißen Uniformhosen eine leinene Unterhose. Auch in Krankenhäusern begann man im frühen 19. Jahrhundert den Männern Unterhosen zu geben, den Frauen hingegen noch nicht.

Während es also für Männer im 19. Jahrhundert zunehmend üblicher wurde, aus “hygienischen Gründen” ihrem Hosenkostüm eine Unterziehhose hinzuzufügen, bedeutete die Unterhose für das weibliche Geschlecht eine wahre Revolution.

Noch im 18. Jahrhundert galten Frauen, die Unterhosen, d. h. Hosen unter dem Rock trugen, als unanständige, ja als geradezu schamlose Personen, während man heute (dummerweise) vom Gegenteil ausgehen würde.

Interessant ist: Mit denselben Argumenten, mit denen Unterhosen für Männer empfohlen wurden, mit gesundheitlichen, sittlichen und die Sexualität dämpfenden Überlegungen, wurden sie für Frauen kritisiert. Für Frauen waren statt Unterhosen Unterröcke die angemessene Unterkleidung. Es dauerte bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, bis sich die Frauenunterhose in allen Schichten und Trachtengebieten durchgesetzt hatte.

Trugen Frauen im 19. Jahrhundert Unterhosen, so mussten sie im Schritt offen und geschlitzt sein, um zumindest die Andeutung eines Rockes zu vermitteln. Erst im späten 19. Jahrhundert begannen bürgerliche Damen geschlossene Unterhosen zu tragen. Im ländlichen Bereich setzten sie sich erst allmählich durch.

Und nur allmählich hat die Unterhose den Weg vom Liebestöter zum fetischartigen und miniaturisierten Ziel höchster sexueller Begierden genommen.

Quelle

Aber was hat es mit diesem Fetisch auf sich? Benötigen emanzipierte, naturverbundene, freie Menschen so etwas?

Ein klares Nein! Es wird Zeit für eine weitere Revolution. ;-)

Ich kam während der gerade zurückliegenden Hitzewelle darauf:

Weg mit den Unterhosen - jedenfalls im Sommer!

Die siebziger Jahre befreiten uns von den BHs - nun wird es Zeit den Unaussprechlichen den Garaus zu machen!

Wie leicht, luftig und beschwingt man mit wehendem Rock oder Sommerkleidchen durch die Gegend läuft oder radelt. Ein tolles Gefühl ist das - ähnlich dem Nacktbaden!

Nun mögen die ein oder anderen Muggel “hygienische Gründe” herbei reden …

Blödsinn!

Als Urmethodiker spült man den Intimbereich eh nach jedem Toilettengang mit kaltem Wasser gut durch und dies kann man auch jedem Kochköstler empfehlen! Da können sich dann auch keine Gerüche bilden. (Dieser Tipp kann Ehen retten …)

Probiert es mal aus, Ihr lieben Frauen - und berichtet mir. Vielleicht macht Ihr einen neuen Gesprächsfaden dazu im Urkostforum auf? Ich bin gespannt.

Nun noch mal zu was anderem …

Wer mich kennt, weiß, dass ich meist sportlich und praktisch gewandet durch die Gegend laufe, aber manchmal, ja manchmal nehme ich auch abendliche Einladungen ins Konzert an und dann verkleide ich mich so, wie neulich abend:


Unaussprechlich … hat sie oder hat sie nicht?

Das bleibt mein süßes Geheimnis! :-)